Horizontaler Wacholder 'Blue Chip' pflanzen und pflegen

Blaue Wacholder: edel, aber nicht anspruchsvoll

Wacholder, in deren Namen das englische Wort 'blue' (übersetzt blau) vorkommt, haben Nadeln mit einem schönen blauen Farbton. Im Garten werden solche Pflanzen aufgrund ihrer kriechenden Krone meist als Bodendecker verwendet. Mit seiner edlen Schönheit hebt der blaue Wacholder grüne Nadelgehölze und laubabwerfende Sträucher hervor. Feierlichkeit und Pracht der Kompositionen werden durch weiße Blüten von Flieder, Hortensien, Fingerkraut und Pfeifenstrauch ergänzt. Für vertikale Akzente wählt man mittelhohe Pflanzen mit säulen- oder pyramidenförmigem Wuchs. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Sorten, Eigenschaften und kurze Informationen zur Pflanzung und Pflege – für jede Sorte.

Arten und Sorten

Horizontaler oder niederliegender Wacholder – gehört zu den besten Bodendeckerarten. Langsam wachsend, verträgt geringe Luftfeuchtigkeit schlecht.

«Blue Chip». Ein kleiner Strauch, dessen Größe im ausgewachsenen Zustand 30 cm nicht überschreitet. Die Krone ist niedrig, kriechend, sternförmig. Die Triebspitzen sind federartig seitwärts und nach oben gerichtet. Die Nadeln sind sehr stachelig, mit einem Blauton. Er bleibt an gut beleuchteten Standorten dekorativ. Der Wacholder Blue Chip muss in ein Loch mit guter Drainage gepflanzt werden, da diese Sorte keine Übernässung des Bodens verträgt. Ausreichend winterhart.

«Blue Forest». Kann eine Höhe von 40 cm erreichen, wächst hauptsächlich in die Breite: Die Krone breitet sich auf 1,5 Meter aus. Die Triebe stehen aufrecht. Die Nadeln sind klein, dicht, kurz, von silbrig-blauem Farbton, im Winter verändert sich der Farbton zu violett. Der Strauch verträgt leichte Beschattung. Gedeiht gut auf sandigen Lehm- und Lehmböden mittlerer Feuchtigkeit.

«Blue moon». Kriechender Strauch mit einer Höhe von bis zu 30 cm im ausgewachsenen Zustand. Die Nadeln haben einen bläulich-grauen Farbton. Ein ausgezeichneter Bodendecker – bildet dichte polsterartige Horste. Die Zweige liegen kriechend auf dem Boden und können sich selbstständig bewurzeln. Die Triebe sind sehr dünn und zart, im Sommer bläulich, im Winter braun.

«Icee Blue». Zwergstrauch mit einer Höhe von nur 0,15 m und guter Wuchsgeschwindigkeit. Die Krone erreicht im ausgewachsenen Zustand einen Durchmesser von 2,5 Metern. Die Triebe sind flexibel und lang und bilden einen dichten grün-blauen Teppich. Bei der Pflanzung in schwerem Lehmboden ist eine Drainage erforderlich. In das Pflanzloch wird unbedingt Sand zugegeben. Diese Sorte besitzt eine gute Anpassungsfähigkeit, lässt sich leicht umpflanzen und ist tolerant gegenüber niedriger Luftfeuchtigkeit und Trockenheit sowie frosthart.

«Winter Blue». Eine wertvolle Bodendecker-Sorte. Sie ist anspruchslos an den Boden. Die dekorative Wirkung bleibt an sonnigen, gut beleuchteten Standorten erhalten. Die Nadeln haben einen silbrigen Farbton und werden im Winter intensiv blau.

Chinesischer Wacholder – er wurzelt gut und zeigt seine dekorative Wirkung in Regionen mit gemäßigtem Klima.

«Blue Alps». Eine sehr verbreitete, bei Gärtnern beliebte Sorte. Der mittelgroße Strauch Blue Alps erreicht eine Höhe von 2,5-4 Metern. Die Nadeln sind hart und stachelig, hellgrün mit einem silbrigen Schimmer. Die Krone ist trichterförmig, die Triebe hängen leicht herab, und im Durchmesser kann sie zwei Meter erreichen. Frosthart, sonnenliebend.

«Blue cloud». Niedriger Strauch mit einer Höhe von 0,5-1,2 m. Die Zweige sind dünn und riechen beim Schneiden unangenehm. Die Nadeln haben eine bläulich-stahlgraue Farbe. Die Krone ist flach und breit.

«Blue point». Ein mittelgroßer schöner Strauch. Die Krone ist sehr dicht und tropfenförmig. Die dichten Zweige sind gleichmäßig aufgerichtet. Die Nadelfarbe ist graublau.

Fels-Wacholder

Pflanzen Sie ihn nur an hellen, windgeschützten Standorten. Im Schatten wird die Krone locker, der Stamm wird kahl. Leidet unter starkem Schneefall – die Zweige müssen angebunden und der Schnee abgeschüttelt werden.

«Blue Arrow». Eine hohe Sorte (3,5-4 Meter). Die Krone ist säulenförmig mit dicht anliegenden Zweigen. Lässt sich gut schneiden und eignet sich für die Gestaltung von Spiralsformen.

An einem sonnigen, gut beleuchteten Standort ist die Nadelfarbe des Wacholders Blue Arrow blaugrau, im Schatten ergrünt sie.

«Blue heaven». Die Kronenform ist schmal pyramidenförmig, kegelartig mit einer spitzen Spitze. Unter guten Bedingungen kann sie bis zu 5 Meter hoch werden. Zeichnet sich durch eine leuchtend blaue Nadelfarbe aus.

«Steel blue». Eine Sorte mit flach liegender Krone, die Nadeln haben einen bläulichen Farbton.

«Wichita blue». Eine beliebte Sorte mit gerader, breit kegelförmiger Krone. Die Zweige liegen dicht an und sind nach oben gerichtet. Die Nadelfarbe ist leuchtend grünblau. Die Höhe des Strauches beträgt bis zu 4 m.

