Sumpf-Eibisch und seine Pflege

Hibiskus ist eine Pflanze, die zur Familie der Malvengewächse gehört und in den Subtropen und Tropen wächst. Eine der häufigsten Varietäten ist der krautige Hibiskus (auch Sumpf-Hibiskus genannt). Seine Blüten erreichen eine Größe von 12-18 cm. Die Farbpalette ist vielfältig: von Gelb bis Dunkelviolett mit Flecken an der Basis der Krone. Die Blüten sind groß und haben keinen ausgeprägten Duft. Die Blätter sind hellgrün und leicht gestielt. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen, wenn sie im Freiland gepflanzt wird. Hibiskus ist in vielen Ländern der Welt verbreitet und hat daher mehrere Namen. In der Ukraine und in Russland wird er auch als Teerose bezeichnet. Auf Hawaii trägt der Hibiskus den schönen Namen „Blume der schönen Frauen“. Er wird auch „Chinesische Rose“ genannt. Derzeit gibt es etwa 200 Varietäten allein des Sumpf-Hibiskus, daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies nicht alle Namen dieser Pflanze sind. Inhalt:

  • Vermehrung und Pflanzung
  • Pflege des Sumpf-Hibiskus
  • Schädlinge und Krankheiten

Vermehrung und Pflanzung

Es gibt zwei Methoden zur Vermehrung des Sumpf-Hibiskus:

  • Durch Stecklinge
  • Durch Samen

Die Vermehrung durch Stecklinge ist eine der einfachsten und gebräuchlichsten Methoden. Bereits im Sommer schneidet der Gärtner Stecklinge und behandelt sie mit Wachstumsstimulatoren. Im nächsten Schritt werden die Stecklinge in eine spezielle Mischung (aus Torf und Sand) gesteckt, wo sie mit der Zeit Wurzeln schlagen. Dazu müssen sie mit warmem Wasser gegossen werden und der Topf sollte nicht an einem kalten Ort stehen.

Die Vermehrung durch Samen ist ebenfalls ein relativ einfacher Vorgang und in gewisser Weise weniger arbeitsintensiv.

Die Samen werden von Januar bis März ausgesät. Die Aussaat erfolgt in eine Mischung aus Torf und Sand. Damit die Samen keimen, wird der Behälter mit einem speziellen Glas abgedeckt, damit die Temperatur für die Pflanze nicht unter 25 Grad fällt. Die Pflanze muss regelmäßig gelüftet und gedüngt werden, um das Wachstum zu beschleunigen. Sobald Blätter im Topf sichtbar sind, werden sie sofort in separate Behälter pikiert. Ein Nachteil dieser Vermehrungsmethode ist, dass die Pflanze frühestens nach 3 Jahren blüht.

Pflege des Sumpf-Hibiskus

Hibiskuspflanzen sind anspruchslos. Sie benötigen nicht viel Sonnenlicht, aber bei schwachem Licht können sie nicht blühen. Die Blume mag auch keine direkte Sonneneinstrahlung. Daher sind westliche oder östliche Fenster ideal. Auch eine Südseite ist möglich, aber dann könnte je nach Sonneneinstrahlung auf den Topf ein UV-Schutz erforderlich sein. Die Raumtemperatur sollte mindestens 24 Grad betragen. Wenn der Topf im Freiland gepflanzt ist, kann dieser Wert etwas niedriger sein. Sollte die Temperatur über 30 Grad steigen, müssen die Pflanzen mit zusätzlichen Mitteln beschattet werden.

Der Boden für Hibiskus sollte locker und humusreich sein. Düngen Sie den Hibiskus idealerweise von Frühling bis Herbst einmal pro Woche. Im Winter reicht es, ihn einmal im Monat zu düngen.

In der warmen Jahreszeit müssen Sie die Pflanze häufig und reichlich gießen. Im Winter reicht eine moderate Bewässerung. Das Wasser sollte unbedingt Zimmertemperatur haben und abgestanden sein. Wenn der Hibiskus nicht genug Wasser bekommt, beginnt er, Blätter zu verlieren und geht ein.

Siehe auch:
Vermehrungsmethoden des Alpenveilchens als beliebte Zimmerpflanze

Schädlinge und Krankheiten

Sumpf-Eibisch und seine Pflege

Wenn Sie die Pflanze richtig pflegen, werden Sie möglicherweise nie mit Problemen wie Schädlingen und Krankheiten konfrontiert. Hibiskus ist nicht anfällig für verschiedene Krankheiten. Sie können jedoch nicht ausschließen, dass sich Parasiten vermehren. Die häufigsten sind Blattläuse und Spinnmilben. Um sie loszuwerden, pflanzen Sie die Pflanze am besten um und behandeln Sie sie mit einer speziellen Lösung. Wichtig zu beachten: Das Mittel sollte keine Ölbasis haben, da die Pflanze eine solche Behandlung nicht immer ohne Folgen für ihr Wachstum verträgt. Bei Nährstoffmangel oder falscher Bewässerung rollen sich die Blätter des Hibiskus ein und die Blüten können sich nicht öffnen. Wenn die Blätter am Fuß des Topfes trocknen und abfallen, leidet die Pflanze an Chlorose, d.h. sie ist übermäßig mit Chlor und Kalzium versorgt. Die beste Vorbeugung gegen jede Krankheit sind richtiges Gießen und die richtige Temperatur sowie eine maßvolle Düngung zu jeder Jahreszeit.

Der Sumpf-Hibiskus ist in erster Linie eine schöne Pflanze, daher wird er am häufigsten für die Gartengestaltung oder zur Schaffung von wohnlichem Ambiente verwendet. Er verschönert jedes Zuhause und kann bei richtiger Pflege mehrere Jahrzehnte lang eine Augenweide sein.

In einigen östlichen Ländern wird Hibiskus als Kraut verwendet, aus dem verschiedene Heil- und gewöhnliche Tees hergestellt werden. In der Ukraine und in Russland wird aus Hibiskus Karkadé-Tee hergestellt. In der Kosmetik werden Hibiskusblüten zur Herstellung von Ölen und Hautverjüngungsmitteln verwendet. In der Medizin werden nicht nur die Blüten des krautigen Hibiskus, sondern auch seine Wurzel erfolgreich eingesetzt. Es ist eines der besten Mittel gegen Entzündungsprozesse im Körper und auch fiebersenkend. Wie aus dem oben Beschriebenen hervorgeht, ist der Sumpf-Hibiskus nicht nur eine schöne und pflegeleichte Pflanze, sondern auch sehr nützlich. Jeder Gartenliebhaber sollte ihn in seiner Sammlung haben. Video zur richtigen Aussaat der Samen des Sumpf-Hibiskus:

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?