Wintervorbereitungen aus Beeren können sowohl aus einer Sorte als auch als Sortiment hergestellt werden. Das können Kompotte, Marmelade, Konfitüre, Gelee sein. Die leckersten Konserven erhält man aus Beeren und Früchten aus dem eigenen Garten. Jeder Gärtner versucht, auf seinem Grundstück so wenig Chemikalien wie möglich zu verwenden. Und das wirkt sich auf den Geschmack und die Qualität der Ernte aus.
Inhaltsverzeichnis:
Konfitüre
Für die Zubereitung dieser Köstlichkeit eignen sich alle möglichen Kombinationen. Je abwechslungsreicher die Beerensorten, desto origineller der Geschmack. Eine besondere Note verleihen der Konfitüre Gewürze.
Konfitüre aus einer Beerenmischung ist eine angenehme Ergänzung zum Tee im Winter.
Zutaten:
- 1 kg Zucker;
- 1 kg Himbeeren;
- 0,2 kg Stachelbeeren;
- 0,2 kg schwarze Johannisbeeren;
- 2 Zimtstangen;
- 4 Kardamomkapseln;
- 4 Nelkenknospen.
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Zubereitung:
- Die Beeren verlesen und waschen. Himbeeren durch Eintauchen in lauwarmes Wasser waschen. Beeren mit dicker Schale können unter fließendem warmem Wasser abgespült werden. Anschließend auf einem ausgebreiteten Handtuch trocknen.
- Die Kardamomkapseln vorbereiten. Öffnen und die Samen mit einem Messer herauskratzen. Im Mörser zu einer Paste zerreiben. Nelken müssen nicht zerstoßen werden.
- Die Himbeeren in einen dickwandigen Topf geben. Mit einem Holzstößel zu einer gleichmäßigen Masse zerdrücken. Bei schwacher Hitze zum Kochen bringen und 10 Minuten einkochen lassen.
- Die entstandene Masse durch ein feines Sieb streichen. Wer keine Angst vor Kernen in der fertigen Marmelade hat, kann ein Sieb mit größeren Löchern verwenden.
- Die erhaltene Masse mit den anderen Beeren und dem Zucker mischen. Vorsichtig umrühren und die Gewürze hinzufügen.
- Die Beerenmischung bei schwacher Hitze zum Kochen bringen. Bei leichtem Köcheln 25 Minuten einkochen lassen. Dabei gelegentlich den Schaum entfernen, falls er sich an der Oberfläche bildet. Die Konfitüre sollte nicht überkochen. Es reicht, wenn sie um ein Drittel reduziert ist.
- Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In kalten Zustand in trockene Gläser abfüllen.
HINWEIS.
Zimtstangen können durch gemahlenen Zimt im Verhältnis 1 Stange : 1 EL gemahlener Zimt ersetzt werden.
Stachelbeeren mit Orange
Beerenvorräte müssen nicht unbedingt gekocht werden. Ein Beispiel ist diese „rohe“ Marmelade. Im Winter wird sie zu einer Quelle für „lebendige“ Vitamine.

Für diese Marmelade wählt man am besten Orangen mit dicker Schale. Diese sollte gründlich gewaschen werden, um chemische Behandlungsrückstände zu entfernen.
Zutaten:
- 1,5 kg Zucker;
- 1 kg Stachelbeeren;
- 2 große Orangen.
Zubereitung:
- Die Beeren unter fließendem Wasser waschen und auf einem ausgebreiteten Handtuch trocknen. Die Orangen mit kochendem Wasser übergießen und 3–4 Minuten darin lassen. Anschließend mitsamt der Schale in kleine Stücke schneiden.
- Stachelbeeren und Orangen in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer zerkleinern. Alternativ kann auch ein Fleischwolf verwendet werden.
- Geben Sie den Zucker in die fertige Masse und rühren Sie um, bis sie homogen wird. Falls größere Stücke von Orangenschale vorhanden sind, ist das nicht schlimm. Lassen Sie das Gefäß, in dem die Marmelade gemischt wurde, für einige Zeit bei Raumtemperatur stehen, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
- Für rohe Marmelade sollten Sie die Vorbereitung der Gläser sorgfältiger angehen, um das fertige Produkt nicht zu beeinträchtigen. Die Gläser müssen mit Natron gereinigt und mit kochendem Wasser übergossen werden. Anschließend werden sie im Backofen, in der Mikrowelle oder auf dem Tassenrand eines Wasserkochers sterilisiert.
- Die Marmelade sollte nur in trockene Gläser abgefüllt werden. Binden Sie den Hals am besten zuerst mit Backpapier, das mit geschmacksneutralem Pflanzenöl bestrichen ist, und verschließen Sie es dann mit einem gekochten trockenen Deckel.
- Die Stachelbeermarmelade mit Orange wird zur Aufbewahrung in den Kühlschrank oder einen kühlen Keller gestellt, wo die Lufttemperatur nicht über +5 °C steigt und nicht unter +1 °C fällt.
WICHTIG.
Für die Zubereitung dieser Marmelade wählt man vollständig gereifte Stachelbeeren aus. Die Beeren sollten weich, aber nicht aufgeplatzt sein.
Kirschpflaumen-Marmelade
Kirschpflaumen haben viel mit Pflaumen gemeinsam. Daher wird diese Marmelade nach demselben Prinzip aus diesen Früchten zubereitet.

