Was ist Josta?

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzten sich Züchter ein Ziel: die beliebten Gartenkulturen — Johannisbeeren und Stachelbeeren — zu verbessern. Sie träumten von einer Beere, die groß, ertragreich, krankheitsresistent und, was wichtig ist, dornenlos sein sollte. Nach Jahrzehnten des Probierens und Irrens gelang dies dem deutschen Wissenschaftler Rudolf Bauer. So entstand die Josta — eine Hybride aus schwarzer Johannisbeere, der Spreiz-Stachelbeere und der gewöhnlichen Stachelbeere. Es ist ein ausladender Strauch ohne Dornen, der große schwarz-violette Beeren mit einem einzigartigen Geschmack hervorbringt.

Wie sieht die Josta aus und worin unterscheidet sie sich von Johannisbeeren?

Die Josta ist leicht an äußeren Merkmalen zu erkennen. Ihre Sträucher sind kräftig und breiten sich schnell bis zu zwei Metern im Durchmesser aus und bestehen aus 15-20 starken Zweigen. Die Blätter der Josta sind dunkelgrün, gewölbt und strukturierter als die von Johannisbeeren. Die Blüten — sind groß. Aber der Hauptunterschied liegt im Detail. Im Gegensatz zur aromatischen Johannisbeere, deren Duft im ganzen Garten wahrnehmbar ist, duftet die Josta praktisch nicht. Ihre Knospen haben einen grünlichen Farbton, während die der Johannisbeere leuchtend gelb sind.

Welchen Geschmack haben die Beeren der Josta?

Die Beeren der Josta — sind ihr größter Stolz. Sie sind groß, von schwarzer Farbe mit einem charakteristischen violetten Schimmer. Der Geschmack ist eine harmonische Mischung: Die süß-saure Basis der schwarzen Johannisbeere verbindet sich mit der Herbheit der Stachelbeere und kaum wahrnehmbaren Kirsch- oder Muskatnoten. Die Josta ist nicht so sauer wie Johannisbeeren und aromatischer als Stachelbeeren. Diese Beeren können nicht nur frisch gegessen, sondern auch zur Herstellung von Marmelade, Kompott und Konfitüre nach Rezepten für schwarze Johannisbeeren verwendet werden.

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Worin ist die Josta gesund?

Die gesundheitlichen Vorteile der Josta machen sie zu einem wertvollen Lebensmittel für eine gesunde Ernährung. Diese Beere — ist eine wahre Fundgrube an Vitaminen und Spurenelementen. Sie ist reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt, an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Antioxidantien. Der regelmäßige Verzehr von Josta trägt zur Normalisierung der Magen-Darm-Funktion, zur Stärkung der Gefäßwände, zur Senkung des Blutdrucks und zur Erhöhung des Hämoglobinspiegels bei. Dabei ist die Beere kalorienarm (etwa 45 kcal pro 100 g), sodass sie in eine Diätration aufgenommen werden kann.

Wer sollte bei der Josta vorsichtig sein?

Trotz aller Vorteile ist die Josta nicht für jeden geeignet. Wie jedes Produkt sollte sie in Maßen konsumiert werden. Menschen, die eine individuelle Unverträglichkeit oder Allergie gegen Johannisbeeren und Stachelbeeren haben, sollten diese Beere besser meiden. Aufgrund des hohen Säuregehalts kann die Josta die Schleimhaut reizen, daher wird sie während einer Verschlimmerung von Gastritis, Magengeschwüren und anderen entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstraktes nicht empfohlen.

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