Levkoje, effektiver Anbau aus Samen und Umpflanzregeln

Die Levkoje ist ein Halbstrauch, der eine Höhe von 30-80 cm erreicht. Die Blätter sind länglich und graugrün. Die Blüten sind gefüllt und haben einen stark würzigen Duft. Der Blütendurchmesser beträgt 2-3 cm, die Blütenstände sind in Ähren zusammengefasst. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Die Samenbildung erfolgt nur bei einfachen Blüten.

Wie sät man Levkoje?

Um eine lange Blütezeit der Levkoje zu gewährleisten, muss die Aussaat im Februar beginnen und alle zwanzig Tage wiederholt werden. Damit die Pflanze nicht von der Schwarzbeinigkeit befallen wird, sät man sie am besten bei ruhigem, nicht zu sonnigem Wetter aus. Auch eine schwache Kaliumpermanganatlösung, die vor der Aussaat in die Kästen mit der Erde gegossen wird, hilft, Schäden zu vermeiden.

Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, müssen die Kästen mit den Pflanzen in einen gut belüfteten Raum gebracht werden, in dem die Temperatur zehn Grad nicht überschreiten sollte. Während des Wachstums sollten die Setzlinge mäßig gegossen werden. Gegossen werden sollte nur am Morgen, damit die Erdoberfläche im Laufe des Tages trocknen und gut durchlüften kann.

Der nächste Schritt nach der Aussaat der Levkoje ist das Pikieren. Diese Arbeiten sollten erst durchgeführt werden, wenn der Keimling zwei Keimblätter entwickelt hat. Die Behälter zum Pikieren sollten einen herausnehmbaren Boden haben, damit das Umpflanzen mit dem Erdballen erfolgen kann. Dies liegt daran, dass die Levkoje das Umpflanzen nicht gut verträgt. Für ein besseres Anwachsen sollte sie mit dem Erdballen gepflanzt werden.

Umpflanzung ins Freiland

Für das Umpflanzen wählt man am besten einen windstillen und sonnigen Standort. Der Boden kann beliebig sein, aber wenn möglich, sollte er lehmig sein. Vor dem Pflanzen sollte der Boden mit organischen Düngemitteln angereichert werden. Anschließend werden Pflanzlöcher gemacht und mit Wasser gefüllt. In die vorbereiteten Löcher werden die Setzlinge mit dem Erdballen gepflanzt. Die gepflanzte Pflanze wird ringsum mit Erde bedeckt und leicht angedrückt.

Video über die Levkoje (Matthiola):

Beim Umpflanzen sollte ein Abstand von dreißig Zentimetern zwischen den Pflanzen eingehalten werden. Die Samen der Levkoje können auch direkt ins Freiland gesät werden. Dies sollte Ende April geschehen. Nachdem die Keimlinge etwa vier Blätter entwickelt haben, wird vereinzelt. Dabei sollte der Abstand zwischen den Keimlingen etwa fünf Zentimeter betragen.

Besonderheiten beim Anbau von Levkoje

Während des Anbaus der Levkoje in Töpfen muss sie allmählich abgehärtet werden. Dies ist notwendig, damit sie im Freiland Frost leichter verträgt. Daher sollten in den Räumen, in denen sich die Setzlinge befinden, zunächst die Fenster gekippt und später ganz geöffnet werden. Das Umpflanzen ins Freiland sollte an einem bewölkten Tag erfolgen, damit die Pflanze die Pflanzung besser übersteht.

Es ist sehr wichtig, dass an dem Ort, an dem die Levkoje gepflanzt wird, zuvor keine Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler gewachsen sind. Denn die Levkoje wird sehr schnell von Schwarzbeinigkeit oder Kohlhernie befallen.

Im Winter sollte die Blume am besten nicht gedüngt werden, da sie sich in der Ruhephase befinden sollte. Beim Anbau der Levkoje ist es sehr wichtig, auf Sauberkeit zu achten. Die Samen der Blume können ihre Keimfähigkeit etwa sechs Jahre lang behalten. Nachdem die Levkoje verblüht ist, sollte man sie im zweiten Jahr nicht an derselben Stelle pflanzen. An dieser Stelle kann die Levkoje erst nach drei Jahren wieder gepflanzt werden.

Siehe auch:
Die Steinbrech-Blume und ihr Anbau

Schädlinge und Krankheiten der Levkoje

Kreuzblütler-Erdflöhe. Dies sind bunte kleine Käfer, die Löcher in das Blattgewebe fressen oder die Blätter vollständig skelettieren. Geschädigte Pflanzen sterben sehr schnell ab. Um diese Schädlinge zu bekämpfen, müssen die Blätter der Levkoje und der Boden mit Asche behandelt werden.

Levkoje, effektiver Anbau aus Samen und Umpflanzregeln

Die Kohlfliege. Vom Aussehen her ähnelt sie einer gewöhnlichen Stubenfliege. Die Larven der Kohlfliege schädigen hauptsächlich die Wurzel der Pflanze, manchmal fressen sie aber auch den inneren Gang der Wurzel und des Wurzelhalses aus. Wenn die Blume stark von Schädlingen befallen ist, vertrocknet sie. Um einen Befall der Pflanze zu verhindern, sollten regelmäßig Unkräuter aus der Familie der Kreuzblütler gejätet werden.

Außerdem sollte die Levkoje während der Knospenzeit mit einer Tabakmischung und Asche bestäubt werden. Wenn zu viele Insekten auf der Pflanze sind, müssen spezielle chemische Mittel eingesetzt werden. Der Rapsglanzkäfer. Dies ist ein kleiner Käfer, dessen Larven die Stempel und Staubblätter der Pflanze fressen. Infolgedessen fallen die beschädigten Knospen ab und vertrocknen.

Was die Krankheiten der Levkojen betrifft, so gehören dazu:

  1. Levkojen-Mosaik. Dies ist eine Krankheit, die sich in Form von mosaikartigen Flecken auf den Blütenblättern und Blättern der Pflanze zeigt. Daher müssen befallene Blüten vollständig entfernt werden, um eine Ansteckung aller Pflanzen zu verhindern.
  2. Schwarzbeinigkeit. Bei der Entwicklung dieser Krankheit werden die Sämlinge und Jungpflanzen der Blume befallen. Die kranke Pflanze wird dünner, bräunt und kann verfaulen. Zur Vorbeugung dieser Krankheit sollte das Gießen mit Zusatz von Kaliumpermanganat erfolgen. Außerdem sollten die Samen regelmäßig gebeizt werden.
  3. Kohlhernie. Diese Krankheit tritt auf, wenn eine Pilzinfektion in die Wurzeln der Pflanze eindringt. Bei Befall vergrößern sich die Pflanzenzellen und es bilden sich Wucherungen. Selbst nach dem Absterben der Pflanzen kann die Infektion bis zu fünf Jahre im Boden verbleiben.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?