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Frauenfarn — grüne Spitze im Garten
Eine Farnart aus der Familie der Schildfarngewächse. Sie umfasst etwa 200 Arten, im Gartenbau werden nur 10 verwendet.
Diese Reliktpflanzen zeichnen sich durch zartes, filigranes, fein gefiedertes Grün aus, das zu einem buschigen Büschel von bis zu 1-1,5 Metern Höhe zusammengefasst ist.
Es wächst direkt aus einem kurzen, dicken Rhizom, das mit braunen, häutigen Haaren bedeckt ist.
Die Sporangien des Frauenfarns verstecken sich hinter einem fransigen Schleier auf der Unterseite der Wedel. Die Pflanze sät sich oft selbst aus, wächst aber langsam.
Gartenformen
Am häufigsten kommt in russischen Gärten der Frauenfarn vor (Foto 1). Diesen Namen erhielt er aufgrund seines schönen, leichten, fast spitzenartigen Grüns. Den ganzen Sommer über erscheinen neue Wedel, sodass die Pflanze bei entsprechender Pflege während der gesamten Saison ihr dekoratives Aussehen behält und einen deutlich tropischen Eindruck macht.
Seinen Namen erhielt er im Gegensatz zum männlichen Schildfarn, dessen ‚Kleidung‘ gröber ist und dessen Wedel nur im Frühjahr wachsen. In der Natur kommen diese beiden Farne oft nebeneinander vor.
Foto 1. Frauenfarn
Der Chinesische Frauenfarn zeichnet sich durch rötliche, elliptische Blattstiele aus; in der Natur ist er im Fernen Osten, in China und Japan verbreitet.
Der Japanische Frauenfarn (Foto 2) zeichnet sich durch rotbraune Zeichnungen auf den Wedeln mit metallischem Glanz aus. Sie wirken effektvoll vor dem Grün anderer Pflanzen, einschließlich grüner Farne.
Foto 2. Japanischer Frauenfarn
Anbau und Pflege
In der Natur wachsen diese Stauden an feuchten, schattigen Waldstandorten. Sie benötigen fruchtbaren Boden, regelmäßige Bewässerung und schattige, windgeschützte Gartenbereiche.
Während Dürreperioden verfärben sich die Wedel des Frauenfarns braun, er verliert sein dekoratives Aussehen, stirbt aber nicht ab, weshalb er als trockenheitsresistent gilt. Er kann bis zu 10 Jahre am selben Standort wachsen. Er benötigt regelmäßiges Jäten und verträgt keine Bodenverdichtung, daher sollten in seiner Nähe keine aggressiven Bodendecker (wie Steinbrech, Immergrün usw.) gepflanzt werden.
Während der Vegetationsperiode sollte er sowohl mit organischen als auch mit mineralischen Düngemitteln versorgt werden. Im Winter wirft er seine Wedel ab, stirbt jedoch nicht ab und benötigt nicht einmal einen Winterschutz.
Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Teilung des Wurzelstocks oder durch Sporen, die im Hochsommer reifen, auf die Bodenoberfläche fallen und häufig zu neuen Keimlingen führen – der Frauenfarn vermehrt sich also durch Selbstaussaat.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Alle Farne verleihen dem Garten einen ganz besonderen Charme und eine majestätische Note. Sie werden in schattigen Ecken, an Grotten und Brunnen sowie unter Nadelbäumen gepflanzt. Frauenfarne können in einer Gruppe mit anderen Arten arrangiert werden, die sich in Farbe oder Wedelform von ihnen abheben.
So entsteht ein kleiner Farngarten, der wie ein Stück wilder Natur inmitten der anderen Pflanzungen wirkt und zudem schattige Plätze einnimmt, an denen nur wenige Pflanzen ihre Pracht bewahren können.
Der Frauenfarn wird auch als Solitärpflanze verwendet, umgeben von Pflanzen mit ausladender oder halbkugelförmiger Gestalt, wie beispielsweise Primeln, kleinblättrigen Funkien, Lungenkräutern oder Elfenblumen. Man kann auch Nachbarn nach kontrastierender Wuchsform wählen, etwa Bergenie, Purpurglöckchen, Prachtspieren oder Schwertlilien. Natürlich müssen die Nachbarn schattentolerant sein.
