Sauerkirschenschnitt

Nur wenige schneiden Kirschbäume, aber dieser Vorgang ermöglicht es, eine gute Krone zu formen und eine reiche Ernte zu erzielen.

Wann schneidet man Kirschbäume am besten?

Während der Wachstumsperiode im warmen Jahr werden Kirschbäume zweimal geschnitten – im Frühling und im Herbst. Lassen Sie uns besprechen, wie man Kirschbäume im Frühling und Herbst richtig schneidet.

Kirschbaumschnitt im Frühling

Der Frühlingsschnitt von Kirschbäumen wird von Anfang März bis Mitte April durchgeführt – diese Zeiträume sind für jede Region unterschiedlich, jedoch sollte der Schnitt vor dem Saftfluss in den Baumfasern erfolgen. Beim Frühlingsschnitt von Kirschbäumen sollte man die Grundregeln kennen.

Zuerst müssen die Äste in der Mitte der Krone entfernt werden. Das sind die Äste, die sich gegenseitig berühren und dadurch den Zugang zum Sonnenlicht erschweren. Außerdem werden Äste entfernt, die in Richtung des Stammes wachsen.

Danach müssen die Äste entfernt werden, die sich miteinander verflechten – man lässt den stärker entwickelten Ast stehen, bei starker Verflechtung entfernt man beide. Außerdem müssen kranke, alte oder rissige Äste entfernt werden. Über Kirschbaumkrankheiten und Bekämpfungsmethoden gibt es einen separaten Artikel.

Die Baumkrone sollte gut belüftet sein, daher werden auch überflüssige Zweige entfernt, wobei nur die notwendigsten übrig bleiben. Manchmal muss man beim Auslichten der Krone gute Zweige opfern, aber man sollte sie nicht bedauern.

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Eine große Baumkrone benötigt viele Nährstoffe für die Entwicklung und Fruchtbildung, und der Sinn des Kirschbaumschnitts besteht darin, die Wachstumsenergie des Kirschbaums in die vom Menschen gewünschte Richtung zu lenken – nicht zur Bildung üppigen Laubes, sondern zur Erzielung einer reichen Ernte. Darüber hinaus kann man durch den Schnitt alte Bäume gewissermaßen verjüngen.

Wann schneidet man Kirschbäume im Herbst?

Der Herbstschnitt von Kirschbäumen wird von Anfang September bis Ende November durchgeführt. Steinobstbäume, zu denen auch die Kirsche gehört, werden in südlichen Regionen erst nach dem Laubfall geschnitten. Junge Bäume sollten nach der ersten Wachstumsperiode nicht geschnitten werden, da sie gerade erst ihre Krone bilden und die jungen Zweige bei einem strengen Winter erfrieren könnten.

Im Herbst werden nur große Äste entfernt, die die normale Entwicklung des Baumes behindern; kleine Äste sollten nicht angetastet werden. Die Häufigkeit des Herbstschnitts beträgt einmal alle drei Jahre. Wenn der Kirschbaumschnitt direkt vor dem Frost durchgeführt wird, kann der Baum geschwächt werden, was zu einer verminderten Winterhärte führt.

Der Herbstschnitt gilt als vorbeugend. In dieser Zeit sollten nur kranke und trockene Äste entfernt und anschließend verbrannt werden. Die Vernichtung der Äste und des Laubs schützt den Kirschgarten vor Schädlingen, die sich an den kranken Ästen befinden oder im Laub verstecken. Die Schnittstellen am Baum werden mit Baumwachs behandelt.

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