Fliederpflanzung im Herbst

Flieder: Besonderheiten der Herbstpflanzung

Flieder ist eine der Lieblingspflanzen von Gärtnern. Die pflegeleichten Sträucher sehen auf dem Grundstück ordentlich aus und verbreiten im Frühling einen wunderbaren Duft. Der Strauch hat viele Kultursorten. Die üppigen Blütenstände in verschiedenen Formen und Farben werden sowohl von Züchtern als auch von gewöhnlichen Hobbygärtnern geliebt. Bei Anfängern kann die Fliederpflanzung viele Fragen aufwerfen.

Im Großen und Ganzen kann der schön blühende Strauch von selbst wachsen. In nur wenigen Jahren verwandeln sich ein paar Setzlinge in dichtes Dickicht. Aber um eine wirklich üppige Blüte zu gewährleisten, müssen Sie einige Feinheiten kennen. In erster Linie sind dies die Pflanzregeln.

Wann pflanzen Sie Flieder im Herbst?

Fliederpflanzung im Herbst

Die beste Zeit für die Fliederpflanzung ist Ende Sommer bis Anfang Herbst. Zu dieser Zeit ist die Pflanze bereits fast in die Ruhephase übergegangen. Es stehen jedoch noch genügend sonnige, warme Tage bevor, damit sie gut einwurzeln und sich an den neuen Standort gewöhnen kann. Dies sind die Hauptvorteile der Herbstpflanzung. Diese Angaben gelten für die Region Moskau. In südlichen Regionen verschiebt sich der Pflanzzeitraum näher an Ende September. In nördlichen Gebieten pflanzt man dagegen Anfang bis Mitte August.

Standort

Für die Pflanzung von Flieder im Freiland eignet sich sowohl eine sonnige Seite als auch ein schattiger Teil des Gartens. Im ersten Fall wird die Blüte jedoch üppiger und prächtiger sein. Die Sträucher mögen keinen sehr feuchten Boden. Sie gedeihen nicht an sumpfigen Stellen, an denen der Grundwasserspiegel 1,5 Meter übersteigt. Flieder mag auch keinen Lehmboden.

Der Standort muss nicht perfekt eben sein. Der Strauch wächst auch gut an südwestlichen oder südöstlichen Hängen, die viel natürliches Licht erhalten.

Besonderheiten der Pflanzung

Damit die Triebe normal wachsen und sich entwickeln können, wird ein Standort mit einem Radius von mindestens 2 m benötigt. Wenn mehrere Sträucher nebeneinander gepflanzt werden sollen, empfehlen erfahrene Gärtner bei der Frage, wie man Flieder pflanzt, einen Abstand von 1–1,5 m zwischen den benachbarten Pflanzen.

Wie pflanzen Sie Flieder richtig?

Um einen Strauch zu pflanzen, wird zunächst ein Pflanzloch ausgehoben. Seine Größe hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Auf fruchtbarem Boden reicht eine Vertiefung von 50 x 50 cm. Wenn der Boden am Pflanzort nicht nährstoffreich ist, wird das Loch auf einen Meter vergrößert, um genügend Nährsubstrat einfüllen zu können. Geeignet ist eine Mischung aus Erde, Kompost oder Humus, Asche und Superphosphat.

Vor dem Einpflanzen in den Boden muss der Flieder-Setzling vorbereitet werden. Dazu werden nur die lebensfähigen Wurzeln belassen. Tote Wurzeln erkennt man, indem man die Spitze leicht abbricht. Ist sie innen dunkel und bricht leicht, kann sie bedenkenlos entfernt werden. Gesunde Wurzeln haben an der Schnittstelle eine satte grüne Farbe und sind zudem fest und elastisch.

Beim Pflanzen von Flieder ist es wichtig, die junge Pflanze richtig tief zu setzen. Handelt es sich um einen veredelten Strauch, wird er so tief eingegraben, dass der Abstand von der Bodenoberfläche bis zum Wurzelhals 3 cm beträgt. Dies hilft, das Austreiben unerwünschter Triebe in Zukunft zu vermeiden. Wenn das Ziel hingegen ist, den Flieder zu vermehren, sollte der Wurzelhals im Gegenteil leicht mit Erde bedeckt sein. Dann erscheinen bereits im nächsten Frühjahr junge Triebe aus dem Boden, die als Pflanzmaterial verwendet werden können.

Der Strauch wird in das Pflanzloch gesetzt und der freie Raum mit dem vorbereiteten Substrat aufgefüllt. Die Erde um den Strauch wird gut festgedrückt und reichlich gewässert. Damit die Pflanze besser anwächst, können kleine Sträucher zusätzlich mit Sägemehl oder Torf gemulcht werden. Erwachsene Sträucher benötigen bei einer Umpflanzung diesen Vorgang nicht.