Frauenfarn — ein anspruchsloser Farn für den Garten
- Vollständiges Foto
Frauenfarn
Vermehrung und Pflanzung
Grundlegende Pflegeregeln
Materialbeschaffung für die Verwendung in der Volksmedizin
Verwendung des Frauenfarns zu Heilzwecken
Dekorative Eigenschaften des Frauenfarns
Der Frauenfarn ist ein mehrjähriger Farn, der in Eurasien, Amerika, Afrika und sogar in Russland vorkommt. Die Pflanze fühlt sich in Waldgebieten wohl, liebt saure Böden und schattige Standorte. Sie kann eine Höhe von 1,20 Metern erreichen, die Sträucher sind sehr ausladend und schön.
Der Frauenfarn ist leicht an seinen geschnitzten Blättern zu erkennen, die von Elchen gerne gefressen werden. Sie sind dunkelgrün und haben hervorragende dekorative Eigenschaften. Die Pflanze verfügt über ein recht kräftiges Wurzelsystem, das mit zahlreichen Schuppen bedeckt ist. Im Gegensatz zu anderen Farnarten blüht der Frauenfarn nicht.
Vermehrung und Pflanzung
Die Vermehrung sollte im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Um Nachkommen durch Wurzelteilung zu erhalten, werden die Wurzeln in Fragmente geschnitten, die jeweils eine Knospe aufweisen. Die Ableger werden in ein 20 cm tiefes Pflanzloch gesetzt. Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt mindestens 60 cm. Junge Pflanzen sollten im Winter mit Reisig abgedeckt werden.
Die Vermehrung des Frauenfarns erfolgt durch Selbstaussaat (Sporen) oder Wurzelteilung.
Um die Frauenfarn durch Sporen zu vermehren, müssen diese mit einer Kaliumlösung behandelt und in flache Gefäße mit feuchter, mit abgekochtem Wasser angefeuchteter Erde gepflanzt werden. Die Setzlinge werden mit einem Glasdeckel abgedeckt. Sobald die Keimlinge kräftig genug sind, können sie ins Freiland umgepflanzt werden.
Pflanzregeln für den Frauenfarn:
- Zum Pflanzen des Frauenfarns müssen die Wurzeln der Pflanze in Teile geteilt werden.
- Der Boden wird gründlich umgegraben und es werden Humus sowie Holzasche hinzugefügt.
- Bei schwerem Boden kann man ihn mit Flusssand auflockern.
- Der Durchmesser des Pflanzlochs wird entsprechend der Größe des Setzlings bestimmt.
- Nachdem der Setzling in das Loch gesetzt wurde, muss die Erde festgedrückt, der Boden um ihn herum gemulcht und gut gewässert werden.
- Der Boden um den Frauenfarn muss gejätet und gelockert werden.
Ab dem zweiten Jahr benötigt die Pflanze kaum noch Wasser, es sei denn bei starker Trockenheit. Andernfalls werden die Blätter braun, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie abstirbt, da sie eine hohe Trockenheitstoleranz besitzt.
Grundlegende Pflegehinweise
Der Frauenfarn ist wohl die anspruchsloseste Pflanze, die keiner besonderen Pflege bedarf. Bereits ab dem zweiten Jahr ist er nahezu immun gegen Schädlingsbefall und übersteht den Winter gut. Einzige Hilfen für eine noch angenehmere Überwinterung sind das Abschneiden welker Blätter und das Mulchen des Bodens um die Pflanze herum.
Der Frauenfarn liebt Schatten, daher sollte man ihn nicht an einem hellen Standort pflanzen.
Andernfalls hört der Farn im Wachstum auf und wird unansehnlich. Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlüftet sein. Gedüngt werden muss nur bei stark ausgelaugtem Boden. Der Frauenfarn mag keine starken Temperaturschwankungen und heftigen Wind, da dieser die Stiele brechen kann. Der Farn benötigt keine häufigen Umpflanzungen; einmal alle 15 Jahre reicht aus.
Schädlinge und Krankheiten, die den Frauenfarn befallen können:
- Pilzkrankheiten, die Blattflecken verursachen. In der Regel können sie mit Fungiziden bekämpft werden.
- Schnecken, die die Blätter der Pflanze fressen. Die wirksamste Bekämpfungsmethode ist das Einsammeln von Hand und das Mulchen des Bodens mit Tannennadeln.
Materialernte für die Verwendung in der Volksmedizin
Wie man die Wurzeln des Frauenfarns für die Verwendung in der alternativen Medizin richtig erntet:
- Die Sammelzeit für die Wurzeln zum Trocknen ist der Herbst.
- Anschließend müssen sie von trockenen und faulen Trieben befreit werden.
- Die Wurzeln werden im Schatten getrocknet.
Die Wurzeln behalten ihre heilenden Eigenschaften drei Monate nach dem Trocknen. Die Frische der Wurzeln kann man anhand des Bruchs überprüfen: eine grüne Farbe weist auf ein qualitativ hochwertiges Produkt hin, eine braune auf ein abgelagertes.
