Welchen Frost verträgt Radieschen?

«Ich selbst pflanze Radieschen ziemlich früh, direkt nach der Schneeschmelze, sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland. Nun, im Freien standen die aufgegangenen Radieschen einige Tage, nachdem sie nach einem plötzlichen Schneefall mit Schnee bedeckt waren. Und dann schmolz der Schnee, und sie stehen grün da, ohne Probleme. Es gibt solche Kulturen, über die eine Herde Elefanten laufen kann, und nach einer Woche hat sich alles erholt. Radieschen gehören genau zu diesen», — erklärte Tumanow.

Natürlich hängt alles von der Dauer des Frostes ab. Wenn es sich um ein paar Morgenstunden handelt, wie es im frühen Frühling üblich ist, dann sind sogar −10 für Radieschen nicht schlimm, denn die Pflanze braucht einige Zeit, um zu gefrieren.

Tumanow betonte jedoch, dass niemand eine genaue Zahl für die «Überlebensrate» der Pflanze nennen könne: Alles hänge von der Luftfeuchtigkeit, der Niederschlagsmenge, der Windstärke, der Höhe des Standorts im Gelände und vielen anderen Parametern ab.

Die Methoden zum Schutz vor Kälte für Radieschen sind recht standardmäßig: Andrej Tumanow empfiehlt, gegen kurzzeitigen Frost vorzugehen, indem man den Garten besprüht. Feuchter Boden gefriert langsamer, daher hilft dies, kurze Frostperioden zu überstehen. Man kann die Beete auch abdecken, und zwar nicht unbedingt mit etwas Speziellem – Hauptsache, die Wärme bleibt erhalten.

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«Wenn auf der Datscha eine alte Steppjacke vorhanden ist – kann man die Steppjacke nehmen. Einer meiner Nachbarn bedeckte die Beete mit alten Parolen und Transparenten. Sogar eine gewöhnliche Zeitung, etwas zerknittert und zu einer Tüte gefaltet, kann die Pflanze vor Raureif schützen», — riet der Experte.

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