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Teppich aus Sternen im Garten – Anbau von Laurentia (Isotoma)
In der Liste eines jeden Gärtners gibt es sicherlich eine lange Liste verschiedener Pflanzen. Ein besonderer Platz wird der Laurentia, auch Isotoma genannt, eingeräumt. Sie schmückt das Grundstück mit einem prächtigen Teppich aus erblühten Blüten und erfordert zudem nicht viel Zeit und Mühe des Gärtners für die Pflege.
Botanische Beschreibung
Laurentia (Laurentia) ist eine krautige mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Glockenblumengewächse gehört. Im Freiland wird sie als einjährige Pflanze kultiviert. Viele Gärtner verwenden oft ihren zweiten Namen „Isotoma“. Die Heimat dieser Blume ist Australien. Aufgrund ihrer effektvollen Dekorativität wird sie in Töpfen, entlang von Rabatten und in Beeten angebaut.
Die Pflanze bildet kleine Büsche mit Seitenzweigen. Ihre Höhe erreicht 10-30 cm. Das Wurzelsystem ist stark, tief eindringend und in der Lage, Feuchtigkeit aus den unteren Bodenschichten aufzunehmen. Entlang des gesamten Stängels befinden sich hellgrüne, gefiederte Blätter mit spitzen Rändern. Die Blüten ähneln in ihrer Form etwas fünfzackigen Sternchen. Ihr Durchmesser variiert zwischen 0,9 und 3,5 cm. Isotoma ist in den Farben Violett, Flieder, Hellblau und Weiß erhältlich.
Laurentia ist recht sonnen- und feuchtigkeitsliebend. Die Blüte ist üppig, angesichts des großen Zuwachses an grüner Masse. Sie beginnt im Mai und endet Mitte September. Dabei bilden sich kleine Kapseln, in denen sich das Saatgut befindet.
Sorten von Isotoma
Auf dem heimischen Markt ist Isotoma erst relativ kürzlich erschienen.
Die am weitesten verbreiteten sind die folgenden Sorten:
- Fluss-Laurentia.
- Achsel-Laurentia.
- Hybrid-Laurentia.
Fluss-Laurentia – zeichnet sich durch kriechende Stängel aus, die einen dichten Teppich bilden, mit kleinen lila Blüten. Sie kann leichte Fröste vertragen und bei mildem Klima ohne Schutz überwintern. Für diese Variante eignen sich feuchter Boden und Halbschatten. Vermeiden Sie sumpfige Stellen. Bei der Pflanzung in Töpfe hängen die Triebe herab und bilden eine ampelartige Form. Die beliebteste Sorte ist Country Park (kleine blaue und lila Blüten).

Achselblütige Laurentia – eine niedrige Pflanze mit reicher Blüte und geringem Blattzuwachs. Die Höhe der Büsche erreicht 10–30 cm. Die Blüten sind überwiegend in Fliedertönen und erreichen einen Durchmesser von fast 3 cm. Auf dem inländischen Markt sind die Samen der achselblütigen Laurentia erst vor relativ kurzer Zeit erschienen. Sie ist nicht winterhart und wird daher nur als einjährige Pflanze kultiviert. Am beliebtesten sind zwei Hybridsorten: Blue Stars (blaue Blütenfarbe) und Starlight Pink (rosa Blüten).

Hybride – eine Isotoma-Hybride, die durch Kreuzung der vorhergehenden Sorten entstanden ist. Das Hauptmerkmal ist der schnelle Übergang in die Blütephase und das zügige Ausbreiten (schneller als die Mutterpflanzen). Die Stängel bilden dichte Büsche, die eine Höhe von etwa 40 cm erreichen. Während der Blütezeit sind sie vollständig mit Blüten bedeckt, die einen Durchmesser von 1,5–3 cm erreichen.
Die Hybride zeichnet sich durch Stressresistenz gegenüber Wetterbedingungen aus. Bei feuchtem und kühlem Wetter nimmt die Anzahl der Knospen nicht ab. Während andere Pflanzen Stress erfahren oder sogar absterben. In russischen Breiten wird sie als einjährige Pflanze kultiviert, obwohl sie eine mehrjährige ist. Die Hybrid-Laurentia wird durch die Sorten White Star (weiße Blütenstände) und Vanguard Blue (große zartblaue Blüten) repräsentiert. Laurentia Avantgarde Blue eignet sich für den Anbau in Töpfen, da sie eine sehr wärmeliebende Sorte ist (siehe Foto).

Laurentia Avantgarde Blue
Pflegeeigenschaften
Isotoma gilt als nicht allzu anspruchsvoll und recht pflegeleichte Pflanze. Dennoch müssen einige Bedingungen eingehalten werden, um eine schöne Pflanze zu ziehen. Die Hauptpunkte sind die Bodenbeschaffenheit und der Standort im Garten.
Laurentia bevorzugt lehmige Böden oder sandig-lehmige Substrate mit neutralem pH-Wert. Gelegentlich ist eine gute Drainage erforderlich.
Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte, bei diffusem Licht und im Halbschatten zeigt sie gutes Wachstum und Blüte. Windschutz ist nicht erforderlich. Allerdings müssen Unkräuter regelmäßig gejätet werden.
Die Bewässerung erfolgt regelmäßig, aber der Boden darf nicht übernässt werden. Bei unzureichender Bodenfeuchtigkeit beginnt das Laub zu vergilben. Bei Wasserstau kommt es zur Fäulnis des Rhizoms.
Bei der Kultivierung von Laurentia im Haus sollte die Temperatur zwischen 15 und 22 Grad gehalten und die Luft regelmäßig befeuchtet werden. Bei guter Pflege und Zusatzbeleuchtung kann man in der Wohnung eine üppige Blüte erreichen.