Wie man die Blätter des Frauenfarns für die Verwendung in der alternativen Medizin richtig erntet:
- Beim Sammeln der Blätter muss auf ihre Länge geachtet werden, da sie nicht mehr als 25 cm betragen sollte.
- Die Blätter werden zu kleinen Bündeln gebunden und 7 Sekunden lang in eine kochende Salzlösung gelegt.
- Die behandelten Blätter werden zum Trocknen in der Sonne aufgehängt.
Das fertige Material sollte rascheln und sich biegen lassen, aber nicht brechen. Es sollte in Stoffbeuteln an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahrt werden.
Anwendung des Frauenfarns zu Heilzwecken
Wie kann der Frauenfarn in der Volksmedizin angewendet werden:
- Ein Sud und Bäder mit seinem Zusatz werden zur Behandlung von kindlicher Epilepsie eingesetzt.
- Bei Magen-Darm-Beschwerden wird ebenfalls ein Sud eingenommen.
- Darüber hinaus hilft er gut bei Grippe, Bronchitis und Nephritis.
- Eine alkoholische Tinktur aus Frauenfarn wird bei Gebärmutterblutungen verwendet.
- Ein Sud aus den Rhizomen des Frauenfarns wird als Wurmmittel verwendet.
Es gibt einige Nuancen, die vor der Anwendung beachtet werden sollten:
- Da die Inhaltsstoffe des Frauenfarns fettlöslich sind, kann die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels und von fetthaltigen Nahrungsmitteln zu einer Überdosierung und Vergiftung führen.
- Die Vergiftung verläuft mit folgenden Symptomen: Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwindel, verminderte Sehleistung.
- Die Einnahme von Frauenfarn ist für schwangere und stillende Frauen strikt kontraindiziert.
Bei den ersten Vergiftungssymptomen muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Dekorative Eigenschaften des Frauenfarns
Der Frauenfarn — eine essbare Pflanze und kann verzehrt werden. Dazu werden die jungen, noch nicht entfalteten Blätter im Mai geschnitten. Von diesen Blättern werden die Stiele gegessen. Damit der Farn nicht bitter schmeckt, wird er gekocht und bis zu dreimal in Wasser gewaschen. Diese Blätter können als Ergänzung zu Suppen oder als Gemüsebeilage verwendet werden.
Der Frauenfarn kann jedem Garten eine gewisse Note verleihen.
Im Wesentlichen wird er fern von grellem Sonnenlicht gepflanzt, um Pavillons, Brunnen, Steingärten zu gestalten oder Bepflanzungen mit Bäumen aufzulockern. Man kann eine Gruppenpflanzung vornehmen und diese mit kontrastreicheren Pflanzen auflockern, um einen Minigarten aus Farn zu schaffen.
Der Farn wird oft als Einzelpflanzung verwendet, um die ganze Schönheit und Ausladung der Pflanze zu betonen. Als gute Nachbarn für den Frauenfarn gelten Schneeglöckchen, da ihre Stiele nach der Blüte vergilben und absterben, und der Frauenfarn ihr unansehnliches Aussehen verdecken kann. Auf jeden Fall wird der Frauenfarn auf fast jedem Grundstück vorteilhaft aussehen, indem er die Landschaft schmückt und belebt.
Weitere Informationen finden Sie im Video:
Wie man Farn auf dem Grundstück im modernen Garten anbaut: Sorten, Pflege, Vermehrung
Um schattige Bereiche im Garten zu füllen, zum Beispiel unter ausladenden Baumkronen oder an der Nordseite von Gebäuden, ist der Anbau bestimmter Pflanzen erforderlich. Wie man verschiedene, für ihre Schattentoleranz bekannte Farnsorten richtig pflanzt und im Freiland oder im Topf weiter pflegt, wird im Artikel ausführlich beschrieben.
Beschreibung der Kultur, ihrer bekannten Sorten und Varietäten
Weltweit sind etwa 200 dieser wunderbaren Pflanzen bekannt, die größtenteils in tropischen Regenwäldern beheimatet sind. Betrachtet man die verschiedenen Farnarten im Allgemeinen, lassen sich folgende biologische Merkmale feststellen:
- Mehrjähriger krautiger Strauch.
- Äußerlich kann der Farn sowohl als niedriges Kraut als auch als ziemlich stattlicher Baum erscheinen.
- Unter der Erde befindet sich ein mittelgroßes kriechendes Rhizom.
