Inhaltsverzeichnis:
Wie kann man den Ficus Benjamina zu Hause vermehren?
Der Ficus ist eine Zierpflanze, die sich in fast jeder Wohnung befindet. Er kann sowohl klein sein als auch bis zur Decke wachsen. Die große Anzahl von Sorten ermöglicht es, verschiedene interessante Kompositionen zu schaffen. Die Pflanze ist pflegeleicht und vermehrt sich recht einfach.
Dies sollte am Ende des Winters oder im Frühling erfolgen, wenn die Blume aus der Ruhephase in die Phase des intensiven Wachstums übergeht. Wie also vermehrt man den Ficus zu Hause? Das werden wir versuchen herauszufinden.
Vermehrung des Ficus
Zu Hause wird diese Pflanze auf folgende Weise vermehrt:
- durch Stecklinge;
- durch Samen.
Die letzte Methode wird äußerst selten angewendet, da sie sehr kompliziert und wenig effektiv ist.
Es werden nur gesunde Pflanzen vermehrt und dies sollte im Frühling oder Sommer erfolgen, wenn die Blume aktiv zu wachsen beginnt. Dies gewährleistet eine schnelle Bewurzelung der jungen Triebe.
Vorbereitung der Stecklinge
Bevor Sie Ficus durch Stecklinge vermehren, sollten Sie diese vorbereiten. Gehen Sie dabei sorgfältig vor und beachten Sie bestimmte Regeln. Schneiden Sie den Zweig mit einem scharfen Messer ab, das Sie schräg zum Stiel führen. Sie können dafür eine Klinge verwenden, aber keine Schere, da diese die Ränder nur zerreißt und zerdrückt und das Gewebe verletzt, sodass sich die Wurzeln sehr langsam bilden.
Den dabei austretenden Saft müssen Sie abwaschen, da er sonst erstarrt und die Wurzelbildung behindert. Der Steckling sollte etwa 15 cm lang sein. Die unteren Blätter entfernen Sie, und die übrigen, besonders wenn die Pflanze große Blätter hat, rollen Sie zu einer Röhre zusammen und fixieren sie in dieser Position. Dies hilft der Pflanze, weniger Feuchtigkeit zu verlieren.
Wie bewurzeln Sie einen Ficus Benjamini?
Die vorbereiteten Stecklinge geben Sie in Wasser oder direkt in die Erde. Wenn Sie sie in Wasser bewurzeln, müssen Sie dafür ein dunkles Gefäß verwenden, da Licht die Vermehrung von mikroskopischen Algen auslösen kann. Die Wasserqualität wird sich dadurch erheblich verschlechtern und die Vermehrung des Ficus scheitern.
Die Blätter dürfen nicht nass werden, um Fäulnis zu vermeiden. Wenn das Wasser verdunstet, müssen Sie es regelmäßig nachfüllen. Um die erforderliche Temperatur und Luftfeuchtigkeit für die Triebe zu schaffen, stellen Sie sie in ein Gewächshaus. Nach 2–3 Wochen erscheint an den Stielen Kallusgewebe in Form von Wucherungen. Nach einiger Zeit bilden sich an dieser Stelle Wurzeln. Nach der Bewurzelung pflanzen Sie den Steckling in ein Erdsubstrat.
Wie beschleunigen Sie die Wurzelbildung?
Im Wasserbehälter stehen die Stecklinge des Ficus Benjamini etwa drei Wochen, während dieser Zeit findet die Wurzelbildung statt. Um die Vermehrung der Pflanze zu beschleunigen, können Sie an der Stelle des Stecklings, die in der Erde liegen wird, flache Kratzer machen. Spezielle Präparate helfen gut beim Bewurzeln des Ficus, wie zum Beispiel „Kornevin“. Bevor Sie die Stecklinge ins Wasser geben, sollten Sie sie in einer Lösung dieses Präparats einweichen. Bei der Bewurzelung in der Erde sollten Sie die Schnittstellen mit einem pulverförmigen Stimulans bestäuben.
Der Ficus sollte in guter Erde vermehrt werden. Für diese Erde nehmen Sie zu gleichen Teilen:
- Sand;
- Torf;
- Vermiculit.
Am besten desinfizieren Sie die Erde, indem Sie sie 30 Minuten im Wasserbad erhitzen. Wenn die Länge des Stecklings einige Zentimeter beträgt, müssen Sie ihn im Topf befestigen. In diesem Fall stecken Sie einen Pflock in das zusammengerollte Blatt, den Sie tief in die Erde stecken.
Vermehrung durch Samen
Wie bereits oben erwähnt, ist diese Vermehrungsmethode recht schwierig und wenig effektiv, daher greifen Gärtner selten darauf zurück. Wenn Sie diese Methode dennoch wählen, behandeln Sie die Samen vor der Aussaat mit einer fungiziden Lösung oder einem Wachstumsstimulans und legen Sie sie dann auf die Oberfläche des Substrats, das Sie leicht anfeuchten sollten.
Um Gewächshausbedingungen zu schaffen, wird die Pflanzung mit einer transparenten Folie abgedeckt. Die Temperatur sollte unbedingt im Bereich von 25 bis 28 Grad gehalten werden. Nach dem Auflaufen der Keimlinge empfiehlt es sich, sie an einen gut beleuchteten Ort zu stellen, da sie sonst zu lang werden.
Pflege des Ficus in der Wohnung
Die eingepflanzten Stecklinge müssen mit einer Plastiktüte oder einem durchsichtigen Glas abgedeckt werden. Der Ficus Benjamini ist eine wärmeliebende Pflanze, daher muss die Erde warm sein. Um sie zu erwärmen, verwendet man eine Wärmflasche oder einen Heizkörper. Damit der Wurzel- oder oberirdische Teil nicht fault, sollte die Pflanze von Zeit zu Zeit gelüftet werden.
Ficuses sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Um ein solches Problem zu vermeiden, muss die Luft befeuchtet werden. Trockenheit führt zur Vermehrung von Parasiten wie:
- Thripse;
- Spinnmilben;
- Schildläuse;
- Falsche Schildläuse und andere.
Daher sollte die Pflanze unbedingt besprüht werden, besonders im Sommer. Es wird empfohlen, den Ficus einmal pro Woche unter einer warmen Dusche zu baden oder einfach seine Stiele und Blätter abzuwischen. Die Erde hingegen darf auf keinen Fall zu nass sein und zwischen den Bewässerungen muss die obere Schicht unbedingt austrocknen. Staunässe im Topf begünstigt das Faulen der Wurzeln und den Tod der Pflanze.
Durch falsche Pflege wird der Ficus geschwächt. Die Vermehrung dieser Blume in der Wohnung ist nur dann möglich, wenn sie ursprünglich gesund und kräftig war.
Nützliche Tipps
Da aus dem frischen Schnitt der Saft ziemlich lange austreten kann, sollte man ihn mit zerkleinerter Holzkohle bestäuben oder mit einem Wattebausch abdrücken.
Ein junger Ficus muss an einen gut beleuchteten Ort gestellt werden. Lichtmangel führt zur Streckung der Internodien, wodurch die Pflanze ein unästhetisches Aussehen bekommt.
Diese Blume mag es nicht, von einem Ort zum anderen gestellt zu werden. Stress kann sich stark auf sie auswirken. Die Blätter beginnen gelb zu werden und abzufallen bei starken Temperaturschwankungen oder Wechsel der Beleuchtung.
Bevor man den Ficus im Substrat bewurzelt, sollten die Stecklinge etwa zwei Stunden in Wasser gehalten werden, damit sich keine Kruste aus geronnenem Saft bildet.