Eine mäßige Düngung ist erforderlich, während der aktiven Wachstumsphase wird sie regelmäßig durchgeführt. Es werden organische Düngemittel verwendet, nämlich: Humus, Holzasche, Mist. Bei Düngung mit chemischen Präparaten beginnt die Pflanze zu vergeilen, und die Anzahl der Knospen nimmt ab. Aus diesem Grund sollte man sie nicht übermäßig verwenden. Ein Formschnitt ist nicht erforderlich. Auch ein Pinzieren wird nicht durchgeführt – es hat keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Erscheinens von Seitentrieben.
Anzucht von Laurentia Avantgarde Blue aus Samen, Foto:

Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt durch Samen, Stecklinge und Teilung der Wurzeln. Die letzten beiden Methoden werden verwendet, wenn mehrere Pflanzen benötigt werden. Die optimale Methode zur Aussaat einer großen Fläche ist der Anbau von Laurentia aus Samen. Dadurch wird eine Gruppenpflanzung gewährleistet, bei der die ganze Schönheit der Pflanze hervorgehoben wird. Sie eignet sich zur Begrünung von Flächen ohne Sträucher und Bäume. Laurentia bedeckt den Boden vollständig mit einem dichten Teppich und hinterlässt keine kahlen Stellen oder Lücken.
Achselblütige und Fluss-Laurentia wachsen langsam; es ist vorzuziehen, sie als Setzlinge zu ziehen. Um die Blüte möglichst früh zu beginnen, empfiehlt es sich, die Aussaat im Dezember bis Januar durchzuführen. Auf den Boden des Behälters wird eine Drainageschicht gelegt, danach die zuvor angefeuchtete Erde. Bevorzugt wird ein feuchtigkeitsspeicherndes und leichtes Substrat, für diesen Zweck eignet sich Hochmoortorf.
Die Samen werden 7–10 cm tief eingebracht. Danach werden die Töpfe mit Glas abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Täglich wird die Saat gelüftet. Die Keimlinge erscheinen bereits nach 14 Tagen. Das Pikieren erfolgt 30 Tage nach dem Auflaufen. Die Umpflanzung in den Garten erfolgt im Mai bis Juni.
Die Aussaat direkt ins Freiland ist bei der Hybrid-Laurentia sofort möglich, dank ihrer schnellen Keimung nach der Pflanzung und ihres schnellen Wachstums. Die ersten Knospen erscheinen etwa nach 1 bis 1,5 Monaten, anders als bei anderen Sorten.
Vor der Aussaat wird der Boden gedüngt und sorgfältig eingeebnet. Um das Wachstum der Sämlinge zu beschleunigen, kann ein Treibhauseffekt erzeugt werden. Der optimale Zeitpunkt für diese Maßnahme ist Mitte bis Ende Mai.
Die Vermehrung durch Stecklinge ist möglich, wenn die Pflanze ein Alter von zwei Jahren erreicht hat. Diese Methode eignet sich für die Hauskultivierung von Laurentia. Die Stecklinge werden in ein Gefäß mit Wasser gestellt oder für ein paar Stunden in Stimulanzien eingeweicht. Die Bewurzelung erfolgt in Sand, Perlit oder speziellen Torfquelltabletten.
Es kann auch eine Vermehrung durch Teilung erfolgen. Ihr Vorteil ist ein schnelleres Wachstum und eine frühere Blüte. Für diese vegetative Vermehrung muss der Busch ausgegraben und so zerteilt werden, dass ein oberirdischer Teil und eine Wurzel erhalten bleiben.
Die Maßnahme wird im Oktober durchgeführt. Die Büsche werden in separate Behälter in einem warmen Raum mit guter Beleuchtung gepflanzt. Die Umpflanzung erfolgt nach dem letzten Frost, etwa Mitte Mai.
Krankheiten und Schädlinge
Einer der Hauptvorteile der Blume ist ihre gute Immunität gegen nahezu alle Schädlinge und Krankheiten. Dank des giftigen Saftes nähert sich kein Parasit der Pflanze.
In einigen Fällen kann Laurentia bei falscher Haltung im Gewächshaus oder in der Wohnung von Milben oder Blattläusen befallen werden. In solchen Fällen ist eine Behandlung mit chemischen Präparaten erforderlich. Für diesen Zweck eignet sich Fitoverm. Im Freiland hat die Blume nichts zu befürchten.
Laurentia in der Landschaftsgestaltung
Isotoma wird als Monokultur verwendet und bildet auch eine gute Kombination mit anderen Zierpflanzen. Viele Sorten haben pastellfarbene Blütenstände. Für gelungene Kompositionen wird die Kombination mit auffälligen und großen Blumen empfohlen. Dies können Tagetes, Petunien, Pfingstrosen oder Rittersporn sein. Hohe, große Stauden harmonieren gut – Laurentia schmückt und tarnt deren unteren Teil.
Massive Pflanzungen aus mehreren Büschen, die einen dichten Teppich bilden, wirken besonders vorteilhaft. Die Blumen werden in kleinen und großen Töpfen, im Steingarten oder in Beeten angebaut. Eine hervorragende Designlösung ist der Anbau von Laurentia in hängenden Ampeln. Diese werden in Pavillons, entlang der Veranda und an Geländern aufgehängt.
Laurentia (Isotoma)
In der Reihe vieler Zierpflanzen zeichnet sich Laurentia nicht nur durch eine üppige, sondern auch durch eine sehr lang anhaltende Blüte aus. Und in dieser Hinsicht kann sie mit ihrer unaufdringlichen, aber eleganten Schönheit durchaus mit den beliebtesten Blütenpflanzen konkurrieren.
