Nutzen Sie den November. Womit sollte man Knoblauch für eine gute Ernte mulchen?

Die meisten Kleingärtner haben bereits Winterknoblauch gepflanzt. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass die zukünftige Ernte im kalten Winter nicht erfriert.

Der Gärtner empfiehlt ausdrücklich, den Knoblauch zu mulchen, bevor der Frost einsetzt. Das ist in der Regel Ende Oktober und Anfang November.

Die Dicke der Mulchschicht sollte 3-5 cm betragen, und bei der Auswahl sind drei Faktoren wichtig:

  1. Wasserspeicherfähigkeit — die Fähigkeit des Materials, Feuchtigkeit aufzunehmen und zu speichern.
  2. Zersetzungsgeschwindigkeit — wie schnell sich das Material zersetzt und Teil des Bodens wird.
  3. Verzögerung der Bodenerwärmung — wie stark das Material die Erwärmung des Bodens im Frühjahr behindert.

Zum Beispiel Holzspäne — ein Material mit hoher Wasserspeicherfähigkeit. Wenn der Boden im späten Herbst, wenn es regnet, mit Holzspänen gemulcht wird, saugen sie Feuchtigkeit auf und schaffen ein feuchtes Milieu um die Pflanzen. Dies kann zur Fäulnis des wurzelnden Knoblauchs führen. Außerdem bieten Holzspäne nicht genügend Isolierung.

Eine ähnliche Situation tritt während der Tauwetterperioden im Winter auf: Der Knoblauch befindet sich inmitten eines nassen Klumpens von Holzspänen. Im Frühjahr, wenn das Schmelzwasser von den Holzspänen aufgenommen wird, quellen sie auf und verzögern die Erwärmung des Bodens, was das Auflaufen der Keimlinge behindert.

Die beste Option zum Mulchen — Sägespäne. Sie haben eine gröbere Körnung und Struktur, was ihre Wasserspeicherfähigkeit verringert. Außerdem trocknen Sägespäne schneller und behindern die Bodenerwärmung im Frühjahr weniger.

Stroh (halbverrottet) hat eine geringere Wasserspeicherfähigkeit als Sägespäne und Holzspäne. Für die Winterabdeckung sollte es jedoch nicht verwendet werden, da es ebenfalls die Bodenerwärmung verzögert, wenn auch in geringerem Maße als Holzspäne und Sägespäne.

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Als Mulch kann man Kiefernstreu oder Kiefernnadeln verwenden. Das ist ein gutes Material, das nicht viel Feuchtigkeit aufnimmt und ihr das Eindringen in den Boden ermöglicht. Die Nadeln schrecken auch Nagetiere ab.

Jedoch sollte man diesen Mulch im Frühjahr entfernen, da er den Boden versauert, was ungünstig für den Knoblauch ist.

Laubfall — auch eine gute Option. Er ist nicht zu wasserspeichernd und verzögert die Bodenerwärmung nicht sehr stark. Aber auch ihn sollte man entfernen, da er über den Winter nicht verrottet und sich zersetzender Mulch auf den Beeten unerwünscht ist.

Mulchen mit trockenem Humus oder halbzersetztem Strohmist ist ebenfalls möglich. Eine dünne Schicht sorgt für Isolierung und wird zur Nährstoffquelle für den Knoblauch. Eine übermäßige Menge an stickstoffreichem Boden kann jedoch zu starkem Blattwachstum auf Kosten der Knollenbildung führen.

Torf — ein geeignetes Material für leichte Sandböden. Auf schweren Lehmböden hält er jedoch zusätzlich Feuchtigkeit zurück, was nicht immer günstig ist.

Manchmal wird zum Abdecken Agrovlies verwendet. Es ist eine einfache und effektive Lösung: Es hält keine Feuchtigkeit zurück, behindert nicht die Erwärmung des Bodens und lässt sich leicht entfernen. Der einzige Nachteil — man muss es kaufen.

Sie sollten keinen unverrotteten Mist sowie frisches, nicht verrottetes Stroh als Mulch verwenden. Laubmulch sollte keine Eichenblätter enthalten, da die Gerbstoffe die Pflanzen beeinträchtigen. Außerdem sollten Sie Blätter nicht von Bäumen nehmen, die von Krankheiten befallen sind.

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