Schuppen-Wacholder

«Blue carpet». Eine sehr bekannte und verbreitete Sorte mit guter Wuchskraft. Wird als ausgezeichnete Bodendeckerpflanze geschätzt. Bei einer Strauchhöhe von nur 30-50 cm kann der Kronendurchmesser 2,5 Meter erreichen. Die Krone ist breit und flach liegend, verzweigt. Die Triebe sind lang und ausgebreitet. Die Nadelfarbe ist graublau. Verträgt Halbschatten.

«Blue star». Ein kleiner Strauch mit halbrunder, dichter, breiter Krone. Er kann eine Höhe von 1 Meter erreichen. Langsam wachsend. Drainage ist unbedingt erforderlich – er verträgt keine Staunässe. In kalten Wintern kann der Wacholder Blju Star durch Frost geschädigt werden.

«Blue Swede». Die Höhe des Strauchs erreicht 60–70 cm, der Kronendurchmesser unter guten Bedingungen bis zu 2 Meter. Die Zweige sind einzeln, gut ausgeprägt, nach oben gerichtet. Die Nadeln sind sehr hart, intensiv blau und nehmen im Winter einen leichten violetten Farbton an.

Geheimnisse der Wacholdergesundheit: Pflanzen und Pflegen

1. Wacholder sollte nicht direkt in den Rasen gepflanzt werden. Auf unbearbeitetem Boden wächst der Setzling schlecht.

2. Das Pflanzloch sollte nicht sehr tief, aber breit sein, da der junge Wacholder ein flaches Wurzelsystem hat.

3. Wenn der Boden im Loch lehmig ist und am Spaten klebt, muss eine Drainage angelegt werden: Kies oder Ziegelbruch auf den Boden schütten.

4. Wacholder liebt leichten Boden. Beim Einpflanzen sollte eine Tüte Wurmhumus (wie ‚Lebendige Erde‘) gemischt mit Vermiculit, Kokossubstrat und Nadelstreu aus dem Wald hinzugefügt werden. Es darf kein Mist, Mineraldünger oder Asche in den Boden gegeben werden.

5. Der Wurzelhals des Setzlings darf nicht eingegraben werden.

4. Der Boden um den Strauch sollte mit einer etwa 3 cm dicken Schicht gemulcht werden: Geeignet sind Nadelstreu, gemähtes Gras, verrottetes Sägemehl, Hackschnitzel.

5. In den ersten beiden Jahren wird der Setzling im Winter mit Vliesstoff abgedeckt, und zu Frühlingsbeginn wird ihm eine Plastikobstkiste oder ein Papierkorb mit Löchern übergestülpt. Diese Maßnahmen schützen die junge Pflanze vor Frühlingssonnenbrand der Nadeln und Frost.

Wenn eine Umpflanzung erforderlich ist

Junge Setzlinge können umgepflanzt werden, indem man sie vorsichtig mit einem großen Erdballen ausgräbt. Ausgewachsene Pflanzen vertragen eine Umpflanzung äußerst schlecht. Wenn dennoch eine Notwendigkeit besteht, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Planen Sie die Umpflanzung für den Herbst.
  2. Beginnen Sie im Sommer, die ausgewachsene Pflanze auszugraben: Schneiden Sie rund um den ausgewachsenen Wacholder mit dem Spaten den Rasen in Spatenstichtiefe im Kreis durch. Dadurch werden die feinen Wurzeln durchtrennt, aber der Wacholder stirbt nicht; er wird zur Ernährung tiefere Wurzeln nutzen.
  3. Im Laufe des Sommers wächst das Ersatzwurzelsystem heran und nimmt die Form eines abgeschnittenen Kreises an; die Pflanze wird die Umpflanzung gut vertragen.

Wacholder, die aus dem Wald entnommen wurden, wurzeln fast nie an!

Landschaftskompositionen mit blauen Wacholdern

Eine Gartengestaltung aus Nadelsträuchern wirkt harmonisch, wenn sie mindestens drei Pflanzen unterschiedlicher Form und Höhe umfasst. Solange die Sträucher noch nicht ausgebreitet sind, kann der Abstand zwischen ihnen mit blühenden Einjährigen gefüllt werden.

Komposition 1.

  1. Felsenwacholder «Blue Arrow»
  2. Schuppenwacholder «Blue carpet»
  3. Lebensbaum «Golden glob»

Komposition 2.

  1. Lebensbaum «Smaragd»
  2. Spiraea bumalda «Froebelli»
  3. Schuppenwacholder «Blue Carpet»
  4. Virginischer Wacholder «Grey Owl»
  5. Stechfichte
  6. Baumhortensie «Annabel»
  7. Kriechender Günsel

Auswahl des horizontalen Wacholders Blue Chip für die Gartengestaltung

Der horizontale Wacholder Blue Chip stellt eine hervorragende Option für Steingärten, Steinbeete und Alpinarien dar. Er wirkt harmonisch in Kombination mit anderen Nadel- und Laubgehölzen sowie Sträuchern. Der Wacholder ist ein natürlicher Heiler – er reinigt und desinfiziert die Umgebungsluft effektiv in einem Umkreis von 10 Metern.

Beschreibung des horizontalen Wacholders Blue Chip

Die Heimat des Wacholders Blue Chip sind Kanada und Amerika; übersetzt bedeutet sein Name „blauer Chip“. Die Pflanze wächst in horizontaler Richtung und ist in ganz Russland, von den südlichen Grenzen bis zu den nördlichen Breiten, hervorragend angepasst. Ihr Wuchs ist niedrig – die Höhe eines ausgewachsenen Strauchs beträgt 20 bis 30 cm, und die Krone kann im Durchmesser bis zu 1,5 Meter erreichen. Dieser schöne zwergwüchsige Vertreter mit interessanten Nadeln und langsamem Wachstum kann jede Landschaftsgestaltung schmücken.