Daher wird die Vermehrung des Ficus Benjamini zu Hause erfolgreich sein, wenn man ihn richtig pflegt: regelmäßig das Wasser beim Bewurzeln der Stecklinge wechseln, eine schöne Krone formen, für gute Beleuchtung sorgen. Nur in diesem Fall wird die Pflanze den Besitzer mit ihrer Schönheit erfreuen.
Wie man den Ficus zu Hause vermehrt
Der Ficus ist eine dekorative Blattpflanze, die oft mit einem Bäumchen im Kübel assoziiert wird. Ein solches Bild ist in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Büros zu sehen. Aber es gibt eine große Anzahl von Ficus-Arten, die problemlos auf Fensterbänken Platz finden. Mit ihnen kann man einen einzigartigen Wintergarten schaffen.
Dieser Artikel widmet sich der Vermehrung von Ficuses in der Wohnung. Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen Hobbygärtnern, diese Aufgabe mühelos zu bewältigen.
Beliebte Ficus-Arten
Das Hauptmerkmal von Ficus-Pflanzen sind ihre Blätter. Sie können sehr groß oder klein, oval oder länglich, sattgrün oder gemustert sein. Je nach Art sehen Ficus-Pflanzen wie Bäume, Lianen oder Sträucher aus.
Ficus Benjamina
Ficus Benjamina kann als kleiner Baum oder als ausladender Busch mit dichtem Laub auftreten. Die Blätter sind oval-länglich mit spitzen Enden. Ihre Größe kann zwischen 3 und 8 cm variieren. Die Blattfarbe ist grün in unterschiedlicher Intensität. Es gibt auch buntblättrige Varianten des Ficus.
Die Triebe der Pflanze sind dünn und hängend, und von ihnen hängen Luftwurzeln herab. Unter günstigen Bedingungen erreichen sie den Boden und bewurzeln sich selbstständig. Diese Ficus-Art muss im Haus geformt werden, um ihr das gewünschte Aussehen zu verleihen.
Häufig werden mehrere Pflanzen in einen Topf gesetzt und beim Wachsen auf die fantasievollste Weise miteinander verflochten.
Ficus elastica
Ficus elastica ist wohl die bekannteste und am weitesten verbreitete Art für die Zimmerkultur. Die Pflanze hat ledrige Blätter mit einer ausgeprägten Mittelrippe. Diese ist etwas heller als die Grundfarbe der Blätter und leicht in die Blattspreite eingesenkt.
Bei den Sorten von Ficus elastica überwiegen Pflanzen mit grünen Blättern, es gibt aber auch bunt gefärbte Exemplare.
Die Triebe des Ficus elastica wachsen recht aktiv, daher müssen sie im Haus rechtzeitig zurückgeschnitten werden. So bleibt der Ficus gepflegt und kompakt.
Ficus lyrata
Ficus lyrata – besitzt sehr große Blätter, die eine Breite von bis zu 25 cm und eine Länge von bis zu 50 cm erreichen können. Diese Pflanze mit aufrechtem Stamm und geäderten grünen Blättern benötigt viel Platz. Daher sollte man ihr einen eigenen Standort geben, an dem sie sich unabhängig fühlen kann.
Ficus pumila
Ficus pumila ist dicht mit dunkelgrünen, ledrigen Blättern bedeckt. An den dünnen Trieben befinden sich Knotenbildungen, mit denen er sich bewurzelt. Dies ermöglicht der Pflanze, schnell große Flächen zu bedecken.
Ficus deltoidea oder verschiedenblättriger Ficus
Die dekorative Wirkung dieser Ficus-Art liegt in der Form der Blätter. Sie können oval oder spatelförmig, pyramidenförmig mit abgerundeter Spitze oder rundlich sein; die Länge kann 7 cm betragen, die Breite zwischen 4 und 8 cm.
Der verschiedenblättrige Ficus liebt ausreichende Luftfeuchtigkeit und gute Beleuchtung, jedoch keine pralle Sonne. Eine Ostfensterbank ist der ideale Platz für die Zimmerkultur.
Ficus benghalensis
Der Bengalische Ficus ist ein immergrüner Baum mit einer ausladenden Krone. An den starken Zweigen befinden sich viele dunkelgrüne, dichte und samtige Blätter. Sie sind oval, spitz zulaufend und weisen eine große Anzahl von Adern auf. Die Blätter sind groß, 15-25 cm lang.
Im Topf kann der Bengalische Ficus unter Wohnungsbedingungen bis zu 3 m hoch werden. Dies sollte man vorhersehen und der Pflanze einen geräumigen Raum zur Verfügung stellen.
Vermehrung des Ficus
Alle Ficus-Arten können mit denselben Methoden vermehrt werden. Unabhängig davon, welche Pflanze die Inneneinrichtung schmückt, sind die Regeln für alle gleich.
Vermehrung des Ficus durch Stecklinge
Für diese Methode benötigt man verholzte Triebe. Die übliche Größe eines Stecklings beträgt 10-15 cm, aber auch eine etwas größere Länge beeinflusst das Ergebnis nicht. Der einzige Nachteil ist, dass flexible Triebe beim Einpflanzen in die Erde eine Stütze benötigen.
Vor Arbeitsbeginn muss ein scharfes Cuttermesser (Skalpell oder Gartenschere) bereitgelegt werden, da der Schnitt absolut glatt und ohne Anzeichen von Rindenverletzungen sein muss.
Danach muss man sich für eine Methode der Bewurzelung entscheiden: entweder im Wasser oder in der Erde. Unabhängig von der Wahl müssen die abgeschnittenen Stecklinge zunächst in warmes Wasser gestellt und mindestens eine Stunde darin belassen werden.
Bekanntlich enthalten die Stängel des Ficus Milchsaft, der nach dem Schneiden des Stecklings buchstäblich aus der Schnittstelle tropft. Er erstarrt recht schnell an der Oberfläche und würde später die Bildung des Wurzelsystems behindern. Deshalb wird das Pflanzmaterial ins Wasser gelegt. In ein bis zwei Stunden läuft der Milchsaft aus dem Trieb ab, und die Bewurzelung gelingt erfolgreich.
Bewurzelung des Ficus im Wasser
Diese Methode ist weniger aufwendig und erfordert kaum Zeit. Die vorbereiteten Stecklinge werden in ein Gefäß mit Wasser gestellt, dessen Wände kein Licht durchlassen dürfen und das Wasser darf die unteren Blätter nicht berühren.
Dann wird über den Stecklingen eine Art Mini-Gewächshaus aus Polyethylen oder einem durchsichtigen Plastikbehälter errichtet.
Die Schaffung eines Mikroklimas, das den Bedingungen des natürlichen Lebensraums ähnelt (hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit), beschleunigt die Wurzelbildung.
Wenn der Pflanzenliebhaber den Bewurzelungsprozess beobachten möchte, ohne die Pflanzen unnötig zu stören, wird das Matroschka-Prinzip angewendet. Das Wasser wird in einen durchsichtigen Behälter gegossen, die Stecklinge darin platziert und dann in einen weiteren Behälter gestellt, der jedoch aus lichtundurchlässigem Material besteht.
Die Pflege des Mini-Gewächshauses ist minimal. Es muss gelegentlich gelüftet und der Wasserstand überprüft werden.
Trickreiche Methode zur Bewurzelung von Stecklingen im Wasser
In eine Flasche aus dunklem Plastik wird etwas Wasser gefüllt und der Steckling hineingegeben. In den Deckel müssen ein bis zwei Löcher gebohrt werden – sie dienen dem Lufteintritt – und die Flasche wird zugeschraubt. Das Wasser aus diesem Mini-Gewächshaus verdunstet kaum, und der Pflanzenliebhaber muss nur auf das Erscheinen der Wurzeln warten. Dann wird die Flasche aufgeschnitten und der Steckling in die Erde umgepflanzt.
