Die Sorte der Kirschpflaume für den Anbau im eigenen Garten wählt man je nach den klimatischen Bedingungen der Region aus, aber einige Gärtner ziehen es vor, die benötigten Sorten selbst zu züchten.
In diesem Fall wird die Unterlage aus einem Kern gezogen, und der Setzling für die Pflanzung der Kirschpflaume wird von einem Baum der gewünschten Sorte genommen – solche Setzlinge sind selbstfruchtbar und bringen regelmäßige Erträge.
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Bodenvorbereitung für die Pflanzung der Kirschpflaume
Bei guter Pflege wachsen aus Kirschpflaumenkernen gute Bäume für die Unterlage, aber erfahrene Gärtner sind der Meinung, dass Umpflanzungen dem Baum nur schaden, daher ist es besser, die Pflanze auch als Unterlage an einem festen Standort zu ziehen.
Der Pflanzort sollte durch einen hohen Zaun oder eine andere Absperrung vor starken Nordwinden geschützt sein. Als bester Boden gilt ein neutraler oder leicht saurer Boden. In sauren Boden gibt man zur Neutralisation Kreide oder Kalk (300 Gramm pro Pflanzloch).
In sandigen Boden wird Schwarzerde zugegeben, und Lehmboden wird mit Sand oder Torf verdünnt, um die Dichte zu verringern, was das Eindringen von Sauerstoff zu den Pflanzenwurzeln fördert.
Kirschpflaume im Frühling pflanzen
Die auf dem Markt gekaufte Kirschpflaume sollte im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb gepflanzt werden. Bei der Pflanzung vieler Kirschpflaumenbäume sollte der Abstand zwischen benachbarten Bäumen mindestens 4 Meter betragen, was selbst bei stark wachsenden Pflanzen die erforderliche Kronenbeleuchtung ermöglicht.
Das Pflanzloch wird im Voraus vorbereitet. Sein Durchmesser sollte 80-90 Zentimeter betragen, und seine Tiefe etwa 70 Zentimeter – dies ermöglicht es, ausreichend Nährstoffe für einen guten Start der Pflanze in den ersten Vegetationsjahren einzubringen.
Wenn der Boden sandig ist, wird auf den Boden des Pflanzlochs eine 5-10 Zentimeter dicke Tonschicht gelegt – dies hilft, die Feuchtigkeit zu halten.
Die Nährstoffe sollten gründlich mit der Erde vermischt werden, um Verbrennungen der Pflanzenwurzeln zu vermeiden. Der Erde werden bis zu 15 Kilogramm Humus und jeweils 100 Gramm Superphosphat und Kaliumsulfat zugesetzt und vermischt; außerdem können 2 Tassen Holzasche hinzugefügt werden – sie enthält viele Spurenelemente, die für das Pflanzenwachstum notwendig sind.
Nach dem Mischen aller Komponenten wird das Pflanzloch mit der vorbereiteten Erde gefüllt, leicht verdichtet und mit Wasser gegossen; in die Mitte wird ein Holzpflock zur Befestigung des Setzlings eingeschlagen. Nach einigen Tagen beginnt man mit der Pflanzung der Kirschpflaume.
Für das Wurzelsystem wird ein Loch mit dem erforderlichen Durchmesser ausgehoben – die Wurzeln dürfen nicht abknicken. Nach dem Bedecken der Wurzeln mit Erde sollte der Wurzelhals des Bäumchens 5-7 Zentimeter über dem Boden liegen; der Setzling wird an den Pflock gebunden und gewässert.
Um die Verdunstung von Feuchtigkeit zu verhindern, wird nach dem Pflanzen des Kirschpflaumensetzlings der Wurzelbereich mit einer 4 cm dicken Schicht Torf oder Humus gemulcht.