Beschreibung des Wacholders Blue Chip:

  1. Aussehen. Er gehört zu den zwergwüchsigen, kriechenden, immergrünen Wacholdersorten. Er zeichnet sich durch die geringe Größe und kompakte Form, eine angehobene Mitte und hohe dekorative Eigenschaften aus. Er besitzt feine, nadelförmige Blätter. Die Samen sind kugelförmige Zapfenbeeren von schwarzer Farbe mit Bereifung, die einen Durchmesser von 5-6 mm erreichen.
  2. Anforderungen. Er liebt Licht und eine gute Bodenfeuchtigkeit, ist frost- und trockenheitsresistent, verträgt städtische Abgase und Luftverschmutzung, aber keine übermäßige Feuchtigkeit und keine übermäßige Bodenversalzung.
  3. Verwendung. Er wird häufig zur Begrünung von Steinhängen und Mauern gepflanzt, um Böschungen und Rabatten zu befestigen. Eine ideale Lösung für die Landschaftsgestaltung von Alpinarien und Heidegärten. In Containern macht er eine gute Figur, wobei ein dekorativer Kronenschnitt erforderlich ist.

Der schöne, dichte und duftende horizontale Wacholder Blue Chip mit langen kriechenden Trieben und einer auffälligen, ungewöhnlichen Färbung wird von Gärtnern zur Gestaltung lebender Nadelteppiche verwendet.

Wacholder Blue Chip – Pflanzung

Junge Setzlinge werden in Pflanzlöcher von 50-70 cm Tiefe mit einer ausreichenden Drainageschicht an sonnigen oder leicht schattigen Standorten gepflanzt. Der Strauch bevorzugt nährstoffreichen, mäßig trockenen Boden mit überwiegend alkalischem oder saurem Milieu. Die Pflanze verträgt keine Staunässe und Bodenversalzung. Um die besten dekorativen Ergebnisse zu erzielen, ist eine regelmäßige flache Lockerung erforderlich. Der optimale Abstand zwischen benachbarten Pflanzen beträgt 1-2 Meter. Für den Winter wird das Nadelgehölz mit einer Torfschicht von bis zu 10 cm abgedeckt; bei starkem Schneefall wird ein temporärer Schutz darum errichtet.

Zu den agrotechnischen Besonderheiten des Wacholders Blue Chip gehören reichliches Gießen nach dem Pflanzen, obligatorisches Mulchen zur Feuchtigkeitserhaltung und regelmäßiger sanitärer Schnitt.

Wacholder Blue Chip – Vermehrung und Pflege

Der blaue Strauch 'Blue Chip' vermehrt sich durch Absenker. Der Gärtner wählt gesunde und kräftige Triebe aus, bereitet den Boden für die Bewurzelung vor – gräbt ihn um, lockert ihn mit Torf und Sand, düngt und befeuchtet ihn. Mit einer Klammer wird der ausgewählte Zweig am Boden befestigt. Der Absenker bewurzelt sich innerhalb eines halben bis ganzen Jahres.

Pflanzung und Pflege des Wacholders 'Blue Chip' umfassen folgende Maßnahmen:

  1. Die Düngung nach der Pflanzung erfolgt dreimal pro Saison: im Frühjahr mit Stickstoffdünger, im Sommer mit phosphorhaltigen Präparaten und im Herbst mit Kaliummischungen für Nadelgehölze. Die Pflanze reagiert dankbar auf die Ausbringung von organischem Dünger um den Stamm herum.
  2. Die Bewässerung erfolgt regelmäßig, aber nicht übermäßig. Um die Feuchtigkeit optimal zu halten, wird der Bereich um den Stamm großzügig mit Mulch aus Hackschnitzeln oder Sägemehl bedeckt.
  3. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr – trockene und abgebrochene Triebe werden entfernt, alte und erfrorene Zweige werden abgeschnitten.
  4. Unkrautjäten und Lockern werden bei Bedarf durchgeführt, übermäßiges Unkraut schadet den dekorativen Eigenschaften der Pflanze.
  5. Krankheiten und Schädlinge. Die Nadelgehölzkultur kann unter Wurzelfäule und Fäulnis leiden, wird oft von Milben und Schildläusen befallen. Zur Vorbeugung werden die Wacholderbestände im Frühjahr und einmal monatlich während der warmen Jahreszeit mit Fungiziden und Insektiziden behandelt.

Der Wacholder 'Blue Chip' ist zu jeder Jahreszeit malerisch. Mit ihm werden bunte Ecken an Steinen und an Gewässern geschaffen, Beete und Blumenrabatten werden effektvoll gestaltet. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Pflanze ein für Menschen wohltuendes Mikroklima um sich herum erzeugt.

Besonderheiten der Pflanzung und Kultivierung des Wacholders 'Blue Chip'

Der horizontale Wacholder ist eine der beliebtesten Pflanzen für Gärtner, die ihren Garten gestalten. Nadelgehölze verschönern die Landschaft und bringen einen Hauch von Wildnis.

Alle horizontalen Wacholder sind immergrüne, kriechende Zwergsträucher mit einer Höhe von zehn bis siebzig Zentimetern, die Kronenbreite variiert von einem bis drei Metern.

  • Allgemeine Beschreibung
  • Bedingungen und Vermehrung
  • Wacholder im Garten
  • Krankheiten
  • Nutzen
  • Landschaft
  • Fazit

Allgemeine Beschreibung

Wacholder wachsen langsam. Die Haupttriebe sind seitlich ausgestreckt, in der Regel mit jüngeren Zweigen bedeckt. Die Nadeln der Wacholder sind entweder nadel- oder schuppenförmig, die Länge beträgt etwa drei Millimeter. Die Nadelfarbe variiert von Grün über Gelb bis Silber. Im Winter nehmen die Nadeln aller Sorten eine bräunliche oder violette Farbe an.

