Inhaltsverzeichnis:
Charakteristik und Beschreibung der Dillsorte 'Alligator'
Kräuter in den Beeten sind stets begehrt. Wenn Sie frische Blätter von Salat, Petersilie, Basilikum oder einem anderen Gewürz zu einem Gericht hinzufügen, erhalten Sie ein zartes Aroma und den Geschmack des Sommers. Und ohne Dill ist kaum ein Garten vorstellbar. Es wurden viele Sorten dieser Pflanze gezüchtet, unter denen die Dillsorte 'Alligator' besondere Beachtung verdient – eine saftige, aromatische und schmackhafte Würze.
- 1 Beschreibung und Charakteristik der Sorte
- 2 Vorteile und Nachteile des Dills 'Alligator'
- 3 Feinheiten des Anbaus der Kultur
- 3.1 Vorbereitung des Pflanzmaterials
- 3.2 Aussaatzeitpunkte
- 3.3 Bodenvorbereitung und Pflanzung
- 4 Besonderheiten der Pflege von Dill
- 4.1 Bewässerung
- 4.2 Abdecken mit Folie
- 4.3 Düngung
- 4.4 Bodenpflege
- 5 Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
- 6 Ernte und Lagerung
- 7 Bewertungen zum Dill 'Alligator'
Beschreibung und Charakteristik der Sorte
Der Dill 'Alligator' gehört zu den spätreifenden Sorten und bildet einen buschigen Strauch von bis zu 40 cm Höhe. Er wurde durch Kreuzung auf der Versuchszüchtungsfläche 'Gawrisch' gewonnen. Er ist ein typischer Vertreter der Familie der Doldenblütler, der sich durch folgende Merkmale auszeichnet:
- grüne, eingeschnittene Blätter mit einem bläulichen Schimmer;
- eine große, aufrechte Rosette;
- Bildung von bis zu 10 Blättern an einem Stiel;
- Anspruchslosigkeit in der Pflege;
- gute Ertragsfähigkeit (30-60 g Grünmasse pro Pflanze).
Die ersten Grünpflanzen können Sie nach 45 Tagen ernten, die Blütezeit beginnt nach 2 Monaten. Um Samen zu ernten, müssen Sie noch einen bis eineinhalb Monate warten (ab dem Zeitpunkt der Aussaat sollten 115 Tage vergangen sein). Das grüne würzige Gewürz pflücken Sie vor der Blüte, solange die Blätter noch nicht spärlich und hart geworden sind.
Wenn Sie das Saatgut nicht benötigen, ist es besser, die Blütendolden abzutrennen, damit sie nicht die Nährstoffe an sich ziehen.
Hinweis: Spätreifende Sorten sind buschförmig, da die Internodien am Stängel nahe beieinander liegen. Diese Sorten gelten als am aufwändigsten in der Pflege, liefern aber eine üppige Grünmasse.
Vorteile und Nachteile des Dills 'Alligator'
Die Sorte Alligator gehört zu den Universalsorten: Sie gedeiht gut in Frühbeeten, Gewächshäusern und im Freiland. Sie ist ertragreich und anspruchslos, mit einem ganzen 'Strauß' an Vorteilen:
- allmähliche Bildung von Grün, das die ganze Saison über geerntet wird;
- Resistenz gegen Schädlinge;
- Wachstum bei mittleren Lichtverhältnissen;
- dichtes, aromatisches und saftiges Grün;
- hohe Qualität der grünen Masse;
- adaptiert für die mittlere Zone mit kontinentalem Klima.
Der Strauch bildet langsam Blätter und Rosetten, so dass keine neuen Pflanzen nachgesetzt werden müssen. 10-15 Dillpflanzen der Sorte Alligator reichen aus, um eine Familie mit Grün zu versorgen. Die Zweige werden zuerst vom unteren Bereich abgezupft, und erst dann geht man zu den Seitenteilen über.
Als Nachteil wird die schlechte Haltbarkeit des frischen Grünzeuges genannt, das schnell welk wird. Diese Eigenschaft ist jedoch für alle Dillsorten typisch.
Feinheiten des Anbaus der Kultur
Eine gute Ernte hängt von der richtigen Vorbereitung der Samen, des Bodens und der Einhaltung der Pflanzregeln ab.
Vorbereitung des Pflanzmaterials
Wie bei anderen Vertretern der Familie der Doldenblütler sind die Dillsamen reich an ätherischen Ölen. Sie bedecken den Samen mit einem dichten Film, was den Keimprozess stark verzögert.
Um nicht traurig auf das erste frische Grün warten zu müssen, müssen die Samen vorbereitet werden:
- Das Saatgut wird 3 Tage in warmem Wasser (45-50 °C) eingeweicht. Diese Temperatur muss durch Zugabe von heißem Wasser aufrechterhalten werden.
- Die Samen werden in ein feuchtes Tuch gewickelt und an einem warmen Ort bis zur Keimung belassen.
- Leicht antrocknen lassen und in die Beete säen.
Hinweis: Als Alternative wird die Methode des Sprudelns verwendet. Die Samen werden in Wasser gelegt und ein Aquarienkompressor angeschlossen. Die Luftblasen zerstören nach und nach die Hülle, ohne den Samen selbst zu verletzen. Die Dauer des Verfahrens beträgt 20 Stunden.
Pflanzzeitpunkte
Die Samen der Dillsorte Alligator lassen sich besser zweimal im Jahr aussäen: im Spätherbst vor dem Frost und im zeitigen Frühjahr, wenn der Schnee geschmolzen ist und der Boden etwas abgetrocknet ist. Die Samen vertragen einen Bodenfrost bis -6 bis -8 °C. Bei der Frühjahrspflanzung sollte die Bodentemperatur +3 °C betragen.
Tipp: Wenn man nach der Ernte die Dolden mit Samen stehen lässt, vermehrt sich der Dill Alligator hervorragend durch Selbstaussaat, und eine geplante Aussaat ist nicht erforderlich: Die grünen Büsche bilden sich von selbst.
