Jungtriebe und alte Baumstümpfe bereiten Gärtnern oft Probleme. Aber man kann sie sehr schnell in den Griff bekommen. Wie das geht, weiß die Biologin Julia Kondratenok.
Jungtriebe zurückschneiden
Man sollte verstehen, dass Jungtriebe Triebe sind, die sich am Baum außerhalb des Plans am Stamm bilden. Solche Zweige behindern das Wachstum der Pflanze, da sie einen Teil der Nährstoffe entziehen und Schädlinge anziehen. Und solange sie nicht fachgerecht entfernt werden, kann sich der Baum nicht richtig entwickeln.
Beim Beschneiden befreien Sie zuerst die Stelle, wo der Wurzelauswuchs wächst, von der Erde. Sie müssen genau die Stelle sehen, wo er am Stamm ansetzt. Dann schneiden Sie die Zweige an der Stelle, wo sie gewachsen sind, direkt an der Basis ab.
Nach dem Entfernen der Jungtriebe muss der Baum unbedingt versiegelt werden. Vor allem, wenn die Zweige über dem Bodenniveau waren. Kondratenok empfiehlt, entweder Farbe, Baumharz oder einen Gartenbalsam zu verwenden. Wählen Sie, was Sie gewohnt sind.
Nachdem Sie die Operation zur Entfernung der Jungtriebe durchgeführt haben, muss der Baum gründlich gegossen werden.
Und was tun mit Baumstümpfen?
Baumstümpfe behindern die Pflege des Gartens und des Rasens. Außerdem wirkt das Grundstück dadurch unästhetisch. Natürlich kann man Baumstümpfe einfach ausgraben, aber dieser Prozess ist sehr arbeitsintensiv und nicht jeder ist dazu in der Lage.
Gärtner verwenden meistens Ammoniumnitrat. Das Mittel zerstört das Holz blitzschnell. Dazu muss man das Nitrat auf den Baumstumpf streuen und eine Weile einwirken lassen.
Der einzige Punkt: Bewässern Sie den Baumstumpf. Und schon nach einem Jahr wird nichts mehr vom Stumpf übrig sein.
Aber wenn Sie nicht warten möchten, können Sie Folgendes tun: Sägen Sie den Stumpf unterhalb des Bodenniveaus ab und bepflanzen Sie die Stelle mit Gras. Nach einiger Zeit werden Sie vergessen haben, dass dort einmal ein Baum stand.