Beschreibung der Früchte. Die Früchte der Wacholder sind kugelförmige, blaue Zapfen mit einem bläulichen Belag. Wacholder vertragen Trockenheit, Frost und Zugluft gut. Der natürliche Lebensraum ist Kanada und Nordamerika. Der Strauch umfasst mehr als hundert Sorten, und eine der beliebtesten ist 'Blue Chip'.

Pflanze hat ein attraktives Aussehen und wurde sogar auf der Ausstellung 2004 in Polen mit der höchsten Auszeichnung geehrt.

Blue Chip zählt zu den mehrjährigen Zwergsträuchern und erreicht etwa eineinhalb Meter Breite und dreißig Zentimeter Höhe. Die Nadeln sind im Sommer grün mit einem bläulichen Schimmer, im Winter weinrot. Die Stängel sind dicht und flauschig, wachsen bodennah und sind dicht mit Nadeln besetzt. Diese Sorte trägt eher selten Früchte; sie sind klein und haben dieselbe Farbe wie die Nadeln.

Bedingungen und Vermehrung

Wie alle Wacholderarten gedeiht der horizontale Blue Chip auf jedem Boden, jedoch sollten Sie wissen, dass er zu hohe Feuchtigkeit und salzige Böden meidet. Beim Pflanzen ist Mulchen empfehlenswert, um ein ausgeglichenes Bodenfeuchtigkeitsniveau zu gewährleisten. Mit zunehmendem Wachstum schützt der Wacholder seine Wurzeln von selbst.

Diese Strauchsorte wird durch Absenker vermehrt. Wählen Sie einen gesunden Trieb aus und bereiten Sie den Boden darunter vor. Graben Sie ihn um, geben Sie Dünger und Sand hinzu und graben Sie alles erneut um. Biegen Sie den Trieb zum Boden und fixieren Sie ihn mit einer Drahtklammer. An der Klammerstelle sollten Sie gießen und den Boden lockern. Der Absenker bewurzelt sich in etwa einem Jahr. Nach der Bewurzelung kann die junge Pflanze an den endgültigen Standort gesetzt werden.

Wacholder im Garten

Zunächst bestimmen Sie den Pflanzort. Für optimales Wachstum wählen Sie am besten einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Dann heben Sie Pflanzlöcher von etwa achtzig Zentimetern Tiefe aus. Auf den Boden können Sie Kompost oder fertige nährstoffreiche Erde geben.

Zur schnelleren Bewurzelung sollten Sie dem Boden mineralischen Dünger beimischen. Bei zu verdichtetem Boden ist eine Drainageschicht aus feinem Kies erforderlich.

Nach der Vorbereitung der Löcher befeuchten Sie diese und setzen die Pflanze vorsichtig samt dem Wurzelballen ein. Füllen Sie die Erde auf und drücken Sie sie fest.

Die Pflanzung und spätere Pflege dieser Sorte unterscheidet sich kaum von der anderer Nadelgehölze.

Die erste Bewässerung führen Sie mit maximal zwei Gießkannen durch. Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte mindestens einen Meter betragen. Für den Winter bedecken Sie den Wacholder mit Sägemehl.

Innerhalb der ersten Woche nach der Pflanzung gießen Sie den Strauch mit einem Wurzelstimulator und behandeln die Zweige mit dem Präparat Epin. Die Behandlung muss reichlich erfolgen; das Präparat sollte förmlich von den Zweigen tropfen.

Im Zeitraum von Februar bis Anfang Mai des ersten Wachstumsjahres decken Sie die Pflanze locker mit einem weichen, feinmaschigen Netz ab (erhältlich im Baumarkt). Dies verhindert Verbrennungen durch die UV-Strahlen der Frühlingssonne. Bei horizontalen Wacholdern verdunsten die Nadeln ganzjährig Feuchtigkeit, während die Wurzeln im Frühjahr noch nicht aufgetaut sind und die Sonne bereits brennt, was zum Austrocknen der Nadeln führt. Daher sollten Sie im Frühjahr den Boden um den Strauch auftauen, dann kann er besser Wasser aufnehmen. Beginnen Sie daher sinnvollerweise Mitte März mit dem Gießen; gleichzeitig sollte der Schnee um den Strauch entfernt werden.

Die Pflege des Strauches ist recht einfach; es sind lediglich einige allgemeine Regeln zu beachten.

  1. Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu stark. Um die Feuchtigkeit zu halten, können Sie den Boden um die Pflanze herum mulchen.
  2. Im Frühjahr sollten Sie die alten, vertrockneten, erfrorenen Äste beschneiden.
  3. Sie sollten drei Mal pro Saison sowohl mineralische als auch organische Düngemittel ausbringen.
  4. Unkraut hindert den Wacholder an der richtigen Entwicklung, daher sind Jäten und Lockern des Bodens um den Strauch herum notwendig.

Krankheiten

Im Allgemeinen sind Wacholder recht resistent gegen Krankheiten, aber Sie sollten dennoch die Gefahren kennen, die dem Strauch drohen.

  1. Rost — ist eine Krankheit, die jede Wacholdersorte befallen kann. Symptome sind rötliche Nadeln und vertrocknende Triebe. Bei diesen Anzeichen sollten Sie den beschädigten Strauch weiter weg von anderen Pflanzen umpflanzen und mit einem Präparat wie Arzerid besprühen; auch eine Düngung mit Mikrodüngern ist möglich.
  2. Gefahr für den Nadelbaum stellen auch Schädlinge wie Spinnmilben, Blattläuse und Schildläuse dar. Gegen die Insekten wird der Strauch mit speziellen Präparaten (Karbofos, Fitoverm usw.) behandelt.
  3. Pilze können die Wurzeln und Triebe der Pflanze befallen. In diesem Fall beginnt der Wacholder zu vertrocknen, und auf den Zweigen bildet sich ein weißlicher Belag. Bei Befall mit Fäulnis und Pilz ist es am besten, den kranken Strauch vollständig zu entfernen und den Boden mit Desinfektionsmitteln zu behandeln. Zur Vorbeugung sollten Sie die Pflanzen regelmäßig mit Insektiziden behandeln.

