Im Haushalt können verschiedene Kalanchoe-Arten gezüchtet werden. Die Sorte Kalandiva ist am weitesten verbreitet und an die Haltung in Innenräumen angepasst. Es ist eine effektvolle niedrige Pflanze mit leuchtend gefüllten Blüten in verschiedenen Farbtönen, die durch ihre üppigen Blütenstände besticht. Kalanchoe Kalandiva ist eine anspruchslose Zimmerpflanze und benötigt keine besondere Pflege. Inhalt:
- Beschreibung der Zimmerpflanze Kalanchoe
- Vermehrung und Umpflanzung von Kalanchoe Kalandiva
- Besonderheiten der Pflege von Kalanchoe Kalandiva
Inhaltsverzeichnis:
Beschreibung der Zimmerpflanze Kalanchoe
Kalanchoe Kalandiva ist eine niedrige Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse, die eine Höhe von maximal 40 cm erreicht. Diese Sorte gehört zur Gruppe der Sukkulenten. Die Triebe der Pflanze sind dick, kahl und fleischig. Die Blätter sind rund oder eiförmig, haben kurze Blattstiele und stehen gegenständig zueinander. Die Blattspreite ist dunkelgrün mit abgerundeten Zähnen. Die Länge der Blattspreite beträgt 5 cm, die Breite 3 cm. Die Blüten des Kalanchoe sind aufrecht und gefüllt. Ihr Durchmesser beträgt etwa 1 cm. Alle Blüten sind an der Spitze in traubigen Blütenständen gesammelt. Die Blüten halten etwa einen Monat, dann verwelken sie. An ihrer Stelle erscheinen mit der Zeit neue, so dass die Blütezeit etwa ein halbes Jahr dauert. Die Blütenkrone der Pflanze kann je nach Sorte die unterschiedlichsten Farben haben: gelb, rot, lila, orange oder weiß.
Vermehrung und Umpflanzung von Kalanchoe Kalandiva
Die Kalanchoe Calandiva vermehrt sich über Stammstecklinge. Die Vermehrung erfolgt auf folgende Weise: Sie schneiden ein Blatt oder einen Steckling von der Pflanze ab und stellen ihn ins Wasser. Die weitere Entwicklung der Pflanze hängt von der Auswahl des Stecklings ab, daher sollten Sie dies sorgfältig beachten. Vor der Vermehrung müssen alte Triebe auf 7-8 cm gekürzt werden. Am besten eignen sich Stecklinge von jungen Trieben. Die Stecklinge sollten unbedingt mit Blättern geschnitten werden. Führen Sie den Vorgang sehr vorsichtig durch. Manchmal bilden sich an den Blättern der Kalanchoe Ableger, die von selbst Wurzeln schlagen. Diese befinden sich an den Blatträndern. Zur Bewurzelung können Sie den Steckling auch in feuchten Sand oder Torf in einer Tiefe von 1,5-2 cm einpflanzen. Decken Sie ihn dann mit einem durchsichtigen Glas oder einem anderen Behälter ab. Die Bewurzelung im Wasser erfolgt schneller als im Boden. Die Wurzeln bilden sich bereits nach einer Woche. Danach können Sie die Pflanze in einen separaten Topf umsetzen. Nach dem Kauf dieser schönen Zimmerpflanze sollten Sie sie sofort umtopfen. Die Pflanze benötigt kein häufiges Umtopfen. Junge Pflanzen werden jedes Jahr im Frühling umgetopft, erwachsene Pflanzen, wenn die Wurzeln im Topf zu eng werden. Die Kalanchoe entwickelt und wächst am besten in einer nährstoffreichen Erdmischung. Diese kann unterschiedlich zusammengesetzt sein. Sie benötigen zu gleichen Teilen Humus, Sand, Torf, Rasen- und Laubboden. Mischen Sie alles gut und verwenden Sie es zum Umtopfen der Pflanze. Eine andere Variante der Erdmischung: Nehmen Sie 3/4 Humus und 1/4 gewöhnlichen Sand. Sie können auch einfache Gartenerde nehmen und im Verhältnis 3:1 mit Sand mischen. Die Pflanze zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus, die von Februar bis Juli dauern kann. Nachdem die Kalanchoe verblüht ist, beginnt eine Ruhephase. In dieser Zeit sollten Sie das Gießen einschränken und den Topf mit der Pflanze an einen kühlen Ort stellen. Dies ist die wichtigste Phase, denn danach erfolgt die erneute Blüte der Pflanze. Bei der Kalanchoe werden nach der Blüte alle Blütenstiele abgeschnitten und die Triebe gestutzt. Nach der Bildung neuer Triebe werden diese erneut gestutzt. Es wird empfohlen, die Pflanze bodennah zurückzuschneiden, damit sich schneller neue Triebe bilden. Bis zum Frühling hat die Pflanze wieder Kraft gesammelt und blüht erneut.