Der botanische Name von Laurentia ist Isotoma. Es ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Unterfamilie Lobelioideae der großen Familie Campanulaceae. Sie stammt aus Australien und ist auf dem europäischen Blumenmarkt erst seit kurzem erhältlich und gilt noch als Neuheit.
Die Blüten von Laurentia sind endständig, einzeln und ähneln kleinen Sternen. Die Krone, die unten zu einer schmalen Röhre verwachsen ist, besteht im geöffneten Zustand aus 5 schmalen Blütenblättern in zartem Blau, Flieder, Lavendel, Rosa oder Weiß. Der Durchmesser der Blüten liegt zwischen 7 mm und 3,5 cm, aber selbst an einer einzelnen Pflanze gibt es so viele, dass es an eine echte Sternenstreuung erinnert. Die Blüte beginnt normalerweise im Frühsommer und dauert bis September–Oktober an.
Auch die Blätter von Laurentia sind dekorativ, leuchtend grün, glänzend, länglich, gefiedert und leicht eingeschnitten. An den Rändern wirken sie sogar stachelig, sind aber tatsächlich weich und zerbrechlich. Die meisten Isotoma-Arten wachsen als kleine, runde Büsche mit einer Höhe von 10–30 cm, es gibt aber auch Sorten mit kriechenden Trieben, die als Bodendecker angebaut werden können. Ein zusätzlicher Schnitt oder Rückschnitt der Triebe ist nicht erforderlich. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass beim Umgang mit ihnen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind; die Pflanze enthält einen giftigen Saft, der Verbrennungen verursachen kann.
Laurentia eignet sich gut als Monokultur und in Kombination mit anderen Zierpflanzen. In Mischpflanzungen beispielsweise tarnt sie den unteren Teil hoher Stauden, und große, leuchtende Blumen wirken vor ihrem Hintergrund noch vorteilhafter. Sie ist nicht nur im Beet attraktiv, sondern auch im Steingarten, sowohl in kleinen als auch in großen Blumentöpfen sowie in hängenden Ampeln, aus denen die filigranen Triebe herabhängen, ähnlich wie bei Ampelpflanzen.
Verbreitete Arten und Sorten von Isotoma
In Europa kommt in freier Natur nur eine Art der Laurentia (Laurentia) vor, aber in Kultur haben sich drei Hauptarten etabliert. Zudem wurden von Züchtern bereits zahlreiche Sorten entwickelt, die sich in Größe, Blütenfarbe und Wuchshöhe unterscheiden.
Pasuschnaja (L. Axillaris). Die Pflanzen dieser Art bilden ausladende, 10–30 cm hohe Büsche. Sie zeichnen sich durch langsames Wachstum, aber sehr reichliche Blüte aus, die den ganzen Sommer über anhält. Die Blüten stehen endständig, sind helllila und haben einen Durchmesser von etwa 3 cm.
Retschnaja (L. Fluviatilis). Die Blüten sind klein, 0,7–1 cm im Durchmesser, helllila. Die Büsche sind gedrungen, die Triebe weich und kriechend, und mit zunehmender Ausbreitung bilden sie einen durchgehenden dekorativen Teppich.
Gibridnaja (L. fluviatilis). Entstanden aus der Kreuzung der beiden vorherigen Arten. Sie hat von ihnen die üppige Blüte geerbt und zeichnet sich vorteilhaft durch eine kürzere Knospenbildungszeit und Widerstandsfähigkeit gegen stressige Wetterbedingungen aus. Der Blütendurchmesser der Gibridnaja-Laurentia beträgt 1,5–3 cm, die Büsche sind kompakt, elastisch und bis zu 40 cm hoch.
Von den Sorten sind am weitesten verbreitet die Serien Avantgarde und Starshine, gezüchtet von europäischen Züchtern, und Tristar – von amerikanischen. Ihre Namen, die im Handel vorkommen, sprechen für sich. So wurde auf Basis der Retschnaja-Laurentia die hochdekorative Sorte „Country Park“ mit lavendelfarbenen Blüten gezüchtet, und auf Basis der Pasuschnaja-Laurentia die Sorten „Blue Stars“ mit zartblauen Blüten und „Starlight Pink“ mit rosa Blüten. Die beliebtesten Sorten der Gibridnaja-Laurentia sind „Avantgarde Blue“ und „Fantasy Blue“, wobei Letztere Blütenblätter von einem intensiveren, satten Blauton haben. Ebenfalls auf dieser Art basierend wurde die seltene Sorte „WhiteStar“ mit schneeweißer Krone gezüchtet. Die Avantgarde-Serie einer deutschen Saatgutfirma umfasst Sorten mit Blüten aller drei Farben: Weiß, Blau und Rosa.

Pflege und Anbau von Laurentia
Trotz der noch geringen Kultivierungserfahrung hat sich Laurentia bereits als anspruchslose Pflanze bewährt, die keine besonderen Haltungs- und Pflegebedingungen erfordert. Sie stellt keine hohen Ansprüche an die Zusammensetzung oder Fruchtbarkeit des Bodens. Sie gedeiht gut auf sandigen Substraten, leichten und mittleren Lehmböden. Wie die meisten Pflanzen verträgt sie Versauerung und Staunässe schlecht. Die Wurzeln der Laurentia sind kräftig und tief reichend, daher sollte man für den Anbau einen hohen, containerartigen Behälter wählen.