Flieder ist eine frostbeständige Pflanze und verträgt Temperaturschwankungen gut. Um dem Strauch in den ersten Stunden eine ausreichende Feuchtigkeit zu gewährleisten, ist es besser, die Pflanzung bei bewölktem Wetter oder spät abends durchzuführen.

Video «Fliederpflanzung im Herbst — Anbautechnik»

Pflege des Flieders nach der Pflanzung

Damit die Pflanze gut anwächst und bereits im nächsten Frühjahr mit üppigem Grün und den ersten Blüten erfreut, ist nicht nur die richtige Pflanzung des Flieders im Herbst wichtig, sondern auch die angemessene Pflege. Der Strauch liebt regelmäßiges Gießen. Man sollte es jedoch nicht übertreiben. Zu viel Wasser kann den Wurzeln schaden.

Entfernen Sie Unkraut rund um den Pflanzort, damit der Strauch die maximale Menge an Nährstoffen aufnehmen kann.

Alle zwei Jahre müssen Sie Düngemittel mit Kalium und Phosphor verabreichen. Diese Maßnahme wird Mitte August durchgeführt. Im Frühjahr, nachdem der Schnee geschmolzen ist, kann der Boden zusätzlich mit Stickstoffdünger angereichert werden.

Fliederschnitt

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Pflege des Strauches ist der Rückschnitt der Triebe. Unmittelbar nach der Blüte müssen die Zweige mit verwelkten Blütenständen entfernt werden. Dann bilden sich an den neuen Zweigen frische Knospen. Wenn man den Rückschnitt auf das Ende des Sommers verschiebt oder die alten Blütenstände überhaupt nicht entfernt, wird der Strauch im Frühjahr nicht blühen.

Damit der Flieder ein gepflegtes dekoratives Aussehen hat, führen Sie einen Formschnitt zur Kronenbildung durch. Dabei belassen Sie nicht mehr als 10 junge gute Zweige und entfernen die übrigen. Ohne einen solchen Eingriff entsteht bereits nach einigen Jahren auf dem Grundstück kein dekorativer Strauch mehr, sondern wildes chaotisches Gestrüpp.

Wenn Sie rechtzeitig die Pflege nach der Pflanzung durchführen, wird der Flieder viele Jahre lang mit einer schönen üppigen Krone und reicher Blüte erfreuen.

Fliederpflanzung im Herbst

Der Flieder ist eine nicht allzu anspruchsvolle Pflanze. Der Anbau bereitet selbst Anfängergärtnern keine besonderen Schwierigkeiten. Dennoch müssen Sie bei der Planung der Fliederpflanzung im Herbst oder Frühjahr drei grundlegende Fragen klären: Wann pflanzt man am besten, wo pflanzt man und wie pflanzt man?

  1. Wann pflanzen
  2. Standortwahl für die Pflanzung
  3. Wie pflanzt man?

Wann pflanzen

Für die Mittelzone nennen Experten die optimale Pflanzzeit aller Fliedersorten von Ende August bis Mitte September. In südlichen Gebieten verschieben sich diese Termine auf Oktober bis November, in zentralen auf September bis Oktober. Die Herbstpflanzung gilt als zuverlässiger, aber Sie dürfen sich nicht verspäten. Andernfalls können die Sträucher nicht ausreichend Wurzeln schlagen, und ihr Zuwachs im nächsten Jahr wird minimal sein – nicht mehr als 15 cm.

Eine zu frühe Herbstpflanzung ist ebenfalls nicht wünschenswert – die Pflanze sollte sich im Ruhezustand befinden, wenn Blüte und Vegetation abgeschlossen sind. Als ein Indikator für die Bereitschaft zur Umpflanzung bezeichnen erfahrene Gärtner die Blätter. Wenn sie bereits abgefallen sind, ist das Pflanzen zu spät. Falls Sie den Flieder dennoch zu einem späten Zeitpunkt pflanzen müssen, sollten Sie bei nahenden Frösten die Baumscheiben zusätzlich abdecken – mit trockenen Blättern, Torf, Sägespänen. Im Frühjahr wird diese Abdeckung entfernt, um die Erwärmung des Bodens durch die Sonne nicht zu behindern.

Standortwahl für die Pflanzung

Der beste Boden für die Fliederpflanzung ist neutral. Sauren Boden behandeln Sie besser vorab mit Kalk oder Dolomitmehl. Das Grundwasser sollte, wie bei den meisten Sträuchern, in einer Tiefe von mindestens eineinhalb Metern liegen. Der Standort ist am besten eben, notfalls mit einer leichten Neigung. Diese Pflanze verträgt Halbschatten gut, blüht aber dennoch üppiger in der Sonne. Lehmige sowie nasse und sumpfige Böden sind für Flieder ungeeignet.

