Chinakohl gehört wie der Weißkohl zur Familie der Kreuzblütler. Er kam mit chinesischen Einwanderern aus Asien zu uns. Nach einigen Quellen ist China die Heimat dieser Kohlsorte, daher auch der Name Chinakohl.
Diese Pflanze ist einjährig, frühreif, liebt Licht und verträgt kleine negative Temperaturen standhaft. Chinakohl hat mehrere Varietäten, die sich in den Pflanzenteilen unterscheiden, die verzehrt werden — Kopf-, Blatt- und Halbblattform.
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Pflanzung von Chinakohl
Die Pflanze bevorzugt fruchtbare Böden. Es ist besser, wenn das Grundstück gut von der Sonne erwärmt wird; eine normale Bodenfeuchtigkeit schafft gute Bedingungen für einen hohen Ertrag. Für die Pflanzung von Chinakohl sollte man keine Senken wählen, wo sich Regenwasser ansammelt und Krankheiten hervorruft, bis hin zum Absterben der Kultur.
Bei niedrigen Temperaturen von +5…+10 Grad während der Vegetation (typisch für die nördlichen Regionen des Landes) kann die Kultur zum Schossen neigen. Daher sollten für den Anbau neue Hybridsorten gewählt werden, die bei langem Tag und niedrigen Temperaturen Köpfe bilden.
Für eine frühe Ernte wird Kohl in Gewächshäusern oder im Freiland mit Setzlingen angebaut. Die Samen für die Setzlinge sollten Anfang April ausgesät werden. Nachdem die Pflanzen drei Blätter entwickelt haben, kann mit dem Umpflanzen ins Freiland begonnen werden. Zwischen benachbarten Kohlreihen beim Auspflanzen der Setzlinge sollten mindestens 50 Zentimeter liegen, zwischen den einzelnen Pflanzen 20 bis 50 cm, je nach Kohlsorte.
Für den Verzehr von Chinakohl im Sommer werden die Samen direkt in die Erde in einer Tiefe von 1,5 Zentimetern gesät. Man sollte Chinakohl nicht auf Flächen pflanzen, auf denen Radieschen, Rüben oder andere Kreuzblütler wuchsen, da sie gemeinsame Krankheiten haben. Bei der Aussaat von Kohl für den Sommerverzehr gibt es Vorteile: Er schießt weniger, da die Tageslichtlänge in dieser Zeit abnimmt.
Pflege von Chinakohl
Chinakohl, dessen Pflege sich nicht stark von der gewöhnlichen unterscheidet, benötigt während der Ertragsbildung regelmäßiges Gießen. Außerdem müssen während der gesamten Vegetationsperiode Unkräuter entfernt werden, was normalerweise beim Hacken geschieht.
Während der gesamten Vegetationsperiode dieser Kohlsorte werden je nach Pflanzenentwicklung ein- bis zweimal Düngergaben durchgeführt. Das erste Mal werden die Pflanzen 7-10 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland gedüngt. Dazu löst man ein Kilogramm Rinderdung in einem Eimer Wasser auf und gießt die Pflanzen damit.
Die zweite Düngung ist 12-15 Tage nach der ersten durchzuführen, und wenn die Pflanzen aus Samen gezogen wurden, 3 Tage nach dem Vereinzeln der Sämlinge. Für die Düngung verwendet man dieselbe Lösung, einen Liter pro Pflanze. Nach der Düngung sollte der Boden gelockert und die Pflanzen gleichzeitig angehäufelt werden.
Diese Kohlsorte wird geerntet, sobald sich die Köpfe vollständig gebildet haben. Chinakohl wird zusammen mit den Wurzeln in Kellern oder Lagerräumen gelagert.
Zur Bekämpfung von Schädlingen (Kohlfliege, Kreuzblütler-Erdfloh) ist ein regelmäßiger Fruchtwechsel erforderlich, und die Kulturen sollten früh ausgesät werden. Beim Auftreten von Schädlingen sollten vorbeugende Mittel eingesetzt werden.