Iwa Matsudana pflanzen und pflegen

Pflanzung und Pflege der Matsudana-Weide

Matsudana-Weide

Die Matsudana-Weide ist lichtliebend und wächst am besten an offenen Standorten, ist schattentolerant und gedeiht normal im Halbschatten.

Pflanzung und Pflege

Für die Pflanzung der Matsudana-Weide eignen sich verschiedene Böden: sandig, moorig, nicht sehr fruchtbar, kiesig.

Pflanzung der Weide: Der Abstand zwischen den Pflanzen in Gruppen beträgt 2-4 m. Die Pflanztiefe beträgt 40 cm, wobei die schnelle Wachstumsrate zu berücksichtigen ist. Das Umpflanzen der Matsudana-Weide sollte am besten vor dem dritten Jahr erfolgen. Eine Drainage aus Sand oder Kies mit einer Schicht von 20 cm ist auf schweren Lehmböden erforderlich. Im Winter sehen die gedrehten und geschwungenen Äste der Weide in oranger Farbe vor dem Hintergrund des weißen Schnees wunderbar aus.

Matsudana-Weide (Salix matsudana Koidz). Ein schlanker Baum von bis zu 10 m Höhe mit einer durchbrochenen, breitpyramidalen Krone und einem geraden, wenig verjüngten Stamm. Die Triebe sind gerade, aufsteigend, dünn, jung leicht behaart, gelblich-oliv, später kahl, braun. Die Blätter sind schmal-lanzettlich, bis zu 10 cm lang, lang zugespitzt, an der Basis stumpf. Die Kätzchen sind bis zu 2 cm lang, auf langen, behaarten Stielen, blühen zusammen mit dem Austrieb der Blätter. Die Matsudana-Weide hat eine außergewöhnlich dekorative gewundene Form (f. tortuosa) mit schlangenförmig gebogenen, aufsteigenden, olivgrünen Trieben. Manchmal findet man die Weide auch als niedrigen Strauch mit einer breitpyramidalen, durchbrochenen Krone.

In Kultur seit 1925. Von nicht geringerem Interesse für den Ziergartenbau ist die Hybride aus Matsudana-Weide und Babylon-Weide (S. matsudana x S. babylonica), die als Baum mit einer Trauerkrone und gelblich-roten, herabhängenden, schlangenförmig gebogenen Trieben erscheint.

Die Matsudana-Weide (Salix matsudana) wird denen gefallen, die ungewöhnliche Pflanzen lieben. Die Triebe der Weide sind bizarr gebogen, was dadurch verursacht wird, dass die Verdickung der Äste und Stämme bei dieser Weide im Wachstum ungleichmäßig erfolgt. Und ihre Blättchen drehen sich zu unvollständigen Spiralen.

Dank ihrer hohen dekorativen Qualitäten sind die Haupt- und Hybridarten und besonders die gewundene Form eine der interessantesten Pflanzen für die Begrünung. Sie können in Einzelpflanzungen und zur Schaffung origineller Landschaftsecken verwendet werden. Die fantastisch gebogenen Triebe der Matsudana-Weide sind ein hervorragendes Material für die Erstellung von Blumenarrangements. Die Hauptart ist seit 1905 in Kultur.

Pflege: Bei heißem Wetter benötigt die feuchtigkeitsliebende Matsudana-Weide, wenn sie nicht in der Nähe von Gewässern wächst, regelmäßiges Gießen und Besprühen. Die Weide kommt mit trockenen Böden zurecht und verträgt Frühjahrsüberschwemmungen.

Junge Pflanzungen werden im Frühjahr bis zur Tiefe eines Spatenblatts gelockert und anschließend mit einer bis zu 5 cm dicken Torfschicht gemulcht. Abgestorbene Äste werden abgeschnitten, Krone und Stamm werden geformt. Sehr lange Triebe am unteren Stammteil werden entfernt. Die Pflanzen vertragen einen Rückschnitt gut, sofern es sich nicht um eine Trauerform handelt. Alte Exemplare können auf den Stock gesetzt werden.

Matsudana-Weide kaufen

Die Matsudana-Weide für die Freilandpflanzung kann von März bis Ende November gekauft werden.

Vermehrung der Matsudana-Weide

Die Matsudana-Weide vermehrt sich durch Samen, Stecklinge und Absenker. Sie vermehrt sich durch verholzte Stecklinge. Man schneidet einen Zweig ab und pflanzt ihn in lockere, feuchte Erde. Regelmäßig gießen, die Bewurzelung erfolgt zu 100 %.

Matsudana-Weide: Beschreibung, Pflanzung, Pflege

Wenn von Weiden die Rede ist, denkt man nur an die Trauerweide. Aber in der Natur ist dies nicht die einzige Art dieser Pflanze. Unter ihnen zeichnet sich die Matsudana-Weide durch ihre ungewöhnliche Anmut aus. Kein anderer Baum hat so spiralförmig gedrehte, geschwungene Zweige mit olivgrünen, eingerollten Blättern. Diese ungewöhnliche Schönheit wird allein von der Natur geschaffen. Die Blattfarbe ändert sich mit den Jahreszeiten, so dass der Garten, in dem eine solche Schönheit lebt, zu einem märchenhaften Ort wird.

  • Allgemeine Eigenschaften
  • Pflanzung der Matsudana-Weide
  • Pflege
  • Nützliche Eigenschaften der Weide
  • Anwendung in der Landschaftsgestaltung

Die Matsudana-Weide kann man getrost als Baum mit einer echten japanischen Silhouette bezeichnen. Viele Künstler lieben es, sie in ihren Gemälden darzustellen. Ihre ungewöhnlichen grünen, gelben und roten Zweige sind so geschwungen, dass sie förmlich auf das Papier drängen. Gerade aufgrund dieser Besonderheit ermöglicht sie die Umsetzung der kühnsten Ideen von Designern, die mit dieser wunderschönen Pflanze die ganze Raffinesse des japanischen Gartens vermitteln möchten.

Allgemeine Eigenschaften

  • Sie wachsen schnell;
  • sehr widerstandsfähig;
  • lieben feuchte Böden;
  • lassen sich leicht vermehren;
  • benötigen keine besondere Pflege.

Die Matsudana-Weide wird auch geschlängelt genannt. Sie hat eine außergewöhnlich gewundene Form – mit schlangenartigen, gebogenen, aufsteigenden, olivgrünen Trieben. Diese Weide ist gerade dadurch ungewöhnlich, dass ihre Zweige sich winden und der Pflanze eine ungewöhnliche Form und einen besonderen Charme verleihen. Sie blüht mit kleinen gelben Blüten, die in kätzchenförmigen Blütenständen zusammengefasst sind.