Nutzen

Abgesehen davon, dass Blue Chip auf dem Grundstück schön aussieht, hat die Pflanze auch nützliche Eigenschaften. Der nützlichste Teil des Strauches sind seine Früchte. In der Volksmedizin sind sie als Mittel gegen Nieren- und Blasenerkrankungen sowie Hautkrankheiten (z. B. Ekzeme) bekannt. Aus den Zweigen wird ein Sud zubereitet, der hilft, einen Allergieanfall zu lindern, und ein Sud aus den Wurzeln behandelt Bronchitis und andere Erkrankungen der Lunge und der Atemwege.

Siehe auch:
Bodenbearbeitung vor dem Pflanzen von Kartoffeln

Auch in der Küche finden die Wacholderbeeren Verwendung. Sie werden als Gewürz zu Fisch- und Fleischgerichten hinzugefügt, in gemahlener Form — zu Saucen und Marinaden.

Aus dem Holz des Wacholders werden Bleistifte und sogar Geschirr hergestellt. In Behältern aus Wacholder verderben Lebensmittel lange nicht, da das Holz eine antimikrobielle Wirkung hat.

Bekannt ist auch die Eigenschaft der Nadelbäume, die Luft von Pilzen und anderen krankheitserregenden Mikroorganismen zu «reinigen». Die Immunität eines Menschen, der auf seinem Grundstück einen Wacholder hat, ist recht hoch.

Landschaftsgestaltung

Der Wacholder 'Blue Chip' ist sowohl im Winter als auch im Sommer schön; mit ihm lassen sich verschiedene Landschaftskompositionen auf dem Grundstück gestalten. Er sieht wunderbar aus in Steingärten, neben künstlichen Teichen und bei der Gestaltung von Blumenbeeten, wo er die Schönheit der gepflanzten Blumen unterstreicht. Man kann ihn als lebenden Teppich auf einem Abschnitt des Grundstücks oder neben einem Steinhügel verwenden.

Fazit

Ein ungewöhnlicher und sehr schöner horizontaler Wacholder der Sorte Blju Tschip wird den Garten, den Hof und das städtische Blumenbeet schmücken und verschönern. Ein zusätzlicher Vorteil — der Wacholder reinigt wie alle Nadelbäume die Luft hervorragend von Abgasen und gesundheitsschädlichen Mikroorganismen. Die Pflege ist einfach. Deshalb lohnt es sich, sich für eine so effektvolle und nützliche Pflanze zu entscheiden.

Wacholder horizontal Blju Tschip: Anbau und Pflege

Jeder Gärtner geht sehr sorgfältig an die Auswahl der Kultur heran, die in seinem Blumenbeet prangen soll. Neben Blütenpflanzen können auch Nadelbäume das Blumenbeet schmücken. Heute gibt es eine recht große Auswahl an Sorten und Arten. Ein Blumenbeet, in dem der horizontale Wacholder Blju Tschip verwendet wird, wird sehr gut aussehen.

Beschreibung des horizontalen Wacholders Blju Tschip (Horizontalis Juniperus Blue Chip) in der Landschaftsgestaltung

Die betreffende Kultur hat im Volksmund den Namen – ausgebreiteter Wacholder erhalten. Dies liegt daran, dass die Pflanze ein zweihäusiger kriechender Strauch ist. Sie hat lange kriechende Zweige, an denen sich kurze und zahlreiche Seitenzweige befinden.

Der horizontale Wacholder Blju Tschip ist eine dekorative Kultur, die sich durch blaugrüne oder silbrige Nadeln auszeichnet. Nach dem Einsetzen von Frost ändert sie ihre Farbe zu Purpur. Die Kultur hat Zapfen mit einem Durchmesser von 5-8 cm. Der horizontale Wacholder Blju Tschip stammt aus Kanada und den USA. Er wächst an sandigen Ufern und Hügelhängen.

Da der Strauch klein ist, eine kriechende Form hat und fast am Boden anliegt, wird die Pflanze oft als flach bezeichnet. Die geringe Größe des Busches macht ihn windbeständig. Es wird auch interessant sein zu erfahren, wie hoch der Wacholder ist.

Der horizontale Wacholder stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, er passt sich hervorragend an neue Bedingungen an und erfordert keine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Pflege. Allerdings sollte die Kultur an Standorten wachsen, wo eine erhöhte Luftfeuchtigkeit herrscht. Vom Aussehen her steht die Pflanze anderen kriechenden Kulturen dieser Gattung in nichts nach.

Diese Kultur hat helle Nadeln. Sie haben einen satten Grünton. Sobald die Kälte einsetzt, können sie dunkler werden und einen braunen Ton annehmen. Die Nadeln des Wacholders sind nadelartig. An den Spitzen sind sie spitz. Ihre Länge erreicht 8 mm. Die Nadeln liegen eng an den Zweigen an, und auf jeder Nadel befinden sich zwei Stomata-Linien. Es wird auch interessant sein, mehr über den Wacholder Blue Alps zu erfahren.

Im Video – Pflanzung des horizontalen Wacholders Blju Tschip:

>Der horizontale Wacholder 'Blue Chip' wird als Zierpflanze verwendet, aus der ein echter grüner Teppich entstehen kann. Er bedeckt nicht nur Bodenflächen, sondern auch Hauswände. Sehr attraktiv wirkt die Kultur im Steingarten. Dort kriecht sie mit kriechenden Zweigen über die Steine. Auch eignet sie sich hervorragend für Böschungen, Hänge und zur Gestaltung von Rabatten. Aufgrund seines Zwergwuchses wird der Wacholder oft in Containern oder Hängebehältern kultiviert.

Und so sieht eine schnell wachsende mehrjährige Hecke auf dem Foto aus. In diesem Artikel können Sie es sehen.