Bodenvorbereitung und Pflanzung
Für den Dill Alligator werden die Beete vorbereitet, indem man die Erde bis zu einer Tiefe von 20-25 cm umgräbt und Humus hinzufügt. Bei der Bandaussaat werden kleine Furchen von 0,5 cm Tiefe gezogen. Diese werden vorab gewässert, und die Samen werden im Abstand von 2 cm ausgesät. Der Reihenabstand wird bei 15-20 cm gehalten. Die Furchen werden mit fruchtbarer Erde, Torf und Humus gefüllt und leicht angedrückt.
Besonderheiten der Dillpflege
Dill gehört zu den anspruchslosen Pflanzen: Die Pflege ist minimal. Es reicht aus, den Zustand des Busches zu überwachen, rechtzeitig zu gießen und zu düngen, um aromatische grüne Masse zu erhalten.
Bewässerung
Der Dill 'Alligator' liebt Feuchtigkeit und bildet nur bei regelmäßiger Bewässerung üppiges Grün. Praktisch ist die Tropfbewässerung, die die Erdschicht gut durchfeuchtet. Auch Beregnung und Gießen an der Wurzel sind geeignet. Wenn der Sommer regnerisch ist, benötigt die Pflanze keine zusätzliche Feuchtigkeit: Die Wurzeln würden durchnässen und der Strauch eingehen.
Abdeckung mit Folie
Wenn die Dillsamen vor dem Winter ausgesät wurden, erscheinen im zeitigen Frühjahr zarte Triebe, die abgedeckt werden müssen. Die Erstellung kleiner Tunnel aus Folie ist in der Mittelzone notwendig, wo die Gefahr von Spätfrösten hoch ist. Eine Abdeckung ist auch im Herbst möglich, um die Vegetationsperiode zu verlängern und bis zum ersten Frost Grün zu erhalten.
Düngung
Bei der Pflanzung von Dill 'Alligator' auf fruchtbaren Böden besteht kein besonderer Düngebedarf. Auf sandigen Lehm- und Lehmböden werden die Sträucher im Frühjahr mit Stickstoffdüngern (Ammoniumnitrat, Jaucheaufguss) gedüngt, wodurch die Pflanze aktiv wächst und grüne Masse aufbaut.
Im Sommer sind Kalium-Phosphor-Dünger (Superphosphat, Kaliumchlorid) nützlich, die gemäß Anleitung ausgebracht werden. Im Laufe des Sommers können beliebige organische Düngemittel (Aufguss von Hühnermist, grünem Gras, Asche) ausgebracht werden.
Tipp: Übermäßige Düngung ist gefährlich. Ihr Überschuss wird von den Pflanzenwurzeln aufgenommen und gelangt in das Grün und dann in unseren Körper.
Bodenpflege
Nach dem Gießen muss der Boden um die Sträucher gelockert werden, um die Bodenkruste zu beseitigen und den Wurzeln den Zugang zu Luft und Feuchtigkeit zu ermöglichen. Gleichzeitig muss Unkraut entfernt werden, das den lichtliebenden Dill beschattet und einen Teil der Nährstoffe aus dem Boden entzieht. Wenn der Dill dicht aufgegangen ist, müssen die Bestände ausgedünnt werden.
Ein nützlicher Trick ist das Mulchen. Um häufiges Gießen und Lockern zu vermeiden, wird unter die Sträucher eine 1-2 cm dicke Schicht aus Humus oder Torf, Sägemehl, Grüngras (ohne Samen!) gestreut. Der Boden unter dem Mulch behält Feuchtigkeit und Wärme.
Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
Der Dill 'Alligator' leidet unter Fusarium-Welke. Dies ist eine Pilzkrankheit, die bei starken Temperaturschwankungen auftritt. Um eine Erkrankung der Pflanze zu verhindern, werden die Samen mit einer Phytosporin-Lösung behandelt. Mit derselben Lösung werden die Sträucher während des regnerischen Sommers behandelt.
Wenn der Dill im Beet erkrankt ist, kann das Gewürz selten gerettet werden. Bei aktiver Behandlung mit Chemikalien ist das Grün nicht zum Verzehr geeignet. Auf dem infizierten Beet wird im nächsten Jahr vom Anbau des Gewürzkrauts abgeraten.
Betrifft Dill und Mehltau. Wenn sich auf den Blättchen ein weißlicher Belag zeigt, kann man auf die Ernte verzichten. Die Pilzkrankheit ist mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden. Blattläuse verschmähen Dill nicht; Wanzen und Raupen siedeln sich darauf an. Aber ein 'Befall' von Schädlingen ist ein eher seltenes Phänomen.
Tipp: Untersuchen Sie den Dill regelmäßig und wenden Sie bei den ersten Anzeichen einer Krankheit traditionelle (sichere) Methoden zur Rettung der Ernte an. Achten Sie auf die Bodenvorbereitung und behandeln Sie die Samen vor der Aussaat.
Ernte und Lagerung
Das Grün wird etwa 40 Tage nach der Aussaat geerntet. Normalerweise werden die Blätter selektiv abgepflückt, damit die Pflanze nicht zu stark leidet. Bei Bedarf (zum Trocknen oder Einfrieren) wird das Grün vollständig geerntet. Wenn jedoch nur der Haupttrieb und einige Seitentriebe übrig bleiben, erholt sich der Busch schnell auf seine ursprüngliche Größe.
Das Abpflücken der Blätter beginnt man von unten am Busch, indem man sie mit einer Schere abschneidet. Als am nützlichsten gelten junge Triebe mit einer Länge von 5-10 cm. In der Mittelzone werden die gebildeten Blütenstände abgerissen: Die Samen haben keine Zeit, sich zu bilden, und der Blütenstand entzieht der Pflanze Nährstoffe.