Isotoma mag sonnige, gut beleuchtete Standorte, kann aber auch im Halbschatten wachsen, ohne ihre üppige Blüte zu unterbrechen. Im Freien benötigt sie keinen Windschutz, sie lagert selbst nach starken Regenfällen nicht um. Es ist eine ziemlich frostharte Pflanze. Im Freiland hält sie ohne zusätzlichen Schutz Fröste bis -10°C aus, wobei Laurentia fluviatilis und einige Hybridsorten noch kälteresistenter sind. Beim Anbau im Haus während der Wintersaison ist es ratsam, der Pflanze eine Ruheperiode zu gönnen, mit einer Temperatur von nicht mehr als +15°C und seltenem Gießen, da sie sonst schwächer wird und aufhört zu wachsen und zu blühen.
Das Gießen sollte auch während der aktiven Vegetationsperiode mäßig, regelmäßig, aber nicht üppig sein. Eine Ausnahme bildet Laurentia fluviatilis, die unter natürlichen Bedingungen auf ständig überfluteten und sumpfigen Böden wachsen kann, aber auch für sie kann stehendes Wasser schädlich sein. Pflanzen, die in Containern oder anderen Gefäßen wachsen, müssen häufiger gegossen werden als solche im Freiland. Die Luftfeuchtigkeit spielt keine wesentliche Rolle.
Laurentia benötigt keine häufige Düngung. Im Frühjahr reicht es aus, vor dem Pflanzen etwas hochwertigen Humus und Asche in den Boden zu geben, und dann die Pflanzen im Sommer zweimal mit Gründünger zu düngen. Container sollten am besten gleich mit Volldünger versehen werden.
Obwohl Laurentia in der Natur eine mehrjährige Pflanze ist, wird sie in gemäßigten Breiten meist als einjährige Pflanze kultiviert. Und im Haus ist es bei zunehmendem Alter des Busches am einfachsten, die Pflanze nicht umzutopfen, sondern durch eine neue zu ersetzen.

Vermehrung der Laurentia
Derzeit ist die beliebteste Methode zur Vermehrung von Isotoma die Anzucht aus Samen. Der optimale Zeitpunkt für die Aussaat der Samen zur Anzucht im Haus ist Ende März. Unter künstlicher Zusatzbeleuchtung kann jedoch auch früher gesät werden. Als Substrat eignet sich Hochmoortorf gut, da er leicht und ausreichend wasserspeichernd ist. Die Saattiefe beträgt nicht mehr als 5 mm; die Samen können einfach leicht mit Erde bestreut und dann mit Glas oder Folie abgedeckt werden. Die Sämlinge entwickeln sich gut bei einer Temperatur von +17-18°C. Nach etwa 30 Tagen werden sie pikiert und in der zweiten oder dritten Maidekade ins Freiland gepflanzt.
Die Samen können auch direkt ins Freiland gesät werden – im Mai oder vor dem Winter im Oktober. Am besten eignet sich diese Methode für die Hybrid-Laurentia und ihre Sorten, bei denen die ersten Knospen bereits 1,5 Monate nach dem Auflaufen erscheinen, während es bei anderen Arten erst nach 4 Monaten der Fall ist. Der Boden sollte gut vorbereitet, geebnet und gedüngt sein. Im Frühjahr sollten die Aussaten zur Erzeugung eines Treibhauseffekts mit Plastikfolie abgedeckt werden.
Wenn keine Samen vorhanden sind, können beliebte Pflanzen auch vegetativ vermehrt werden. Dazu werden die Büsche am Ende der Saison ausgegraben und im Haus als Topfpflanzen aufbewahrt. Im Frühjahr werden dann Stecklinge geschnitten. Für die Bewurzelung der Stecklinge werden Torf, Perlit oder feuchter Sand verwendet; die beste Wirkung erzielt man mit Bewurzelungshormonen. Gut ausgebildete Büsche können im Herbst geteilt werden.
Krankheiten und Schädlinge
Im Freiland ist Laurentia praktisch nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Durch den giftigen Saft werden die Triebe nicht von Schnecken befallen. Im Innenbereich bei falscher, zu heißer Haltung können Spinnmilben oder Gewächshausblattläuse auftreten, die in der Regel von anderen Zimmerpflanzen stammen.
Isotoma reagiert am stärksten auf einen Mangel oder Überschuss an Feuchtigkeit im Boden. Bei unzureichender Bewässerung rollen sich die Blätter ein und fallen ab, bei Wasserstau fault das Wurzelsystem und stirbt allmählich ab.
Unkonventionelle Laurentia – elegante Sterne im Garten und im Hof
Die Vielfalt der Blumenpflanzungen heutzutage veranlasst Gärtner und einfach Liebhaber des Schönen, immer originellere Blumen zur Verschönerung von Gärten, Höfen, Balkonen oder Terrassen auszuwählen. Die unkonventionelle und leuchtende Laurentia ist ein Vertreter der Flora, der den grundlegenden Anforderungen selbst der anspruchsvollsten Blumenliebhaber entspricht – sowohl im Aussehen als auch in den qualitativen Merkmalen. Die Blume wird als elegante Sterne im Garten und im Hof beschrieben, was die Zeit der aktiven Blüte betrifft. Wie der Anbau der Blume Laurentia zu Hause durchgeführt wird, welche Pflege die Pflanze benötigt – all dies erfahren Sie aus dem vorliegenden Material. Die angegebenen Regeln der Anbautechnik ermöglichen es, die Landschaftsgestaltung mit attraktiven blühenden Pflanzen zu schmücken, die in Bezug auf Eleganz, Zartheit und Schönheit einfach unübertroffen sind. Sehen Sie sich einstweilen die Fotos von Laurentia zur Zeit der aktiven Blüte an – dieses großartige Bild inspiriert selbst Anfänger zu gärtnerischen Höchstleistungen:
Besonderheiten beim Anbau von Laurentia – richtige Pflege
Die Pflanze gehört zur mehrjährigen Familie der Glockenblumengewächse und gilt als ideale Wahl für kleine Grundstücke, Gärten und Innenhöfe. Die Besonderheiten des Anbaus und die richtige, rechtzeitige Pflege sorgen selbst unter rauen klimatischen Bedingungen für eine üppige und lange Blüte. Pflegeleicht und einfach anzubauen, können diese Blumen zu einer echten Zierde jedes Beetes werden und bei den Betrachtern Eindruck hinterlassen. Der richtige Anbau von Laurentia gewährleistet die volle Entwicklung dieses Vertreters der Blumenwelt und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Umwelteinflüssen.