Bewurzelung im Boden
Es beginnt mit der Vorbereitung der Erde selbst. Dies kann eine gekaufte Erdmischung oder eine selbst hergestellte sein.
Es werden gleiche Teile nährstoffreicher Erde (Blatterde, Rasenerde), Torf und Sand benötigt. Alles wird gründlich gemischt und in das Pflanzgefäß gefüllt. Die Bewurzelung eines einzelnen Stecklings erfolgt in einem kleinen Töpfchen, für eine größere Anzahl kann man ein Gefäß mit größerer Oberfläche nehmen. In der Bewurzelungsphase behindern sich die Pflanzen nicht gegenseitig.
Der Trieb wird um 2-3 Knospen tief eingesenkt, die Erde rundherum leicht angedrückt und gegossen. Dann werden dem Fikus warme und feuchte Bedingungen geschaffen, indem derselbe durchsichtige Behälter verwendet wird.
Man kann an den Rändern des Topfes ein Gestell aus Holzleisten aufstellen und darüber eine Plastiktüte stülpen. Das Gestell sollte in der Höhe etwas höher sein als die gepflanzten Stecklinge.
Auf das Erscheinen von Wurzeln deuten neue Wachstumspunkte in den Blattachseln und neu erscheinendes Grün an der Triebspitze hin. Also die wichtigsten Schritte bei der Vermehrung des Fikus durch Stecklinge.
- Einen Trieb von 15 cm Länge auswählen und abschneiden (etwas weniger ist auch möglich).
- 1-2 Stunden in Wasser einweichen.
- In ein undurchsichtiges Gefäß mit Wasser stellen.
- In lockere und nährstoffreiche Erde pflanzen.
- Günstige Bedingungen für die Bewurzelung schaffen (Temperatur, Feuchtigkeit).
Die Bewurzelung der Fikus-Stecklinge erfolgt nach etwa 3 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sollten beim Pflanzenliebhaber Blumentöpfe und nährstoffreiche Erde für das Einpflanzen des Fikus bereitstehen.
Wie man den Fikus durch Ableger vermehrt
Die Vermehrung des Fikus durch Ableger, sei es durch Luftableger oder durch Absenker, ist eine sehr interessante und fesselnde Angelegenheit. Der Pflanzenliebhaber kann beobachten, wie sich an einem wachsenden Fikus eine neue Pflanze bildet.
Vermehrung durch Luftableger
Die Vermehrung durch Luftableger eignet sich eher für Haus-Fikus, die nur wenige junge Triebe hervorbringen, sodass die Vermehrung durch Stecklinge entfällt. Was muss man tun, um eine neue Pflanze zu erhalten?
- Einen Trieb auswählen. Er sollte kräftig und gesund sein, die Länge kann bis zu 50 cm betragen.
- Die Stelle markieren, an der Wurzeln gebildet werden sollen, und einige Blätter davon entfernen.
- Zwei kreisförmige Einschnitte in die Rinde im Abstand von 2-3 cm voneinander machen.
- Die Rinde in diesem Bereich entfernen.
- Die freigelegte Stelle mit dem Präparat „Kornevin“ behandeln.
- Auf die gesamte Stelle (ringsum) Torfmoos (Sphagnum) auflegen und gut befeuchten.
- Alles mit Plastikfolie umwickeln und an beiden Enden mit Fäden befestigen.
- Es ist notwendig, den Zustand des Sphagnums zu überwachen; das Moos muss stets feucht sein. Visuell kann man dies an der Farbe erkennen – beim Trocknen wird es heller.
- Nachdem das Wurzelsystem das gesamte Moos durchwoben hat und sich nach außen drängt, wird der Trieb unterhalb der Stelle der Wurzelbildung abgeschnitten und in ein separates Gefäß gepflanzt.
Der Zeitraum der Wurzelbildung bei der Vermehrung des Fikus durch Luftableger dauert etwa 2 Monate, liefert aber immer das gewünschte Ergebnis.
Vermehrung des Fikus durch horizontale Ableger
Die Vermehrung des Fikus durch horizontale Ableger ist anwendbar bei Fikus mit biegsamen Zweigen, sowie für den Zwerg-Fikus oder den Pfeil-Fikus.
An der gewünschten Stelle des Astes werden die Blätter entfernt und der Ast zum Boden gebogen. In der Erde wird eine kleine Vertiefung gemacht und der Trieb darin befestigt. Eine kleine Drahtklammer oder eine Haarnadel eignen sich gut dafür. Die Grube wird mit Erde bedeckt und angefeuchtet. Nach der Wurzelbildung wird der Trieb von der Mutterpflanze getrennt und an den endgültigen Standort umgepflanzt.
Vermehrung des Ficus durch Blatt

Wenn man vorhat, den Ficus durch ein Blatt zu vermehren, muss man wissen, dass dafür nicht nur die Blattspreite mit Blattstiel, sondern auch ein Teil des Stängels benötigt wird. Wenn der Blumenliebhaber nur einen einzigen Ficus-Zweig mit 3-4 Blättern hat, ist es sinnvoller, 3-4 Blattstecklinge zu bewurzeln als einen einzelnen Trieb.
Wie bereitet man Blattstecklinge vor?
- Der erste Schnitt erfolgt unter dem unteren Blatt, etwa 1-1,5 cm davon entfernt.
- Dann wird 1 cm von der Blattoberfläche entfernt und ein zweiter Schnitt gesetzt.
- Der nächste Schnitt erfolgt über dem zweiten Blatt und so weiter.
Am Ende sollten so viele Blattstecklinge vorhanden sein, wie Blätter am Trieb sind. Nun müssen sie mindestens 1 Stunde in Wasser eingeweicht werden.
In das Gefäß wird eine Drainageschicht von 3-5 cm gegeben, dann eine Erdschicht, die 2-3 cm unter dem oberen Rand endet. Die Oberfläche wird geebnet und mit dem Pflanzen begonnen.
Besser ist ein ausreichend breiter Topf, in den mehrere Blattstecklinge passen.
Die Stecklinge werden bis zum Blattstielansatz in die Erde gesteckt, am Topfrand entlang mit einer Neigung nach außen. Die Blattspreiten sollten sich möglichst nicht überlappen. Dann wird die Erde im Topf gegossen und über jedes Blatt ein kleiner Plastikbeutel gestülpt. Dieser schützt das Blatt vor vorzeitigem Austrocknen.
Nach 3 Wochen erfolgt die Bewurzelung, und nach 2 Monaten treibt der Ficus aus. Das bedeutet, dass er in einen eigenen Behälter umgetopft werden kann.
Vermehrung von Ficus: Video
>Welche Vermehrungsmethode für Ficus auch immer gewählt wird, das Einpflanzen an den endgültigen Standort ist für alle neuen Pflanzen gleich. Die Erde sollte locker, nährstoffreich und von hervorragender Drainage sein. Die Pflanze benötigt einen festen Platz fern von Heizgeräten und Zugluft. Die Einhaltung dieser Regeln hilft dem Blumenliebhaber, die gewünschte Anzahl neuer Pflanzen zu ziehen, die ausreichen, um eine Winterkomposition im eigenen Zuhause zu gestalten und Freunde zu beschenken.