Pflanzung der Matsudana-Weide

Es gibt mittlerweile viele Baumschulen, die die Weide in Containern anbieten, aber wenn man sie «von null» anziehen möchte, ist das durchaus möglich. Man schneidet einen etwa zwanzig Zentimeter langen Zweig vor dem Austreiben der Knospen ab, also im zeitigen Frühjahr. Man bereitet ein Substrat vor, das als mittelschwer bezeichnet wird, aus Sand, Humus und Rasenerde. Der Steckling bewurzelt sich leicht, aber zur ganz sicheren Behandlung kann man es mit einem Bewurzelungsstimulator behandeln. Den Zweig fast vollständig mit Erde bedecken, nur ein kleines Stück von fünf bis sieben Zentimetern mit drei Knospen über der Oberfläche lassen. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, muss man den Behälter mit einer Tüte abdecken. Wenn die Weide ausreichend verwurzelt ist, kann man sie beruhigt öffnen.

Bei der Auswahl eines Standorts für die Matsudana-Weide muss man bedenken, dass es sich in erster Linie um eine lichtliebende Pflanze handelt, daher sollte man einen Ort wählen, der genügend Sonnenlicht erhält. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht durch den Nordwind geschädigt wird, der für sie schädlich ist. Es sollte ausreichend Platz vorhanden sein, damit ihre Zweige nicht krumm wachsen.

Um einen Weidensetzling zu pflanzen, muss man ein Loch von fünfzig mal fünfzig Zentimetern und einer Tiefe von bis zu vierzig cm ausheben. Füllen Sie es mit einer speziellen Erdmischung, die aus Kompost oder verrottetem Mist, Gartenerde und Torf besteht, alles im Verhältnis eins zu eins. Außerdem sollte man nicht vergessen, komplexe Mineraldünger beizufügen.

Ein Baum mit geschlossenem Wurzelsystem wurzelt gut und schnell von April bis Oktober. Die Hauptsache ist, dass die Wurzeln nicht ausgetrocknet sind. Pflanzen mit offenem Wurzelsystem sollten dagegen am besten im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden, wenn die Knospen noch nicht aufgegangen sind, oder im Oktober, wenn der Laubfall beginnt. Erfolgt die Pflanzung im Herbst, müssen die Blätter vom Setzling entfernt werden.

In der ersten Zeit muss die Weide nach dem Pflanzen reichlich gegossen werden, alle zwei Wochen etwa zwanzig Liter Wasser, je nach Größe der Pflanze, und in Trockenperioden — etwa einmal pro Woche. Später reicht für sie eine mäßige Bewässerung aus. Düngen Sie die Pflanze dreimal pro Saison mit verschiedenen organischen Düngemitteln, gelegentlich auch mit mineralischen. Die Weide selbst ist im Grunde winterhart, kann aber bei starkem Frost erfrieren, daher sollte man sie in dieser Jahreszeit isolieren. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass sie fault, daher sollte man sie nicht zu dicht abdecken.

Die Pflege ist nicht schwierig, sie ist recht winterhart und durch die tiefen Wurzeln kommt sie selbst mit Feuchtigkeitsmangel zurecht. Über die Düngung wurde weiter oben im Artikel gesprochen.

Der Schnitt — ist einer der interessantesten Aspekte der Pflege der Korkenzieherweide. Eine Kronenkorrektur ist notwendig, dazu benötigt man eine Gartenschere und spezielle Gartenscheren. Wenn man Zeit und Lust hat, kann man aus der Weide ein wahres Meisterwerk schaffen. Es gibt viele Variationen, zum Beispiel das Verflechten der Zweige oder eine filigrane Krone. Dies ist die beste Option für diejenigen, die einen originellen Strauch auf ihrem Grundstück haben möchten. Auch kann man den Baum 'altern' lassen und ihm die unglaublichste Form verleihen, indem man nur eine Gartenschere in der Hand hält. Es sind keine Stützbänder erforderlich, da die Natur dies selbst macht.

Heilende Eigenschaften der Weide

  • fiebersenkend,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • wurmtreibend.

Neben der dekorativen Wirkung besitzt die Matsudana-Weide auch verschiedene nützliche Eigenschaften. Die Weidenrinde zeichnet sich durch eine fiebersenkende Wirkung aus, die auf den Gehalt an Acetylsalicylsäure zurückzuführen ist. In der Weidenrinde ist die allgemein bekannte Salicylsäure enthalten, aus der später Aspirin hergestellt wurde. Sie wirkt zudem entzündungshemmend, harntreibend und wurmtreibend.

Hilft, Müdigkeit zu lindern Tee aus Weidenblättern, aus den Zweigen lässt sich zudem ein Besen für die Sauna herstellen, mit dem Osteochondrose und Gicht behandelt werden. Das darin enthaltene Chinin ist ein hervorragendes Mittel gegen Malaria. Auch bei Magen-Darm-Erkrankungen und Durchfall wurden positive Ergebnisse beobachtet.

Die Weide kann äußerlich angewendet werden, beispielsweise zum Gurgeln, bei Krampfadern, Fußschweiß und Hautkrankheiten. Ein Aufguss aus der Rinde hilft zudem bei schwachem und brüchigem Haar. Die Weide hat außerdem die nützliche Eigenschaft, Schwermetalle aufzunehmen, was die Reinigung von belasteten Flächen ermöglicht. Experimente haben gezeigt, dass die Weide — eine der besten Pflanzen ist, die Staub zurückhalten. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu achtunddreißig Kilogramm Staub binden.

Anwendung in der Landschaftsgestaltung

Die Matsudana-Weide verleiht jedem Garten eine elegante Note. In der Landschaftsgestaltung wird sie meist als Solitärpflanze in Einzelstellung auf dem Rasen oder am Wasser eingesetzt. Bei einer Gruppenpflanzung liegt der Fokus auf ihr. Sie harmoniert gut mit verschiedenen Nadelgehölzen sowie mit Laubbäumen und leuchtenden Sträuchern.

Die Weide kann auch als hervorragende Kulisse für ein Blumenbeet dienen. Ein japanischer Garten ist ohne diesen schönen Baum kaum vorstellbar, der durch das sanfte Schwingen seiner gewundenen Zweige eine Atmosphäre der Ruhe schafft – wie geschaffen für eine solche Relaxationsecke. Weidenruten werden häufig von Floristen für Trockenarrangements verwendet.