Die Blumen fühlen sich auf lehmigem oder sandig-lehmigem Boden mit neutralem pH-Wert wohl. Die Beleuchtung sollte kräftig sein, obwohl Halbschatten ebenfalls eine akzeptable Option sein kann. Die Laurentija ist eine feuchtigkeitsliebende Pflanzenart, daher darf der Boden nicht austrocknen. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht stagniert.
Beim Pflanzen in Innenräumen sollten sonnige Standorte gewählt werden, und im Winter sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 15 Grad plus betragen. Die Widerstandsfähigkeit gegen niedrige Temperaturen, Frühlingsfröste und Winterbedingungen ermöglicht es, die Pflanzen im Winter ohne Abdeckung zu lassen (das erste Jahr nach dem Auflaufen kann als Ausnahme betrachtet werden).
Das Düngen ist ein Muss, das sich auch günstig auf die Blüte auswirkt. Die Pflanze wird während der aktiven Wachstumsperiode von März bis Ende Herbst gedüngt. Dieser Vorgang wird einmal pro Woche durchgeführt, indem unter die Büsche die halbe Konzentration eines hochwertigen Universaldüngers aufgebracht wird. Im Winter kann man eine Pause einlegen oder die Blumen nicht öfter als einmal im Monat düngen.
Die zarten violetten Blüten der Laurentija blühen im zeitigen Frühjahr in Form von attraktiven Sternchen mit einem Durchmesser von 3-3,5 cm. Die Pflanzenhöhe kann bis zu 30 cm erreichen. Die Färbung kann leicht variieren – von Rosatönen bis zu Flieder und Blau. Um eine schönere und korrektere Form der Büsche zu erhalten, kann man im Frühjahr einen jährlichen Rückschnitt vornehmen.
Die Hauptschädlinge der „Sternchen“ sind Spinnmilben und Gewächshausblattläuse. Im Grunde wird die Blume bei zu heißen Bedingungen am anfälligsten.
Vermehrung der „Sternblumen“
Wie viele andere Vertreter ähnlicher Familien können diese Blumen auf verschiedene Weise vermehrt werden. Wenn nur eine kleine Anzahl von Büschen benötigt wird, kann man die Laurentija durch Teilung des Busches vermehren. Für den Fall, dass eine große Anzahl von Samen benötigt wird oder eine große Fläche besät werden soll, werden Samen verwendet.
Für eine qualitativ hochwertige Vermehrung der „Sternblumen“ müssen einige der wichtigsten Kriterien beachtet werden. Die grundlegenden Punkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Für den privaten Gebrauch werden die Samen im Zeitraum von August bis September ausgesät. Erfolgt dies im Freiland, benötigen die Keimlinge im ersten Winter noch eine Abdeckung, in den Folgejahren ist dies nicht unbedingt erforderlich.
- Die Samen können in spezielle Kästen (oder Behälter) gesät werden, die bei Kälteeinbruch in den Innenraum gebracht werden. Besonders gut ist es, wenn dieser Raum ein für Blumen vorgesehenes Gewächshaus oder eine Orangerie ist.
- Für die Aussaat in Behältern sollte man gesiebten Hochmoortorf mit neutralem pH-Wert verwenden. Die Samen werden nur leicht von oben bestreut, wobei darauf zu achten ist, dass die optimale Luftfeuchtigkeit eingehalten wird.
- Für den Verkauf erfolgt die Aussaat im Zeitraum Dezember bis März, wobei die Keimlinge die notwendigen Bedingungen für ein qualitativ hochwertiges Wachstum erhalten.
- Die Sämlinge werden zu Beginn des Sommers ins Freiland umgepflanzt – in gut durchlässige Erde an sicher sonnigen Standorten. Die Pflanzen benötigen mäßiges, regelmäßiges Gießen.
- Das Erscheinen der ersten Blättchen kann als Anlass für den Beginn der Düngung der Blüten betrachtet werden, die bei jedem Gießen erfolgt.
Die Genügsamkeit dieser Blumenart lässt sich bereits an ihrer Pflanzung erkennen. Während die Vermehrung durch Samen für viele Pflanzen ein problematischer Prozess ist, kann man aus den ausgesäten Samen dieser Pflanze bis zu 90% fertige Pflänzchen erhalten. Werden die richtigen Bedingungen geschaffen, wird die leuchtende Laurentia mit ihren eleganten Sternen im Garten oder im Hof nicht nur ihre Besitzer, sondern auch zahlreiche Gäste begeistern.