Marmelade, die mit Agar zubereitet wird, behält ihre Struktur besser.
Zutaten:
- 1 kg Beeren;
- 0,7 kg Zucker;
- 3 EL Gelatine.
Zubereitung:
- Geben Sie die Kirschpflaumen oder Pflaumen in ein feuerfestes Gefäß mit dickem Boden. Sie können auch eine Mischung verwenden. Fügen Sie 1/2 Tasse Wasser hinzu. Schließen Sie den Deckel und stellen Sie es auf den Herd. Bringen Sie es zum Kochen und kochen Sie es so lange, bis sich die Kerne leicht vom Fruchtfleisch lösen.
- Gießen Sie von der fertigen Masse 1/2 Tasse Flüssigkeit ab, die Sie später zum Auflösen der Gelatine verwenden. Kühlen Sie sie auf lauwarme Temperatur ab. Geben Sie dann die Gelatine hinzu, rühren Sie vorsichtig um und lassen Sie sie quellen.
- Reiben Sie die nach dem Kochen erhaltene Hauptmasse durch ein Sieb, um Kerne und Schale zu trennen.
- Wiegen Sie die Menge des erhaltenen Kirschpflaumenpürees ab. Mischen Sie es mit der gleichen Menge Zucker.
- Rühren Sie alles vorsichtig zu einer gleichmäßigen Masse und stellen Sie es auf starke Hitze. Bringen Sie es zum Kochen und reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Lassen Sie es 10 Minuten lang kochen, dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren. Entfernen Sie während des Einkochens regelmäßig den entstehenden Schaum. Das fertige Püree sollte auf etwa 1/3 des ursprünglichen Volumens reduziert sein.
- Nehmen Sie die Masse vom Herd und geben Sie die gequollene Gelatine hinzu. Rühren Sie vorsichtig um, damit keine Klümpchen zurückbleiben. Die Marmelade kann zusätzlich zur Sicherheit durch ein feines Sieb passiert werden.
- Nehmen Sie ein Backblech mit hohem Rand oder ein ähnliches Gefäß. Legen Sie es mit Frischhaltefolie aus. Sie können auch Backpapier verwenden, das mit geschmacksneutralem Pflanzenöl bestrichen ist.
- Gießen Sie die fertige Marmelade in die Form und lassen Sie sie abkühlen. Stellen Sie die Form mit der Marmelade für 10 Stunden auf das untere Kühlschrankregal, um die Struktur zu festigen.
- Breiten Sie Backpapier auf dem Küchentisch aus und bestreuen Sie es reichlich mit Zucker. Legen Sie die gekühlte Marmelade darauf und wälzen Sie sie darin.
- Mit einem scharfen, langen Messer in Portionsstücke schneiden. Erneut von allen Seiten in Kristallzucker wälzen.
- Die fertige Marmelade im Kühlschrank 10 Tage lang aufbewahren.
Tipps
Tipp Nr. 1
Bei der Vorbereitung der Beeren für die Konfitüre sollte man Folgendes beachten: Die schönsten Beeren lässt man ganz, leicht zerdrückte verwendet man für den Sirup. Für die Herstellung von Marmelade können zerdrückte und überreife Beeren oder Früchte verwendet werden. Hauptsache, sie sind nicht schimmelig.
Tipp Nr. 2
Alle Beeren und Früchte ausnahmslos sollten vor der Zubereitung abgetrocknet werden. Dann wird die Konserve viel schmackhafter.
Tipp Nr. 3
Aus den Resten des Beerentrester, die nach dem Entfernen von Kernen und Schale übrig bleiben, kann man originelles Eis herstellen. Den Trester mit der gleichen Menge heißem Wasser übergießen und auf den Herd stellen. 5 Minuten kochen lassen. Durch ein feines Sieb abseihen. In Kunststoffformen füllen und ins Gefrierfach geben. Dieses Eis kann später für verschiedene Rezepte von Getränken, Eiscreme und anderen Desserts verwendet werden. Oder einfach in ein Glas mit Alkohol geben.

Die Beeren können durch einen Fleischwolf gegeben werden, und dann den Trester durch ein Sieb abtrennen.
Häufige Fragen
Wodurch kann man Gelatine bei der Herstellung von Konserven ersetzen?
Gelatine wird durch Agar-Agar ersetzt. Da Agar eine festere Struktur bildet, kann man die Menge reduzieren. Die übliche Gelatine-Menge wird um die Hälfte reduziert. Zudem sollte man beachten, dass die Marmeladenmasse schöner und durchsichtiger wird.
Wie konserviert man Beeren am besten für den Winter?
Das hängt von der Beerensorte, ihrem Reifegrad, dem Geschick der Hausfrau, der Verfügbarkeit der benötigten Zutaten und dem Stauraum ab. Vitamine lassen sich am besten bewahren, wenn man 'lebendige' Marmelade, 'Fünf-Minuten-Marmelade' zubereitet oder die Beeren einfriert. Aus Beeren kocht man Marmelade, Konfitüre, Gelee und Eingemachtes. Wenn man nicht viel Zucker verwenden möchte, ist Trocknen eine gute Option. Getrocknete Beeren nehmen wenig Platz ein.