- Über der Oberfläche befindet sich ein dichter Stängel, der aus Leitgewebe besteht.
- Die Pflanze hat keine echten Blätter. Vom Stängel gehen sogenannte Wedel ab – primitive Blattspreiten. Ihre Bildung erfolgt im Frühjahr in den Wurzeln.
Farnstrauch
- Die Vermehrung erfolgt durch Sporen, die sich in braunen Wölbungen befinden, die auf dem Foto der Blattunterseite gut zu erkennen sind.
- Farne sind ideale Pflanzen für schattige Plätze.
- Die Pflanze kann sowohl im Freiland als auch in Töpfen gepflanzt werden.
Achtung! Der Anbau wärmeliebender Arten in der gemäßigten Zone ist nur im Zimmer möglich.
Im Freiland des gemäßigten Klimas fühlen sich folgende Arten und Sorten wohl:
- Gemeiner Straußenfarn – er kann als die am weitesten verbreitete Farnart in Gärten bezeichnet werden. Diese Art benötigt nur minimale Pflege.
- Gewöhnlicher Adlerfarn – die jungen Triebe dieser Art werden gegessen.
- Gewöhnlicher Wurmfarn – kommt häufig in den Wäldern der gemäßigten Zone vor.
- Frauenfarn – die meisten seiner Sorten haben eine ungewöhnliche rötliche Färbung. Zum Beispiel sind die Blätter von ‚Burgundy Lace‘ weinrot gefärbt. Besonders auffällig sehen diese Sorten im Herbst aus.
Frauenfarn
Wie man die Pflanze pflanzt und pflegt
Obwohl die Pflanze nicht anspruchsvoll ist, müssen für schöne, üppige Büsche einige Anforderungen erfüllt werden.
- Der Standort im Freiland, an dem die Pflanzung erfolgen soll, sollte schattig sein. In der Sonne verkümmert die Pflanze und kann schnell eingehen.
- Der Boden am vorgesehenen Standort sollte locker sein, da die Wurzeln der Pflanze Luft benötigen.
- Ausnahmslos alle Sorten bevorzugen feuchte Böden. Daher sollte die Pflege reichliches und häufiges Gießen umfassen. Dabei ist Staunässe nicht zulässig. Die Pflanzung sollte mit der Einrichtung einer guten Drainage einhergehen. Dem Gießwasser kann zwei- bis dreimal pro Saison Mineraldünger zugesetzt werden.
Farnsporen
- Farne sollten im Frühjahr auf das Beet im Freiland gepflanzt werden, sobald sich die Wedel zu entfalten beginnen. In der warmen Jahreszeit, bei guter Pflege, wächst die Pflanze gut an.
- Die Pflanzung sollte sofort nach dem Ausgraben des Ablegers erfolgen, damit die Wurzeln nicht austrocknen und die Blätter nicht welken.
- Die Hauptpflege des Farns besteht im rechtzeitigen Gießen. Besonders im ersten Jahr nach der Pflanzung und in heißen, trockenen Perioden muss darauf geachtet werden.
Es ist sehr gut, wenn die Möglichkeit besteht, den Boden unter der Pflanze mit Kiefernnadeln zu mulchen. Dies hält den Boden locker und feucht, was sich positiv auf die Stärkung des Wurzelsystems auswirkt. Zur Pflege gehört natürlich auch das regelmäßige Entfernen alter oder abgebrochener Wedel. Das verleiht der Pflanze nicht nur ein ästhetisches Aussehen, sondern fördert auch das Wachstum neuer Wedel.
Arten wie der Hirschzungenfarn und der Frauenfarn sind nicht besonders frostbeständig. Im Winter müssen sie mit Laub oder einer dünnen Torfschicht abgedeckt werden.
Düngung, Düngergabe sowie Vermehrungsmethoden des Farns
Auf fruchtbaren Böden müssen Farne nicht gedüngt werden. Auf ausgelaugtem Boden ist es am besten, den Dünger rechtzeitig im Herbst bei der Beetvorbereitung auszubringen. Geeignet sind organische und mineralische stickstoffhaltige Komplexe.
Bei der Pflanzung des Farns kann man etwas Torf in das Pflanzloch geben, der gleichzeitig als Dünger und Bodenlockerer wirkt.
Die Vermehrung von Farnen erfolgt durch Gärtner auf drei Arten:
- durch Abtrennen von Wurzelschösslingen;
- durch Knospung;
- durch Sporen.
Der Farn liebt feuchte Böden
Die erste Methode ist die schnellste und einfachste. Sie wird am häufigsten bei der Vermehrung aller Sorten angewendet. Das Wichtigste hierbei ist das gute Gießen nach dem Abtrennen des Schösslings.