Wer sich dennoch dazu entschließt, eine solche Schönheit in seinem Garten zu haben, wird es nicht bereuen. Sie fügt sich perfekt in die bestehende Landschaftsgestaltung ein oder hilft, eine neue, einzigartige Ecke zu schaffen. Gerade weil sie keine besondere Pflege benötigt, stellt sie für jeden Gartenbesitzer kein Problem dar.

Dank ihrer ungewöhnlich gedrehten Zweige und Blätter verleiht sie dem Garten Eleganz. Da sie regelmäßig beschnitten werden muss, kann jeder einen Baum nach seinem Geschmack formen. Beim Blick auf den Garten spürt man eine Atmosphäre der Ruhe, Gelassenheit und Originalität.

> > 2>Pflege der Korkenzieher-Weide: Pflanzung, Bewässerung, Düngung

Die Korkenzieher-Weide ist eine ungewöhnliche Pflanze, deren dünne Zweige und Stamm verbogen sind und deren Blätter sich kräuseln – verursacht durch ungleichmäßige Verdickung der Triebe während des Wachstums. Das Pflanzen einer Weide mit solchen dekorativen Eigenschaften auf dem Grundstück verwandelt es nicht nur, sondern verleiht ihm zu jeder Jahreszeit Farbe und Exotik. Dieser Baum lässt sich gut durch Beschneiden formen, sodass man ihm leicht die gewünschte Form geben kann, beispielsweise als Hochstamm oder als Gartenbonsai. Die geschwungenen Triebe werden häufig von Floristen für Arrangements oder Trockensträuße verwendet. Sie blüht mit unscheinbaren gelben Blüten. Am weitesten verbreitet ist sie in China und Korea.

Arten der Korkenzieher-Weide

Die bei Landschaftsgestaltern beliebteste Art ist die Matsudana-Weide (sie wird meist in Gartencentern verkauft und ist in vielen Ländern verbreitet) sowie eine ihrer Formen – die Tortuosa. Gelegentlich ist in Geschäften die Art Erythroflexuosa zu sehen, doch muss sie im Winter abgedeckt werden. Am besten an die Bedingungen der mittleren Zone Russlands angepasst ist die Swerdlowsker Korkenzieher-Weide mit olivfarbener oder dunkelroter Rinde. Variationen dieser Art: ein Zwergbaum mit hängender oder pyramidenförmiger Krone.

Matsudana-Weide

Für russische Gärtner wurde die Weide durch die Arbeit des Züchters W. I. Schaburow attraktiv, der zahlreiche Hybriden entwickelte, die ideal für die mittlere Zone geeignet sind. Diese erhielten die Bezeichnung Swerdlowsker oder Uraler Weiden. Die Sorten der Swerdlowsker Weide zeichnen sich durch Kältebeständigkeit aus, viele sind seit 50 Jahren bewährt und wachsen in unseren Breiten. Sie sind resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, widerstandsfähig und vertragen Frost gut. Zudem kann man der Korkenzieher-Weide aufgrund ihrer Einzigartigkeit und hohen dekorativen Eigenschaften kaum gleichgültig gegenüberstehen.

Tortuosa-Weide

Beliebte Sorten der Swerdlowsker Züchtung:

  • Swerdlowsker Korkenzieher-Weide 1 – frostbeständige Sorte, erreicht eine Höhe von bis zu 4 Metern, Krone mäßig hängend, Triebe von bräunlicher Farbe. Sie hat ein dekoratives Aussehen und eine hohe Widerstandsfähigkeit; die Pflege ist unkompliziert. Sie lässt sich gut durch Stecklinge vermehren.
  • Swerdlowsker Korkenzieher-Weide 2 – ausladender Baum, der bis zu 12 Meter hoch wird, Krone pyramidenförmig, Zweige verbogen. Die Rinde hat verschiedene Schattierungen: von oliv bis rotbraun. Laub mit Behaarung. Leicht durch Stecklinge zu vermehren, die Triebe bewurzeln schnell, in der Regel ohne Verluste.
  • Swerdlowsker Korkenzieher-Weide 3 – Baum mit einer Höhe von bis zu 5 Metern, pyramidaler Krone und helloliven Zweigen mit Wachsauflage. Blätter gebogen. Lässt sich gut durch Stecklinge vermehren; die Triebe können in Wasser bewurzelt werden. Allerdings trocknet diese Sorte häufig an den Spitzen ein.
  • Swerdlowsker Korkenzieher-Weide 476 – niedrige winterharte Sorte, erreicht bis zu 3 Meter Höhe mit ovaler Krone und olivfarbener Rinde.
  • Swerdlowsker Korkenzieher-Weide 676 – niedriger Baum mit einer Höhe von bis zu 2,5 Metern, winterhart, Krone hängend.

Anbau und Pflege im Freiland

Zu den Vorzügen dieses Baumes zählen nicht nur sein dekoratives Aussehen, sondern auch seine Widerstandsfähigkeit, die einfache Vermehrung und die leichte Pflege. Wenn Sie sich entscheiden, eine Weide auf Ihrem Grundstück zu pflanzen, insbesondere die Sorte Matsudana, sollten Sie den Standort sorgfältig wählen: Er muss vor Wind geschützt sein, insbesondere vor Nordwind, und eine Anpflanzung in der Nähe eines Zauns ist zulässig. Am besten umgeben Sie sie mit anderen hohen Pflanzen. Die Korkenzieherweide wurde ursprünglich in der Landschaftsgestaltung zur Befestigung von Fluss- und Seeufern verwendet, daher kann sie auch auf überschwemmungsgefährdeten Flächen gepflanzt werden.

Tipp: Damit die Weide keine einseitige Krone bildet, sollte sie von ausreichend freiem Raum umgeben sein.

Der Anbau von Matsudana ist auf fast jedem Bodentyp möglich, bevorzugt werden jedoch lehmige Böden. Die Weide kann an einem Ort mit relativ hohem Grundwasserstand gepflanzt werden, da sie feuchte Standorte bevorzugt. Sie gedeiht gut am Ufer eines künstlichen Teichs. Der Standort sollte idealerweise sonnig sein. Das Pflanzloch wird mit einem Durchmesser von etwa einem halben Meter und etwas geringerer Tiefe ausgehoben. Auf den Boden gibt man am besten eine Nährstoffmischung aus Sand, Mineraldünger und verrottetem Mist oder Kompost.

