Flecken auf Gurkenblättern

Sowohl an den Setzlingen als auch an den Gurkenblättern und an den Gurken selbst können Flecken auftreten – sie können gelb, weiß oder sogar violett sein. Sie entstehen nicht aus dem Nichts, alles hat eine Ursache.

Ursachen für Flecken auf Gurkenblättern

Experten unterscheiden mehrere Gruppen von Ursachen, warum Flecken auf Gurkenblättern auftreten:

  • Mangel an Düngemitteln und Nährstoffen.
  • Pflanzenkrankheiten.
  • Einflüsse der Umwelt.

Wenn sich alte Gurkenblätter mit Flecken bedecken, liegt dies an einem Kaliummangel. Zuerst vergilben die Blattränder, dann verändert sich die Farbe des Gewebes zwischen den Adern in der Blattmitte. Bei Magnesiummangel entstehen ebenfalls Flecken – die Blattspreiten zwischen den Adern vergilben. Auch dieser Prozess beginnt an den alten Blättern.

Einige Gurkenkrankheiten verursachen ebenfalls Fleckenbildung. Bei Anthraknose treten eingesunkene Flecken am Stiel und an den Blattstielen auf, auf den Blättern erscheint ein rosafarbener Belag und an den Früchten kleine Geschwüre. Bei Ascochyta sind die Flecken groß und rund, hellgelb mit schwarzen Punkten – den Sporen des Pilzes. In solchen Fällen verwendet man „Fitosporin“ oder eine 1%ige Bordeauxbrühe.

Ein Befall mit Mosaikvirus (Grün- oder Weißmosaik) äußert sich äußerlich in Flecken von dunklen Schattierungen und hellen Feldern, manchmal sternförmig. Nach einiger Zeit schrumpft das Blatt der Pflanze. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Pflanze Grün- oder Weißmosaik hat, muss sie entfernt werden.

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Bewässerung von Gurkenjungpflanzen: wann und wie gießen

Bei Falschem Mehltau (auch Peronospora genannt) ist die Blattoberseite mit kleinen öligen Flecken in Gelb, manchmal auch Rostbraun oder Rotbraun bedeckt. Die Ausbreitung wird durch trübes, kühles Wetter begünstigt; bei Temperaturen ab 18 Grad stoppt die Entwicklung der Krankheit. Normale Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind ein Hindernis für die Krankheit.

Wie man Flecken auf Gurkenblättern bekämpft

Damit die Pflanze keine unnötigen Flecken, Farben oder Schattierungen aufweist, muss sie gesund sein und über eine vollständige Nährstoffversorgung verfügen. Es ist notwendig, in jeder Hinsicht eine günstige Umgebung für ihr Leben zu schaffen.

Im Gewächshaus und in Frühbeeten sollte die normale Temperatur gehalten werden, Temperaturschwankungen, insbesondere plötzliche, sind zu vermeiden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Pflanzen in der Nähe von Türen und Fenstern. Im Freiland sollten Sie weder Austrocknung noch Staunässe zulassen.

Jede Krankheit sollten Sie gleich zu Beginn unterbinden, dann ist sie behandelbar. Daher müssen Sie die Pflanze beim Gießen sorgfältig untersuchen und bei verdächtigen Anzeichen sofort handeln.

Im Anfangsstadium des Echten Mehltaus helfen natürliche Präparate: Schachtelhalmabkochung, Ringelblumenaufguss, Kupferseifenmischung.

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