Frische Zweige werden in Plastikfolie im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahrt. Für den Winter werden getrocknete und gefrorene Gewürzkräuter zubereitet. Beim Einfrieren bleiben Saftigkeit und Aroma des Dills besser erhalten. Beim Trocknen geht ein Teil der Nährstoffe und ätherischen Öle verloren, aber diese Methode ist bewährt und daher beliebt.
Bewertungen zum Dill 'Alligator'
Marina, 50 Jahre, Minsk
Der Dill 'Alligator' ist gut, weil man nicht ständig neue Samen aussäen muss, um ein grünes 'Fließband' zu schaffen. Er liefert den ganzen Sommer über Grün. Im Herbst haben Sie die Dolden gemahlen, getrocknet und im Winter als aromatisches Gewürz verwendet.
Anton, 37 Jahre, Wologda
Sie bauen seit 3 Jahren Dill 'Alligator' für das Grün an. Große und buschige, gut belaubte Sträucher liefern den ganzen Sommer über eine grüne Ernte. Im Winter ziehen Sie dieselbe Sorte in Kisten auf der Fensterbank, wo Sie eine Beleuchtung verwenden und das Gießen nicht vergessen.
Olga, 42 Jahre, Kaspijsk
Ihre Meinung zum Dill der Sorte 'Alligator' ist die positivste. Die Zweige sind saftig, aromatisch, zart. Die Pflanze bildet über einen langen Zeitraum grüne Masse, daher können Sie die Blätter den ganzen Sommer über pflücken. Sie sammeln das Grün für den Winter und lagern es durch Einfrieren.
Die Sorte 'Alligator' ist eine der Optionen für saftiges und gesundes Grün. Es sind verschiedene Sorten der heimischen Züchtung bekannt, die für unser schwieriges Klima und nicht besonders fruchtbare Böden bestimmt sind. Die Wahl bleibt immer dem Gärtner überlassen, aber auf den Dill 'Alligator' sollten Sie ein besonderes Augenmerk legen.
Beschreibung der Dillsorte 'Alligator', Merkmale des Anbaus und der Pflege
Der Dill 'Alligator' steht bei Gärtnern in hohem Ansehen. Die Sorte ist pflegeleicht und zeichnet sich durch hohen Ertrag aus. Da die Kultur zu den spätreifenden Sorten gehört, erfolgt die Ernte mehrmals pro Saison, weshalb 'Alligator' große Beliebtheit erlangt hat.
Beschreibung der Sorte
Die Sorte hat folgende Eigenschaften:
- grüne Blätter mit einem bläulichen Schimmer;
- späte Bildung von Dolden;
- große, leicht erhabene Rosette;
- pflegeleichter Anbau;
- die Pflanzen erreichen eine Höhe von 160 cm;
- das Gewicht einer Pflanze bei der Ernte für Grünzeug erreicht 20 Gramm.
Alligator gehört zu den spätreifenden Buschsorten. Die Reifezeit beträgt 40–45 Tage für Grünzeug und 115 Tage für Gewürze.
Optimal ist die Aussaat in lockerem Schwarzerde. Aber auch auf anderen Bodenarten liefert Alligator einen guten Ertrag. Das liegt an der Anspruchslosigkeit der Kultur. Zudem ist Dill gut an niedrige Temperaturen angepasst.
Anbau
Der Anbau der Kultur mag einfach erscheinen, erfordert jedoch eine gründliche Herangehensweise. Dillsamen enthalten viele ätherische Öle, die die Keimung verlangsamen. Unter günstigen Bedingungen keimen die Samen in etwa 10 Tagen, bei niedrigen Temperaturen kann es etwas länger dauern.
Um die Keimung zu beschleunigen, werden die Samen einen Tag lang in warmem Wasser eingeweicht. Wenn das Wasser abkühlt, sollte es regelmäßig gewechselt werden. In diesem Fall erscheinen die Keimlinge bereits nach 2–3 Tagen.
Für eine maximale Ernte sollte die Anbautemperatur 18–20 Grad betragen. Es ist zu beachten, dass Dill eine lichtliebende Kultur ist, unabhängig von der Sorte.
Für die Aussaat ins Freiland kann man sowohl das Frühjahr als auch den Spätherbst wählen. Die Pflanze ist kälteresistent und hält Temperaturen bis zu –8 Grad aus. Die Samen können auch im zeitigen Frühjahr ausgesät werden, sobald der Boden schneefrei ist.
Vor der Aussaat sollte der Boden mit organischen Stoffen angereichert werden. Dillsamen werden in feuchte, lockere Erde gesät, die Aussaat erfolgt quer zu den Beeten. Der optimale Abstand zwischen den Rillen beträgt 15–20 cm. Die Rillen sollten mit einer Schicht Humus oder Torf bedeckt und der Boden leicht verdichtet werden.
Die Anbaustelle wird bis zum Auflaufen der Keimlinge mit Folie abgedeckt.
Pflegeeigenschaften
Die Sorteneigenschaften von Alligator zeigen, dass die Sorte keine spezielle Pflege erfordert. Zunächst benötigt Dill Wasser. Auf 1 m² werden 5 Liter Wasser gegeben. Die Bewässerung sollte mindestens einmal pro Woche erfolgen, bei starker Trockenheit 2–3 Mal. Während der Reife sind keine Düngemittel erforderlich. Die Pflanze kommt mit der Nährstoffversorgung aus, die der Boden vor der Aussaat erhalten hat.
Zur Pflege gehören auch Jäten, Lockern und Entfernen von Unkraut. Sobald jeder Sämling 3–4 Blätter hat, beginnt der Dill kräftig zu wachsen, und Unkraut stellt kein Hindernis mehr dar.