Wie man einen Ficus zu Hause richtig zieht

Der Ficus ist eine allseits bekannte Zimmerpflanze aus der Familie der Maulbeergewächse. Von über eineinhalbtausend Arten leben bei uns zu Hause nur 25. Die beliebtesten davon sind Ficus elastica, Ficus benjamina, Ficus carica und Ficus lyrata. Das immergrüne Bäumchen gelangte aus den afrikanischen und amerikanischen Tropen zu uns. Dort kann man es zu gigantischen Größen heranziehen.
Seit jeher sind viele Volksglauben mit ihm verbunden. Es hieß, wenn man einen Topf mit einem Ficus in die Küche stellt, herrschen im Haus immer Gemütlichkeit, Frieden, gegenseitiges Verständnis zwischen den Haushaltsmitgliedern, und sie werden nie hungern. Und damit in der Familie ein Kind zur Welt kommt, sollte man den Ficus im Schlafzimmer platzieren.
Wie man einen Ficus zu Hause anbaut
Wie man einen Ficus aus einem Zweig oder Blatt, einem Spross oder einem Steckling ziehen kann
Oft kauft man Ficuses in Blumenläden. Aber junge Pflanzen kann man auch selbst ziehen. Am weitesten verbreitet ist unter Blumenfreunden die Stecklingsvermehrung. Wobei verschiedene Ficusarten unterschiedliche Bedingungen für das Anwachsen benötigen. So benötigen die kautschukbildenden und die Leierfeigen-Arten, dass am Stängelstück ein Blatt mit unversehrtem Auge vorhanden ist.
Psychologen haben nachgewiesen, dass ein Ficus im Haus eine Garantie für seelische Ruhe ist.
Der kleinblättrige Ficus benjamina benötigt einen 10 Zentimeter langen Steckling. Und kleine kriechende Pflanzen benötigen zur Vermehrung einen Spross mit 3–4 Blättern.
Der Vorgang der Stecklingsvermehrung wird folgendermaßen durchgeführt:
- Mit einem scharfen Werkzeug werden Einschnitte oberhalb der Knospe oder knapp darunter gemacht.
- Der Trieb wird so in Stecklinge geteilt, dass jeder ein Blatt mit unversehrter Knospe hat.
- Man lässt den austretenden Milchsaft abtropfen, dann wischt man ihn mit einem feuchten Tupfer ab.
- Man taucht den Steckling für einige Stunden in ein Glas mit warmem Wasser.
- Vor dem Einpflanzen in die Erde werden die Schnittstellen mit Kornewin behandelt.
- Man senkt den Spross in einen mit einer Mischung aus Sand (oder Torf) und Perlit gefüllten Topf.
- Zuvor wird sein Blättchen zur Verringerung der Verdunstung zu einer Röhre gerollt und mit einem Faden zusammengebunden.
- Für ausreichende Bewurzelung benötigt die Pflanze viel Wärme, daher sollte man sie für ein paar Monate mit Plastikfolie abdecken.
- Außerdem führt man regelmäßiges Besprühen und Gießen durch.
> Die Anzucht aus einem Spross im Wasser wird nach folgender Technik durchgeführt:
- Ein Stück des Stiels mit 2 Blättchen abschneiden, das untere entfernen und das obere um ein Drittel kürzen und den ausgetretenen Saft mit einem Tuch abwischen.
- Den Steckling in einen dunklen Behälter mit Wasser stellen, sodass die Blättchen das Wasser nicht berühren.
- In das Gefäß mit Wasser Tabletten mit Aktivkohle geben.
- Den Spross im Hellen (aber nicht in direkter Sonne) halten, etwa einen Monat lang. Bei Verdunstung sollte man Wasser nachgießen.
- Nach dem Erscheinen von Wurzeln sollte man den Spross in Erde umtopfen.
Den Spross kann man einpflanzen und direkt in die Erde. Das macht man so:
- In den Topf füllt man lockere und leichte Erde.
- Man behandelt die Schnittstelle des Sprosses auf die oben genannte Weise und pflanzt ihn in den Topf.
- Darüber errichtet man ein Mini-Gewächshaus aus einem Einmachglas oder einem Plastikbecher.
- Nach etwa drei Wochen hat der Steckling Wurzeln geschlagen und es erscheint ein junges Blatt.
- Seitdem wird das Mini-Gewächshaus regelmäßig entfernt, damit sich die Pflanze an die normalen Bedingungen gewöhnt.
Um einen Ficus aus einem Blatt zu ziehen, lesen Sie bitte die folgende Anleitung.
Eine junge Pflanze kann aus einem Blatt gezogen werden. Dabei wird das Blatt für die Pflanzung mit einem kleinen Stängelstück abgeschnitten. Dann geht man wie folgt vor:
- Der untere Schnitt sollte schräg sein. Die Blätter für die Umpflanzung werden vom Hauptstamm oder den Seitenstämmen ausgewählt.
- Den Milchsaft gründlich abspülen an der Schnittstelle unter dem Wasserhahn.
- Danach wird das Blatt zu einer Röhre gerollt und zusammengebunden.
- Durch die Röhre wird ein Stäbchen geschoben, das etwas länger als der Steckling ist, und dann in den Topf mit Erde gesteckt.
Bedingungen für den Anbau von Ficus zu Hause
Ficuses sind tropische Pflanzen, daher lieben sie Wärme. Das bedeutet, dass starker Wind, Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen für sie schädlich sind. Der Raum kann gelüftet werden, aber ohne Zugluft.
Licht lieben die Tropenpflanzen auch, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Die Pflanze kann in Fensternähe gestellt werden. Bei unzureichendem Licht wird die Pflanze in die Höhe wachsen, ohne Seitentriebe oder Zweige zu bilden. Die optimale Temperatur für sie liegt im Sommer bei nicht mehr als 25 Grad und im Winter bei nicht weniger als 15 Grad.
Die Pflanze mag es nicht, wenn sie von einem Ort zum anderen bewegt wird. Daher sollten Sie ein für alle Mal einen geeigneten Platz für sie wählen und ihn nicht verändern.
Denken Sie daran – die Häufigkeit des Gießens hängt direkt von der Jahreszeit ab!
Gießen Sie den „Hausgenossen“ mit warmem, abgestandenem Wasser. Gehen Sie dabei wie folgt vor: Gießen Sie reichlich Wasser in den Topf, bis es in den Untersetzer läuft. Nach einer halben Stunde gießen Sie das überschüssige Wasser daraus ab.
Bei Sommerhitze oder während der Heizperiode, wenn die Raumluft trocken wird, ist es gut, die Tropenpflanze mit einer Sprühflasche zu besprühen. Ihre kleinblättrigen Sorten sollten in dieser Zeit besprüht werden, die großblättrigen mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Im Sommer lieben die Pflanzen eine warme Dusche.
Für die komfortable Pflanzung des Ficus
Je älter die Pflanze, desto seltener wird sie umgetopft. Erwachsene Exemplare werden alle 3–4 Jahre umgesetzt, alte alle 6 Jahre. Dabei wird jährlich die obere Erdschicht ausgetauscht. Bei Bildung einer Salzkruste auf dieser sollte diese entfernt und die Pflanze mit frischer Erde bedeckt werden.
>Im Frühling und Sommer werden erwachsene Ficuses alle 3 Wochen mit organischen Düngemitteln gefüttert, wobei Mist oder fertige Dünger wie „Ispolin“, „Raduga“ oder „Palma“ verwendet werden. Während des aktiven Wachstums werden zusätzlich Stickstoffdünger hinzugefügt. Diese sind jedoch nur für Pflanzen notwendig, die mindestens in den letzten paar Monaten nicht umgetopft wurden. Denn das Umtopfen erfolgt in gut gedüngte Erde, und das ist ausreichend.