Wenn der Boden am vorgesehenen Pflanzort des Flieders arm ist, sollten Sie unbedingt zusätzliche Dünger ausbringen. Dies kann Kompost oder Stallmisthumus sein – 15 bis 20 Kilogramm pro Pflanze, Holzasche – bis zu 300 Gramm, Superphosphat – 20 bis 30 Gramm. Bei saurem Boden kann die Aschedosis verdoppelt werden, auf bis zu 600 Gramm pro Pflanzloch. Im Idealfall sollte der Säuregehalt der Bodenmischung (pH) zwischen 6,6 und 7,5 liegen.

Wie pflanzen

Beim Pflanzen von Flieder muss zunächst die Art des verwendeten Materials berücksichtigt werden. Triebe von wurzeleigenen Sträuchern, die von den Mutterpflanzen getrennt werden, pflanzt man in der Regel einige Zentimeter tiefer als die Stelle, an der die Wurzeln beginnen. Diese Methode versorgt den Setzling ausreichend mit Wasser und fördert die weitere Wurzelbildung. Bei einem schwach entwickelten Wurzelsystem ist es besser, den oberirdischen Teil der Ableger direkt nach dem Pflanzen zurückzuschneiden. Im Herbst richtig gepflanzte Ablegerpflanzen blühen im dritten Jahr.

Bei veredelten Setzlingen ist es wichtig, die Art der Unterlage zu berücksichtigen. In der Regel werden Edelflieder-Sorten entweder auf Liguster, auf Ungarischen Flieder oder auf einen Wildling – den Gemeinen Flieder – veredelt. In den ersten beiden Fällen sollten die Setzlinge tiefer gesetzt werden, jedoch nicht mehr als 8 cm. Dies geschieht, um die Edelveredelung auf eigene Wurzeln zu überführen. Um Staunässe zu vermeiden, wird oft empfohlen, um die Veredelungsstelle herum Flusssand aufzuschütten.

Anders verhält es sich mit Setzlingen, die auf Fliederwildling veredelt wurden. Der Wurzelhals muss in diesem Fall unbedingt 2–3 cm über dem Bodenniveau liegen. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass wilde Fliedertriebe aus dem Stamm wachsen.

Die Größe der Pflanzlöcher bei der Herbstpflanzung von Flieder beträgt in der Regel 50x50x50 cm. Ist der Boden jedoch zu nährstoffarm, wird empfohlen, sie zu verdoppeln, um die ausgehobene Erde vollständig durch eine fruchtbare Mischung ersetzen zu können. Die Erdmischung für die Löcher wird unmittelbar vor dem Pflanzen vorbereitet. Sie sollte organische Düngemittel und eine kleine Menge Asche enthalten.

Fliedersetzlinge wurzeln recht langsam an. Daher sollten sie, wenn möglich, mit einem großen Erdballen gepflanzt werden.

Flieder pflanzen

Flieder ist eine recht robuste und pflegeleichte Kulturpflanze, was ein erheblicher Pluspunkt zu ihrer erstaunlichen Schönheit ist. Daher ist sie bei Gärtnern so beliebt. Die Nichteinhaltung bestimmter agrotechnischer Anforderungen kann jedoch dazu führen, dass die Blüte des Flieders nicht so üppig und leuchtend ist, wie es die Sorte verspricht, und manchmal dazu, dass die Pflanze verkümmert und im Wachstum deutlich zurückbleibt. Besonders ärgerlich ist dies, wenn für die Pflanzung eine schöne Sorte und gesunde Setzlinge ausgewählt wurden.

Flieder pflanzen

Fliedersetzlinge mit geschlossenem Wurzelsystem können von April bis Anfang September gepflanzt werden. Bei später Pflanzung wurzelt die Pflanze schlechter an und zeigt nur minimales Wachstum. Dies ist besonders im Herbst zu beachten, da die Bewurzelung des Flieders bei Bodentemperaturen über 18 Grad über mehrere Wochen erfolgt, und in der gemäßigten Zone sind solche Bedingungen von September bis Frühjahr selten. Für die Pflanzung von Fliedersetzlingen mit offenem Wurzelsystem wählt man besser die Zeit von Ende August bis Anfang September.

Sie müssen einen Standort für die Pflanzung wählen, der ausreichend Licht bietet, aber gleichzeitig vor starkem Wind geschützt ist. Lichtmangel kann die Blütenfülle des Flieders erheblich verringern, während zu viel Licht bei heißem Wetter zu einem schnellen Verblassen der Blütenstände führen kann. Der optimale Standort in Bezug auf die Beleuchtung ist ein Platz, der am Nachmittag Sonne erhält, also im Südwesten des Grundstücks. Niedrige Lagen sind nicht geeignet, da selbst eine kurzzeitige Staunässe im Boden die Gesundheit der Pflanze negativ beeinflussen kann.

