Ist Schimmel im Gewächshaus gefährlich?

Im Gewächshaus, auf hohen Beeten mit Holzwänden, tritt ständig grüner und weißlicher Schimmel auf. Es scheint, dass die Pflanzen dadurch schlechter wachsen. Ist das gefährlich?

Das Auftreten von Schimmel auf der Bodenoberfläche — ist keine Seltenheit, besonders in Gewächshäusern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Meist ist dies eine Folge übermäßiger Bewässerung und schwacher Belüftung. Auf fruchtbarem und ständig feuchtem Boden, besonders wenn er viele organische Bestandteile enthält, entwickeln sich verschiedene Organismen intensiv — Algen, Moose, Schimmelpilze. Sie sind Teil der Bodenmikroflora, aber bei übermäßiger Entwicklung beginnen sie, Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen und die Atmung der Wurzeln von Kulturpflanzen zu erschweren.

Empfehlungen:

  • Lockern Sie regelmäßig die oberste Bodenschicht, um die Belüftung zu gewährleisten und den Pilzfilm zu zerstören.
  • Lassen Sie den Boden zwischen den Bewässerungen austrocknen — das ist besonders bei kühlem Wetter wichtig.
  • Verwenden Sie zum Bestreuen des Bodens eine Mischung aus Sand mit Holzasche — sie verhindert nicht nur die Schimmelbildung, sondern auch Krankheiten wie «Schwarze Bein».

Unter Bedingungen, bei denen Pflanzen in Holzkisten angebaut werden, tritt häufig das Auftreten von Pilzen direkt auf dem Holz auf. Außerdem entzieht das Holz beim Verrotten dem Boden verfügbaren Stickstoff, was die Pflanzenernährung verschlechtert. Unter solchen Bedingungen wird das Wachstum der Setzlinge erheblich gehemmt. Wenn es keine Alternative gibt und man Holzbeetumrandungen verwenden muss, sollte man sie mit Plastikfolie auskleiden, um den Kontakt zwischen Boden und Holz zu minimieren.

Siehe auch:
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