Die zweite Methode ist aufwändiger und eignet sich nur für einige Arten, wie zum Beispiel den Schildfarn, der an den Blättern Knospen bilden kann. Diese werden abgetrennt und in feuchtem Moos zum Keimen gebracht. Eine recht verbreitete Methode ist die Vermehrung durch Sporen. Diese werden durch Abschaben vom Blatt gesammelt, getrocknet und auf der Substratoberfläche ausgestreut. Die Pflege besteht aus täglichem Besprühen. Nach einem Monat keimen die Sporen und in der nächsten Saison können die Pflanzen bereits ins Freiland gesetzt werden.
Mit welchen Pflanzen sich Farne im Garten kombinieren lassen und welche Krankheiten und Schädlinge ihnen drohen
Dank der Schönheit der filigranen Blätter und der Büsche insgesamt nehmen Farne einen ehrenvollen Platz im Gartendesign ein. Fotos solcher Arrangements werden sehr natürlich und schön.
Achtung! Das Rhizom des Farns breitet sich schnell im Garten aus, daher ist das Anbringen von Begrenzern zwingend erforderlich.
Die Kombination von Farnen mit Lilien und Pfeilkraut am Teich verleiht dem Garten einen besonderen Charme. In schattigen Steingärten können niedrige Sorten neben blühenden kriechenden Pflanzen, wie zum Beispiel Immergrün, platziert werden.
Farne müssen nicht gedüngt werden
Man kann sagen, dass eine Kombination von Farnen im Garten mit allen schattenverträglichen Pflanzen möglich ist: Hostas, Astilben, Giersch usw.
Bei Einhaltung der Pflegehinweise wird die Pflanze nicht von Krankheiten befallen. An Schädlingen sind Schnecken und Raupen zu nennen, die die Blätter beschädigen.
Der Farn kann als leuchtende Dekoration eines schattigen Gartens bezeichnet werden, die nicht viel Aufmerksamkeit erfordert. Sein Anbau ist absolut jedem zugänglich, auch Gärtnern ohne Erfahrung.
Anbau von Farnen im Garten: Video
h2>Frauenfarn. Sorten und Arten des Frauenfarns. Anbau des Frauenfarns.

Beschreibung
Charakteristische Merkmale des Frauenfarns
Kotschedyschnik (Athyrium) ist eine Gattung mehrjähriger Farne, die zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae) gehört, früher wurde sie der Familie der Athyriaceae zugeordnet. Vertreter der Gattung Kotschedyschnik kommen in verschiedenen Teilen der Welt vor, hauptsächlich auf der Nordhalbkugel. In der Natur wachsen diese Pflanzen in schattigen und feuchten Gebieten, Wäldern, an Berghängen und in der Nähe von Gewässern.
Der Name ‚Kotschedyschnik‘ hat altkirchenslawische Wurzeln: Das Wort ‚Kotschedyga‘ bedeutet ‚große Wurzel‘. Gerade dieser Pflanzenteil zog in der Antike die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Seit jeher sind die heilenden und magischen Eigenschaften des Rhizoms der am weitesten verbreiteten Art dieser Gattung – des weiblichen Kotschedyschniks – bekannt. Man glaubte, dass man mit Hilfe der Wurzel dieser Pflanze Fluch und bösen Blick wirken könne.
Mit diesem Farn sind viele mysteriöse Legenden verbunden. Die populärste besagt, dass der Kotschedyschnik einmal im Jahr blüht – in der Nacht von Iwan Kupala. Und wer diese wunderschöne Blume findet, erlangt sein ganzes Leben lang Glück. Bei den Bewohnern des Wologdaer Gebiets gab es eine weitere Überlieferung: In derselben heiligen Nacht konnte man, indem man demütig neben dem Kotschedyschnik saß, erfahren, welche Kräuter bestimmte Leiden heilen, und auch den Schleier des Geheimnisses der Zukunft lüften.
Die Gattung Kotschedyschnik umfasst verschiedene Arten, darunter niedrig wachsende Pflanzen mit einer Höhe von maximal 20 cm sowie hohe Farne – bis zu 200 cm. Der Kotschedyschnik hat eine dicke, aufrechte oder kriechende schwarze Wurzel und einzigartig geformte Blätter (Wedel) – lanzettlich, dreieckig, gefiedert oder geteilt –, die in einem Büschel zusammengefasst und auf der Unterseite mit Sori bedeckt sind. Vom Frühling bis zum Spätherbst sieht die Pflanze dekorativ aus, da ständig neue Blätter nachwachsen.
