Die mehrjährige Anemone leitet sich vom griechischen Wort «anemos» ab, das Wind bedeutet. Ihr russischer Name «Wetreniza» bezieht sich ebenfalls auf den Wind, da die Pflanze mit seiner Hilfe bestäubt wird und Samen verbreitet.
Einen schneeweißen Teppich aus recht großen Blüten breitet die mehrjährige Anemone im Mai aus und konkurriert dabei mit früh blühenden Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Phlox, Primeln und anderen.
Bei vielen Anemonen blühen sie im September ein zweites Mal und blühen bis zum Frost. Die Anemone bevvorzugt in der Regel halbschattige Standorte, leichte und feuchte Böden. Sie wächst schnell und bildet einen dichten Busch mit handförmig geteilten Blättern. Wenn die Pflanze ihre prächtigen Blüten öffnet, ragen diese über die Blätter hinaus und bilden eine weiße Blütenwiese, die in jeder Ecke des Gartens auffällt.
Mehrjährige Anemone. Vermehrung
Die Anemone ist eine mehrjährige Pflanze, die sich durch Teilung des Rhizoms vermehrt. Daher wird im zeitigen Frühjahr oder im September ein ausgewachsener Busch ausgegraben, geteilt und in fruchtbare Erde gepflanzt, sofort gegossen. Die Anemone vermehrt sich auch selbstständig durch Samen mithilfe des Windes. Nach der Blüte bildet sich an der Spitze des Stängels ein flauschiger Kreis — die Samen der Wetreniza.
Mehrjährige Anemone in der Landschaftsgestaltung
Besonders effektiv wirkt die Anemone, wenn sie in kleinen Gruppen zwischen Blumenbeeten und Rasenflächen, in Steingärten, auf Alpenbeeten, in Kombination mit niedrigen Sträuchern gepflanzt wird, und verleiht der Landschaft mit ihren geteilten Blättern Exotik und Einzigartigkeit. Besonders bezaubern den Blick die schneeweißen Blütenteppiche während der Blütezeit.