Die Pflanzung von Flieder muss am Abend oder bei bewölktem Wetter erfolgen. Wenn die Setzlinge ein geschlossenes Wurzelsystem in Containern haben, warten sie leicht auf den günstigsten Pflanzzeitpunkt. Dazu müssen die Pflanzen in den Schatten gestellt und bei Austrocknung des Substrats in den Containern gegossen werden.

Der Abstand zwischen den Fliederbüschen hängt von der Sorte ab und beträgt ein bis drei Meter. Der Durchmesser des Busches der meisten Fliedersorten liegt im Bereich von 1,5 — 3,5 Metern, daher muss auch der Abstand zwischen den Pflanzen entsprechend eingehalten werden. Eine gegenseitige Beschattung der Büsche kann die Blühintensität verringern. Bei der Wahl des Abstands muss auch die Höhe des Busches berücksichtigt werden, insbesondere wenn die Flieder entlang einer Nord-Süd-Linie angeordnet sind. Ein Abstand von bis zu 1 — 1,5 Metern ist bei Gruppenpflanzungen sinnvoll, beispielsweise aus drei Büschen, dann muss der Abstand zwischen den Fliedergruppen jedoch auf 3,5 — 4 Meter vergrößert werden. Bei der Anlage von Hecken darf der Abstand zwischen den Fliederbüschen auf 1,5 Meter verringert werden.

Pflanzlöcher müssen mindestens 50x50x50 cm groß sein. Ist der Boden nicht ausreichend nährstoffreich, muss das Loch größer sein. Das Pflanzloch wird mit einem vorbereiteten Substrat gefüllt. Das Substrat wird aus Humus oder Kompost unter Zugabe von Holzasche (100-200 g pro 10 kg Substrat) und Superphosphat (10 — 15 g pro 10 kg Substrat) hergestellt. Die Menge an Holzasche wird bei erhöhtem Säuregehalt erhöht, da Flieder einen nahezu neutralen Boden (pH 6,5 — 7,5) bevorzugt. Der Mischung kann etwas Mist hinzugefügt werden, der einen besseren Start für das Wachstum bietet, was für den Fliedersetzling wichtig ist. Bei lehmigem Boden wird empfohlen, Sand und neutralen Torf oder feinen Kies hinzuzufügen, um den Boden luftdurchlässiger zu machen und zu verhindern, dass Wasser an den Wurzeln stehen bleibt. Die Wurzeln des Flieders sind flach und liegen nicht tiefer als 50 cm, daher ist es sinnlos, Löcher tiefer als 70 cm zu graben. Die erhaltene Mischung muss gründlich gemischt und in das Pflanzloch gefüllt werden, wobei die Pflanze in der Mitte platziert wird.

Um den Setzling herum schütten Sie einen Rand von 10 — 15 cm Höhe auf, um eine Mulde zu bilden, die Sie mit Wasser füllen — etwa 10 Liter pro Pflanze. Aber «zu viel gießen» sollten Sie den Flieder nicht, da junge Wurzeln bei Sauerstoffmangel schnell absterben. Um die Wurzelbildung zu verbessern, können Sie beim Gießen ein entsprechendes Präparat hinzufügen. Das bei Gärtnern beliebteste (vielleicht wegen des leicht zu merkenden Namens) ist «Kornewin». Die entstandene Mulde müssen Sie mit Torf oder Humus in einer Schicht von 5—8 cm mulchen, damit die für die Bewurzelung benötigte Feuchtigkeit nicht schnell verdunstet. Dies ist besonders bei heißem Wetter wichtig.

Sie können Setzlinge von Flieder im Fliederkatalog auswählen.

Pflanztage für Flieder im Herbst 2021 nach dem Mondkalender

Flieder ist häufig in Gärten und Parks anzutreffen. Der Strauch ist pflegeleicht und erfordert keine aufwändige Pflege. Im späten Frühling öffnen sich an seinen Zweigen üppige Rispen kleiner Blüten mit einem angenehmen Duft. Die Pflanzung von Flieder im Freiland im Herbst 2021 ist in den ersten Septembertagen möglich. Dann hat die Pflanze viel Zeit, um Wurzeln zu schlagen und den Winter erfolgreich zu überstehen. Planen Sie das Pflanzdatum unter Berücksichtigung der klimatischen Besonderheiten in der Region.