Die artenreiche Gattung Kotschedyschnik umfasst etwa zweihundert Arten, jedoch werden nur etwa zehn in Kultur verwendet. Die bekanntesten sind:
Kotschedyschnik gekerbter (Athyrium crenatum) – wächst in Waldgebieten, zeichnet sich durch ein langes kriechendes Rhizom und gefiederte Blätter aus;
Kotschedyschnik gekerbt-gesägter (Athyrium crenulato-serrulatum) – 45–85 cm hoch, zeichnet sich durch dreieckige geteilte Blätter mit rundlichen Sori aus;
Kotschedyschnik alpiner oder spreizblättriger (Athyrium distentifolium) – hat ein kurzes schwarzbraunes Rhizom und geteilte Blätter von etwa 90 cm Höhe, die an kurzen Blattstielen sitzen;
Kotschedyschnik breitblättriger (Athyrium dilatatum) – eine australische immergrüne Pflanze, die eine Höhe von 150 cm erreicht und sich durch ein langes Rhizom und sattgrüne Blätter auszeichnet;
Kotschedyschnik geflügelter (Athyrium pterorachis) – etwa 150 cm hoch, zeichnet sich durch ein kurzes Rhizom und gefiederte Blätter aus, deren oberer Teil äußerlich einem Flügel ähnelt;
Chinesischer Frauenfarn oder Rotstieliger Frauenfarn (Athyrium rubripes) – die durchschnittliche Pflanzenhöhe beträgt 130 cm. Diese Art zeichnet sich durch aufrechte, gefiederte Blätter in Rosa, Rot, Terrakotta oder Lila aus;
Stacheliger Frauenfarn (Athyrium spinulosum) – etwa 60 cm hoch, gekennzeichnet durch lange Wurzeln und einzelne meterlange Blätter mit runden und hufeisenförmigen Sori;
Yokosuka-Frauenfarn (Athyrium yokoscense) – wächst hauptsächlich in grasbewachsenen Dickichten oder in der Nähe von Sumpfgebieten, wird bis zu 65 cm hoch und zeichnet sich durch gefiederte, lanzettliche Blätter aus;
Schrift-Frauenfarn (Athyrium acrostichoides) – eine niedrig wachsende Pflanze mit gefiederten Blättern und geraden Sori;
Sibirischer Frauenfarn (Athyrium crenatum) – erreicht eine Höhe von einem halben Meter und zeichnet sich durch rautenförmige Blätter mit runden Sori aus;
Nipponischer Frauenfarn (Athyrium niponicum) – bemerkenswert durch purpurrote Blätter mit silbrigem Schimmer. Bekannt sind sehr dekorative Sorten dieser Art: «Pictum», oder «Metallica» (zeichnet sich durch graugrüne Blätter mit rosasilbrigem Schimmer entlang der Blattadern aus), «Ursula’s Red» (zeichnet sich durch rotgrüne Blätter mit silbrig-weißem Rand aus), «Burgundy Lace» (mit scharlachroten Blättern, die mit zunehmendem Alter rosa und dann silbrig werden);
Weiblicher Frauenfarn (Athyrium filix-femina) – die häufigste Art. Diese Pflanze erhielt ihren Namen als Gegenstück zum Männlichen Wurmfarn (Dryopteris filix-mas), der heute zur Gattung Schildfarn gezählt wird. Der Weibliche Frauenfarn zeichnet sich durch ein dickes und kurzes Rhizom und große, elliptische, dreifach gefiederte Blätter aus, die eine Höhe von etwa 100 cm erreichen können. Dank erfolgreicher Züchtungsarbeit sind in Gärten verschiedene Sorten dieser Pflanze zu finden, zum Beispiel: «Acrocladon» (mit krausen Blättern), «Frizellae» (niedrig wachsende Pflanze mit linearen, am Rand gezähnten Blättern), «Minutissimum» (unterscheidet sich von der wilden Form nur durch die geringere Höhe – etwa 20 cm), «Veroniae-cristatum» (mit breiten gefiederten Blättern an roten Stielen), «Victoriae» (niedrige Pflanze mit schmalen, in verschiedene Richtungen angeordneten Blättern), «Lady in Red» (mit attraktiven grünen Blättern an roten Stielen).