Vor- und Nachteile
Die Sorte Alligator ist eine der beliebtesten und vielseitigsten. Sie liefert mehrmals pro Saison eine hohe Ernte. Dabei benötigt sie keine besondere Pflege. Die Kultur kann im Gewächshaus und im Freiland angebaut werden. Somit sind die Vorteile der Sorte:
- hohe, mehrfache Erträge;
- Resistenz gegen schwaches Licht und Schädlinge;
- langsames Schossen;
- Ein Busch wiegt durchschnittlich 50 Gramm;
- dichtes Grün, bildet lange keine Körbchen;
- saftige Blätter.
Die Sortenbeschreibung macht deutlich, dass Alligator keine Nachteile hat, abgesehen von der kurzen Haltbarkeit im frischen Zustand, die allen Dillarten eigen ist.
Schädlinge und Krankheiten
Unabhängig von der Art des Wurzelsystems des Dills ist das Hauptproblem dieser Kultur das Fusarium-Welken, das durch Samen übertragen wird. Es tritt besonders häufig unter ungünstigen Bedingungen auf, unter anderem bei plötzlichen Temperaturschwankungen.
Beachten Sie! Es ist nicht zulässig, die Dillblätter mit chemischen Substanzen zu behandeln.
Um das Krankheitsrisiko zu minimieren, wird empfohlen, die Samen vor der Aussaat zu beizen, d.h. in einer Lösung von Kaliumpermanganat oder Phytosporin einzuweichen.
Wenn die vorherige Ernte von dieser Krankheit befallen war, bedeutet dies, dass die Fläche kontaminiert ist. Im Voraus sollte Trichodermin in den Boden eingebracht werden – Pilzsporen. Das Präparat wird in feuchten Boden zusammen mit Torfsubstraten eingebracht. Dies minimiert das erneute Auftreten der Krankheit.
Auch die Sorte Alligator kann von der Schwarzbeinigkeit befallen werden. Dies ist eine Pilzkrankheit, die durch infizierte Samen übertragen wird.
Ein weiterer Schädling, der die Ernte erheblich beeinträchtigen kann, ist der Mehltau. Er lebt im Boden und entwickelt sich bei unzureichender Bodenbearbeitung vor der Pflanzung. Erhöhte Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind die Hauptauslöser der Krankheit.
In einigen Fällen kann ein Befall durch Wanzen, Raupen, Blattläuse und Maikäferlarven beobachtet werden. Was die Dillsorte Alligator betrifft, wird sie seltener befallen, aber bei unzureichender Bodenbearbeitung kann dies vorkommen.
Um Pilzbefall zu vermeiden und eine gute Ernte zu erzielen, ist es wichtig, den Boden und die Samen für die Aussaat vorzubereiten und die Pflanzungen zu belüften. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört auch die regelmäßige Untersuchung der Pflanzen.
Ernte und Lagerung
Das Grün wird etwa am 40. Tag nach der Keimung der Samen geerntet. Manche Gärtner ernten selektiv, andere im Ganzen. Am wertvollsten ist junges Grün mit einer Größe von etwa 5 cm. Wird es nicht rechtzeitig geerntet und der Dill ist aufgegangen, sollten die Pflanzen vollständig geerntet werden, da sich sonst Blütenstände bilden und das Grün an Geschmack verliert.
Sehr großer Dill 'Alligator F1'
Hallo, liebe Gärtner, Gemüsegärtner und Blumenfreunde. Ich möchte Ihnen heute etwas über Dill erzählen. Natürlich sind viele von Ihnen daran gewöhnt, Samen von gewöhnlichen Sorten zu pflanzen, und wenn Sie das Grün nicht rechtzeitig ernten, schießt alles in die Blüte, Sie sammeln Samen zum Einlegen, sammeln Samen für Marinaden, und für leichte Suppen können die Samen auch als Gewürz verwendet werden.
Hallo, liebe Gärtner, Gemüsegärtner und Blumenfreunde. Ich möchte Ihnen heute etwas über Dill erzählen. Natürlich sind viele von Ihnen daran gewöhnt, Samen von gewöhnlichen Sorten zu pflanzen, und wenn Sie das Grün nicht rechtzeitig ernten, schießt alles in die Blüte, Sie sammeln Samen zum Einlegen, sammeln Samen für Marinaden, und für leichte Suppen können die Samen auch als Gewürz verwendet werden.
Wie pflanzt man Dill?

Inhalt
Heute betrachten wir eine Hybride, die nicht in die Blüte schießt. Die Hybride heißt ‚Alligator‘. Wie Sie sich vorstellen können, ist ein Alligator ein großes Tier. Genau so ist dieser Dill. Er ist vom Rosettentyp. Wir haben eine dichte Pflanzmethode verwendet, die Samen verstreut, in Reihen gesät.

Hier haben wir eine Reihe, eine zweite und eine dritte Reihe. Nicht einzelne Samen, wie es eigentlich nötig gewesen wäre. Die Samen keimen schwer. Wenn Sie diesen Dill einzeln, Samen für Samen, pflanzen würden, dann müssten Sie ihn buchstäblich in einer Reihe im Abstand von 20, sogar 30 cm pflanzen. Stellen Sie sich vor: 30 cm voneinander entfernt, 2-3 Samen pro Stelle.

Ihre Samen sind aufgegangen. Sie haben die schwachen entfernt, die starken belassen, und wenn es keine dichte Pflanzung gewesen wäre, hätte sich eine solche Rosette entwickelt, an der 5-7 Mal mehr Blätter gewachsen wären als bei dichter Pflanzung. Daher müssen Sie für sich selbst entscheiden, wie Sie diesen Dill anbauen möchten. Ich finde, diese Methode ist die beste, denn die Samen sind preiswert, Sie können sie kaufen, eine solche Reihe anpflanzen, und es reicht für das Einlegen, für Marinaden, und Sie können den Dill auch als Gewürz trocknen.
Warum ist es besser, jedes Jahr neue Samen zu kaufen?

Viele denken, man könne ihn selbst zur Samengewinnung anbauen. Leider liefert diese Hybride schlechte Samen, sie neigt stark zur genetischen Aufspaltung, wie alle Hybriden. Daher ist es am besten, jedes Jahr frische Samen zu kaufen, auszusäen und einen herrlich duftenden, zarten Dill zu erhalten.