Im Winter benötigt die Pflanze keine Düngung. Andernfalls würde sie bei unzureichendem Licht stark in die Höhe schießen.
Vermehrung durch Luftableger
Einen Ficus kann man auch durch Luftableger vermehren. Dieser Prozess besteht aus folgenden Schritten:
- Am Haupt- oder an den Seitenstämmen, unterhalb der oberen 2-3 Blätter, wird ein Einschnitt mit einer Tiefe von einem Drittel des Stängeldurchmessers gemacht.
- Darin wird ein Stäbchen eingefügt, damit es nicht zuwächst.
- Die Einschnittstelle wird mit feuchtem Moos umwickelt und mit Folie umhüllt.
- Das Moos wird regelmäßig angefeuchtet, wobei man ein Austrocknen vermeidet.
- Einen Monat nach dem Erscheinen der Wurzeln wird der Steckling abgeschnitten und in einen separaten Topf mit Erde umgetopft.
Luftableger sind eine der beliebtesten Methoden, einen Ableger des Ficus zu erhalten.
Nützliche Eigenschaften der Pflanze, ihre Energie
Der Ficus ist eine nützliche und heilende Pflanze. Er erfüllt voll und ganz die Funktionen einer Zimmerpflanze, indem er die Luft von Staub filtert und die giftigen Stoffe Phenol, Benzol und Formaldehyd absorbiert. Darüber hinaus reduziert er die Anzahl schädlicher Bakterien im Raum fast um die Hälfte.
In einigen Ländern wird die Tropenpflanze in der Volksmedizin verwendet:
- Bei Mastopathie und Uterusmyom. Aus den Blättern werden Aufgüsse und Abkochungen zubereitet, Umschläge aus der Paste gemacht und der Saft mit Honig getrunken.
- Bei Lungenentzündung und Bronchitis werden sie eingekocht und damit Kompressen gemacht, wie bei uns mit Kohlblättern.
- Bei Hämorrhoiden verwendet man Ficus-Zäpfchen und legt die Paste auf die schmerzende Stelle.
- Sie wird auch bei Furunkulose verwendet, wie bei uns gebackene Zwiebeln.
- Bei Zahnschmerzen spült man den Mund mit dem Saft.
- Die Blätter werden auf Hämatome gelegt. Man verwendet auch sogenannte Ficus-Fladen und Ficus-Eis.
- Aus dem in den Pflanzen enthaltenen Stoff Psoralen werden Shampoos, Conditioner und Masken für das Haarwachstum und die Haardichte hergestellt.
3>Kann man Ficus in der Wohnung halten
Wie beeinflusst diese Blume die häusliche Atmosphäre
Manche fragen sich, ob man einen Ficus zu Hause halten kann. Hat er einen schlechten Einfluss? In einigen Ländern glaubt man, dass er Glück, Erfolg und Wohlstand ins Haus bringt. Da er einen mächtigen Baum mit einer Weisheitsquelle verkörpert, werden in den Ländern des Ostens Ficusblätter für Räucherwerk verwendet; sie werden während der Meditation verbrannt.
Der Hausficus ist nicht giftig, sondern im Gegenteil heilend. Er ist für Kinder und Tiere unschädlich. Vor etwa 50 Jahren war er fast ein fester Bestandteil jeder Wohnung. Unter ihm spielten Kinder Piraten oder Seefahrer und nutzten dabei oft die Blätter des geduldigen grünen Mitbewohners. Und Haustiere knabberten sie manchmal bei Vitaminmangel.
Wo stellt man den Hausliebling am besten hin
Die Pflanze passt sich hervorragend an Stadtwohnungen an, ist nicht anspruchsvoll und benötigt keine aufwändige Pflege.
Die Beleuchtung ist einer der lebenswichtigen Faktoren für einen gesunden Ficus.
Dennoch muss man bedenken, dass für sein gesundes und gepflegtes Aussehen die folgenden Bedingungen notwendig sind:
- Pflanzen lieben helle Räume. An der Nordseite oder bei starker Beschattung der Fenster werden sie krank und verlieren Blätter. Besonders empfindlich gegenüber Sonnenmangel sind buntblättrige Sorten. Großblättrige Ficuses mögen die Morgensonne. Kleinblättrige Exemplare bevorzugen diffuses Licht.
- Sommers sollten die grünen Mitbewohner zur Vermeidung von Überhitzung auf den Balkon an eine leichte Brise gestellt werden. Aber man muss darauf achten, dass sie nachts nicht auskühlen. Denn Pflanzen mögen keine plötzlichen Temperaturschwankungen.
- An frühen Winterabenden benötigen sie zusätzliche künstliche Beleuchtung.
Einschränkungen für die häusliche Pflanzenaufzucht
Es gibt nicht viele Fälle, in denen ein Ficus nicht in der Wohnung gehalten werden darf:
- Die kautschukbildende Art gibt Kautschukdämpfe ab, die bei Asthmatikern Krankheitsanfälle auslösen.
- Einige Pflanzenarten geben Safttropfen ab, die bei Hautkontakt bei Asthmatikern Erstickungsanfälle auslösen können.
- Allergiker sollten vorsichtig sein bei der Wahl der Art des Hausficus. Nicht alle sind für diese Personengruppe ungefährlich.
Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Standorts für den Ficus im Haus das Mikroklima und wie harmonisch er sich in die Einrichtung einfügt.
Ficuses sind beliebte Zimmerpflanzen, die Harmonie und Ruhe in die Wohnung bringen. Sie sind anspruchslos, leben lange, wachsen schnell, lieben aber helle Räume. Sie reinigen die Luft hervorragend von Staub und Schadstoffen. Unter den vielen domestizierten Arten in verschiedenen Farbtönen, Größen und Formen kann man immer einen Hausliebling auswählen.
Wie sich Ficuses vermehren
Der Ficus ist eine weit verbreitete Zimmerpflanze. Es gibt viele Varianten dieser anspruchslosen Blume. Und jedem, auch dem Anfänger, ist die Vermehrung von Ficus zu Hause zugänglich.
Solche üppigen Pflanzen zu Hause zu bekommen, ist für jeden machbar.
Ficus Benjamina
Die erste Art, über deren Vermehrung wir sprechen, ist der Ficus Benjamina. Seine Vermehrung durch Kopfstecklinge ist die einfachste und zugänglichste Methode.
Wenn die Pflanze glänzende, kräftige Blättchen hat, ist alles in Ordnung.
- Am besten steckt man im Frühling oder Sommer, wenn die Pflanze aktiv wächst.
- Schneiden Sie Kopfstecklinge von etwa 10 cm Höhe mit drei Blattpaaren ab. Die untersten Blättchen müssen entfernt werden.
- Bereiten Sie die Erde vor – eine Mischung aus Erde mit Sand oder Torf mit Perlit. Füllen Sie sie in den Topf.
Der Steckling benötigt keinen großen Topf für sich.
Für die Schaffung eines Gewächshauses sind sowohl Plastikflaschen als auch Plastiktüten nützlich.
Damit der Ficus benjamina Sie über Jahre erfreut, müssen einige Bedingungen eingehalten werden.
- Eine der Hauptbedingungen ist eine gute Beleuchtung, diffuses Licht.
- Die Raumtemperatur beträgt im Sommer 25–28 °C, im Winter etwa +15 °C.
- Denken Sie daran: Ficus verträgt weder Austrocknung noch übermäßige Nässe der Erde im Topf.
- Wischen Sie die Blätter öfter mit einem feuchten Tuch ab, um Staub zu entfernen.
Reiben Sie vorsichtig die Oberfläche der Ficusblätter ab.
