Im Mai blühen die Erdbeeren (auch Gartenerdbeeren genannt), und jeder Hobbygärtner denkt an die zukünftige Ernte. Aber die Frühlingsfröste haben die Entwicklung der Pflanzen beeinträchtigt, besonders der früh gepflanzten Sorten. Daher sollte man im nächsten Jahr entweder spätere Sorten pflanzen oder die Pflanzen sorgfältig abdecken.
Doch die Fröste sind nicht das einzige Problem der Erdbeeren im späten Frühling. Agronom Petr Lomonos erinnerte an die erwachten Schädlinge.
«Zum Beispiel der Erdbeerblütenstecher, der die Knospen „abschneidet“. Außerdem befällt im Mai bereits der Grauschimmel die Erdbeeren, dessen Sporen sich normalerweise auf der Bodenoberfläche befinden. Infolgedessen verfaulen die Früchte», — erklärte der Experte.
Daher empfiehlt der Agronom, die Erdbeeren jetzt mit den gewohnten Fungiziden zu behandeln. Es gibt viele Marken, hier entscheidet jeder Hobbygärtner selbst, was er wählt.
Lomonos selbst schlug einen interessanten Lifehack vor.
«Verdünnen Sie 100 Milliliter Nadelextrakt für das Bad in 10 Litern Wasser. Mischen Sie gründlich und besprühen Sie die Erdbeeren. Das Mittel wird mit seinem Geruch Schädlinge abwehren und auch die Entwicklung des Grauschimmels unterdrücken», — bemerkte der Fachmann.
Übrigens, falls die Fröste zurückkehren, haben wir bereits geschrieben — den Erdbeeren hilft eine Düngung mit Brennnesseln.
Zwei Kilogramm zerkleinerte Brennnesseln werden mehrere Tage in zehn Litern Wasser angesetzt. Das erhaltene Konzentrat wird im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnt. Dieser Aufguss stimuliert die Wurzeln und das Wachstum der Erdbeeren. Die Gärung der Brennnesseln setzt Kohlendioxid frei, das die Entwicklung der grünen Masse beschleunigt. Die Düngung hilft den Pflanzen, sich nach dem Froststress zu erholen.