Weiden im Container können vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt werden. Sie wurzeln gut, wenn der Wurzelballen nicht austrocknet. Pflanzen mit offenem Wurzelsystem sollten am besten im zeitigen Frühjahr oder im Spätherbst gesetzt werden, wenn kein Laub vorhanden ist oder die Blätter bereits zu fallen beginnen. Vor der Pflanzung im Oktober muss das gesamte Laub entfernt werden. Die Pflege im ersten Jahr besteht aus regelmäßigem Gießen – etwa 25 Liter Wasser pro Woche sind erforderlich. Sobald die Weide angewachsen ist, reicht eine mäßige Bewässerung. Die Düngung erfolgt mit organischen Düngemitteln etwa dreimal pro Saison. Es können auch Mineraldünger, einschließlich Superphosphat, ausgebracht werden.

Dieser Baum ist frosthart, kann aber in besonders strengen Wintern Erfrierungen erleiden, weshalb einige Gärtner ihn zusätzlich schützen. Die Sorte Matsudana Tortuosa kann bei plötzlichem Temperaturabfall im Mai Frostschäden davontragen. Am widerstandsfähigsten gegen plötzliche Kälteeinbrüche ist die Swerdlowsker Weide, die manchmal als Matsudana angeboten wird.

Tipp: Es besteht die Gefahr von Fäulnis. Wickeln Sie die Weide daher während der Überwinterung nicht zu fest mit dichtem Material ein.

Schnitt und Vermehrung

Zur Pflege der Korkenzieherweide gehören ein jährlicher Schnitt und die Kronenformung, da sie sehr schnell dicht wird. Sehr eindrucksvoll wirkt die Weide als Hochstamm. Manche Gärtner sind der Meinung, dass dieser Baum jeden Frühling bis auf den Stock zurückgeschnitten werden sollte, um Erfrierungen zu vermeiden und eine buschige Form zu erreichen. Für Liebhaber der Bonsai-Kultur ist die Korkenzieherweide ein wahres Geschenk. Sie kann nach Belieben gebogen und sogar künstlich gealtert werden.

Bei der Vermehrung dieser Pflanze gibt es nichts Kompliziertes – normalerweise bewurzeln 100% der Stecklinge einfach in einem Glas Wasser. Der Baum wächst sehr schnell, und der Zuwachs muss trotzdem entfernt werden – an Pflanzmaterial wird es nicht mangeln. Man kann die Zweige in sumpfige Erde stecken: So können sie ebenfalls anwurzeln, und Pflege ist so gut wie nicht erforderlich.

Die Weide liebt Feuchtigkeit, daher muss darauf geachtet werden, dass der Boden nicht austrocknet. Es ist besser, für die Stecklingsvermehrung nicht zu lange Triebe zu nehmen. Aus Stecklingen gezogene Pflanzen wachsen in den ersten zwei Jahren langsam, aber ab dem dritten Jahr verdoppelt sich ihre Wachstumsgeschwindigkeit. Aus solchen jungen Bäumen ergibt sich eine gute Hecke.

Krankheiten und Schädlinge befallen diese Pflanze selten. Nach einem feuchten Sommer kann sie an einer Pilzinfektion erkranken, was zu schwarzen Punkten auf den Blättern führt. Zur Behandlung muss der Baum mit kupferhaltigen Präparaten behandelt werden. Unter den Insekten leidet der Baum am meisten unter Schmetterlingen, Käfern oder Blattläusen.

Die Korkenzieherweide ist nicht nur dekorativ, sondern auch nützlich:

  • Aus ihren Blättern kann man einen wohltuenden Tee zubereiten, der belebende Eigenschaften besitzt.
  • Ein Sud aus der Rinde wird als fiebersenkendes und entzündungshemmendes Mittel verwendet.
  • Mit einer schwachen Rindenlösung werden brüchige Haare behandelt.
  • Bei Pflanzung an einer Straße kann dieser Baum etwa 40 kg Staub pro Sommer zurückhalten.
  • Die Weide kann Schwermetalle absorbieren und so den Raum um sich herum reinigen.

Fazit: Die Korkenzieherweide ist eine Pflanze mit hohem Zierwert, ungewöhnlicher Form und zieht die Aufmerksamkeit jedes Gärtners auf sich. Die Pflege ist sehr einfach, im ersten Jahr ist reichliches Gießen nötig, danach kann man es reduzieren. Das Bäumchen wird dreimal pro Saison mit organischen oder mineralischen Düngemitteln gedüngt.

Die häufigsten Arten der Korkenzieherweide: Matsudana und Hybriden der Swerdlowsker Selektion. Letztere sind frostbeständig, widerstandsfähig und daher besser für die mittlere Zone Russlands geeignet. Die Vermehrung dieser Pflanze bereitet ebenfalls keine Probleme – die Stecklinge bewurzeln leicht in Wasser oder feuchtem Boden.

2>Besonderheiten der Matsudana-Weiden und ihr Anbau

  1. Beschreibung
  2. Überblick über die Sorten
  3. Pflanzung
  4. Pflege
  5. Vermehrung
  6. Krankheiten und Schädlinge
  7. Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Um dem Grundstück ein gepflegtes und frisches Aussehen zu verleihen, greifen Gärtner häufig auf das Pflanzen von Zierbäumen zurück. Besonders beliebt sind in letzter Zeit Weiden. Es gibt ziemlich viele Sorten und Arten, und jede hat ihre eigenen Besonderheiten. In diesem Artikel werden wir über die Matsudana-Weiden sprechen, ihre Eigenschaften sowie Pflanzmethoden und Pflegeregeln kennenlernen.

Beschreibung

Die Matsudana-Weide hat viele andere Namen: Korkenzieherweide, Peking-Weide, Chinesische Weide, Geschlängelte Weide oder Japanische Weide. Dieser Zierbaum ist ein direkter Verwandter der gewöhnlichen Trauerweide. Er wird häufig in der Landschaftsgestaltung zur Gestaltung von Teichen oder anderen Gewässern verwendet. Aufgrund ihrer ungewöhnlich geschwungenen Zweige wurde die Matsudana-Weide schon seit jeher von japanischen Künstlern besungen.