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Pflanzung

Die betreffende Sorte des Horizontalen Wacholders wird durch Stecklinge vermehrt. Wenn Samen verwendet werden, gehen alle Sortenmerkmale verloren. Die Pflanze wächst langsam. Sie sollte an Standorten mit Sonne und Halbschatten angebaut werden. Die Pflanze darf jedoch nicht häufig umgepflanzt werden, da sie dies nicht mag. Daher sollte, sobald der Wacholder Wurzeln geschlagen hat, sofort ein dauerhafter Standort festgelegt werden.

Für die Pflanzung des Horizontalen Wacholders 'Blue Chip' muss Mitte Mai ein Steckling geschnitten werden. Seine Länge sollte 10–12 cm betragen. Der Setzling muss etwa 5 cm von den Nadeln befreit werden, wobei die Rinde der älteren Pflanze nicht berührt werden sollte.

Damit die Pflanze schnell wächst, muss der Steckling vor dem Einpflanzen in eine spezielle Stimulationslösung gelegt werden. Die Dauer dieses Vorgangs beträgt 30 Minuten. Der Boden für die Bewurzelung sollte aus Sand und Torf bestehen. Nehmen Sie diese Bestandteile zu gleichen Teilen. Es wird auch interessant sein, mehr über die Pflanzung des blauen kriechenden Wacholders zu erfahren.

Im Video sehen Sie, wie die Pflanzung des Wacholders erfolgt:

>Den Steckling fest an den Boden drücken und mit Folie abdecken. Die Erde nach der Pflanzung muss von Zeit zu Zeit bewässert werden, um ein Austrocknen zu vermeiden. Nach 1,5 Monaten können die Setzlinge Wurzeln schlagen, und Ende Juni können die Stecklinge ins Freiland gesetzt werden. Über die Vermehrung der Blauen Fichte durch Stecklinge informiert dieser Link.

Die erste Überwinterung der Pflanzen sollte unter einer Abdeckung erfolgen. Dafür werden Sackleinen oder Reisig verwendet. Wenn die Pflanze größer ist, kann sie Frost widerstehen, sodass man sie im Winter ohne besondere Abdeckung lassen kann.

Horizontaler Wacholder 'Blue Chip' ist eine Pflanze, die keiner besonderen Pflege bedarf. Aber wie jede Kulturpflanze erfordert sie etwas Aufmerksamkeit. Beispielsweise liebt der Strauch Licht und mäßige Feuchtigkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Pflanze sich nicht an einem halbschattigen Standort normal entwickeln und wachsen kann. Bei Trockenheit benötigt der Wacholder eine Beregnung seiner Krone. So behält der Strauch seine Farbe und schützt die Zweige vor dem Austrocknen. Auch muss die Pflanze gegossen werden; wie man einen Sprinkler zur Bewässerung des Gartens selbst baut, hilft das Video in diesem Artikel zu verstehen.

Im Winter muss die Pflanze mit einer Abdeckplane geschützt werden. Dann verbrennt die winterliche, schwache Sonne die Blätter nicht und der Frost vernichtet die Pflanze nicht endgültig. Beim Pflanzen müssen die Herkunft und die Anbauanforderungen der Pflanze berücksichtigt werden.

Darüber hinaus umfasst die Pflege der Pflanze den Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Obwohl sie den Strauch selten befallen, können sie bei Nichteinhaltung bestimmter Anforderungen Schaden verursachen. Am häufigsten sind dies Blattläuse, Spinnmilben und Motten. Zu ihrer Bekämpfung sollten Präparate eingesetzt werden, die im Fachhandel erhältlich sind. Für diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, wie man einen Wacholder richtig pflegt, empfiehlt es sich, diesem Link zu folgen und den Inhalt des Artikels zu lesen.

Im Video: Wie pflegt man einen Wacholder?

>Bei der Pflege der Pflanze ist auf mäßiges Gießen zu achten. Wenn der Sommer trocken ist, sollte sie pro Saison 2-3 Mal gegossen werden. Die Norm für erwachsene Pflanzen beträgt 10-30 Liter. Achten Sie darauf, dass kein stehendes Wasser vorhanden ist. Andernfalls kann das Wurzelsystem verfaulen.

Während der Trockenzeit muss die Pflanze mit Stickstoff- oder Volldünger gedüngt werden. Es ist verboten, Vogel- oder Rinderkompost unter den Strauch zu geben. Dadurch verbrennen die Wurzeln und der Strauch geht ein. Außerdem darf der Boden um den Wacholder herum nicht gelockert werden. Da das Wurzelsystem von Nadelgehölzen zum Flachwurzler-Typ gehört, verschlechtert sich durch das Lockern die Nährstoffversorgung des Stammes.

Dadurch beginnt der Strauch zu verkümmern. Für den horizontalen Wacholder reicht es völlig aus, den Boden zu mulchen. Dazu wird Nadelboden verwendet, der im Wald gesammelt wurde.

Horizontaler Wacholder 'Blue Chip' ist eine Zierpflanze, die von Gärtnern verwendet werden sollte, die nicht viel Zeit für die Pflege eines Beetes aufwenden möchten. Mit dieser Sorte des Nadelstrauchs lassen sich vielfältige Kompositionen gestalten. Darüber hinaus kann der Wacholder sowohl einzeln als auch zusammen mit anderen Pflanzen gepflanzt werden. Die Pflanze gedeiht hervorragend sogar mit Blühpflanzen und ergibt eine unglaublich schöne und originelle Komposition. Lesen Sie auch über die Pflanzung und Pflege von Leimkraut (Lychnis) in diesem Material.

Wacholder horizontal 'Blue Chip': Beschreibung, Pflanzung und Pflege

Wacholder Blue Chip ist eine Pflanze, die zu den niedrig wachsenden Nadelgehölzen gehört. Im Gegensatz zu vielen anderen Sträuchern wächst er nicht in die Höhe, sondern parallel zum Boden (in die Breite) und bedeckt diesen (daher seine inoffizielle Bezeichnung als Bodendecker).

Die Sorte des Wacholders Blue Chip ist bei Hobbygärtnern am beliebtesten.