Schauen Sie, wie die Stängel sind. Sie sind voller Aroma und Feuchtigkeit, ganz zart. Ich berühre sie leicht, drücke sanft darauf, und sie knirschen schon. Sehen Sie, was für ein Grün. Übrigens: Eine frische Dillrispe zum Mittag- und Abendessen ist sehr gesund, besonders für ältere Männer wie mich. Sehr empfehlenswert.
Es gibt sehr viel Dill. Er schießt nicht in die Blüte, aber wenn Sie ihn zum Beispiel zum Einlegen verwenden, versuchen Sie, ihn nicht einfach in großen Mengen herauszureißen, sondern ziehen Sie ihn durch, lichten Sie ihn aus. Dann hat er mehr Platz zum Wachsen und wird Sie lange erfreuen, praktisch bis zum ersten Schnee.
Liebe Freunde, die Hybride heißt ‚Alligator‘. Ich wünsche Ihnen alles Gute, beste Laune, eine reiche Ernte, beste Gesundheit und alles erdenklich Schöne.
Dill ‚Alligator‘: Rezensionen, Fotos, Ertrag, Pflanzung und Pflege
Die Dillsorte 'Alligator', deren Beschreibung unten aufgeführt ist, erfreut sich zu Recht großer Beliebtheit bei Gärtnern. Die Sorte ist pflegeleicht und zeichnet sich durch einen hohen Ertrag aus. Da die Sorte zu den spätreifenden gehört, kann die Ernte mehrmals pro Saison erfolgen. Dies bedingt ihre große Beliebtheit. Die Dillsorte 'Alligator' wurde 1999 von Spezialisten der Moskauer Züchtungsfirma 'Gawrisch' entwickelt. Im staatlichen Sortenregister wurde sie 2002 eingetragen.
Beschreibung der Dillsorte 'Alligator'
Die Dillsorte 'Alligator' besitzt große grüne Blätter mit einem Stich ins Bläuliche, die stark gefiedert sind, sowie eine große, leicht angehobene Rosette. Dank der angehobenen Rosette werden die Zweige durch Regen kaum verschmutzt.

In der Blütephase erreicht die Pflanze eine Höhe von 160 Zentimetern. Sie ist recht kompakt. Die Dolde ist in der Regel mittelgroß, die Anzahl der Strahlen überschreitet nicht 50–56 Stück. Die Dolden erscheinen recht spät. Es ist nicht ratsam, sie zu belassen, da die Samen nicht ausreifen können und die Dillsorte 'Alligator' für ihre Bildung viele nützliche Nährstoffe aufwendet.
Wesentliche Merkmale
Die Dillsorte 'Alligator' kann in allen Regionen Russlands angebaut werden. Ihr Anwendungsbereich sind Garten- und Hausgrundstücke sowie kleine landwirtschaftliche Betriebe. Das staatliche Sortenregister stuft den Dill als mittelspät ein.
Dill gehört zu den würzigen einjährigen Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler. Die Dillsorte 'Alligator' enthält viele Vitamine und andere nützliche Stoffe, ist anspruchslos und weist einen hohen Ertrag auf. Die Grünzweige haben ein ausgeprägtes Aroma.

Ertrag
Der marktfähige Ertrag des Buschdills 'Alligator' beträgt bei Anbau für Grünzeug 1,45–2,60 Kilogramm pro Quadratmeter, für Gewürze 2,8 Kilogramm pro Quadratmeter. Das Grün kann nach vierzig bis fünfundvierzig Tagen geschnitten werden. Wenn auch Saatgut benötigt wird, kann dieses frühestens nach 115 Tagen geerntet werden.
Anwendungsbereich
Die Dillsorte 'Alligator', deren Foto Sie unten sehen können, wird in der Küche frisch und getrocknet verwendet. Frischer Dill wird als Gewürz in Salate, Saucen und andere Gerichte gegeben. Getrocknet ist er Bestandteil vieler Gewürzmischungen. Die bekanntesten davon sind Adschika und Chmeli-Suneli. Dillsamen können Sie in Suppen, zu Fischgerichten und als Gewürz beim Einmachen zu Hause geben.
Vor- und Nachteile der Sorte
Die Dillsorte 'Alligator' gilt zu Recht als eine der beliebtesten und vielseitigsten. Die Ernte kann mehrmals pro Saison erfolgen. Eine besondere Pflege der Pflanze ist nicht erforderlich. Die Hauptvorteile der Sorte sind:
- hoher Ertrag;
- Resistenz gegen Schädlinge und unzureichende Beleuchtung;
- verlangsamte Stängelbildung;
- hohes Gewicht der Pflanze, durchschnittlich 50 Gramm;
- dichtes Grün, das lange keine Körbchen bildet;
- saftige Blätter mit angenehmem Geschmack und starkem Aroma.

Als Nachteil der Sorte Alligator ist lediglich die kurze Haltbarkeit im frischen Zustand zu nennen. Dies ist jedoch ein allgemeines Merkmal aller Dillarten.
Anbauregeln für Dill Alligator
Der Anbau von Dill der Sorte Alligator ist sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus möglich.
Vor der Aussaat sollten die Samen für einen Tag in Wasser gelegt werden. Dies ist notwendig, um den Keimprozess zu beschleunigen, da die Samen ätherische Öle enthalten, die diesen Prozess erheblich verlangsamen. Wenn Sie die Samen in warmem Wasser halten und es beim Abkühlen wechseln, erscheinen die ersten Keimlinge bereits nach zwei bis drei Tagen. Aus Samen, die nicht in Wasser eingeweicht wurden, erscheinen die Keimlinge erst nach zehn Tagen.
