Die Lagerung von Gemüse im Winter in frischem, unverarbeitetem Zustand — ist keine einfache Aufgabe. Diejenigen, die sich dazu entschlossen haben, haben in ihrem Arsenal mehrere Methoden, die es ermöglichen, die Ernte ohne Verluste zu bewahren.
Eine dieser Methoden ist das Bestäuben: das Bestreuen der Früchte mit einer kleinen Menge spezieller Trockenmischungen. Allerdings sind die genannten Methoden nicht immer wirksam. Warum das so ist und wie man Fehler vermeidet — das klären wir mit einem Experten.
Es antwortet Agronom Wassili Jakowlew:
— Ursprünglich, in der Saison, während der Bildung und Reifung der Kohlköpfe, wird das Bestäuben von Weißkohl mit Asche als Schutzmittel gegen Schnecken, sowie gegen Kreuzblütler-Erdflöhe und Kohlfliegen eingesetzt. Die Wirkung ist, wie die Erfahrung zeigt, ehrlich gesagt, durchschnittlich — es funktioniert nur in Kombination mit stärkeren Mitteln. Gleiches gilt für das Bestäuben mit einer Mischung aus Asche und Tabakstaub, sowie der von manchen Hobbygärtnern verwendeten Mischung aus Asche und gelöschtem Kalk. Letztere sollte man besser nicht verwenden — der Schaden wäre größer als der Nutzen.
Was die Verwendung von Asche und/oder Kreide als Bestäubungsmittel bei der Lagerung von Kohlköpfen betrifft, so haben sie hier einen nützlichen trocknenden Effekt, indem sie die Luftfeuchtigkeit des gelagerten Produkts hervorragend regulieren. Dies wiederum ermöglicht es, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fäulnis aller Art deutlich zu verringern. Daher ist die Verwendung dieser Komponenten nicht verboten. Allerdings sollte man bedenken: Die Kohlköpfe einmalig beim Einlagern zu bestäuben — das ist keineswegs ausreichend. Man wird während der gesamten Lagerdauer mindestens einmal im Monat den Zustand der Schutzschicht überwachen müssen — sie neigt zum Feuchtwerden. Und je nach Grad dieses Feuchtwerdens sollte man sie erneuern.