Siehe auch:
Hortensie Niko Blue großblättrige Pflanzung und Pflege

Vorteile der Pflanzung im Herbst

Die Pflanzung von Flieder im Garten ist in den meisten Regionen Russlands von April bis September möglich. Meistens wird diese Arbeit im frühen Herbst durchgeführt. In dieser Zeit gepflanzte Pflanzen wurzeln vor dem Einsetzen der Fröste und überstehen den Winter erfolgreich. Zu den weiteren Vorteilen der Herbstpflanzung zählen:

  • Die Pflanze benötigt kein häufiges und reichliches Gießen;
  • In den Gärtnereien gibt es zu dieser Zeit eine große Auswahl an Setzlingen, während im Frühjahr die Reste aus dem Vorjahr zum Verkauf angeboten werden;
  • Bei Einhaltung der Pflanztermine und -technik leidet der Setzling nicht unter Frost;
  • Im Herbst lässt sich leichter ein Zeitpunkt für die Pflanzung wählen, da der Arbeitsumfang gering ist;
  • Die Blüte bei im Herbst gepflanzten Pflanzen beginnt früher.

Der Nachteil der Herbstpflanzung von Flieder ist das erhöhte Risiko des Absterbens des Setzlings. Die Pflanze kann absterben, wenn die Pflanztermine nicht eingehalten werden oder bei früher Kälte. Dann hat der Flieder keine Zeit, Wurzeln zu schlagen, und erfriert. Bei zu warmem und langem Herbst erscheinen Blätter an den Zweigen. Eine solche Pflanze kann den Winter ebenfalls nicht gut überstehen und stirbt.

Wachstumsbedingungen

Um Flieder als Setzlinge zu pflanzen, wählen Sie einen gut beleuchteten Bereich des Gartens. Im Schatten blüht er viel schlechter. Wünschenswert ist, dass die Sonne dort den ganzen Tag scheint. Geeignet ist ein Standort mit nährstoffreichem Boden und neutralem pH-Wert. Ist dieser Wert erhöht, geben Sie gelöschten Kalk, Holzasche oder Dolomitmehl hinzu. Standorte mit sandigem oder lehmigem Boden sind für den Anbau von Flieder nicht geeignet.

Der Strauch wächst in Senken schlecht. Dort sammelt sich gewöhnlich Wasser an. In überfeuchtem Boden verschlechtert sich der Zustand des Wurzelsystems der Pflanze. Daher wählt man für das Pflanzen des Strauches einen ebenen Platz, wo das Grundwasser tiefer als 1,5 m liegt. Beim Pflanzen wird zusätzlich eine Drainage angelegt. Es ist wünschenswert, den Flieder vor kaltem Wind zu schützen. Dazu pflanzt man ihn neben einem Zaun oder einer Hauswand.

Pflanzzeit

Sie können die Flieder-Setzlinge pflanzen, wenn die Pflanze in die Ruhephase eintritt. Diese Zeit fällt auf das Ende des Sommers oder den Beginn des Herbstes. Vieles hängt von den klimatischen Bedingungen in der Region ab. Für den Flieder wählen Sie die Pflanztage im Jahr 2021 unter Berücksichtigung des Mondkalenders aus. Bei richtiger Pflanzung wurzelt der Setzung gut und überwintert erfolgreich.

Mondkalender für Pflanzungen

Für den Flieder fällt die beste Pflanzzeit auf den zunehmenden Mond. Zu dieser Zeit gepflanzte Pflanzen passen sich schneller am neuen Standort an. Das Risiko einer Beschädigung des Wurzelsystems ist geringer, es findet eine aktive Entwicklung des oberirdischen Teils des Setzlings statt. Der abnehmende Mond ist nicht für das Pflanzen des Strauches geeignet. An diesen Tagen fließen die Pflanzensäfte nach unten. Daher heilen Schäden am Wurzelsystem nur langsam. Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit den günstigen und ungünstigen Tagen für den Flieder.

Monat Günstige Tage Ungünstige Tage
August 9-21 8, 22
September 8-20 7, 21
Oktober 7-19 6, 20

Nach Regionen

Wenn Sie die Pflanzzeit wählen, orientieren Sie sich an langfristigen Wettervorhersagen, damit die Setzlinge vor Beginn der Herbstfröste Wurzeln schlagen können. Im Moskauer Umland und anderen Regionen der Mittelzone Russlands führen Sie diese Arbeit in den ersten Oktobertagen durch. Im Leningrader Gebiet schließen Sie die Pflanzung der Setzlinge in der dritten Septemberdekade ab. Im Ural und in Sibirien, wo die Abkühlung früh einsetzt, planen Sie die Fliederpflanzung auf die letzten Augusttage. Am spätesten pflanzen Sie den Flieder im Süden Russlands. Hier können Sie die Pflanzung bis Mitte Oktober verschieben.

Anbautipps

  • Hortensie;
  • Zierahorn;
  • Pfeifenstrauch;
  • Kirschen;
  • Schneeball;
  • Nadelbäume.