Im frühen Frühling wird von der Aussaat dieser Dillsorte abgeraten. Für eine gute Ernte muss sich die Luft auf +18 °C bis +20 °C erwärmen. Niedrigere Temperaturen verlangsamen den Keimprozess erheblich.

Dill ist eine lichtliebende Pflanze. Die Hauptsache ist, den richtigen Platz für die Aussaat zu finden. An schattigen Standorten wird er nicht groß, daher sollte man dort besser nicht säen. Wählen Sie Standorte mit gleichmäßiger guter Beleuchtung. Die Sorte Alligator kann sowohl im Frühling als auch im späten Herbst gesät werden. Sie ist in der Lage, Fröste bis zu –8 °C zu überstehen.
Der Boden für die Dillaussaat wird bereits im Herbst vorbereitet. Die Beete müssen umgegraben und von Unrat befreit werden. Der Säuregehalt des Bodens sollte neutral sein. Dill der Sorte Alligator darf nicht auf Beete gesät werden, auf denen zuvor Karotten, Fenchel, Petersilie oder andere Doldenblütler gewachsen sind. Entgegen der allgemeinen Meinung wachsen Dill und Petersilie nicht nebeneinander. Idealerweise ist ein Boden, auf dem Hülsenfrüchte gewachsen sind.
Bei der Vorbereitung können organische Dünger in den Boden eingearbeitet werden, dann die Erde gut glätten. In den Beeten sollten gerade Rillen mit einer Tiefe von 3–4 cm gezogen und die Dillsamen ausgesät werden. Der Abstand zwischen den Reihen sollte mindestens zwanzig Zentimeter betragen. Die Samen des Dills der Sorte Alligator sollten in einigem Abstand zueinander gesät werden, um eine zu dichte Bepflanzung zu vermeiden. Später würden sich die ausgewachsenen Buschpflanzen sonst nur gegenseitig behindern.

Die Pflege von Dill ist aufgrund seiner Anspruchslosigkeit recht einfach. Die Pflanze muss regelmäßig und ausreichend gegossen werden. Bei zu trockenem Wetter sollte die Bewässerungshäufigkeit erhöht werden. Übermäßige Feuchtigkeit ist jedoch zu vermeiden, da sie zu Fäulnis der Pflanze führen kann.
Achtung! Werden die Dolden der Pflanze nicht abgeschnitten, beginnt die Selbstaussaat. Gelangen die Samen in den Boden, keimen sie im folgenden Jahr.
Für eine normale Entwicklung reichen ein bis drei Bewässerungen pro Woche am Morgen oder Abend völlig aus. Der Wasserverbrauch sollte bei etwa fünf Litern pro Quadratmeter liegen. Die Pflanzen sollten an der Wurzel gegossen werden.
Die Sorte Alligator benötigt während der Vegetationsperiode keine zusätzliche Düngung. Kalium, Phosphor und Stickstoff sollten nur dann in den Boden eingebracht werden, wenn ein Mangel dieser Stoffe im Boden vorliegt oder die Blätter vergilben. Die Pflanze nimmt sehr schnell alle Schadstoffe auf, daher sollten Düngemittel mit Vorsicht verwendet werden.

In anderen Fällen reicht es völlig aus, das Grün zu gießen, den Boden zu lockern und Unkraut zu jäten. Eine gründliche Unkrautbekämpfung wird nur im Anfangsstadium der Keimlingsentwicklung durchgeführt. Sobald diese Sorte eine große Größe erreicht hat, spielt das Vorhandensein von Unkraut keine Rolle mehr.
Die Bodenlockerung ist für die Pflanzen sehr wichtig, sie beseitigt feines Unkraut und verbessert die Belüftung des Bodens. Der Boden sollte nach Bedarf gelockert werden.
Bei starker Verdichtung des Beetes müssen die Pflanzungen ausgedünnt werden.
Das Grün kann vollständig vom Strauch geschnitten werden, und anschließend kann eine neue Ladung Samen gesät werden. Auf diese Weise können pro Saison mehrere Ernten von aromatischem Grün eingefahren werden.
Krankheiten und Schädlinge
Der Dill der Sorte Alligator, dessen Foto und Beschreibung in diesem Artikel gezeigt werden, leidet fast nicht unter den häufigsten Pilzkrankheiten wie der Schwarzen Beinigkeit. Gegen Mehltau besitzt er eine mittlere Widerstandsfähigkeit. Diese Krankheit tritt normalerweise am Ende des Sommers auf. Sie ist an einem weißen Belag auf Stängeln und Blättern zu erkennen.

Am häufigsten leiden alle Dillsorten unter Fusariumwelke oder Welke. Diese Krankheit entsteht aufgrund ungünstiger Bedingungen, vor allem aufgrund von plötzlichen Temperaturschwankungen. Um die Pflanze zu schützen, sollten die Samen vor der Aussaat in einer Kaliumpermanganatlösung oder einer Fitosporin-Lösung eingeweicht werden.
In seltenen Fällen kann die Sorte Alligator an Phomose leiden. Bei dieser Krankheit bekommen die Pflanzen braune Flecken und trocknen aus. Zur Vorbeugung wird das Beet mit einer Fundazol-Lösung behandelt und die Pflanzungen der Sorte Alligator werden zweimal pro Saison mit einer Borsäure-Lösung besprüht.
Interessante Tatsache! Der Name des Dills stammt vom altslawischen Wort “kopr”, was “wohlriechende Pflanze” bedeutet.

Der Dill der Sorte Alligator kann auch von verschiedenen Schädlingen befallen werden – zum Beispiel von Blattläusen, Möhrenblattflöhen, der Möhrenfliege, der Dillmotte, der Italienischen Wanze und einigen anderen. Um sie zu bekämpfen, werden verschiedene Insektizide eingesetzt.
Fazit
Der Dill Alligator erfreut sich zu Recht großer Beliebtheit. Er liefert einen hohen Ertrag, ist widerstandsfähig gegen äußere Bedingungen und recht robust. Dank der einfachen Pflege übertrifft diese Sorte viele andere.
