Unter den Wurzelgemüsen nimmt die Rote Bete den zweiten Platz nach der Möhre ein. Sie wird für Borschtsch, Vinaigrette, Salat und als Beilage zu Fleischgerichten verwendet. Beachtung verdienen eingelegte und sauer eingelegte Rote Bete.
Die Rote Bete wird nach der Möhre in tief umgegrabene und gut bearbeitete Erde gesät. Auf 100 Quadratmeter sollten vor der Aussaat ausgebracht werden: 4–5 kg Superphosphat, 3–4 kg Kaliumsalz und 1,5–2 kg Stickstoffdünger.
Die Samen der Roten Bete werden im gleichen Reihenabstand wie die Möhren ausgesät. Die Aussaat erfolgt mit der Hacke, und die Samen werden 3–4 cm tief abgelegt. Auf 100 Quadratmeter werden 150–200 g Samen ausgesät.
Nach dem Auflaufen sollte der Boden mit Hacken gelockert werden, und sobald das erste echte Blatt erscheint, werden die Pflanzen auf einen Abstand von 4–5 cm vereinzelt. 20 Tage nach der ersten erfolgt die zweite Vereinzellung auf 8–10 cm. In diesem Zeitraum ist die ausgerissene Rote Bete bereits zum Verzehr geeignet. Gleichzeitig mit der Vereinzellung wird der Boden in den Reihenzwischenräumen gelockert und Unkraut in den Reihen gejätet. Die weitere Pflege der Aussaat besteht aus Lockern der Zwischenräume und Unkrautbekämpfung.
Die erste Düngung erfolgt während der zweiten Vereinzellung (Kontrolle), die zweite 20–25 Tage später. Am besten düngt man mit einer Düngerlösung in denselben Mengen wie bei der Möhre.
Die Rote Bete reift Ende September oder Anfang Oktober. Die Ernte sollte bei trockenem Wetter vor dem Einsetzen der Herbstfröste erfolgen.
Für eine frühe Ernte kann die Rote Bete vor dem Winter ausgesät werden, bevor die stabilen Herbstfröste einsetzen. Die Pflege der Herbstaussaaten ist dieselbe wie bei der Frühjahrsaussaat.