- Junge Ficus-Pflanzen werden jedes Jahr im Frühjahr umgetopft. Kaufen Sie einen neuen Topf, der ein bis zwei Nummern größer ist als der vorherige.
- Ältere Pflanzen (höher als einen Meter) werden seltener umgetopft. Bei dem aus dem Topf genommenen Wurzelballen ersetzen Sie einen Teil der alten Erde durch frische.
- Verwenden Sie eine leichte und nährstoffreiche Erde.
- Es ist gut, die Düngung mit dem Gießen zu kombinieren: Geben Sie einfach Dünger ins Gießwasser.
Bei jedem Gießen reichern Sie die Erde der Pflanze mit Dünger an.
- Wechseln Sie das Gießen mit Dünger und das Gießen mit Regenwasser ab. Auf diese Weise können Sie einen niedrigen Salzgehalt im Boden aufrechterhalten.
Diesen einfachen Bedingungen zu folgen, ist nicht schwer. Die Pflanze wird es Ihnen mit üppigem Wachstum und gesundem Aussehen danken.
Wenn Sie sich mit der Vermehrung von Gloxinien beschäftigen möchten, sollten Sie sich die Informationen im folgenden Artikel ansehen.
Interessante Fakten über Regenwürmer, ihre Fortpflanzungsmethoden und alternative Überlebensstrategien lesen Sie hier.
Ficus elastica
Diese Ficus-Art mit großen, ledrigen Blättern wurde bereits von unseren Urgroßmüttern gezüchtet. Eine der häufigsten Sorten des Ficus elastica ist der Ficus Robusta. Er ist anspruchslos und fühlt sich in Innenräumen wohl. Um eine üppige Pflanze zu erhalten, führen Sie im Frühjahr einen Kronenschnitt durch. Damit die Seitenknospen zu wachsen beginnen, schneiden wir die Spitzen ab. Die gewonnenen Stecklinge verwenden wir zur Vermehrung des Ficus.
Diese Ficus-Art ist aufgrund ihrer ungewöhnlichen Blattfärbung interessant.
Vermehrung
Der Ficus elastica kann auf zwei Arten vermehrt werden: durch Stecklinge und durch Luftableger. Betrachten wir beide Methoden.
Vermehrung durch Stecklinge
Diese Methode ist die gebräuchlichste.
- Stecklinge können den ganzen Frühling bis Juni geschnitten werden.
- Schneiden Sie den Kopfsteckling etwa 15 cm lang. Sie können auch Stammstecklinge verwenden – ein Stängelstück mit drei Blättern.
- Entfernen Sie die unteren Blätter für eine bessere Bewurzelung.
- Rollen Sie die anderen Blätter vorsichtig zu einer lockeren Röhre und befestigen Sie sie mit einem Gummiband. Dies verhindert eine schnelle Austrocknung des Stecklings.
- Halten Sie den Steckling kurz ins Wasser, damit der Milchsaft abfließt.
Die Wasserbehandlung ist für das Erscheinen der Wurzeln notwendig.
Bald wird sich dieser Kleine in einen großen, prächtigen Ficus verwandeln.
Vermehrung durch Luftableger
Wenn der Stiel des Ficus an der Basis stark kahl ist, wenden Sie die Methode der Vermehrung durch Luftableger an.
- Wählen Sie einen geraden, langen Trieb aus. Wenn dort, wo Sie einen Ableger erhalten möchten, überflüssige Blätter vorhanden sind, entfernen Sie diese.
- Machen Sie mit einer scharfen Klinge zwei Einschnitte in den Trieb mit einem Abstand von 3 cm dazwischen und schälen Sie die Rinde zwischen ihnen ab.
- Pudern Sie die gereinigte Oberfläche mit Kornevin ein.
Eine anschauliche Anleitung ist bei dieser schwierigen Sache nicht überflüssig.
- Der Gummibaum (Ficus elastica) sollte bei guter Beleuchtung gehalten werden. Andernfalls werden die Triebe lang, schwach und die Blätter bleichen aus.
Ficus-Pflanzen lieben viel Luftraum.
- Im Sommer ist es ratsam, ihn alle zwei Wochen mit einer Lösung aus Universaldünger zu versorgen.
- Im Sommer sollte man reichlich täglich gießen, häufiger mit Wasser besprühen und die Blätter mit einem feuchten Tuch abwischen. Im Winter gießen Sie seltener, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist.
Wählen Sie einen Topf, der proportional zur Pflanzengröße ist.
- Verpflanzen Sie diese Ficus-Art alle zwei bis drei Jahre in einen Topf, der drei bis vier Größen größer ist als der alte.
Wenn Sie bereit sind, Ihr Gartengrundstück mit wunderschönen Blumen zu schmücken, dann wird der Artikel über die Vermehrung von Phlox für Sie interessant sein.
Die exotische Yucca ist ziemlich anspruchsvoll. Wenn Sie jedoch Ihre Fensterbank mit dieser Pflanze schmücken möchten, sollten Sie diesen Artikel lesen.
Interessante Fakten über Wellensittiche und Methoden zu ihrer Zucht zu Hause.
Geigenfeige (Ficus lyrata)
Diese Ficus-Art ähnelt dem Gummibaum. Sie unterscheidet sich jedoch durch die Blätter – diese sind gewellt, sehr groß, glänzend und dunkelgrün.
Glänzende „Kletten“ sind charakteristisch für den Lorbeerblättrigen Ficus.
Die Geigenfeige wird wie der Gummibaum durch Stammstecklinge oder Blätter mit einem Absatz (Absatz ist der verholzte Teil des Stängels an der Blattbasis) sowie durch Luftableger vermehrt.
Die Geigenfeige ist im Haushalt anspruchsvoller als andere Ficus-Arten. Wenn die Bedingungen nicht annähernd ideal sind, wirft sie einfach die Blätter ab. Also, die Geigenfeige:
- Sie liebt diffuses Licht.
- Gießen im Sommer reichlich, im Winter selten.
- Sie liebt häufiges Besprühen.
- Sie verträgt das Austrocknen der Erde im Topf überhaupt nicht.
- Im Winter beträgt die Raumtemperatur 15 °C. Zu anderen Zeiten zwischen 18 und 30 °C.
- Umtopfen strikt im zeitigen Frühjahr.
Der Frühling ist der Beginn eines neuen Lebens.
- Der neue Topf sollte nicht viel größer als der alte sein.
- Erde: eine Mischung aus Torf, Sand und Perlit.
Ficus microcarpa (Kleinblättriger Ficus)
Ein solches „Bäumchen“ ist sehr beeindruckend.
Eine der interessantesten Ficus-Arten ist Ficus microcarpa. Er entwickelt leicht und schnell große Rhizome. Daher ist diese Pflanze für Anfänger der Bonsai-Liebhaber interessant.
Ficus microcarpa kann durch Kopfstecklinge, Luftableger, Samen und Wurzelteile vermehrt werden. Über die ersten beiden Methoden haben wir bereits gesprochen, daher konzentrieren wir uns auf die Vermehrung durch Samen und Wurzelstücke.
Aussaat von Samen
- Samen zu kaufen ist recht schwierig. Wenn Sie dennoch Samen erworben haben, säen Sie sie in feuchtes Torfmoos (Sphagnum) gemischt mit Torf aus.
Eine Pflanze von Grund auf zu ziehen ist keine leichte Aufgabe.
Wenn Blätter erscheinen, dann kann man aufatmen.
Vermehrung durch einen Wurzelsteckling
- Bereiten Sie einen Wurzelsteckling vor. Pflanzen Sie ihn in die Erde und lassen Sie 2–2,5 cm über der Oberfläche.
