Aber nicht alle Pflanzen fürchten Minustemperaturen. Einige Kulturen, laut des Agronomen, zeigen eine erstaunliche Frostresistenz.
Grünes und Möhren, beispielsweise, können bis zu −7 Grad standhalten, ohne zusätzlichen Schutz zu benötigen.
Himbeeren und Brombeeren sind ebenfalls recht widerstandsfähig gegen Frühlingsfröste, da sie später blühen.
Und was muss geschützt werden
Aber, man muss verstehen, dass nicht alle Pflanzen widerstandsfähig sind. Beispielsweise beeinflusst die Knospenentwicklung direkt auf ihre Empfindlichkeit gegenüber Kälte.
«Je mehr sich die Knospen entwickelt haben, desto stärker werden sie unter der Temperaturabsenkung leiden. Aufgeblühte Knospen sterben bei −3,5°C, Knospen — bei −3°C, und eine aufgeblühte Blüte hält nicht einmal −2°C aus. Die Fruchtknoten der Pflanzen sind am anfälligsten, sterben bereits bei −1°C», — bemerkte der Experte.
Am anfälligsten für Fröste sind wärmeliebende Pflanzen: Gemüse, Gartenblumen, Kürbisgewächse, Erdbeeren, Obstbäume und Sträucher. Selbst eine geringfügige Temperaturabsenkung auf −1…-2°C kann ihr Wachstum und, im schlimmsten Fall, zum Tod führen.
Vertreter der Kürbisgewächse (Gurken, Patisson, Zucchini, Kürbisse) und der Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, Auberginen) sind extrem kälteempfindlich. Selbst eine Temperatur von +10°C kann ihnen schaden, und Fröste unter 0°C führen zu ihrem Tod. Daher benötigen gerade diese Kulturen vorrangigen Schutz vor Kälteeinbrüchen.