Siehe auch:
Schafgarbe Ptarmika: Pflanzung und Pflege

Die Blätter der Pflanze sind maximal 10 cm lang und an den Rändern spitz. Ihre Besonderheit liegt in der komplexen Färbung: Der untere Blattrand hat einen bläulich-grauen Farbton und die Oberseite ist saftig grün. Außerdem können sich die Blätter spiralförmig drehen, was dem Baum ein erstaunliches und ungewöhnliches Aussehen verleiht.

Die Japanische Weide ist zu jeder Jahreszeit auf ihre Weise schön, aber während der Blütezeit erscheinen cremefarbene Kätzchen, die mitten im Frühling gleichzeitig mit den Blättern blühen. Deshalb gilt der April als Höhepunkt der dekorativen Wirkung.

Überblick über die Sorten

Derzeit gibt es zwei Arten der Matsudana-Weide, die in Gärten verwendet werden.

  • „Tortuosa“ wächst als Strauch und erreicht eine Höhe von 3,5 m. Der Stamm ist gerade und die Zweige wachsen nach unten, wodurch die Form einer typischen Trauerweide entsteht. Dank der spiralförmig gedrehten Blätter schimmert die Krone bei jedem Windhauch sehr schön. Der einzige Nachteil dieser Art der Chinesischen Weide ist ihre geringe Frostbeständigkeit. Wenn sie nicht geschützt wird, kann sie bei Frühlingsfrösten vollständig absterben.
  • „Erythroflexuosa“ ist ebenfalls eine strauchartige Weide. Sie zeichnet sich durch langsames Wachstum aus. Die maximale Höhe dieser Weidenart beträgt 4–6 Meter. Die Krone ist sehr dicht und erfordert sorgfältige Pflege, spendet aber angenehm kühlen Schatten. Die Weide vermehrt sich schnell und wächst gut an. Wie die vorherige Variante benötigt sie einen sorgfältigen Winterschutz.

Die Japanische Weide kann zum wahren „Tüpfelchen auf dem i“ jedes Grundstücks werden. Der Baum ist nicht nur während der Blütezeit schön, sondern auch im Winter. Dank der gewundenen Zweige kann der Matsudana-Weide leicht jede beliebige Form gegeben werden. Der Baum gedeiht sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzung gut.

Die Chinesische Weide ergänzt jeden Garten unaufdringlich und verleiht ihm Eleganz und Gelassenheit.

Pflanzung

Setzlinge der Matsudana-Weide zu finden ist nicht schwer, denn sie sind fast in jeder Gärtnerei erhältlich. Bedenken Sie vor dem Pflanzen, dass die Peking-Weide eine lichtliebende Pflanze ist. Überlegen Sie sich daher genau den Standort, an dem diese besinnliche und zarte chinesische Schönheit wachsen soll. Im Folgenden finden Sie einige Ratschläge von Experten:

  • es ist wichtig, einen Ort mit ausreichend Sonnenlicht zu wählen: Die Peking-Weide benötigt mindestens 5–6 Stunden Sonnenlicht pro Tag;
  • starker Wind ist schädlich für den Baum. Wählen Sie daher einen vor Zugluft geschützten Standort (z. B. eine Ecke des Grundstücks);
  • achten Sie besonders auf die Windrichtung: Nordwind kann einen jungen Baum zerstören;
  • pflanzen Sie die Weide nicht in der Nähe von Häusern oder anderen Gebäuden, da die Krone in diesem Fall einseitig wachsen kann;
  • stellen Sie sicher, dass andere Bäume die Weide nicht im Sonnenlicht einschränken;
  • Weiden vertragen die Nähe von Grundwasser sehr gut; sie bevorzugen eine erhöhte Bodenfeuchtigkeit (Ufer von Teichen und anderen Gewässern sind ihre natürliche Umgebung).

Vor dem Pflanzen muss das Beet umgegraben werden. Achten Sie auf die Bodenbeschaffenheit: Unfruchtbare Böden werden mit Kompost gemischt, dichte Böden mit Sand, arme Böden mit mineralischen Zusätzen. Danach wird im Beet ein Loch von 50x50x50 cm ausgehoben, auf den Boden wird eine Drainageschicht gegeben. Die Erde besteht aus 2 Teilen Humus, der gleichen Menge Schwarzerde und 1 Teil Sand.

Der Setzling wird zusammen mit dem Ballen aus dem Behälter genommen und in die Mitte des Lochs gesetzt. Er wird mit Erde bedeckt, wobei ein kleiner Teil (5-7 Zentimeter) mit drei Knospen über der Oberfläche bleibt. Um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Bewurzelung des Setzlings zu fördern, sollte er mit einer Tüte abgedeckt werden. Wenn der Weidensetzling ausreichend verwurzelt ist, kann er freigelegt werden.

Die beste Pflanzzeit für einen Weidensetzling mit geschlossenen Wurzeln ist von April bis Oktober. Ist das Wurzelsystem jedoch offen, muss die Pflanzung im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb oder im Oktober erfolgen, wenn der Laubfall beginnt.

Wenn Sie sich entschieden haben, die Chinesische Weide im Herbst zu pflanzen, müssen die Blätter vom Setzling entfernt werden.

Im Allgemeinen ist die Chinesische Weide sehr pflegeleicht. Sie hat ein starkes und recht langes Wurzelsystem, daher kann sie einen Mangel an Bewässerung selbst ausgleichen. Der Baum ist insgesamt frosthart, aber wenn starke Fröste oder Spätfröste zu erwarten sind, sollte er isoliert werden. Wichtig ist, es mit den Schutzschichten nicht zu übertreiben, sonst kann die Pflanze faulen.

Da das Wurzelsystem der Pflanze lang ist, benötigt der ausgewachsene Baum keine ständige Bewässerung, aber wenn sich der Setzling erst etabliert, muss er gründlich und reichlich gegossen werden. In den ersten zwei Wochen sollte der Setzling einmal mit einer Wassermenge von bis zu 20 Litern gegossen werden, und bei trockenem Wetter ist eine wöchentliche Bewässerung erforderlich.

Der Schnitt ist wohl der wichtigste Teil der Weidenpflege. Um Ihre Ideen umzusetzen, müssen Sie sich mit einer Gartenschere und einer Heckenschere ausrüsten. Der Formschnitt der Matsuda-Weide hängt nur von Ihrer Fantasie und der verfügbaren Zeit ab. Es gibt viele Möglichkeiten, die Krone zu formen, aber am beliebtesten sind die durchbrochene Krone und die geflochtenen Zweige. Neben dem Formschnitt gibt es noch den Kopf schnitt und den Erhaltungsschnitt. Letzterer wird normalerweise im zeitigen Frühjahr durchgeführt, bevor der Saftfluss im Baum einsetzt. Ziel dieses Schnitts ist es, trockene und erfrorene Äste zu entfernen.

