Selbst erfahrene Gärtner stoßen manchmal auf eine enttäuschende Ernte von Zucchini. Meistens liegt die Ursache des Misserfolgs in den verbreiteten Fehlern beim Anbau, ist sich Gärtnerin Swetlana Krasnoluzkaja sicher.
Inhaltsverzeichnis:
Falscher Pflanzzeitpunkt
Der Schlüssel zu einer reichen Ernte ist die genaue Einhaltung der Zeitpläne. Bei der Pflanzung in kalte Erde verfaulen die Samen, die Setzlinge frieren, das Wachstum verlangsamt sich. Hitze ist ebenfalls ein Feind: Bei großer Hitze leiden die Zucchini unter Blattverbrennungen und Austrocknung der Wurzeln. Die ideale Temperatur für die Pflanzung liegt zwischen +14°C und +15°C.
Ungeeigneter Standort und schlechte Anordnung
Wählen Sie sonnige, nicht beschattete Standorte mit gut durchlässigem Boden. Pflanzen Sie die Zucchini nicht zu dicht aneinander, mindestens 80 cm zwischen ihnen. Dies sorgt für eine gute Luftzirkulation und minimiert das Krankheitsrisiko.
Bodenernährung
Vor der Pflanzung reichern Sie die Erde unbedingt mit Humus oder Kompost an. Lockern Sie den Boden gut auf, damit die Wurzeln sich frei entwickeln können. Zucchini bevorzugen neutralen Boden.
Optimale Bewässerung
Gießen Sie die Zucchini seltener, dafür aber reichlich, 1–2 Mal pro Woche. Vermeiden Sie Trockenheit, aber übergießen Sie die Pflanze auch nicht.
Rückschnitt
Und vergessen Sie nicht, den Busch für eine maximale Ernte zu formen. Bei trockenem, sonnigem Wetter schneiden Sie die Zucchini zurück und formen den Busch. Entfernen Sie die auf dem Boden liegenden Blätter sowie große Blätter und lassen Sie nur den Stiel übrig. Vergessen Sie nicht, den Blattstiel stehen zu lassen, da von dort die Nährstoffe zu den Fruchtansätzen gelangen.
Ernten Sie rechtzeitig
Warten Sie nicht, bis die Früchte gelb werden! Ernten Sie die Zucchini regelmäßig, sobald sie eine Länge von 15 Zentimetern erreicht haben. Dies regt die weitere Bildung neuer Früchte an.