Himbeere Tarusa

Die Himbeersorte Tarusa wird oft als Himbeerbaum bezeichnet, sie gehört zur heimischen Züchtung. Begründer der Sorte ist Professor W.W. Katschina.

Charakteristik der Himbeersorte Tarusa

Die Büsche von Tarusa sind kräftig und benötigen keine Anbindung an Spaliere oder Stützen. Das Gewicht der Himbeeren variiert je nach Pflege zwischen 4 und 12 Gramm. Die Früchte haben eine stumpfkegelige Form und eine leuchtend rote Farbe.

Die Steinfrüchte sind klein, haben eine gleichmäßig dichte Struktur und eignen sich daher gut für den Transport. Die Früchte schmecken süß, haben ein angenehmes Himbeeraroma, enthalten wenige Kerne und sind saftig. Die Beeren werden frisch verzehrt oder zu Marmelade, Fruchtleder, Konfitüre verarbeitet oder getrocknet.

Jeder Strauch kann unter günstigen Wachstumsbedingungen bis zu 4 Kilogramm Früchte liefern. Pro Ar werden bis zu 200 Kilogramm erzielt. Die Himbeere Tarusa reagiert gut auf die Zugabe von Mist, was den Ertrag fast verdoppelt. Die Sorte ist mittelfrüh, der Fruchtbeginn fällt in die erste Julidekade und dauert bis Anfang August.

Der Strauch von Tarusa hat eine mittlere Höhe von eineinhalb Metern, er ist kompakt, die Triebe sind kräftig. Jedes Jahr bilden sich bis zu 5 Ausläufer aus der Wurzel.

Siehe auch:
Malina Brilliantowaja

Die einjährigen Triebe wachsen aufrecht, sie sind sehr dick, steif und fest, obwohl sie sich durch Elastizität auszeichnen. Die Fruchtzweige sind ebenfalls dick, haben bis zu 3 Verzweigungen und bilden bis zu 20 Beeren. Die Fruchtzweige stehen sehr dicht beieinander, sodass der Strauch aus der Ferne rot erscheint, aufgrund der großen Anzahl reifer Beeren.

Die Blätter der Kultur sind groß, haben eine dunkelgrüne Farbe, eine gewellte Oberfläche und bartähnliche Ränder.

Winterhärte der Himbeere Tarusa

Die Himbeere Tarusa zeichnet sich durch hohe Winterhärte aus und verträgt Frost bis zu -30 Grad. Beim Anbau unter strengeren Winterbedingungen sollten die Triebe mit einer Schneeschicht bedeckt werden, nachdem sie zuvor zum Boden gebogen wurden.

Die Triebe werden in den letzten Septembertagen gebogen, wenn sie noch biegsam sind. Die Sorte ist resistent gegen verschiedene Himbeerkrankheiten und kann selbst bei Befall den Ertrag erhalten.

Videobeschreibung der Sorte

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?