Der Kopf schnitt wird von Gärtnern angewendet, die überzeugt sind, dass dies die Frosthärte des Baumes erhöht. Und das ist tatsächlich eine recht wirksame Methode, denn die auf Stock gesetzte Weide übersteht selbst stärksten Frost und treibt im Frühjahr neue, frische und junge Triebe aus. Neben der Erhöhung der Frostbeständigkeit ermöglicht dieser radikale Schnitt die Bildung eines Strauches.

Der Kopf schnitt darf jedoch nur bei Weidenbäumen angewendet werden, deren Stammdurchmesser 5-6 cm erreicht hat.

Vermehrung

Es ist nicht schwierig, eine solche Weide auf dem eigenen Grundstück zu vermehren oder sie mit Nachbarn zu teilen. Es werden zwei Vermehrungsmethoden angewendet: Stecklingsvermehrung und Samenmethode. Die Samenmethode kann gewisse Schwierigkeiten bereiten, daher wird meist die Stecklingsvermehrung verwendet.

Schneiden Sie im zeitigen Frühjahr mit einem scharfen Messer einen Zweig von 20-23 cm Länge ab. Achten Sie darauf, dass der vorbereitete Steckling mindestens 5 Knospen hat. Der Zweig muss im rechten Winkel abgeschnitten werden. Pflanzen Sie den Steckling in eine vorbereitete Erde, die aus Sand, Humus und Rasenerde besteht. Damit der Steckling sicher anwächst, behandeln Sie ihn mit „Kornevin“ oder einem anderen Wurzelwachstumsstimulator. Nach dem Einpflanzen sollten nur 5-7 cm des Zweigs und mindestens drei Knospen über der Erde sichtbar sein. Decken Sie die Pflanzung mit einer Tüte ab: Dies hilft dem Steckling, sich zu festigen und die Feuchtigkeit zu bewahren.

Das Schneiden von Zweigen für die spätere Pflanzung erfolgt am besten Anfang März, denn wenn die Stecklinge im Herbst geschnitten werden, müssen sie den ganzen Winter über gelagert werden. Wenn die Stecklinge im Herbst vorbereitet werden, dann erst nachdem die Matsuda-Weide alle Blätter verloren hat. Die geschnittenen Stecklinge von etwa 30 cm Länge werden in Tüten verpackt und im Keller gelagert.

Vor dem Pflanzen ist es ratsam, die überwinterten Stecklinge für einige Zeit in eine Lösung eines beliebigen Wachstumsstimulators zu legen.

Die Matsudana-Weide wurzelt recht leicht an einem neuen Standort, aber wenn Bedenken bestehen, kann man den Steckling nicht direkt in die Erde setzen, sondern zunächst das Erscheinen von Wurzeln abwarten. Dazu ritzen Sie die Rinde im unteren Teil des Stecklings ein, tauchen den Setzling ins Wasser und warten auf die Wurzelbildung. Diese Methode erhöht die Chancen der Matsuda-Weide, am neuen Standort anzuwachsen.

Krankheiten und Schädlinge

Die beschriebene Weide hat eine recht starke Immunität, sie ist wenig anfällig für Krankheiten. Im Sommer jedoch, bei feucht-schwülem Wetter, kann die Weide von Blattfleckenkrankheit befallen werden, die durch Pilzsporen verursacht wird. Ein Anzeichen für die Erkrankung des Baumes sind graue und braune Flecken auf dem Laub sowie Blattfall im Sommer. In diesem Fall muss der oberirdische Teil des Baumes sofort mit einer Lösung von Kupferoxychlorid besprüht werden. Von den Schädlingen bevorzugen die Matsuda-Weide Spinnmilben, Blattläuse, Weidenspinner, Raupen und Blattkäfer. Wenn einer dieser Schädlinge festgestellt wird, sollte der Baum unverzüglich mit Insektiziden besprüht werden.

Um Krankheiten zu vermeiden, sollte der Setzling der Peking-Weide beim Kauf sorgfältig begutachtet werden. Er sollte von gesundem und kräftigem Aussehen sein. Kaufen Sie Pflanzen nur in Baumschulen und bei Verkäufern, die sich bereits bewährt haben.

Beachten Sie außerdem die Bewässerungsregeln und vergessen Sie nicht, mit Mineraldünger zu düngen, damit die chinesische Weide möglichst lange mit ihrem gesunden Aussehen erfreut.

Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Die Matsudana-Weide verleiht dem Garten, in dem sie wächst, Luxus und Raffinesse. Sie lässt sich hervorragend mit fast allen Nadelgehölzen, Laubbäumen und Sträuchern kombinieren. Sie wird sowohl in Kombination mit anderen Pflanzen als auch als Solitär gepflanzt und dient zur Dekoration von Gewässern. Diese Weide fügt sich auch in jedes Blumenbeet wunderbar ein. Einen besonderen und zentralen Platz hat sie jedoch zweifellos im japanischen Garten. Die geschwungene Weide lädt mit ihrem gesamten Erscheinungsbild zur Entspannung und Gelassenheit ein.

Es gibt keinen einzigen Besitzer dieser Pflanze, der seinen Kauf bereut hat. Die Weide ist pflegeleicht, sie ergänzt wirkungsvoll jede vorhandene Gartengestaltung oder bietet einen hervorragenden Ausgangspunkt für die Schaffung eines neuen Gartenstils. Die Matsudana-Weide kann auch als Hecke verwendet werden. Zudem gibt es in der Natur keine zwei identischen chinesischen Weiden, sodass jedes Grundstück mit einer solchen Bepflanzung automatisch einzigartig wird. Da sich die Krone leicht formen lässt, kann sie problemlos in verschiedene Formen gebracht werden: Kugel, Pyramide oder Zylinder. Alles wird nur durch die Fantasie des Gärtners begrenzt. Außerdem können Matsudana-Weiden als ganze Allee gepflanzt werden.

Weitere Informationen zu den Besonderheiten der Matsudana-Weiden finden Sie im folgenden Video.