Der Frauenfarn ist ein geschätzter Bewohner im Schattengarten. Er kommt wunderbar in Steingärten, Rabatten, als Einzelpflanzung unter Bäumen, zwischen Steinen und an Teichufern zur Geltung und eignet sich auch ideal für die Kultur im Kübel. Die besten Nachbarn für den Frauenfarn sind Funkien (Hosta), Rodgersien, Purpurglöckchen (Heuchera), Primeln, Brunnera, Schwertlilien (Iris), Lungenkraut (Pulmonaria), Elfenblumen (Epimedium), Schneeglöckchen, Lilien, Gräser und Bambus. Zudem ist diese Pflanze unverzichtbar für die Kreation origineller Sträuße aus Schnittblumen.
Außerdem wird das schwach giftige Rhizom des Frauenfarns, das Ascorbinsäure, Gerbstoffe und Flavonoide enthält, in der Volksmedizin zur Behandlung schwerer Epilepsieanfälle, Neurosen, Migräne, Bronchitis, Erkältungen sowie zur Blutstillung und zur Verbesserung des Stoffwechsels eingesetzt.
Geheimnisse für den erfolgreichen Anbau des Frauenfarns
Der Frauenfarn ist eine sehr anspruchslose und kältebeständige Pflanze. Nur wenige Sorten benötigen einen leichten Winterschutz aus Reisig. Der günstigste Standort ist ein schattiger Bereich mit fruchtbarem, lockerem und feuchtem Boden. Eine Düngung (von Mai bis Juli alle 3 Wochen) ist nur erforderlich, wenn der Boden zu nährstoffarm ist. Der Frauenfarn mag keine direkte Sonneneinstrahlung; bei zu viel Sonne verliert er schnell an Attraktivität und stoppt das Wachstum. Auch starke Temperaturschwankungen und starker Wind, der die empfindlichen Blätter bricht, wirken sich schädlich auf die Pflanze aus.
Die Pflege des Frauenfarns besteht aus regelmäßigem, rechtzeitigem Gießen, besonders im Sommer, und dem Mulchen des Bodens. Diese Pflanzen lieben das Besprühen; am besten eignet sich Regenwasser, da es keine Salze enthält. Der Frauenfarn kann 10–15 Jahre ohne Umpflanzen wachsen und bildet bei guter Pflege oft Selbstaussaat, weshalb er auch von den faulsten Gärtnern geschätzt wird.
Artenfarne können durch Sporen oder durch Teilung des Rhizoms vermehrt werden (im Frühjahr oder im August–September bei kühlem Wetter); Sorten werden jedoch nur vegetativ vermehrt.
Zur Vermehrung des Frauenfarns mit langem Rhizom muss ein Rhizomstück mit mindestens einer Knospe in einem Abstand von etwa 60 cm in ein vorbereitetes Loch von 20 cm Tiefe gepflanzt und reichlich gegossen werden.
Arten mit kurzem Rhizom werden durch Teilung der Blattrosetten mit Wurzelstücken vermehrt. Auch eine Vermehrung durch Absenker ist möglich: Im Frühsommer werden die Blätter des Frauenfarns gebogen und am Boden festgesteckt; im Herbst werden die jungen Farne an den endgültigen Standort gepflanzt. Diese Pflanzen sollten für den Winter abgedeckt werden, da sie noch nicht kräftig genug sind, um gut zu überwintern.
Die Sporen werden nach Behandlung mit einer Kaliumpermanganatlösung in flache Gefäße mit fruchtbarer Erde gesät, die zuvor mit abgekochtem Wasser angefeuchtet wurde. Das Gefäß wird mit Glas abgedeckt. Nach einiger Zeit werden die Pflanzen in einzelne Töpfe pikiert und anschließend ins Freiland gepflanzt.
Manchmal können die Blätter des Frauenfarns braune Flecken bekommen, die in der Regel auf Pilzkrankheiten zurückzuführen sind. Zur Bekämpfung dieser Krankheit müssen die beschädigten Blätter entfernt und die gesamte Pflanze mit einem Fungizid behandelt werden.
Unter den Schädlingen werden die Blätter des Frauenfarns am meisten von Nacktschnecken geliebt, die die attraktiven Blätter erbarmungslos abfressen. Um die Pflanze zu retten, müssen die Schnecken von Hand entfernt und der Boden mit Metaldehyd behandelt werden.