Pflanzung

Für eine normale Entwicklung des Flieders benötigen Sie 4 bis 6 m freien Raum. Für die Anzucht als Hecke setzen Sie die Setzlinge im Abstand von 1 m. Vor der Pflanzung heben Sie ein Pflanzloch aus, dessen Größe den Durchmesser des Wurzelsystems des Setzlings übertrifft. Die Tiefe des Pflanzlochs hängt von der Fruchtbarkeit des Bodens ab. Je ärmer dieser ist, desto tiefer graben Sie, um organische Substanz einzuarbeiten.

Auf den Boden legen Sie eine Drainage aus Blähton oder Ziegelbruch. Dann mischen Sie die aus dem Loch entnommene Erde mit 200 g Holzasche, 30 g Superphosphat, reifem Kompost oder verrottetem Mist im Verhältnis von 15 bis 20 kg pro Pflanze.

>In der Mitte des Pflanzlochs wird Erde gemischt mit Dünger zu einem kleinen Hügel aufgeschüttet. Daneben wird ein Pflock zur Stütze eingeschlagen. Der Setzling wird oben auf den Hügel gesetzt und die Wurzeln werden ausgebreitet. Die Stütze sollte in einem Abstand von 5 cm vom Stamm platziert werden. Der verbleibende Raum im Loch wird mit fruchtbarer Erde aufgefüllt, wobei die Schichten regelmäßig verdichtet werden.

Der auf einer Unterlage gezogene Setzling wird so platziert, dass die Veredelungsstelle 2 cm über dem Bodenniveau liegt. Dies vermeidet die Bildung unnötiger Triebe. Um im nächsten Jahr Pflanzmaterial zu erhalten, wird der Wurzelhals leicht eingegraben. Im Frühjahr erscheinen neue Wurzelausläufer, die für die Pflanzung verwendet werden können.

Nach dem Verdichten des Bodens um den Setzling wird in einem Abstand von 50 cm vom Stamm eine Bewässerungsrinne ausgehoben. Pro Pflanze werden 5 Liter warmes Wasser verwendet. Nach der Pflanzung wird der Baumstreifen mit Laub, Sägemehl oder trockenem Torf abgedeckt. Die Mulchschicht wird 30 cm dick gemacht. Sie schützt die gepflanzte Pflanze im Winter vor Frost.

Wenn der Boden während der Pflanzung gedüngt wurde, sind Nachdüngungen für den Flieder erst im zweiten Wachstumsjahr erforderlich. Dabei wird in den ersten 4 Jahren kein organischer Dünger ausgebracht. In regelmäßigen Abständen wird der Flieder mit einer Lösung aus Holzasche gegossen, die aus 10 Litern Wasser und 300 g Substanz hergestellt wird. Im dritten Anbaujahr wird die Pflanze mit Kalium-Phosphor-Präparaten gedüngt. Eine solche Düngung wird in den Sommermonaten durchgeführt, wobei jeweils 40 g Superphosphat und Kaliumnitrat verwendet werden. Im Frühjahr nach der Schneeschmelze werden Stickstoffpräparate ausgebracht, zum Beispiel Harnstoff in einer Menge von 50 g pro Pflanze.

Während der Blüte und des aktiven Wachstums benötigt der Flieder reichlich Wasser. Dabei ist es jedoch wichtig, ihn nicht zu stark zu gießen. Zu viel Feuchtigkeit wirkt sich negativ auf den Zustand des Wurzelsystems aus. Nach der Bewässerung wird am nächsten Tag unbedingt der Boden im Baumstreifen bis zu einer Tiefe von 5 cm gelockert. Im Sommer wird die junge Pflanze vor starker Sonne geschützt. Der Platz unter dem Busch wird regelmäßig von Unkraut befreit, damit diese keine Nährstoffe entziehen.

Strauchformung

Flieder wird entweder als Bäumchen auf einem Stamm oder als Busch gezogen. Um eine üppige Krone zu erhalten, wird der Mitteltrieb gekürzt. Die Äste werden beschnitten, wobei 8 bis 10 der stärksten übrig bleiben. Für die Anzucht eines Bäumchens werden am Hauptstamm von unten bis zu einer Höhe von 70 cm alle Triebe entfernt. Oben bleiben 5–6 der kräftigsten Äste stehen. Die Pflanze wird regelmäßig geschnitten. Andernfalls verwandelt sich der Flieder innerhalb weniger Jahre von einem gepflegten Busch in undurchdringliches Gestrüpp. Beim Schnitt werden die zur Kronenmitte wachsenden und sie verdichtenden Triebe entfernt.

Im zeitigen Frühjahr wird eine Auslichtung vorgenommen. Gleichzeitig werden gebrochene und kranke Äste abgeschnitten. Im Sommer wird die Pflanze regelmäßig kontrolliert und beschädigte Triebe werden entfernt. Damit die Blüte üppiger ausfällt, wird ein Teil der Blütenknospen entfernt. Verblühte Blütenstände werden ebenfalls rechtzeitig entfernt, um Platz für die Knospenbildung zu schaffen. Andernfalls wird die Blüte im nächsten Jahr spärlich ausfallen.