Besonderheiten der Pflege von Kalanchoe Calandiva

Nach dem Kauf einer Kalanchoe sollte sie an die häuslichen Bedingungen gewöhnt werden. Die Pflanze ist pflegeleicht, daher wird es auch Anfängern nicht schwerfallen. Sie stellt keine besonderen Anforderungen und ist kaum anfällig für Krankheiten. Wichtige Bedingungen für die Haltung der Kalanchoe Calandiva sind einige Parameter. Beleuchtung: Für die Knospenbildung muss das Lichtregime eingehalten werden. Der Raum, in dem sich die Pflanze befindet, sollte ausreichend beleuchtet sein. Töpfe mit Kalanchoe sollten nicht an schattigen oder sehr hellen Standorten aufgestellt werden. Direkte Sonneneinstrahlung kann zu Verbrennungen auf den Blättern führen. Der beste Standort für die Pflanze ist im Osten oder Westen. Bei bewölktem Wetter, wenn das Licht nicht ausreicht, benötigt die Pflanze künstliche Beleuchtung. Gießen: Gegossen werden sollte nur, wenn die Erde trocken ist. Das Wasser zum Gießen sollte weich und zimmerwarm sein. Am besten verwendet man gefiltertes oder abgestandenes Wasser. Im Winter reicht einmal alle 10–13 Tage, im Sommer muss häufiger gegossen werden, etwa alle 5–6 Tage. Bei zu viel Feuchtigkeit im Boden werden die Triebe bei hohen Temperaturen blass, schlaff und anfällig für verschiedene Krankheiten. Temperatur: Für eine gute Entwicklung der Pflanze sollte die Temperatur zwischen 15 und 30 Grad liegen. Im Herbst und Winter kann die Temperatur leicht auf 14–16 Grad gesenkt werden. Dieser Temperaturbereich fördert die Knospenbildung. Wird diese Anforderung nicht eingehalten, blüht die Pflanze nicht. Zugluft sollte vermieden werden, da sie Schimmel auf den Blättern verursachen kann. Luftfeuchtigkeit: Trockene Luft verträgt die Pflanze gut. Ist die Luft sehr trocken, sollte man ein weiteres Gefäß nehmen, es mit Torf füllen und den Topf mit der Kalanchoe hineinstellen. Das Besprühen der Pflanze von oben ist nicht empfehlenswert. Die Blätter sollten alle zwei Wochen von Staub befreit werden. Düngung: Die Kalanchoe Calandiva muss zweimal im Jahr gedüngt werden – im Herbst und im Frühling. Gedüngt werden sollte ein- bis zweimal im Monat. Gerade dann findet die Knospenbildung statt. Als Dünger können komplexe Düngemittel für Sukkulenten verwendet werden. Auch mineralische und organische Dünger können abwechselnd eingesetzt werden. Sie werden nach Anleitung verdünnt und vor dem Gießen in gefiltertes Wasser gegeben. Bei zu häufiger Düngung nimmt die grüne Masse deutlich zu, und die Pflanze erfreut nicht mit ihrer schönen Blüte. Bei falscher Pflege der Zimmerpflanze treten häufig verschiedene Krankheiten auf. Wird die Kalanchoe zu stark gegossen, kann Fäulnis auftreten. Wassermangel kann braune Flecken auf den Blättern verursachen oder zum Abfallen der Blätter führen.
Solche Flecken können in seltenen Fällen auf einen viralen oder bakteriellen Befall der Zimmerpflanze hinweisen.
Wenn die Blätter der Pflanze anfangen abzufallen oder gelb zu werden, deutet dies auf einen Lichtmangel hin. Die Kalanchoe Kalandiva sollte sofort an einen gut beleuchteten Ort gestellt werden. Blätter können auch bei Nährstoffmangel abfallen. In diesem Fall sollten Sie mit dem Düngen beginnen. Das Auftreten schwarzer Flecken deutet auf einen parasitären Pilz hin. Der Pilz entwickelt sich bei falscher Bewässerung oder niedrigen Temperaturen. Die Kalanchoe sollte in einen neuen Topf umgetopft werden, die Erde sollte ausgetauscht werden, und alle beschädigten Blätter sollten abgeschnitten werden. Schädlinge befallen die Pflanze selten, aber gelegentlich können Blattläuse auf den Blüten der Kalanchoe auftreten. Diese können mit einem Insektizid beseitigt werden. Die richtige Pflege der Kalanchoe Kalandiva wird Ihnen Freude bei der Vermehrung dieser anspruchslosen tropischen Pflanze bereiten. Wenn alle Regeln beachtet werden, wird die Pflanze lange Zeit mit ihren schönen Blütenständen erfreuen. Video darüber, wie man Kalanchoe Kalandiva richtig vermehrt: