Trocken und angenehm. Wann sollte man den Apfelbaum gegen Schorf behandeln?

Eine der schwerwiegendsten Krankheiten, die Apfelbäume befallen können, — ist der Schorf. In der Natur gibt es 17 Gene, die Apfelbäumen Immunität gegen Schorf verleihen, und durch die Kombination dieser Gene haben Züchter gelernt, Sorten zu entwickeln, die gegen diese Krankheit resistent sind. Von den fast 500 in Russland registrierten Apfelsorten besitzen etwa hundert einen Schutz. In den letzten Jahrzehnten konnte der Schorf jedoch das Schutzgen Rvi6 «umgehen», auf dem viele dieser resistenten Sorten basieren. Was also ist zu tun, um den Schorf zu bekämpfen? Jetzt, bis zum Einsetzen strenger Fröste, ist noch Zeit dafür.

Womit sollte man den Garten behandeln?

«Ich bereite eine starke Harnstofflösung mit 1 kg auf 10 l vor und besprühe die Bäume nach dem Laubfall, — rät die Gärtnerin Swetlana Samoilowa. — Anschließend kann man kalken oder mit einem Vliesband umwickeln, um sie vor Frostschäden zu schützen.»

Der richtige Zeitpunkt für die Gartenbehandlung

Das Wichtigste — ist, eine Zeit zu finden, in der es nicht regnet. Das ist im Herbst gar nicht so einfach. Sie benötigen mindestens einen Tag trockenes Wetter.

«Ein Tag ohne Niederschlag ist völlig ausreichend, damit das Präparat einziehen kann. Im Idealfall — wiederholen Sie die Besprühung Ende März bis April vor dem Austreiben der Knospen.», — betont Samoilowa.

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Die Frühjahrsbehandlung sollte etwa Ende März bis Anfang April durchgeführt werden, wenn der Baum noch nicht erwacht ist. Die ideale Temperatur für die Sporenentwicklung liegt zwischen 18 und 23 Grad, und gerade in dieser Blütezeit kommt es am häufigsten zu einer Infektion. Wenn man also die Zeit im Frühjahr verpasst, kann man im Herbst anstelle von Früchten nur schwarze Klumpen sehen.

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