Diese Art der Vermehrung ist recht effektiv.
Ich möchte gleich sagen, dass es bei jeder Vermehrungsart dieses Ficus sehr schwierig ist, so kräftige Wurzeln wie bei einer gekauften Pflanze zu bekommen. Man wird mehrere Jahre warten müssen. Seien Sie also geduldig.
Hobbygärtner zur Vermehrung von Ficus
Wenn Hobbygärtner sich treffen, ist die Vermehrung ihrer Lieblingspflanzen immer ein Thema.
Das hat eine erfahrene Ficus-Liebhaberin erzählt: „Als ich meinen ersten Ficus kaufte (es war ein Ficus Robusta), wollte ich ihn natürlich vermehren. Ich habe die Spitzen abgeschnitten. Es waren drei, also habe ich experimentiert. Zwei Stecklinge habe ich in Substrat gepflanzt und mit einer Plastiktüte abgedeckt, einen habe ich einfach ins Wasser gestellt.
Im Boden bewurzelte sich der Steckling problemlos. Im Wasser begann er jedoch zu faulen. Ich musste den Steckling von der Fäulnis befreien und in die Erde pflanzen. Zum Vergleich habe ich ein Foto der Bewurzelung der Stecklinge in Erde und Wasser gemacht. Und ich kam zu dem Schluss – Ficus-Stecklinge bewurzeln sich besser in einem lockeren, leichten Substrat.“
Ein anderer Hobbygärtner teilte seine Erfahrungen zur Pflanzenpflege mit:
„Anfänger beschweren sich oft, dass nach dem Kauf eines Ficus die Blätter gelb werden und abfallen. Dafür kann es mehrere Gründe geben:
- Die Pflanze passt sich an die Bedingungen Ihres Raumes an. Helfen Sie ihr, indem Sie die Blätter mit einer schwachen Lösung eines Stimulators (Epin, Zirkon) besprühen.
- Die Pflanze wurde einfach zu stark gegossen. Die Erde muss dringend abtrocknen.
- Trockene Raumluft. Häufiges Besprühen (ein- bis zweimal täglich) mit abgestandenem Wasser hilft.
- Ergebnis von Schädlingsbefall. Eine Behandlung mit entsprechenden Präparaten ist erforderlich.
- Wenn die Pflanze in die direkte Sonne gestellt wurde, kann die Gelbfärbung und der Blattfall durch Sonnenbrand verursacht sein. Schatten Sie die Pflanze.
- Starke Temperaturschwankungen. Halten Sie eine konstante Lufttemperatur.“
Welche Schlussfolgerungen können wir ziehen?
Der Ficus ist eine anspruchslose, pflegeleichte Zimmerpflanze. Die einfachsten und zuverlässigsten Vermehrungsmethoden für alle Ficus-Arten sind Stecklinge und Luftableger. Die Vermehrungsmaßnahmen sollten am besten im Frühjahr durchgeführt werden, wenn die Pflanzen aktiv wachsen.
Jede Ficus-Art ist in der Einrichtung jedes Raumes passend. Und wenn man noch die Fähigkeit vieler von ihnen bedenkt, die Luft von Schadstoffen zu reinigen, wird die Notwendigkeit, diese Zimmerpflanze zu erwerben, offensichtlich.
Bewertungen und Kommentare
Ich habe auch einen Ficus. Einen ganz gewöhnlichen mit kleinen Blättern. Ich habe ihn aus einem kleinen Zweig mit drei Blättern gezogen, den ich heimlich bei einer Nachbarin abgeknipst habe. Zuerst habe ich den Zweig in ein Glas mit einer Kornevit-Lösung gestellt. Als Wurzeln zu erscheinen begannen, habe ich ihn in Erde umgepflanzt. Damit die Pflanze nicht dünn und lang wächst, schneide ich sie ständig zurück.
Ich habe einen Ficus benjamina, den mir eine Freundin bereits abgesprochen hat. Damit auch sie solch eine Schönheit hat) Sie sagte mir, dass es zur Vermehrung ausreicht, wenn ich ihr einen Kopfsteckling abschneide.
Mein Ficus benjamina ist etwa 8 Jahre alt, diesen Sommer wurden alle Blätter gelb und fielen ab, ich habe die Pflanze regelmäßig gegossen und besprüht. An den Enden der Zweige erschienen grüne Blättchen, aber auch diese wurden gelb und fielen ab, jetzt ist der Baum fast kahl. Kann ich versuchen, ihn im Herbst durch Stecklinge zu vermehren?
Aber bei mir hat das Bewurzeln nicht geklappt… Vielleicht, weil ich kein Mini-Gewächshaus gemacht habe und ihn im Herbst, gegen Winter, vermehren wollte?
Dafür habe ich sofort einen fertigen gekauft, um nicht 5 Jahre zu warten, bis er groß und schön wird.. Insgesamt bin ich zufrieden! Er wächst bei mir gut.
Vermehrungsmethoden des Gummibaums

Der Gummibaum oder Ficus elastica ist eine verbreitete dekorative Blattpflanze für den Innenbereich. Sein Hauptwert liegt in den effektvollen glänzenden Blättern und seiner Anspruchslosigkeit an die Wachstumsbedingungen.
Eine der einfachsten Methoden, um junge Pflanzen zu erhalten, ist die Vermehrung des Gummibaums durch Blätter. Diese Kultur hat keine ausgeprägte Ruheperiode, daher kann der Vorgang das ganze Jahr über durchgeführt werden.
Beschreibung der Pflanze und Wachstumsbedingungen
Der Gummibaum ist eine der am weitesten verbreiteten Arten in der Zimmerpflanzenkultur. Laut Volksglauben bringt er familiäres Wohlstand ins Haus. Die Heimat dieser Pflanze ist Indien und der südliche Teil Indonesiens. In der Natur ist der Ficus elastica ein großer immergrüner Baum mit einer Höhe von etwa 30 m.
Der Gummibaum zeichnet sich durch große, ledrige Blätter von elliptischer Form und sattgrüner Farbe aus. Junge Blätter können einen leichten rötlichen Farbton aufweisen. Unter Zimmerbedingungen blüht der Ficus elastica praktisch nicht.
Der Milchsaft dieser Pflanze hat eine ziemlich stark reizende Wirkung und kann unter bestimmten Bedingungen zu starken allergischen Reaktionen oder Dermatitis führen. Früher wurde diese Art in industriellem Maßstab angebaut, um Kautschuk zu gewinnen.

Bei der Platzierung des Ficus elastica im Raum sollte man gut beleuchtete Standorte bevorzugen, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei leichter Beschattung wächst er weiter, aber die Wachstumsrate nimmt deutlich ab.
Bei längerem Lichtmangel verlängert sich der Stamm stark und die Triebe werden kahl. Um dies zu vermeiden, wird im Winter die Temperatur auf 15–16 °C gesenkt und die Bewässerung auf ein Minimum reduziert.
Aufgrund der Beliebtheit dieser Pflanze sind große Exemplare recht teuer. Aber man sollte sich nicht grämen, wenn die finanziellen Möglichkeiten für den Kauf fehlen. Ein schönes, großes Pflanzenexemplar kann man auch selbst ziehen, besonders wenn man weiß, wie man den Gummibaum unter Zimmerbedingungen vermehrt.
Der Boden für den Anbau von Ficus elastica sollte fruchtbar und locker sein. Am besten kaufen Sie dafür ein fertiges Substrat für die Anzucht von Ficus-Pflanzen. Sie können es auch selbst zusammensetzen, indem Sie Universaltorfboden mit Rasenerde, Humus und Sand zu gleichen Teilen mischen.