Herkunft von Blue Chip

Die Sorte wurde von kanadisch-amerikanischen Züchtern entwickelt. Der Name wurde zu Ehren des gleichnamigen Finanzunternehmens vergeben, das bei vielen amerikanischen Bürgern Ansehen und Vertrauen genießt. Dadurch erhielt der Ausdruck ‚Blue Chip‘ eine andere Bedeutung als die standardmäßige ‚blaue Chip‘. Für amerikanische Bürger bedeutet die Wortkombination seit vielen Jahren ‚höchste Qualität‘.

Horizontaler Wacholder Blue Chip

Beschreibung und Eigenschaften der Sorte

Der Wacholder Blue Chip ist eine niedrig wachsende Pflanze von außergewöhnlicher Schönheit. Aufgrund seines Aussehens belegte er im Jahr 2004 den ersten Platz unter allen Zierpflanzen der Welt. Der Wettbewerb fand in Polen statt, wo sich zu dieser Zeit fast alle Liebhaber von Nadelgehölzen versammelten.

Die Höhe des Strauches erreicht maximal 40 cm, während die Breite bis zu eineinhalb Meter betragen kann. Es handelt sich um eine immergrüne Nadelpflanze.

Achtung! Die Fruchtbildung ist für den horizontalen Wacholder Blue Chip ein eher seltenes Phänomen. Wenn es jedoch vorkommt, können sich an dem Strauch in geringer Anzahl kleine grüne, runde Beeren bilden.

Der Wert dieser Art liegt hauptsächlich in ihren üppigen, blaugrünen Zweigen mit einem grauen Belag. Sie sind sehr schön – dicht und flauschig, breiten sich wie eine prächtige Decke über dem Boden aus. Im Herbst färbt sich der Wacholderstrauch in eine elegante lila-burgunderrote Farbe.

Pflanzung – Grundregeln

Damit die Pflanze im Garten gut anwächst, sollte man sie gleich nach dem Kauf aus dem Laden einpflanzen. Um alles richtig zu machen, empfiehlt es sich, den Verkäufer zu konsultieren und auch die Ratschläge erfahrener Pflanzenzüchter zu lesen. Vorab muss ein geeigneter Platz für den Strauch im Garten ausgewählt werden. Wichtig ist, dass er ausreichend Fläche hat und nach Möglichkeit maximal mit Sonnenlicht und Wärme versorgt wird. Der Strauch sollte nicht an einem schattigen Ort stehen.

Es ist wichtig, dass die Pflanze genügend Platz hat.

An der ausgewählten Stelle muss ein Loch ausgehoben und mit Wasser gefüllt werden. Zuvor sollten die Wurzeln der Pflanze im Behälter gründlich gewässert werden.

Wichtig! Für ein schnelles Anwachsen des Strauches kann man in das ausgehobene Loch nährstoffreiche Erde geben, die aus Rasenerde, Torf und Sand zu gleichen Teilen besteht.

Man kann den Boden auch mit verschiedenen Mineraldüngern anreichern, die speziell für Nadelgehölze bestimmt sind. Bei schwerem Lehmboden sollte man vorher eine Drainageschicht (20 cm) aus kleinen Flusssteinen und Kies anlegen, um die Feuchtigkeitsaufnahme zu verbessern und die Wurzeln mit Luft zu versorgen.

Wenn der Boden alle notwendigen Mineralstoffe für das Wachstum des Wacholders enthält, wird auch sein dekoratives Aussehen maximiert.

Kultivierung der Pflanze

Pflanzung und Pflege des Wacholders 'Blue Chip' unterscheiden sich kaum von denselben Maßnahmen bei anderen Nadelgehölzen.

Das Einpflanzen der Pflanze in den Boden erfolgt nach dem Schema 1 x 1,5 Meter. Ein geringerer Abstand zwischen den Sträuchern sollte nicht sein.

Vermehrung des Wacholders durch Absenker

Nach der Pflanzung muss der Strauch reichlich mit verschiedenen chemischen Präparaten für Wurzeln und Zweige behandelt werden (deren Namen können in Fachgeschäften erfragt werden).

Vor der Behandlung mit den Präparaten sollte man die Anleitung sorgfältig studieren und die Wurzeln des Wacholders mit klarem Wasser in einer Menge von nicht mehr als 18 Litern pro Strauch gießen.

Obwohl die Winterhärte des Strauches hoch ist, sollte man sich um die junge Pflanze kümmern. Vor der Einwinterung sollte die Wurzelzone isoliert werden – reichlich mit trockenen Sägespänen bestreuen oder mit Jute abdecken.

Wichtig! Nach der ersten Überwinterung sollte der junge Strauch vor der UV-Strahlung der Sonne mit einem luftdurchlässigen Material geschützt werden.

Wenn dies nicht getan wird, kann der Wacholder austrocknen, da die Feuchtigkeitsverdunstung das ganze Jahr über stattfindet, der Boden im Frühjahr aber noch nicht aufgetaut ist. Die Wurzeln haben einfach noch keine Möglichkeit, daraus Feuchtigkeit aufzunehmen.

Zur schnellen Wiederaufnahme der Wurzeltätigkeit des Strauches wird empfohlen, den Boden selbst aufzutauen (dies kann mit einem Lötbrenner geschehen, aber allmählich, Hauptsache, nicht übertreiben und den Strauch nicht beschädigen).

Wenn alle diese Maßnahmen rechtzeitig durchgeführt werden, kann die Bewässerung des Strauches bereits Mitte März wieder aufgenommen werden. Mit dem Erscheinen der warmen Frühlingssonne sollte die Abdeckung, mit der die Pflanze bedeckt war, entfernt werden.

Besonderheiten der Pflege

Damit der Wacholderstrauch schön und gesund ist, müssen Standort und Boden richtig ausgewählt werden.

Der Standort sollte offen sein, idealerweise, damit die Sonnenstrahlen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf die Pflanze treffen. Falls dieses Bedürfnis der Pflanze nicht erfüllt werden kann, ist ein Standort mit leichter Beschattung zulässig.

Wacholder verträgt einen Rückschnitt problemlos.