Bewertungen zu Dill Alligator
Der Dill Alligator, dessen Foto oben zu finden ist, ruft nur positive Bewertungen hervor.
Irina, Samara
Ich baue diese Sorte bereits zum zweiten Mal an, mir gefällt die fast hundertprozentige Keimrate. Bei richtiger Pflanzung lässt das Ergebnis nicht lange auf sich warten. Die Keimlinge erscheinen bereits am dritten Tag. Wir pflanzen dreimal pro Saison, verwenden sie zum Essen und zum Einlegen von Gemüse. Die Dolden trocknen wir für den Winter, zerkleinern sie und geben sie zu den Gerichten.
Wadim, Brjansk
Die Sorte 'Alligator' baue ich im Winter im Gewächshaus und im Sommer direkt im Beet an. Mir gefällt der starke angenehme Geruch und dass sie fast nie krank wird.
Dill 'Alligator' – Vor- und Nachteile der Sorte, notwendige Pflege
Der Buschdill 'Alligator' gehört zu den späten Sorten, sodass man ihn einmal aussäen und während der gesamten Saison ernten kann. Das Grün kann sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland angebaut werden. Samen von dieser Pflanze erhält man nur in den südlichen Regionen, in kühlerem Klima reifen sie nicht aus. Hobbygärtner haben diese Dillsorte, die sich durch Anspruchslosigkeit und hohen Ertrag auszeichnet, schon lange für sich entdeckt.
Beschreibung der Sorte
Vollwertiges Grün von dieser Dillsorte kann man 40–45 Tage nach dem Auflaufen der Keimlinge erhalten, auf die Dolden muss man lange warten – 115 Tage. 'Alligator' stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und verträgt niedrige Temperaturen hervorragend.
Detaillierte Eigenschaften und Beschreibung der Sorte:
- Im Freiland wird der Dill bis zu 1 m hoch, unter Gewächshausbedingungen bis zu 1,6 m;
- Der Strauch bildet viele Internodien, wodurch er gut verzweigt;
- Bei einmaligem Schnitt können bis zu 25 g saftiges Grün gewonnen werden;
- Die Blätter sind grün mit einem bläulichen Schimmer;
- Die Rosette ist groß und leicht erhaben;
- Erfordert keine aufwändige Pflege.
Die Sorte wurde in das staatliche Sortenregister aufgenommen und für den gesamten Anbau in Russland empfohlen. 'Alligator' eignet sich für die Pflanzung in kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und auf privaten Höfen.
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Es wurden keine Nachteile dieser Sorte festgestellt. Ihr Grün ist nicht allzu lange haltbar, aber das ist eine Eigenschaft aller Dillsorten ohne Ausnahme.
Vorbereitung des Bodens und der Samen
Dill 'Alligator' kann problemlos auf einem teilweise schattigen Standort wachsen. Man kann ihn entlang von Zäunen, Wirtschaftsgebäuden und in der Nähe von Bäumen pflanzen. Beim Anbau auf Grün ist die Pflanzung im Halbschatten sogar noch vorteilhafter als in der vollen Sonne. In diesem Fall vergilben die Blätter nicht und die Bildung der Blütenstände wird maximal verzögert.
Am besten eignet sich für die Pflanze lockerer Schwarzerde, aber der Dill gedeiht auch auf anderen Böden. Vorher werden alle Unkräuter und Rhizome aus dem Beet entfernt. Die Erde wird bis zur Spatenlänge umgegraben. Als Dünger wird Humus eingebracht (1–1,5 Eimer organische Substanz pro Quadratmeter).
Im Herbst können Sie den Boden mit frischem Mist düngen; er zersetzt sich bis zum Frühjahr. Außerdem müssen Sie 0,5 kg Asche pro Quadratmeter hinzufügen. Der Boden sollte einen neutralen pH-Wert aufweisen; falls nötig, kalken Sie ihn. Wenn die Beetvorbereitung im Frühjahr erfolgt, führen Sie alle Arbeiten eine Woche vor der Aussaat durch.
Dillsamen enthalten viele ätherische Öle, weshalb ihre Keimfähigkeit gering ist. Um diesen Wert zu erhöhen und die Keimung zu beschleunigen, weichen Sie das Saatgut einen Tag lang in warmem Wasser ein. Sobald es abkühlt, ersetzen Sie das Wasser wieder durch warmes. Nach dem Einweichen trocknen Sie die Samen, um sie rieselfähig zu machen. Diese Behandlung ermöglicht es, bereits 3 Tage nach der Aussaat Keimlinge zu erhalten, während unbehandelte Samen erst nach 1,5–2 Wochen keimen.
Aussaat
Sobald der Schnee geschmolzen ist und sich der Boden etwas erwärmt hat, können Sie mit der Aussaat von Dill beginnen. Im Frühjahr sollten Sie die Samen am besten in den Boden einbringen, solange das Schmelzwasser noch nicht verdunstet ist. Um frühere Keimlinge zu erhalten, können Sie die Kultur im späten Herbst aussäen; Dill übersteht die Überwinterung gut. Die Furchen müssen Sie im Voraus ziehen und die Aussaat auf gefrorenem Boden durchführen, damit die Samen nicht keimen können.
Im Beet ziehen Sie Querreihen mit einem Abstand von 10–15 cm und legen die Samen im Abstand von 1 cm aus (im Winter führen Sie eine dichtere Aussaat durch). Ein Teil der Samen wird ohnehin nicht aufgehen. Später während des Wachstums vereinzeln Sie die Sämlinge, indem Sie die schwächeren Pflanzen entfernen. Der optimale Abstand zwischen ausgewachsenen Exemplaren von Buschsorten beträgt 15–20 cm. Wenn Sie einen kleinen Garten haben, können Sie für Dill kein separates Beet vorsehen, sondern ihn zu anderen frühen Kulturen säen, um Pflanzfläche zu sparen.