Vermehrung durch Blätter im Haus
Um eine junge Pflanze von Ficus elastica zu ziehen, reicht es aus, ein Blatt mit einem kleinen Stück Internodium zu besorgen. Vielleicht teilt Ihnen jemand aus Ihrem Bekannten- oder Kollegenkreis das Pflanzmaterial. Der Bewurzelungsprozentsatz bei Blattstecklingen ist recht hoch.

Achtung! Unerfahrene Pflanzenliebhaber versuchen sehr oft, einzelne Blätter ohne Knospe zu bewurzeln. In diesem Fall erfolgt die Bewurzelung zwar, aber das Blatt selbst beginnt nicht zu wachsen. Dies liegt am Fehlen des Wachstumspunkts, denn genau dieser gibt nach der Bewurzelung des Blattes einem neuen Leben.
Für die Pflanzung des Blattes eignet sich jeder beliebige Plastikbehälter. Auf den Boden wird unbedingt eine Drainageschicht aus Blähton oder Styropor gelegt, und in den Boden werden Löcher für den Ablauf von überschüssigem Wasser gebohrt.
Der Boden zum Pflanzen muss unbedingt locker sein. Zum Beispiel eignet sich dafür gut ein universelles Substrat für Zimmerpflanzen, gemischt mit Vermiculit. Der Steckling sollte beim Pflanzen nicht zu tief eingepflanzt werden. Seine Knospe muss unbedingt über der Bodenoberfläche liegen. Zur Stabilisierung kann der Steckling mit einem Zahnstocher oder einem beliebigen Holz- oder Kunststoffstäbchen gestützt werden.
Achtung! Ficus elastica hat einen dicken Milchsaft, daher sollte das Pflanzmaterial vor dem Einpflanzen gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden. Wenn dies nicht getan wird, dauert der Bewurzelungsprozess erheblich länger.
Nach dem Pflanzen wird der Behälter gut gewässert. Darüber wird ein Plastikbeutel gestülpt, der einen Treibhauseffekt erzeugt und den Bewurzelungsprozess beschleunigt. Bei Einhaltung aller Bedingungen bildet der Steckling nach 3-4 Wochen Wurzeln.
Video: Wie Sie einen Ficus aus einem Blatt ziehen können.
3>Vermehrung des Ficus durch Kopfstecklinge
Sehr oft wächst der Ficus im Laufe der Zeit aus. Sein Stamm wird zu lang und hat zu wenig Blätter. In diesem Fall wird ein Formschnitt durchgeführt, nach dem Kopfstecklinge übrig bleiben, die sich gut für die eigenständige Vermehrung des Ficus eignen.
Dafür können nicht nur die Spitzen selbst, sondern auch die mittleren Teile der Triebe verwendet werden. Dabei müssen alle Stecklinge die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Etwa 7-8 cm lang sein.
- 2-3 Internodien mit gut entwickelten Blättern besitzen.
- Der untere Schnitt sollte sich direkt unter der Knospe befinden.
Die Stecklinge werden wie folgt für die Pflanzung vorbereitet:
- Unmittelbar nach dem Schneiden werden sie zum Entfernen des Milchsafts in reichlich warmem fließendem Wasser gewaschen.
- Das Blatt am unteren Knoten wird mit einem scharfen Messer entfernt.
- Die großen unteren Blätter werden vorsichtig zu einer Röhre mit der Unterseite nach innen gerollt und mit einem Gummiband fixiert.
Die so vorbereiteten Stecklinge pflanzen Sie in ein lockeres Substrat. Pflanzen Sie sie leicht schräg ein. Sie sollten sie nicht tiefer als ein Internodium setzen. Unmittelbar nach Abschluss der Pflanzarbeiten gießen Sie das Gefäß gründlich.

Um den Bewurzelungsprozess zu beschleunigen, können Sie ein kleines, einfaches Gewächshaus aus einer Zellophantüte bauen. Auch eine untere Beheizung hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Wurzelwachstums. Wenn möglich, können Sie das Gefäß mit den Stecklingen einfach über einer Heizung platzieren.
Das Pflanzmaterial des Gummibaums (Ficus elastica) können Sie auch in Wasser bewurzeln. Diese Methode wird jedoch eher in der warmen Jahreszeit während der intensiven Wachstumsphase angewendet. Dafür werden die Stecklinge auf die gleiche Weise gewonnen und vorbereitet wie bei den oben beschriebenen Methoden.
Nach der Vorbereitung legen Sie sie in ein Gefäß mit abgekochtem, abgestandenem Wasser. Auf den Boden können Sie ein kleines Stück Holzkohle legen, um Fäulnisprozessen vorzubeugen.
Während der Bewurzelungsperiode müssen Sie den Wasserstand überwachen und bei Bedarf nachfüllen. Selbst ein kurzzeitiges Austrocknen führt zum Absterben der Wurzelansätze. Nach dem Erscheinen der ersten Wurzeln pflanzen Sie das Pflanzmaterial in ein lockeres Substrat und stellen das Gefäß mit den Stecklingen in ein kleines Gewächshaus.
Von den moderneren Mitteln zur Bewurzelung des Pflanzmaterials können Sie Torftabletten verwenden. Diese enthalten spezielle Wachstums- und Wurzelbildungsstimulatoren, die ein nahezu 100%iges Ergebnis ermöglichen.
Der Prozess der Vorbereitung des Pflanzmaterials für die Bewurzelung in Torftabletten unterscheidet sich nicht von den oben beschriebenen Methoden. Die Tabletten selbst müssen Sie vor dem Pflanzen in warmem Wasser einweichen. Nachdem sie ausreichend gequollen sind, drücken Sie sie vorsichtig aus.
In der Mitte der Tablette machen Sie eine kleine Vertiefung, in die Sie dann den Trieb pflanzen. Nach dem Pflanzen legen Sie die Tabletten in einen passenden Plastikbehälter, vorzugsweise mit einem durchsichtigen Deckel. Im Handel finden Sie speziell für diesen Zweck angepasste, winzige Plastikgewächshäuser. Die weitere Pflege des Pflanzmaterials besteht in regelmäßigem Gießen und Lüften.
3>Durch Luftableger
Zu Hause können Sie den Gummibaum (Ficus elastica) auch durch Luftableger vermehren. Dazu wählen Sie in der Regel einen langen, überwachsenen Trieb aus, den Sie später abschneiden können. An diesem machen Sie mit einem scharfen Messer einen senkrechten Rindenschnitt über einem Blatt. In diesen Einschnitt stecken Sie ein kleines Stück Holz, das mit „Kornevin“-Pulver bestäubt wurde. Zum Beispiel können Sie dafür ein Streichholz, einen Zahnstocher oder einfach einen kleinen Holzsplitter verwenden.

Danach umwickeln Sie die Schnittstelle mit einer Schicht feuchtem Moos oder Sägespänen. Anschließend wickeln Sie eine Plastikfolie darum. Unter geeigneten Bedingungen können Sie nach 1,5 bis 2 Monaten die ersten Wurzeln durch die Folie sehen.
Nach der Entwicklung des Wurzelsystems wird der so bewurzelte Trieb von der Mutterpflanze abgeschnitten und in ein separates Gefäß gepflanzt. Mithilfe von Ablegern können Sie nicht nur eine Verjüngung eines alten Exemplars des Gummibaums, sondern auch seine Vermehrung erreichen.
Ein großes Exemplar des kautschukliefernden Ficus mit eigenen Händen zu ziehen, ist gar nicht schwierig. Wichtig ist, dass Sie die notwendige Stecklingstechnik einhalten und die Empfehlungen zur Bewurzelung befolgen.