2>Agrotechnische Regeln für Pflanzung und Anbau der Matsudana-Weide

Wenig bekannt ist, dass es neben der Trauerweide auch andere interessante Varianten dieses malerischen Baumes gibt. Zum Beispiel die Matsudana-Weide, auch Matsuda-Weide, Korkenzieherweide, Chinesische Weide, Schraubenweide, Peking-Weide. Dieser Zierbaum mit eigenartig gebogenen Ästen wird häufig in der Landschaftsgestaltung zur Dekoration der Ufer verschiedener Gewässer verwendet. In diesem Artikel werde ich erklären, wie man die Matsudana-Weide in seinem Garten pflanzt und kultiviert.

Pflanzenbeschreibung

Die Matsudana-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und kann sowohl als Baum als auch als Strauch vorkommen. In der Natur wächst die Weide in den Uferzonen verschiedener Gewässer in China, Japan, der Mandschurei und Korea.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht der Baum eine Höhe von 8–13 m, der Kronendurchmesser beträgt etwa 5–6 m. Die Wurzeln sind verzweigt und kräftig. Neue Triebe haben eine grünlich-gelbe Farbe, mit zunehmendem Alter verdunkeln sie sich und nehmen einen braunen Ton an. Die Zweige der Matsudana-Weide haben eine ungleichmäßige Dicke, sie wirken knotig und gewunden. Die Weide zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus. Junge Bäume wachsen bis zu 1 m pro Jahr, ausgewachsene 50–60 cm.

Die Blätter sind schmal, etwa 1,5 cm breit, länglich, mit einer spitzen Spitze, bis zu 10 cm lang. Oben ist das Laub grün, unten bläulich-grau. Junge Blätter haben eine behaarte Oberfläche, während sie bei erwachsenen Blättern glatt ist.

Die Matsudana-Weide blüht mit cremegelben Kätzchen, die zusammen mit dem Laub im April erscheinen. Die Frucht der Weide ist eine Kapsel, die mit vielen behaarten Samen gefüllt ist.

Sorten der Matsudana-Weide

  • Die Matsudana-Weide 'Tortuosa'. Dieser Baum zeichnet sich durch seinen niedrigen Wuchs von bis zu 3,5 m aus, der Stamm ist nicht übermäßig gebogen. Die ausgewachsenen Triebe wachsen gerade, während die neuen nach unten hängen und eine malerische Trauerform bilden. Die Blätter dieser Weidenart sind spiralig geformt. Ein Nachteil dieser Art ist die geringe Kältebeständigkeit. Der Baum verträgt keine Frühlingsfröste und friert oft aus.
  • Die Matsudana-Weide 'Erythroflexuosa'. Diese Sorte zeichnet sich durch langsames Wachstum aus. Der Baum hat eine runde, zur Verdichtung neigende Krone, die einen jährlichen Rückschnitt benötigt. Diese Weide wird 4–6 m hoch. Die Triebe sind eigenartig gebogen, gelblich. Die Frostbeständigkeit ist noch geringer als bei der Weide 'Tortuosa'.

Verwendung der Matsudana-Weide in der Landschaftsgestaltung

Mit ihren schlangenartig gebogenen Trieben und dem lockigen silbrigen Laub zieht die Matsudana-Weide seit langem Landschaftsgestalter an. Der Baum liebt feuchte Böden und absorbiert Staub, er ist pflegeleicht. Die Weide bleibt das ganze Jahr über malerisch, ihre gewundenen Zweige sehen auch ohne Laub eindrucksvoll und ungewöhnlich aus.

Die Matsudana-Weide sieht sowohl in Einzelpflanzungen zur Dekoration von Blumenbeeten und Rasenflächen als auch im Hintergrund anderer Bäume gleichermaßen hervorragend aus. Zu ihr passen alle Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher. Eine Allee aus Matsudana-Weiden erinnert an einen exotischen japanischen Garten. Besonders gut wirkt dieser Baum an einem Gewässer.

Getrocknete Zweige der Matsudana-Weide sind eine hervorragende Ergänzung für verschiedene floristische Arrangements.

Wahl des Pflanzstandorts

Die Matsudana-Weide gehört zu den seltenen Bäumen, die die unmittelbare Nähe von Grundwasser gut vertragen; sie mag erhöhte Bodenfeuchtigkeit. Die Ufer von Teichen und anderen Gewässern sind ihr natürliches Element.

Der Baum gedeiht sowohl an sonnigen Standorten als auch im Halbschatten. Der Standort sollte jedoch vor kalten Nordwinden und Zugluft geschützt sein.

Es wird nicht empfohlen, Weiden in der Nähe von Gebäuden und Mauern zu pflanzen, da die Krone in diesen Fällen einseitig wächst. Wenn andere Bäume in der Nähe sind, muss darauf geachtet werden, dass sie der Weide nicht vollständig das Sonnenlicht nehmen.

Weiden werden oft an Sandhängen gepflanzt, um den Boden zu befestigen. Auch starke Staubbelastung macht ihnen nichts aus, ihr Laub kann Staub binden und so die Luft reinigen. Ein ausgewachsener Baum absorbiert bis zu 38 kg Staub pro Jahr.

An den Boden stellt die Weide keine besonderen Ansprüche, aber ideal ist ein leichter Lehmboden mit alkalischer oder schwach saurer Reaktion. Die Weide wächst problemlos sogar auf verdichteten Böden.

Vorbereitung der Pflanzung

Die Pflanzung von Setzlingen mit geschlossenem Wurzelsystem kann von Frühjahr bis Herbst erfolgen. Sind die Wurzeln des Setzlings offen, erfolgt die Pflanzung im Frühjahr vor dem Saftfluss oder im Oktober, wenn der Laubfall bereits begonnen hat.

Die ausgewählte Fläche müssen Sie von Unkraut befreien und gut umgraben. Wenn der Boden nicht ausreichend fruchtbar ist, sollten Sie ihn zu gleichen Teilen mit Kompost mischen. Wenn der Boden zu dicht ist, müssen Sie Sand beimischen. Bei stark ausgelaugtem Boden fügen Sie Mineralkomplexe hinzu.

Pflanzung

  1. Sie heben Löcher mit den Maßen 50x50x50 cm aus. Wenn Sie viele Bäume in einer Reihe pflanzen möchten, ist es sinnvoll, einen Graben von 50 cm Tiefe und 50 cm Breite auszuheben.
  2. Den Setzling mit geschlossenen Wurzeln nehmen Sie vorsichtig aus dem Behälter und stellen ihn in die Mitte des Lochs.
  3. Wenn der Setzling offene Wurzeln hat, schütten Sie in der Mitte des Lochs einen Erdhügel auf, setzen den Setzling in die Mitte und breiten die Wurzeln vorsichtig aus.
  4. Sie bedecken die Wurzeln des Setzlings mit Erde und stampfen diese nach und nach fest, um die Bildung von Lufteinschlüssen zu vermeiden.
  5. Sie gießen den Setzling und mulchen die Wurzelzone mit Sägespänen oder anderem geeignetem Material.

