Die Datscha-Saison steht unmittelbar bevor, und die Vermietung der Datscha für den Sommer ist eine der nicht schlechtesten Möglichkeiten, etwas dazuzuverdienen. Zudem prophezeien Immobilienmakler eine leichte, aber dennoch steigende Nachfrage nach der Anmietung von Landimmobilien. Es bleibt nur, alles richtig zu kalkulieren, um tatsächlich zu gewinnen und nicht mögliche Verluste zu erleiden. Wie kann der Vermieter Unannehmlichkeiten vermeiden?
Antwort: Rechtsanwalt Sergei Kolomijzew:
— Die grundlegenden Dokumente, die die Ordnung der Beziehungen zwischen Mieter und Vermieter festlegen, sind nach wie vor zwei: der eigentliche Kurzzeitmietvertrag für die Datscha und das Übergabe- und Übernahmeprotokoll des Datscha-Eigentums.
Ein standardisierter Vertrag, der im Internet frei verfügbar ist, spiegelt solche Nuancen wie die Bedingungen und die Dauer des Aufenthalts sowie die Zahlungsweise und -bedingungen ausreichend wider. Allerdings wird empfohlen, ihn angesichts der jüngsten Gesetzesänderungen im Hinblick auf die Wohnbedingungen zu ergänzen. Gemeint ist, den Vermieter über die Verpflichtungen zu informieren, die Folgendes zu beachten hat:
- die geltenden Vorschriften und Richtlinien zur Brandsicherheit, insbesondere bezüglich des Entfachns offenen Feuers auf dem Grundstück;
- die Einhaltung der Ruhezeiten, die durch die regionale Gesetzgebung am Standort des Grundstücks festgelegt sind;
- die Ordnung der Entsorgung von Haushaltsabfällen, die während des Aufenthalts des Vermieters in den im Vertrag genannten Fristen anfallen;
- das Verbot der Fahrzeugwäsche des Vermieters (sofern vorhanden) auf dem gemieteten Grundstück;
- das Verbot des Anbaus von Pflanzen, die in der Liste der gesetzlich verbotenen Pflanzen aufgeführt sind, während des Aufenthalts des Vermieters.
Obwohl eine notarielle Beglaubigung des Vertrags formal nicht erforderlich ist, ist es dennoch besser, den in diesem Sinne geänderten Vertrag beglaubigen zu lassen.
Was das Übergabe- und Übernahmeprotokoll betrifft, wird empfohlen, es gemeinsam mit dem Mieter auch noch auf Video festzuhalten.
Abschließend ist es besser, die zu vermietende Datscha, falls sie nicht versichert ist, dennoch zu versichern. Der Aufwand ist gering, aber im Falle von Problemen kann es sehr hilfreich sein.