Es gibt wohl kaum ein Gartengrundstück, auf dem nicht mindestens ein paar Johannisbeersträucher wachsen. Die Beeren der Johannisbeere sind lecker, wenn die Sträucher richtig gepflegt werden. Diese Pflanze hat ernsthafte Feinde — Blattläuse — ein ewiges Problem für Gärtner. Denn die Saison beginnt gerade erst, und an den Spitzen sind die Blätter bereits eingerollt. Und statt schönem Zuwachs sehen wir Klumpen aus Blättern.
Die Bekämpfung von Blattläusen ist notwendig, ist sich Biologin Julia Kondratenok sicher. Und es gibt wirksame Methoden.
«In frühen Stadien, wenn die Spitzen sich gerade erst eingerollt haben, können die Sträucher mit Seifenlösungen unter Zusatz von Vaselineöl behandelt werden», — erklärt die Expertin.
Wenn aber bereits viele Blattläuse auf den Blättern sind, reicht Seife allein nicht aus. Nur chemische Mittel helfen, hier die besten: «Aktara», «Confidor», «Decis», «Fufanon» und andere.
«Die wichtigste Bedingung — nach der Behandlung darf drei Wochen lang keine Ernte erfolgen, sonst kann man sich vergiften», — fügte Kondratenok hinzu.
Man muss auch verstehen, dass es nicht ausreicht, eine einzelne Blattlaus zu vernichten. Man muss auch die Ameisen loswerden, die sie übertragen. Geeignet sind chemische Mittel, die punktuell dort eingesetzt werden, wo sich die Schädlinge befinden.
«Auch frische Ofenasche hilft gegen Ameisen, mit der man die Baumscheiben von Bäumen oder Sträuchern bestreuen kann. Man sollte jedoch bedenken, dass Regen das Mittel neutralisiert», — fuhr die Biologin fort.
Übrigens ist es besser, befallene Zweige abzuschneiden, damit die Johannisbeere nicht ihre Kraft an sie verschwendet. Vollständig wiederherstellen kann man sie ohnehin nicht mehr.