Womit Himbeeren am besten gedüngt werden

Wie jede andere Beerenkultur benötigt auch die Himbeere eine regelmäßige Düngung, zumal die Produktivität der Himbeere stark von der Düngung abhängt. Der Hauptteil der Düngemittel wird in zwei Gaben ausgebracht — im Herbst oder Frühling und für die Düngung während der Wachstumsperiode, also im Sommer.

Die Düngermengen können je nach Pflanzenentwicklung variieren. Die Himbeere reagiert gut auf stickstoffhaltige Düngemittel, jedoch ist es besser, sie mit Phosphor und Kalium zu kombinieren.

Das Ergebnis wird ein hoher Ertrag sein. Organische und mineralische Düngemittel sollten gemeinsam und jährlich angewendet werden, oder alternativ mineralische jährlich und organische jedes zweite Jahr.

Düngung der Himbeere beim Pflanzen

Zunächst ist es notwendig, den Boden bei der Pflanzung der Himbeere zu düngen. Auf mittelertragreichen podsoligen Böden sollten jedem Pflanzloch 8-10 kg Torf-Mist-Kompost oder Humus, 150-200 g Superphosphat und 70-80 g Kaliumsulfat hinzugefügt werden. Die letzten beiden Komponenten können durch 0,5 kg Holzasche ersetzt werden.

Alle ausgebrachten Düngemittel müssen gründlich mit der Erde vermischt und über das Wurzelsystem des Strauchs gegeben werden. Vor dem Pflanzen ist es außerdem ratsam, die Himbeerwurzeln in eine Lösung aus verrottetem Mist oder Kuhdung zu tauchen, dies verbessert die Pflanzenernährung. Im Frühjahr werden dann in der Regel Stickstoffdünger ausgebracht, im Herbst — organische und phosphorhaltige sowie kaliumhaltige Düngemittel. Alle drei Jahre wird eine Düngung mit Superphosphat in Höhe von 60 g/m2 empfohlen.

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Gesundheitliche Vorteile von Himbeeren

Düngung der Himbeere im Frühling

Im Frühling wird Ammoniumsulfat in Höhe von 15 g/m2 oder Mist ausgebracht. Dies sollte unmittelbar nach der ersten Bodenlockerung in den Reihen erfolgen. Nachdem der Mist gleichmäßig auf der Bandfläche verteilt wurde, wird er mit einer dünnen Erdschicht bedeckt, um die Nährstoffe zu erhalten.

In diesem Fall ist der Mist nicht nur eine hervorragende Nährstoffquelle, sondern auch ein Mulchmaterial, und das Mulchen im Frühling ist unbedingt erforderlich. Es hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und den Einfluss von Säuren auf das Wurzelsystem zu vermeiden, wobei der Mulch nicht auf die Triebe gelangen sollte.

Vor der Düngung sollte das gesamte Unkraut von Hand entfernt werden, um die oberflächennah liegenden Himbeerwurzeln nicht zu beschädigen. Dies ist besonders wichtig, da eine Beschädigung der Wurzel zum Absterben der Pflanze führen würde.

Düngung der Himbeere im Herbst

Im Herbst wird Kaliumsulfat ausgebracht, jedoch nicht mehr als 30 g. Die Himbeere stellt hohe Ansprüche an Düngemittel, was mit dem hohen Nährstoffverbrauch für die zahlreichen jährlich gebildeten Wurzelausläufer zusammenhängt.

Dünger für Himbeeren wirken sich positiv auf die Beschleunigung der Fruchtbildung und das Erzielen einer hohen, qualitativ hochwertigen Ernte aus, und erhöhen zudem die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Frost und verschiedene Krankheiten. Daher ist die Düngung eine wichtige und notwendige agrotechnische Maßnahme beim Anbau von Himbeeren.

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