Der Winter steht vor der Tür. Was muss im Gewächshaus bis Ende November und im Dezember erledigt werden?

Der Winter steht vor der Tür, aber die Arbeiten auf dem Gartengrundstück gehen weiter. Auch im Gewächshaus — damit alles bereit für die kommenden Fröste und die nächste Saison ist. Hier ist eine Liste der wichtigsten Aufgaben.

Reinigung und Desinfektion

«Natürlich entfernen wir in erster Linie alle Pflanzenreste — Stängel, Wurzeln, abgefallene Blätter und Früchte. «Da der Boden im Gewächshaus lange nicht gefriert, können Reinigung und Desinfektion auch im Dezember durchgeführt werden, — rät Swetlana Samoilowa, Autorin des Bestsellers „Nicht nur ein Garten“, Dozentin für Gartenbau, Gärtnerin mit 30-jähriger Erfahrung. — Wenn Sie zum Beispiel Tomatenschnüre mehrfach verwendet haben, reicht es, sie abzukochen, um sie zu desinfizieren».

In Gewächshäusern mit Holzrahmen ist es ebenfalls wichtig, das Holz mit Antiseptika zu behandeln, da viele Pilze gerade darauf gut überwintern können.

Vorbereitung des Bodens auf die nächste Saison

Es lohnt sich, über einen Austausch oder eine Anreicherung des Bodens nachzudenken. Verwenden Sie Humus, Kompost und mineralische Düngemittel, um die Struktur und die Nährstoffeigenschaften des Bodens zu verbessern.

Nachdem der Boden vorbereitet ist, kann man die Verwendung verschiedener Mulchmaterialien in Betracht ziehen. Mulch hilft nicht nur, Feuchtigkeit zu speichern, sondern schützt den Boden auch vor Temperaturschwankungen. Eine gute Mulchvariante — Stroh, Torf oder Holzspäne.

Was kann man im Dezember im Gewächshaus aussäen?

«Im November und Dezember können Sie sich mit Aussaaten beschäftigen, — erinnert Swetlana Samoilowa. — Nämlich: eine neue Saison am Ende des laufenden Jahres beginnen. Für die Aussaat eignen sich ideal Spinat, Blattsalat. Auch Astern können Sie aussäen. Sie werden überrascht sein, wie kräftig die Setzlinge sein werden!

Derselbe Spinat hält Frösten bis −2 Grad stand, plus das Gewächshaus selbst schützt ihn vor Frost um zwei bis drei Grad, in Abhängigkeit von der Dicke des Polycarbonats. Und so haben Sie frisches Grün, selbst wenn das Thermometer draußen auf minus sechs Grad fällt.

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Sie können auch Rucola säen und in einer Gewächshausecke — Dill. Sie säen wie gewohnt: Sie machen Rillen von einem Zentimeter Tiefe und bedecken sie mit Erde. Wenn der Boden jedoch bereits gefroren ist, dann lassen sich die Rillen leicht mit kochendem Wasser machen.

Versuchen Sie auch Tomatensamen zu säen. Wählen Sie frühe Sorten. Die frühesten sind „Otradny“, „Betta“, „Betaljuks“. Wenn Sie Glück haben und nach dem Auflaufen kein starker Frost auftritt, erhalten Sie Anfang Mai eine hervorragende, kräftige Tomatensetzling.

Radieschen hingegen sollte man nicht im Winter säen, weil solche Aussaten die Keimfähigkeit erheblich verringern».

Muss man das Gewächshaus lüften?

Sonnige Tage können Sie nutzen, um das Gewächshaus zu lüften. Eine gute Luftzirkulation hilft, Schimmel und Pilzkrankheiten vorzubeugen. Achten Sie aber darauf, dass die Temperatur im Gewächshaus nicht zu stark abfällt.

Den Zustand des Gewächshauses selbst überprüfen

Schließlich sind die zweite Novemberhälfte und der Dezember die geeignete Zeit, um vor dem richtigen Frost den Zustand des Gewächshauses zu überprüfen. Wenn nötig, isolieren Sie die Wände des Gewächshauses oder ersetzen Sie alte Abdeckungen — Glas oder Folie. «Und vor der Abfahrt vom Garten lohnt es sich, im Gewächshaus einen Tabakschwamm anzuzünden, — empfiehlt Swetlana Samoilowa. — Darauf steht auch eindeutig „Tabakschwamm für Gewächshäuser“. Sie können sie auch für Keller verwenden. Die Türen im Gewächshaus schließen wir für den Winter immer fest, genau wie die Fenster — damit es keinen Windzug gibt und das Gewächshaus nicht weggeweht wird und die Türen nicht durch Wind oder Orkan beschädigt werden».

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