Frauenfarn
1. Sieben Erfolgsgeheimnisse:
| 1. Anbautemperatur: mäßig — warme Haltung bei Temperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius. Starke Hitze verträgt die Pflanze nicht. |
| 2. Beleuchtung: Der Frauenfarn wird im Halbschatten gezogen und mag keine direkte Sonneneinstrahlung. |
| 3. Bewässerung und Luftfeuchtigkeit: Halten Sie die Erde zu jeder Jahreszeit gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein. |
| 4. Besonderheiten: Für den Anbau des Farns sind hohe Luftfeuchtigkeit und rechtzeitiges Gießen wichtig. Bei der Pflege müssen alte vergilbte Wedel an der Basis abgeschnitten werden. |
| 5. Boden: Nährstoffreiches, organisches Substrat mit lockerer Textur und guter Drainage sowie neutralem oder besser leicht saurem pH-Wert. |
| 6. Düngung: Im Frühling und Sommer zweimal im Monat Mineraldünger für Blühpflanzen verabreichen. Im Herbst und Winter wird der Farn kaum gedüngt. |
| 7. Vermehrung: Durch Anzucht aus Sporen, Bewurzelung kleiner Tochterpflanzen. |
Botanischer Name: Athyrium.
Pflanze Frauenfarn — Familie: Aspleniaceae.
Herkunft: Australien.
Beschreibung: Frauenfarn — eine wunderschöne, zarte krautige Pflanze — ein Farn mit anmutigen, gebogenen, gefiederten Wedeln. Die Wedel sind dreieckig, bis zu 50 cm lang, leuchtend grün, silbrig, bronzefarben oder violett. Eine der attraktivsten Farnarten. Das Rhizom ist klein, beschuppt und kriechend.
Höhe: Wedellänge im Innenbereich – bis zu 50 cm.
2. Pflege des Frauenfarns
2.1. Anbau
Halten Sie den Topf mit dem Farn fern von direkter Sonne und Zugluft, sorgen Sie für die nötige Luftfeuchtigkeit, dann wird die Pflanze gesund aussehen. Alte äußere Wedel des Frauenfarns können braun werden — das ist normal. Sie können sie an der Basis abschneiden, um die Pflanze ordentlich zu halten. Im Sommer kann man sie ins Freie stellen. 

2.2. Blütezeit
2.3. Vermehrung — Frauenfarn aus Samen
An den Wedeln dieses Farns erscheinen oft kleine Tochterpflanzen, die in separate Töpfe gesetzt werden. Durch Sporen, aber das ist oft nur Fachleuten möglich.

2.4. Erde
Auf Torfbasis mit Perlitzusatz.
2.5. Anbaubedingungen — Temperatur
Ideal ist ein Bereich von 18 — 20 °C, nicht unter 5 °C im Winter. Heißes Sommerwetter übersteht der Frauenfarn nur bei angemessener Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.

2.6. Frauenfarn im Topf — Licht
Mäßiges Licht ohne direkte Sonne, drehen Sie den Topf mit dem Frauenfarn regelmäßig, damit die Pflanze symmetrisch und dicht wächst. Die Blätter können bei direkter Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand bekommen.

2.7.Düngung
Jeden Frühling und Sommer alle 2 Wochen düngen Sie den Frauenfarn mit einem Flüssigdünger in halber Konzentration, um neues Wachstum und gesundes Blattwerk zu fördern.

2.8.Besprühen
Stellen Sie den Topf auf eine Schale mit feuchten Kieselsteinen oder verwenden Sie einen Luftbefeuchter, wenn die Luftfeuchtigkeit unter 50 % fällt.

2.9.Gießen
Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Gießen Sie die Pflanze so, dass kein Wasser in die Blattrosette gelangt. Reduzieren Sie die Bewässerung im Winter. Vermeiden Sie Staunässe an den Wurzeln – diese kann Fäulnis verursachen. Verwenden Sie zum Gießen enthärtetes Wasser mit Zimmertemperatur – zum Beispiel Flaschenwasser, Regenwasser oder Schmelzwasser. Um die Härte zu reduzieren, können Sie dem Leitungswasser gewöhnliches Trinknatron hinzufügen – einen Teelöffel auf 2 Liter Wasser.

2.10.Umtopfen
Der Topf sollte nicht zu oft gewechselt werden, da das Wurzelsystem des Farns klein ist. Erwachsene Pflanzen werden alle 2 Jahre umgetopft, junge jedes Jahr. 
2.11.Krankheiten und Schädlinge des Frauenfarns
Verwenden Sie keine Insektizide, da die empfindlichen Blättchen leicht durch Chemikalien beschädigt werden. Trockene Luft und Feuchtigkeitsmangel führen zu braunen Blättern. Blasse Blättchen und Wachstumsverzögerung deuten auf Nährstoffmangel hin.
Schädliche Insekten befallen den Frauenfarn äußerst selten, gelegentlich treten Wollläuse und Spinnmilben auf. Wenn der Farn in den warmen Monaten im Freien steht, können Schnecken und Nacktschnecken ihm zusetzen.