Laurentia-Arten – Fotos verschiedener Sorten für eine sicherere Auswahl
Die schöne, üppig blühende Laurentia, deren Fotos in verschiedenen Blogs von Hobbygärtnern und Profis zu finden sind, wird in verschiedene Sorten unterteilt. Obwohl diese Blume ihrer natürlichen Struktur nach als Staude gilt, können verschiedene Arten jedes Jahr neu ausgesät werden. Die Laurentia-Arten ermöglichen eine richtige Auswahl von Pflanzen zur Verschönerung der Landschaftsgestaltung. Auf dieser Seite werden Beschreibungen und Fotos verschiedener Sorten für eine noch sicherere Auswahl für Anfänger im Blumenanbau vorgestellt. Die für unser Land relevantesten Sorten sind:
- Die zarte Laurentia ‚Avantgarde Blau‘ mit ihren fein geformten himmelblauen Blüten;
- Die achselblütige Laurentia mit blauen, rosafarbenen und lila-rosafarbenen Blüten;
- Die elegante Fluss-Laurentia – eine Staude mit kleinen, 1 cm großen Blüten. Die kriechenden Triebe dieser Pflanzenart können einen echten ‚lebenden‘ Teppich bilden und jede Straßen- und Gartengestaltung verschönern.
Wenn man Sorten mit verschiedenen Farbtönen mischt, kann man leuchtende, heutzutage modische Teppiche aus echten ‚Sternchen‘ schaffen. Nicht weniger originell sehen sie in Hängeampeln oder Bodencontainern aus.
Isotoma (Laurentia) – Anzucht aus Samen
Inhalt
Botanische Beschreibung der Isotoma
Isotoma-Arten
Beste Sorten
Anzucht der Isotoma aus Samen
Pflege der Laurentia
Vermehrung
Isotoma im Garten
Die zarte, wie ein Wölkchen anmutende Isotoma – eine Pflanze, die auf den ersten Blick verzaubert. Eine Streuung sternförmiger Blüten in Pastelltönen in Kombination mit zartem dunkelgrünem Laub – das Markenzeichen dieser geheimnisvollen Kulturpflanze aus Australien.
Botanische Beschreibung
Isotoma, oder Laurentia (Isotoma=Laurentia), wie sie oft im Handel genannt wird, ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Glockenblumengewächse, Unterfamilie der Lobeliengewächse. Ihre Verwandtschaft wird durch die äußerliche Ähnlichkeit von Isotoma und Lobelie deutlich. Wie die Lobelie wird auch die wärmeliebende Isotoma in unseren Breiten als einjährige Pflanze kultiviert.
Sträucher erreichen selten eine Höhe von mehr als 40 cm, die Blüten sind klein, ihre Größe hängt von Art und Sorte ab. In der Natur bevorzugen sie neutrale oder alkalische Böden, sandig oder steinig, aber mit ausreichendem Humusgehalt.
Arten der Isotome
In der Natur kommen mehrere Arten der Isotome vor, aber im Gartenbau haben sich nur vier davon durchgesetzt:
• Dillblättrige Isotome (I. anethifolia);
• Achselblütige Isotome (I. axillaris);
• Fluss-Isotome (I. fluviatilis);
• Hybride Isotome (I. hybrida)

Foto: Dillblättrige Isotome/Laurentia
Dillblättrige Isotome (anethifolia) – eine mehrjährige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 40 cm, mit dunkelgrünen, schmalen, eingeschnittenen Blättern, die an Dill erinnern, und weißen oder blauen sternförmigen Blütenkronen. In der Natur siedelt sie bevorzugt in feuchten Felsspalten auf nährstoffreichem, luft- und wasserdurchlässigem Boden. In ihren Heimatgebieten ist sie als Australische Glockenblume bekannt.

Foto: Achselblütige Isotome/Laurentia (Berg-Isotome)
Achselblütige Isotome erreicht eine maximale Höhe von 50 cm, bildet einen ausladenden, dicht beblätterten Strauch, der mit helllila Blüten von bis zu 3,5 cm Durchmesser übersät ist. In der Natur wächst sie hauptsächlich auf steinigem Boden in voller Sonne. Ihr zweiter Name ist Berg-Isotome.

Foto: Fluss-Isotome/Laurentia
Fluss-Isotome ist ein niedriger Strauch mit kriechenden Trieben, die den Boden wie ein Teppich bedecken. Die Blätter sind klein und zierlich, kaum 1,5 cm lang, die Blüten sehr klein, bis zu 1 cm im Durchmesser, zartlila oder weiß. Wie der Artname schon sagt, bevorzugt sie feuchte Standorte – sumpfige und küstennahe Gebiete.

Foto: Hybride Isotome/Laurentia
Hybride Isotome ist das Ergebnis der Kreuzung der beiden oben genannten Arten. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, gut beblätterte Strauchform aus, die mit zahlreichen sternförmigen Blüten von 3–3,5 cm Durchmesser übersät ist. Die Farbe der Blütenkrone variiert je nach Sorte, ist aber überwiegend rosa-blau. Im Gegensatz zu den Wildarten beginnt die Hybride Laurentia früher mit der Knospenbildung, blüht reichlicher und länger.
Die besten Sorten der Isotome
Mill Toy – ein kompakter, niedriger Strauch mit einer Höhe von bis zu 25 cm, vollständig bedeckt mit sattem Lila. Sie zeichnet sich durch relativ große Blütenkronen für eine Laurentia aus – bis zu 4 cm.
Blue Star Creeper – eine Sorte von Isotome fluviatilis mit hellblauen kleinen Blüten und winzigen immergrünen Blättern. Die Pflanze hat eine kriechende Form, erhebt sich nicht mehr als 4–5 cm über den Boden und hat einen Umfang von bis zu 30 cm.
Sortenserie Tristar F1 (Tristar F1) wird durch zwei Hybriden repräsentiert – Weiße Sternchen (White) und Blauer Himmel (Blue Sky). Der elegante, kugelförmige Strauch mit einer Höhe von nur 15 cm ist auch ohne Blüten schön, aber die erscheinenden Knospen unterstreichen die bescheidene Anmut dieser Pflanze voll und ganz.
Gemini F1 (Gemini F1) – die Serie umfasst 2 Sorten – Pink und Blue. Schöne geschlitzte Blätter bedecken zahlreiche verzweigte Triebe, die einen kissenförmigen Busch von bis zu 20 cm Höhe bilden.