Flieder ist ein schön blühender Gartenstrauch. Er wächst gut bei minimaler Pflege. Der Strauch gedeiht erfolgreich in Regionen mit kaltem Klima. Um eine üppige Blüte zu erzielen, wählt man für den Flieder einen geeigneten Standort und düngt bei der Pflanzung. Zusätzlich wird regelmäßig ein Rückschnitt durchgeführt, um die Bildung neuer Blüten zu fördern.

Flieder: Pflanzen, Schneiden und Pflegen des Strauchs

Inhaltsverzeichnis
Wo und wie man Flieder pflanzt
Standortwahl
Pflanzzeit und Vorbereitung der Pflanzlöcher
Pflanzung
Pflege von Flieder
Bewässerung und Düngung
Wie man Flieder schneidet
Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen

Seit vielen Jahrhunderten ist Flieder ein beliebter mehrjähriger Strauch, der in der Begrünung, Landschaftsgestaltung und in Parkanlagen verwendet wird. Flieder sieht auf Rasenflächen hervorragend aus und eignet sich gut für Alleepflanzungen. Obwohl die Pflanze anspruchslos ist, wissen nicht alle Liebhaber, wie man Flieder richtig pflanzt und pflegt. Bei richtiger Standortwahl und Einhaltung der Anbautechnik bleibt die dekorative Wirkung der Fliedersträucher mehrere Jahrzehnte erhalten.

Wo und wie man Flieder pflanzt

Standortwahl

Die Pflanzung von Flieder beginnt mit der Standortwahl. Wenn dies richtig gemacht wird, werden die Pflanzen in Zukunft bei minimaler Pflege prächtig wachsen. Wenn möglich, sollte für diese Kultur Folgendes gewählt werden:
• ein mäßig feuchter Standort mit guter Drainage und einem Grundwasserstand von nicht höher als 1,5 m;
• fruchtbarer Lehmboden mit neutralem oder nahezu neutralem pH-Wert;
• Sonneneinstrahlung von mindestens der Hälfte des Tageslichts;
• natürlicher oder künstlicher Schutz vor kalten Winden.

Insgesamt verträgt Flieder Frost und Trockenheit gut, aber die Wurzeln dieser Pflanze vertragen überhaupt keine Staunässe. Für die Pflanzung von Flieder sind nicht geeignet:
• vollständig schattige Standorte;
• schwere Lehmböden und stark saure oder alkalische Böden;
• tiefliegende Stellen mit langanhaltender Nässe;
• stark zugige Stellen.

Wenn die Fliedersträucher unter ungünstigen Bedingungen gepflanzt werden, wird die Blüte spärlich sein oder ganz ausbleiben, manchmal kann der Strauch sogar absterben.

Pflanzzeit und Vorbereitung der Pflanzlöcher

Die beste Zeit zum Pflanzen von Flieder ist August und September. Eine Pflanzung im späten Herbst oder Frühling sollte vermieden werden — zu dieser Jahreszeit gepflanzter Flieder wurzelt schlecht und sein Wachstum verlangsamt sich. Im äußersten Fall kann Flieder im frühesten Frühjahr nach dem Auftauen des Bodens, aber vor dem Austrieb gepflanzt werden. Eine Ausnahme kann für Setzlinge in Containern mit geschlossenem Wurzelsystem gemacht werden.

Berücksichtigen Sie die optimalen Pflanzzeiten. Bereiten Sie das Pflanzbeet für den Flieder am besten ab der zweiten Augusthälfte vor. Dazu reinigen Sie die ausgewählte Stelle von Pflanzenresten und graben sie um. In schwere Böden mischen Sie Sand, Torf und Humus. In nährstoffarme Böden können Sie Kompost, verrotteten Mist und Holzasche hinzufügen.

10 bis 12 Tage vor der Pflanzung sollten Sie die Pflanzlöcher vorbereiten. Ihre Größe hängt von der Größe der Wurzeln ab, aber in der Regel graben Sie ein Loch mit einer Tiefe von bis zu 0,5 m und dem gleichen Durchmesser.

Wenn der Boden schwer ist, legen Sie eine Schicht Blähton oder Ziegelbruch auf den Boden des Lochs. In jedem Fall schütten Sie einen Hügel aus fruchtbarer Erde auf, gemischt mit einem Eimer Humus, einem Esslöffel Superphosphat und einem Glas Holzasche. Die Höhe des Hügels sollte so sein, dass der Wurzelhals des wurzelechten Sämlings nach dem Einsetzen 2 bis 3 cm über dem Bodenniveau liegt.