Der Wacholder 'Blue Chip' steht Wasser positiv gegenüber, obwohl zu große Mengen und tägliches gründliches Gießen die Pflanze schädigen können. Es reicht, den Strauch 1-2 Mal pro Woche zu gießen, in trockenen Sommern muss die Bewässerung auf bis zu vier Mal erhöht werden.

Idealer Boden für das Wachstum des Wacholders ist sandig, schwach sauer und nährstoffreich (gleichzeitig).

Im Übrigen ist die Pflege dieser Wacholderart recht einfach. Die Pflanze ist völlig anspruchslos und erträgt Fröste tapfer.

Besonderheiten der Vermehrung der Kultur

Es sind drei Methoden der Vermehrung von Nadelgehölzen bekannt:

  • durch Stecklinge;
  • Ableger von Seitentrieben;
  • durch Samen.

Da der Wacholder 'Blue Chip' eine bodendeckende Sorte ist, entfällt die Option der Stecklingsvermehrung. Die Samenvermehrung ist sehr langwierig und führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis.

Die einzige realistische Möglichkeit, den Wacholder 'Blue Chip' zu vermehren, ist die Anzucht aus Absenkern.

Die Samenvermehrung ist sehr langwierig

Wie geht das? Im Grunde ist es nicht so kompliziert, wie es scheint; Hauptsache, Geduld.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vermehrung des Wacholders 'Blue Chip' sieht wie folgt aus:

  1. Für die Gewinnung von Absenkern wird ein geeigneter Strauch mit ausreichend gutem Material für die weitere Vermehrung ausgewählt. Es werden junge und gesunde Triebe benötigt.
  2. Anschließend wird der Boden vorbereitet. Ist er lehmig, wird er gelockert und eine Drainage angelegt; in anderen Fällen wird er lediglich gründlich gedüngt. Die Erde sollte dieselbe sein wie bei der ersten Einpflanzung der im Handel gekauften Pflanze.
  3. Dann wählt man einen gesunden Trieb aus, biegt ihn nieder und bedeckt ihn mit Erde. Man drückt ihn leicht an und befestigt den Trieb mit einer (vorzugsweise metallenen) Klammer am Boden.
  4. Die festgesteckte Stelle wird regelmäßig gegossen und gelockert, um eine bessere und schnellere Bewurzelung zu erreichen.
  5. Nachdem der abgesenkte Trieb Wurzeln geschlagen hat und eigenständig existieren kann (dies kann bis zu einem Jahr dauern), muss er in einiger Entfernung vom 'Spender' umgepflanzt werden.

Somit kann ein Liebhaber von Zierpflanzen, der auf seinem Grundstück mindestens ein Exemplar des Wacholders 'Blue Chip' besitzt, leicht die Vermehrung organisieren und dabei vielleicht sogar Geld verdienen.

Krankheiten

Nadelgehölze sind gegenüber Krankheiten sehr widerstandsfähig. Es gibt jedoch Krankheiten, die dem Gartenschönheit schaden können:

  • Wenn ein Strauch trotz ausreichender Bewässerung und sorgfältiger Pflege plötzlich zu vergilben und zu vertrocknen beginnt, handelt es sich höchstwahrscheinlich um die als Rost bezeichnete Krankheit. Werden derartige Symptome an einem der Sträucher festgestellt, muss die Sicherheit der anderen gewährleistet werden, und der 'Kranke' sollte bis zur vollständigen Genesung an einen separaten Standort umgesetzt werden. Die Behandlung des Strauches erfolgt durch Düngung des Bodens im Wurzelbereich sowie durch Besprühen der Zweige mit speziellen Präparaten.
  • Eine nicht geringere Gefahr für den Wacholder stellen nadelfressende Insekten dar (Schildläuse, Blattläuse u. Ä.). Wie auch bei Rost müssen die Sträucher mit Insektiziden besprüht werden, die speziell für Nadelgehölze vorgesehen sind.
  • Wenn zusätzlich zu den vertrocknenden Zweigen ein weißer Belag auf dem Strauch erscheint, ist dies ein Zeichen dafür, dass ein Fäulnispilz die Pflanze befallen hat. In diesem Fall kann die Pflanze nicht geheilt werden; sie wird absterben. Der Strauch sollte so schnell wie möglich aus dem Boden gerodet und vollständig verbrannt werden. Der Boden an dieser Stelle sollte desinfiziert werden.

Bei unbekannten Krankheiten sollte man, um die anderen Sträucher zu schützen, die befallene Pflanze unverzüglich entfernen und den Boden desinfizieren.

Sie sollten sich die wichtigsten Krankheiten des Wacholders und ihre Symptome gut einprägen, um sie schnell zu erkennen und dann fachkundig mit der Behandlung des Strauches zu beginnen oder sich von einer hoffnungslos kranken Pflanze zu trennen.

Blue Chip – eine ausgezeichnete Wahl für die Landschaftsgestaltung

Diese Wacholderart wird häufig zur Gestaltung von Landschaften verwendet.

Dieser prächtige und elegante Strauch kann jeden Garten verschönern. Mit ihm werden oft einzigartige Rabatten und Steingärten gestaltet. Außerdem kann Blue Chip eine raffinierte Dekoration für ein Blumenbeet sein.

Blue Chip – eine ausgezeichnete Wahl für die Landschaftsgestaltung

Neben der äußeren Schönheit ist diese Wacholdersorte ein hervorragender Kämpfer gegen Keime und Bakterien. Das ist ein weiterer guter Grund, diese Pflanze zu erwerben.

Wacholder Blue Chip ist ein völlig pflegeleichter, schöner und edler Strauch. Er besitzt viele interessante Eigenschaften, die sich positiv auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auswirken. Die wunderbare Farbpalette ermöglicht es, mit diesem Wacholder jede Landschaftsgestaltung zu verschönern. Eine exquisite, schöne, antimikrobielle Pflanze – ist das nicht ein Grund, den eigenen Garten damit zu veredeln?

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