Düngung von Tomatensetzlingen

Gute Setzlinge zeichnen sich durch einen kurzen und dicken Stiel mit einer tief sitzenden ersten Traube aus. Wenn der Boden ausreichend fruchtbar ist, besteht keine Notwendigkeit für zusätzliche Düngung. In anderen Fällen kommt man ohne Düngung nicht aus.

Wurzeldüngung der Tomaten

Die erste Düngung kann 12 Tage nach dem Pikieren erfolgen. Dazu ist folgende Lösung vorzubereiten: 1 l Wasser, 1 Esslöffel "Nitrophoska" oder "Agricola Nr. 3". Die zubereitete Lösung reicht für die Behandlung von 30-40 Pflanzen.

Die zweite Düngung erfolgt eine Woche nach der ersten. Es kann das Präparat "Effekton O" verwendet werden. Bei starkem Vergeilen der Pflanzen ist es besser, eine Lösung aus Superphosphat zu verwenden: 1 Esslöffel auf 3 l Wasser.

Die folgenden Düngungen werden alle 10 Tage durchgeführt und eine Woche vor dem Einpflanzen ins Freiland beendet.

Blattdüngung der Tomatensetzlinge

Neben der Wurzeldüngung kann auch eine Blattdüngung durchgeführt werden. Dazu sind die Setzlinge mit denselben Präparatlösungen zu besprühen.

5-6 Stunden nach der Blattdüngung der Tomatensetzlinge wird empfohlen, die Setzlinge mit kühlem, sauberem Wasser zu besprühen.

Wie man einen Düngermangel feststellt

Stickstoffdünger sollten in Maßen verwendet werden, sonst entwickeln Ihre Pflanzen eine üppige grüne Blattmasse, aber auf eine Ernte kann man dann lange warten. Bei einer extremen Überdüngung mit Stickstoff können auch die Blätter abfallen, sie werden sich kräuseln und brüchig werden. Genau daran kann man den Stickstoffüberschuss erkennen.

Siehe auch:
Düngung der Tomaten

Stickstoffmangel erkennt man am kümmerlichen Aussehen der Pflanze sowie an vergilbenden und abfallenden unteren Blättern. Dieses Phänomen tritt häufig auf, wenn die Pflanze lange in einer kleinen Erdmenge ohne entsprechende Düngung wächst.

Phosphormangel wird an der violetten Farbe der Pflanze erkannt. Solange die Blattentwicklung normal verläuft — sollte nicht zu Düngung gegriffen werden.

Eisenmangel oder Chlorose tritt bei zu starker Beleuchtung auf. Lassen Sie daher Ihre Pflanzen nachts ruhen. Fortgeschrittene Chlorose wird durch Nachtschlaf und vollwertige Düngung behandelt.

Insgesamt sollten Tomatensetzlinge ständig und in kleinen Mengen gedüngt werden. Man sollte es jedoch nicht übertreiben: Wenn Ihre Pflanzen dicke dunkelgrüne Blätter und einen leicht violetten Stiel haben, sollte nicht eingegriffen werden. In diesem Fall reicht eine Düngung 10 Tage vor dem Einpflanzen ins Freiland.

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