Die Pflege der Matsudana-Weide ist sehr einfach, dieser Baum ist anspruchslos. Es genügt, die grundlegenden Regeln der Pflanzenpflege zu befolgen, und die Pflanze wird das ganze Jahr über mit ihrem exotischen Aussehen erfreuen.

Bewässerung

Die Matsudana-Weide benötigt nur in jungen Jahren ständige Bewässerung, wenn ihr Wurzelsystem noch nicht ausreichend entwickelt ist. Wenn es nicht regnet, müssen Sie sie 2-3 Mal im Monat gießen und pro Baum 2 Eimer Wasser ausgießen. Wenn der Baum in der Nähe eines Gewässers wächst, sollte die Bewässerung reduziert werden. Ausgewachsene Bäume benötigen überhaupt keine Bewässerung, ihnen reicht die natürliche Feuchtigkeit.

Nach jedem Gießen sollten Sie Unkraut entfernen, die Wurzelzone lockern und mulchen, um die Feuchtigkeit zu bewahren.

Düngung

Die Matsudana-Weide freut sich über regelmäßige Düngergaben. Während der aktiven Vegetationsperiode sollten Sie 2-4 Mal düngen, wobei Sie mineralische und organische Dünger abwechseln. Im Herbst, wenn der Baum in die Winterruhe geht, müssen Sie die Düngung einstellen.

Schnitt

Gärtner sind sich nicht einig über die Notwendigkeit des Schnitts der Matsudana-Weide. Einige sind der Meinung, dass die natürliche Kronenform am malerischsten ist und keiner Korrektur bedarf, andere empfehlen einen jährlichen Schnitt. Nach dem Winter führen Sie unbedingt einen Pflegeschnitt durch – entfernen Sie erfrorene, beschädigte und falsch wachsende Zweige.

Die Matsudana-Weide ist bekannt für ihr schnelles Triebwachstum und verträgt problemlos jährliche Schnitte zur Formung verschiedener Figuren in der Landschaftsgestaltung – Kugeln, Zylinder und Pyramiden.

Einige Gärtner empfehlen, die Weide auf den Stock zu setzen. Dies geschieht zur Verbesserung der Frosthärte. Eine auf den Stock gesetzte Weide übersteht starke Kälte besser. Im Frühjahr erholt sie sich schnell und treibt junge Triebe aus. Diese Methode wird angewendet, um den Baum in einen Strauch zu verwandeln. Dabei darf die Stammdicke der Weide nicht weniger als 5-6 cm betragen.

Vermehrung

Die Matsudana-Weide kann durch Samen und Stecklinge vermehrt werden. Da die Samenvermehrung langwierig und aufwendig ist, wird sie von Gärtnern kaum angewendet. Betrachten wir die einfachste und geeignetste Vermehrungsmethode – die Stecklingsvermehrung:

  • Die Stecklinge werden im frühen Frühjahr geschnitten und sofort eingepflanzt. Wenn Sie die Stecklinge im Herbst schneiden, müssen sie den ganzen Winter über aufbewahrt werden.
  • Im Frühjahr werden die Stecklinge vor dem Austreiben der Blätter geschnitten. Die Länge des Stecklings beträgt 30 cm, er sollte 5–6 Knospen haben. Der untere Schnitt (direkt unter einer Knospe) wird in einem spitzen Winkel ausgeführt, der obere Schnitt horizontal.
  • Die Stecklinge werden zu einem Drittel ihrer Länge in nährstoffreiche Erde eingegraben. Um Gewächshausbedingungen zu schaffen, sollte der Steckling oben mit einem Glas oder Becher abgedeckt werden.
  • Im Herbst werden die Stecklinge nach dem Laubfall geschnitten, in Beutel gelegt und den ganzen Winter über kühl gelagert. Im Frühjahr werden die Stecklinge in einer Bewurzelungslösung eingeweicht und dann in ein feuchtes Bodensubstrat eingegraben.
  • Eine andere Methode zur Wurzelbildung besteht darin, an den unteren Enden der Stecklinge Einschnitte zu machen und sie dann ins Wasser zu stellen. Bald erscheinen Wurzeln. Wenn die Wurzeln etwas gewachsen sind, sollten die Stecklinge in ein Bodensubstrat umgepflanzt werden. Die Erde muss feucht gehalten werden, sonst wurzeln die Stecklinge nicht an.

Krankheiten und Schädlinge

Die Matsudana-Weide besitzt eine starke Immunität gegen Krankheiten und Schädlinge. Wenn jedoch die Pflegevorschriften missachtet werden, kann der Baum von Pilzfleckenkrankheit befallen werden. Diese tritt bei schwüler und feuchter Witterung auf und äußert sich in bräunlichen Flecken auf den Blättern. Zur Bekämpfung dieser Krankheit wird eine Spritzung mit einer Lösung aus Kupferoxychlorid angewendet, wobei der oberirdische Teil des Baumes behandelt wird.

Die Matsudana-Weide kann von folgenden Schädlingen befallen werden: Spinnmilben, Blattläuse, Weidenbohrer, Raupen, Blattkäfer und andere. Wenn einer von ihnen entdeckt wird, muss der Baum sofort mit einem geeigneten Mittel besprüht werden.

Überwinterung

Ausgewachsene Matsudana-Weiden benötigen keine Winterisolierung. Selbst wenn die Zweige erfrieren, treiben sie im Frühjahr schnell wieder aus. Junge Bäume sollten für den Winter eingewickelt werden.

3>Ergebnisse

Für den erfolgreichen Anbau der Matsudana-Weide müssen Sie besonders auf folgende Pflegepunkte achten:

  1. Wählen Sie einen Pflanzort gemäß den Empfehlungen.
  2. Wählen Sie gesunde Setzlinge.
  3. Pflanzen Sie die Setzlinge gemäß der Anleitung.
  4. Führen Sie rechtzeitig Bewässerung, Düngung, Unkrautentfernung, Auflockerung und Mulchen durch.
  5. Ergreifen Sie bei Feststellung von Krankheiten und Schädlingen sofort entsprechende Maßnahmen.
  6. Decken Sie junge Bäume für den Winter ab.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?