Die Süßkirsche ist eine relativ empfindliche Pflanze, daher müssen Sie für ihre normale Entwicklung und Fruchtbildung den richtigen Standort wählen.
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Standortwahl für die Pflanzung der Süßkirsche
Ideale Standorte für die Pflanzung der Süßkirsche sind Südhänge in bergigen Gegenden oder durch Gebäudewände oder Zäune geschützte Stellen. Auch hinter einer Hecke wächst die Süßkirsche gut. Die Süßkirsche liebt die Sonne und verträgt keine übermäßige Feuchtigkeit. Daher ist es am besten, wenn der Pflanzort auf einer Anhöhe liegt.
Der Boden für die Süßkirsche sollte gut durchlüftet, fruchtbar und wasserdurchlässig sein. Für eine gute Entwicklung der Süßkirsche eignet sich idealerweise Sandboden oder Lehmboden.
Die meisten Sorten dieser Kultur können sich nicht selbst bestäuben. Daher sollten Sie für hohe und stabile Erträge in der Nähe eine Süßkirsche einer anderen Sorte oder eine Kirsche pflanzen, die zur gleichen Zeit wie die Süßkirsche blüht.
Pflanzung der Süßkirsche im Frühjahr
Der Frühling ist die günstigste Zeit zum Pflanzen eines Baumes, und die Süßkirsche ist keine Ausnahme. Sie sollten die Pflanze vor Beginn der Vegetationsperiode setzen, also bevor der Saftfluss in den Holzfasern einsetzt.
Vorbereitung des Pflanzlochs
Am besten bereiten Sie das Pflanzloch bereits im Herbst vor. So können die darin eingebrachten Nährstoffe vollständig im Boden aufgelöst werden und den Boden für die Pflanzenentwicklung günstig machen. Die Maße des Pflanzlochs betragen 80 x 80 Zentimeter, die Tiefe 60 Zentimeter. Auf den Boden des Lochs legen Sie mit zwei Eimern Humus angereicherte Erde.
Mineraldünger und Asche werden im Frühjahr direkt vor dem Pflanzen des Bäumchens eingebracht, da sie sich schnell im Boden auflösen. Die Dosierung dieser Nährstoffe für das gesamte Pflanzloch ist wie folgt: Asche – 1 Kilogramm, Natriumsulfat etwa 100 Gramm, Superphosphat – 300 Gramm. Vor dem Einbringen in den Boden müssen alle Komponenten gründlich gemischt werden.
Die Wurzeln des Setzlings müssen vor dem Pflanzen durch Beschneiden erfrischt werden. Anschließend werden sie für 6 Stunden in Wasser gelegt, falls sie bei längerem Transport oder aus anderen Gründen ausgetrocknet sind.
Wenn Sie die Süßkirsche im Frühjahr in die Erde pflanzen, achten Sie darauf, dass der Wurzelhals des Setzlings auf gleicher Höhe mit der obersten Erdschicht ist. Der Setzling muss anfangs ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Machen Sie daher nach dem Einsetzen des Bäumchens in die Erde eine Mulde um ihn herum und gießen Sie einen Eimer Wasser hinein.
Anschließend wird diese Stelle mit Torf oder Humus gemulcht; in trockenen Jahren wird das Bäumchen in zweiwöchigen Abständen regelmäßig gegossen.
Pflanzung der Süßkirsche im Herbst
Gärtnerei-Experten raten davon ab, Kirschbäume im Herbst zu pflanzen, da die Winterfröste die noch nicht kräftige Pflanze beschädigen können. In diesem Fall ist es besser, die gekaufte Pflanze einzugraben, zu isolieren und bis zum Frühjahr stehen zu lassen. Falls Sie sich dennoch entscheiden, den Kirschbaum im Herbst zu pflanzen, sollte dies vor Anfang Oktober nach der gleichen Methode wie bei der Frühjahrspflanzung erfolgen.
Einen Kirschbaum einzugraben ist nicht schwer. An einer schattigen Stelle im Garten sollte ein etwa 30 Zentimeter tiefer Graben ausgehoben werden. Eine Seite dieses Grabens wird in einem Winkel von 45 Grad angelegt. In diesem Winkel sollten die Setzlinge eingegraben werden, wobei das untere Drittel des Stammes mit Erde bedeckt wird. Ein reichliches Gießen der Pflanzen ist notwendig, damit die Erde gut an den Wurzeln der Setzlinge haftet. Nach dem Gießen wird die Stelle mit den Setzlingen mit Kiefernnadeln abgedeckt.
Im Winter wird der Ort, an dem die Kirschbaumsetzlinge überwintern, mit einer dicken Schneeschicht bedeckt, um sie vor starkem Frost zu schützen.