Avant-Garde F1 (Avant-Garde F1) – älteste Sortenserie, die Hybriden in 3 Hauptfarben umfasst – Weiß, Rosa und Blau. Der relativ hohe Busch (bis 35–40 cm) blüht fast bis zum Frost ohne Pinzieren und Kneifen.
Anzucht von Isotoma aus Samen
Um im ersten Sommerhalbjahr eine blühende Pflanze zu erhalten, erfolgt die Aussaat von Laurentia im Januar–Februar. Der ungefähre Zeitpunkt des Knospenbeginns liegt 10–12 Wochen nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge.
Die Aussaat erfolgt oberflächlich – in gesiebten Hochmoortorf, in Kokos- oder Torfquelltabletten. Aufgrund der extrem geringen Samengröße werden sie nicht mit Erde bedeckt, und das Gefäß mit der Aussaat wird bei einer Temperatur von mindestens +16°C und am Licht belassen. Wünschenswert ist, dass die Temperatur Tag und Nacht gleich ist oder zumindest ohne starke Schwankungen. Die Oberfläche des Substrats sollte mäßig feucht sein. Die Keimlinge erscheinen normalerweise innerhalb einer Woche, es kommt jedoch nicht selten vor, dass Isotoma erst nach 3–4 Wochen keimt.
Die jungen Pflanzen sind extrem klein und entwickeln sich recht langsam. Im Alter von etwa einem Monat werden die Laurentien in Töpfe von 9x9 cm pikiert, wo sie bis zur endgültigen Pflanzung an den endgültigen Standort verbleiben. Beim Anbau von Laurentia aus Samen werden 2–3 Pflanzen in ein Gefäß gesetzt, damit der Busch buschiger wird.
Um eine frühe Bestockung zu erreichen und gleichzeitig zusätzliches Pflanzmaterial zu gewinnen, kann man in Höhe von 4–5 cm die Spitze von mindestens 2,5 cm Länge abknipsen. Die Stecklinge von Isotoma bewurzeln leicht in leichtem Substrat unter einem Glas.
Achtung! Pflanzen, die geknipst wurden, blühen einige Wochen später als die anderen.
Damit die Pflanze sich schneller entwickelt, vegetative Masse aufbaut und früh blüht, sind regelmäßige Düngungen mit einem komplexen Mineraldünger, der Makro- und Mikronährstoffe enthält, erforderlich. Die erste Düngung erfolgt nach dem Erscheinen von 2–3 echten Blättern mit einer Dosierung von 0,5 g pro 1 Liter Wasser, die zweite und die folgenden im Abstand von 10 Tagen, wobei die Düngermenge auf 1,2 g pro 1 Liter erhöht wird.
Pflege von Laurentia
Nach dem Auspflanzen an den endgültigen Standort benötigt die Pflanze mäßiges Gießen und regelmäßige Düngungen nach dem gleichen Schema wie im Keimlingsstadium. Um eine üppige Blüte und die Bildung eines Busches mit kurzen Internodien zu erreichen, sollte Laurentia nicht im Schatten gepflanzt werden. Von allen Isotoma-Arten kann nur die Sumpf-Isotoma an einem halbschattigen, feuchten Standort platziert werden. Es gibt keine Krankheiten und Schädlinge, die Laurentia erheblichen Schaden zufügen könnten.
Achtung! Bei Verletzung sondert die Pflanze einen Milchsaft ab, der eine hautreizende Wirkung hat, daher sollte man mit Isotoma Handschuhe tragen. Außerdem sollte sie nicht in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder und Haustiere spielen.
Vermehrung von Laurentia
Die Anzucht aus Samen ist nicht die einzige Möglichkeit, diese interessante Pflanze in den Garten oder auf den Balkon zu holen. Die Isotoma ist eine mehrjährige Pflanze, das bedeutet, sie lässt sich ebenso gut durch Stecklinge vermehren wie Petunie, Lobelie und andere Kulturen, die traditionell als Einjährige gezogen werden.
Nach dem Ende der Saison wird das Laurentia-Pflänzchen auf eine Höhe von 10 cm zurückgeschnitten und ein Teil der Wurzeln entfernt, damit die Pflanze in einen kleinen Topf (bis zu 1 l) passt. Die Mutterpflanze überwintert gleichermaßen erfolgreich sowohl in einem warmen (mit Zusatzbeleuchtung) als auch in einem kühlen Raum ohne zusätzliche Beleuchtung (von +5 bis +15 °C).
Im Januar-Februar schafft man für die Isotoma optimale Wachstumsbedingungen und beginnt bald mit der Stecklingsvermehrung. Für die Vermehrung werden Triebe von 3-5 cm Länge genommen; sie bewurzeln sich leicht – einfach in Wasser oder in einem leichten Substrat unter Folie. Stecklinge, die in Wasser Wurzeln geschlagen haben, brauchen dann lange, um im Boden anzuwachsen.
Isotoma im Garten
Meistens wird die Laurentia als Kübelpflanze verwendet, wo sie in Monokultur oder in einer Mischpflanzung mit anderen Pflanzen kultiviert werden kann. Da die Isotoma keine Staunässe verträgt, sollte man sie nicht zusammen mit Petunien oder Begonien pflanzen. Ein interessantes Ergebnis erhält man bei der gemeinsamen Pflanzung mit Eustoma, hängender Viola, Dichondra oder anderen Blattschmuckpflanzen.
Bei der Pflanzung im Freiland wird die Isotoma meist als Lückenfüller verwendet: in Spalten von Stützmauern, zwischen Platten von Wegen, zwischen Steinen von Alpinbeeten oder Steingärten.