Für die Keimung der Samen ist eine Mindesttemperatur von +3 °C erforderlich. Das aktive Wachstum des Dills beginnt bei einer Temperatur von 15–20 °C. Die Keimlinge überstehen Fröste bis -4 °C schadlos. Bei kühlem Wetter sollten Sie das Beet mit Folie abdecken; sobald die Keimlinge erscheinen, entfernen Sie die Abdeckung. Sie können Dill zunächst in einem Gewächshaus als Setzlinge vorziehen und dann ins Freiland setzen. In diesem Fall bringt die Kultur einen höheren Ertrag an Grün.
Pflege der Pflanzungen
Der Anbau von Dill 'Alligator' gelingt auch bei minimaler Pflege. Die Anbautechnik der Pflanze kann als Standard bezeichnet werden; die Kultur erfordert keine besondere Fürsorge.
Gießen, Lockern, Jäten
Dill liefert nur dann saftiges Grün, wenn der Boden ständig feucht ist. Mit dem Gießen müssen Sie vorsichtig sein, bis die Keimlinge erscheinen. In dieser Zeit gießen Sie das Beet nur mit einer Gießkanne im Beregnungsverfahren, um die Samen nicht wegzuspülen.
Bei Hitze gießen Sie häufiger und verwenden eine größere Wassermenge. Nach der Bewässerung des Bodens lockern Sie ihn – dies verhindert die Bildung einer harten Kruste. Die Pflanzenwurzeln bleiben gesund, wenn sie mit Sauerstoff versorgt werden.
Zu Beginn des Wachstums der Kultur sollte das Jäten regelmäßig erfolgen, sonst überwuchern Unkräuter den Dill. Das Jäten des Beetes erfolgt am besten nach dem Gießen, wenn die Erde weich ist, daher lässt sich der Vorgang bequem mit dem Lockern verbinden.
Düngung
Wenn der Boden vor der Aussaat gut gedüngt wurde, müssen während des Wachstums der Kultur keine zusätzlichen Nährstoffe zugegeben werden. Ob der Dill ausreichend Nährstoffe erhält, zeigt sein Aussehen. Bei Wachstumsverzögerungen und blasser Blattfarbe kann ein komplexer Mineraldünger ausgebracht werden.
Wenn die Gewinnung eigener Samen geplant ist, sollte die Kultur kurz vor der Blüte gedüngt werden. Zur Herstellung der Nährlösung werden in 10 l Wasser 1 Esslöffel Salpeter und die gleiche Menge Kali- und Phosphatdünger aufgelöst.
Befürworter natürlicher Düngemittel können als Dünger einen Aufguss aus Jauche verwenden (1 l auf 10 l Wasser). Nach 2–3 Tagen wird der Dünger abgeseiht und erneut im Verhältnis 1:10 verdünnt. Anschließend wird zu 10 l der erhaltenen Mischung 1 Glas Holzasche hinzugefügt.
Schädlingsbekämpfung
Der Dill 'Alligator' zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aus, kann aber gelegentlich von Schädlingen befallen werden. Am häufigsten wird die Kultur von Blattläusen befallen. In frühen Befallsstadien können die Insekten mechanisch bekämpft werden, indem man Zweige mit starkem Blattlausbefall abzupft oder die Schädlinge mit einem Wasserstrahl aus dem Schlauch abspült.
Bei massivem Befall müssen die Sträucher mit pflanzlichen Aufgüssen behandelt werden, die auf folgenden Grundlagen zubereitet werden:
- Zwiebeln (200 g auf 5 l Wasser);
- Knoblauch (100 g auf 10 l Wasser);
- Tabak (200 g auf 10 l Wasser);
- Zitrusfrüchte (500 g auf 5 l Wasser);
- Kartoffelkraut (1 kg auf 10 l Wasser).
Die pflanzlichen Rohstoffe werden mit heißem Wasser übergossen und mehrere Stunden ziehen gelassen. Chemische Präparate sollten besser nicht verwendet werden, da das Grün nach ihrer Anwendung ungenießbar wird.
Ernte
Das erste Grün kann geerntet werden, wenn die Pflänzchen eine Höhe von 10 cm erreicht haben. In diesem Stadium wird bei Bedarf ausgedünnt oder die unteren Blättchen an den Pflanzen abgezupft. Ein früherer Schnitt ist nicht sinnvoll, da die ersten Blätter kaum Aroma besitzen. Aromatisch wird der Dill erst nach dem Erscheinen von 4–5 Blättern.
Nach dem ersten Schnitt lässt man die Zweige nachwachsen und schneidet nach einiger Zeit erneut Grün ab. Man kann sagen, dass die Ernte von Dill der Buschsorten nach Bedarf erfolgt. Die Blätter werden dann geschnitten, wenn sie für die Zubereitung von Salaten oder anderen Gerichten benötigt werden. Gegen Ende der Vegetationsperiode können die Pflanzen mitsamt der Wurzel ausgerissen oder auf Bodenhöhe abgeschnitten werden.
Überschüssiges Grün wird getrocknet oder eingefroren. Um Samen zu ernten, muss man warten, bis die Blätter gelb werden und die Dolden dunkel werden. Die reifen Dillsamen fallen leicht vom Strauch ab. Für die Samengewinnung werden die Dolden abgeschnitten und im Halbschatten getrocknet. Ihre Keimfähigkeit behalten die Samen 2–3 Jahre, aber es ist besser, möglichst frisches Saatgut für die Aussaat zu verwenden.
Das Pflanzen von Dill „Alligator“ ist überhaupt nicht schwierig und kann von Frühling bis Spätherbst durchgeführt werden. Für einen erfolgreichen Anbau ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, auf Schädlinge zu achten, den Boden zu lockern und zu jäten. Mit dieser Sorte können Sie sich für die ganze Saison reichlich mit Kräutern versorgen oder Dill zum Verkauf anbauen.