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Gartenrundschau
Die erste Begegnung mit der Laurentia war vor sehr langer Zeit im Botanischen Garten. Vor noch nicht allzu langer Zeit trug diese Pflanze einen anderen Namen – Isotoma. Aber damals machte sie keinen sehr starken Eindruck, es gab zu viele üppige Blumen in der Nähe. Dennoch begann ich, nach Samen zu suchen. Ich fand sie und seitdem ist diese Pflanze jedes Jahr in meinem Garten. Obwohl ich sehr wenig Sommerblumen aussäe. Aber sie ist es wert, Zeit in die Aufzucht der Jungpflanzen zu investieren. Meiner Meinung nach ist die Laurentia der beste Begleiter für gelbe und mango-farbene Canna, die ich in Containern am Haupteingang ziehe.
Diese zierliche Pflanze hat Blüten in zartem Blau oder Flieder, die in ihrer Form an Sternchen erinnern. Wenn die Laurentia in voller Kraft steht, wirkt es, als sei ein Sternenregen vom Himmel gefallen. Meiner Meinung nach kann kaum jemand mit dieser Neuheit in unseren Gärten in Bezug auf Anmut und üppige Blüte mithalten. Die Pflanze kommt sowohl in einem Hängeampel als auch in einem Bodencontainer, sowohl im Steingarten als auch in der Einfassung, die das Rosenbeet umgibt, gleichermaßen gut zur Geltung.
Ich halte Laurentia für eine der besten Pflanzen für Container und Alpinarien. Hybridpflanzen erreichen eine Höhe von 10 bis 40 cm und bilden einen kompakten, gut belaubten, sehr dichten Busch mit vielen sternförmigen Blüten von 1,5 bis 3,5 cm Durchmesser. Die achselständige Laurentia bildet höhere und ausladendere Büsche und eignet sich eher für Rabatten und Steingärten mit großen Steinen.
Im Angebot findet man am häufigsten die Sorte Laurentia ‘Blue Stars’ mit zartblauen Blüten. Leuchtendere Blüten hat die Sorte Fantasy Blau. Selten, aber man kann Samen der Sorte ‘White Star’ mit weißen Blüten oder ‘Country Park’ mit lavendelfarbenen finden. Und sogar mit rosalavendelfarbenen Blüten – ‘Starlight Pink’ und Mill tou‘.
Durch die Verwendung von Sorten mit verschiedenen Blau- oder Fliedertönen kann man nahezu durchgehende Teppiche aus Sternblüten schaffen.
Von Natur aus ist Laurentia eine Staude, aber in der mittleren Zone Russlands wird sie als einjährige Pflanze kultiviert, indem man die Samen von Februar bis Anfang März aussät, denn von der Keimung bis zur Blüte vergehen 4 Monate. Allerdings gibt es bereits eine Hybride von Laurentia, ‘Avant-Garde’ F1, die sich durch eine kürzere Zeitspanne von der Keimung bis zur Blüte und eine hohe Beständigkeit gegen Sommerregen und Herbstfröste auszeichnet. Ich vermute, dass genau diese Hybride bei uns unter dem Namen Avantgarde Blau verkauft wird. Es gibt bereits eine Serie von Hybriden ‘Tristar‘ mit blauen, rosa und weißen Blüten.
Nun, ich bin derzeit auf der Suche nach einer wilden Laurentia – der Fluss-Laurentia. Diese Pflanze ist winzig und wächst als dichter Teppich mit einer Höhe von 10-15 cm.
Wenn Sie keine Erfahrung mit dem Anbau von Laurentia haben, können Sie eine bereits blühende Pflanze kaufen und sie durch Stecklinge vermehren. Fortgeschrittene Gärtner gehen jedoch anders vor: Sie säen frische Samen von Laurentia in Töpfe Ende August, ziehen sie im Freien heran, bis es stark abkühlt, pflanzen die stärksten Exemplare in Töpfe und ziehen sie zu Hause auf der Fensterbank weiter, wobei sie an bewölkten Tagen zusätzlich beleuchten. Im März schneiden sie dann Stecklinge von diesen Mutterpflanzen und bewurzeln sie in feuchtem Perlit oder Sand.
Beim Anbau von Laurentia im Sommer in Töpfen oder Ampeln können Sie die Pflanze im Herbst leicht zurückschneiden und ins Haus holen, obwohl sie den Winter natürlich in einem Wintergarten oder Gewächshaus besser übersteht. Aber auch zu Hause wird Laurentia bei guter Beleuchtung und optimaler Luftfeuchtigkeit mit Blüten erfreuen.
Im Allgemeinen ist diese Pflanze nicht allzu kapriziös. Hauptsache, der Standort ist sonnig, der Boden neutral, mäßig fruchtbar und gut durchlässig. Sie gedeiht hervorragend auf Lehmböden. Bei Düngemitteln sollte man es jedoch nicht übertreiben – etwas hochwertiger Kompost und Holzasche reichen völlig aus. Im Sommer genügen zwei Gaben Gründünger! In Containern muss man natürlich häufiger gießen. Um sich jedoch nicht mit der Düngung herumzuplagen, gebe ich in jeden 10-Liter-Container einfach einen Teelöffel AVA-Dünger. Sehr wichtig ist, dass weder im Boden noch im Container Staunässe entsteht und die Bewässerung mäßig ist.
Diese Pflanze gefällt mir auch deshalb, weil richtig gezogene Setzlinge keine Angst vor späten Frösten im Frühling haben. Daher stelle ich die Container mit Laurentia bereits Mitte Mai ohne Bedenken in den Garten und pflanze sie auch zur gleichen Zeit ins Freiland.
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