Wenn Sie einen veredelten Sämling pflanzen, muss die Veredelungsstelle 5 bis 6 cm über dem Boden liegen.

Wenn Sie den veredelten Edelflieder auf eigene Wurzeln umstellen möchten, dann vertiefen Sie die Veredelungsstelle um 7 bis 8 cm in den Boden. Dies wird empfohlen, wenn als Unterlage Liguster oder Ungarischer Flieder verwendet wurde, da Pflanzen auf solchen Unterlagen weniger langlebig sind.

Die restliche Erdmischung lassen Sie zum Verfüllen der Wurzeln übrig. Wenn sich der Boden vor der Pflanzung etwas gesetzt hat, fügen Sie am Pflanztag selbst einfache Gartenerde hinzu.

Wenn Sie Flieder in kleinen Gruppen pflanzen, können Sie den Abstand zwischen den Löchern auf 1 m und den Abstand zwischen den Gruppen auf 3 m einstellen. Bei hochwüchsigen Sorten lassen Sie einen Abstand von 2,0 bis 2,5 m zwischen den Pflanzlöchern. Wenn Sie niedrig wachsenden Flieder pflanzen oder eine Hecke anlegen, reicht ein Abstand von 1,5 m zwischen den Löchern.

Pflanzung

Wenn Sie einen Sämling im Container oder mit Ballen pflanzen, reicht es, ihn in das Loch zu setzen, mit Erde zu füllen, die Erde leicht zu verdichten und bei Bedarf einen Pfahl daneben zu setzen und den Sämling daran zu befestigen.

Wenn der ausgewählte Sämling nackte Wurzeln hat, müssen Sie diese untersuchen, beschädigte Wurzeln abschneiden und den Strauch für 2 bis 3 Stunden in eine Lösung aus Epin oder einem anderen Stimulator einweichen. Danach setzen Sie den Sämling in das Loch, breiten die Wurzeln aus, halten Sie den Stamm fest, füllen Sie die Wurzeln mit Erde und verdichten Sie die Erde nach dem Pflanzen vorsichtig.

Gießen Sie den Sämling mit 2 bis 3 Eimern Wasser und mulchen Sie die Baumscheibe mit Torf, trockenem Laub oder Stroh. Die weitere Pflege des Flieders nach der Pflanzung beschränkt sich auf regelmäßiges Gießen alle 5 bis 6 Tage und die vorübergehende Schaffung von künstlichem Schatten bis zur Bewurzelung des Sämlings.

Wenn der Boden und das Pflanzloch richtig vorbereitet sind, wächst der Flieder in den folgenden zwei Jahren gut und benötigt keine besondere Pflege.

Fliederpflege

Bewässerung und Düngung

Im ersten und zweiten Jahr werden unter der jungen Pflanze regelmäßig Unkraut gejätet und der Boden gelockert. In trockenen Jahren werden die Sträucher etwa einmal pro Woche zusätzlich gegossen. Damit die Pflanze Kräfte sammeln kann, sollten im Frühjahr der ersten beiden Jahre alle Knospen entfernt werden. Im Herbst sollte der Wurzelbereich junger Sträucher gemulcht werden. Dazu eignen sich Humus, Torf, Sägespäne. Die Mulchschicht sollte etwa 10 cm hoch sein.

Ausgewachsene Flieder benötigen keine häufige Bewässerung, aber sie müssen im Frühjahr unbedingt mit einer Königskerzenlösung gedüngt werden. Dazu werden pro Pflanze 20 Liter Lösung mit einer Konzentration von 1 zu 10 ausgebracht. Es ist auch gut, den Flieder mit einem Dünger auf Pferdemistbasis zu gießen, der in Gartengeschäften erhältlich ist.

Alle zwei Jahre nach der Blüte werden die Pflanzen mit Kalium- und Phosphordüngern gedüngt. Es ist empfehlenswert, komplexe Mischungen zu verwenden, die Kalzium, Mangan, Bor und Magnesium enthalten.

Wenn man dem Flieder keine Beachtung schenkt und ihn nicht pflegt, werden die Sträucher früher oder später dicht und weniger attraktiv, besonders nach der Blüte. Dies liegt daran, dass die natürliche Form des Flieders nicht sehr ansprechend ist. Außerdem blühen die unbeaufsichtigten Sträucher weniger üppig und verlieren ihre Hauptschönheit. Dies kann durch einen Rückschnitt des Flieders vermieden werden.

Flieder schneiden

Wenn dem Eigentümer des Grundstücks die Gesundheit der Pflanze wichtiger ist als die Schönheit ihrer Krone, reicht es aus, während der Blüte einfach die blühenden Triebe auszubrechen, die den Strauch verdichten oder falsch wachsen. Nach der Blüte sollten alle vertrockneten Blütenstände entfernt werden. Außerdem werden abgebrochene oder vertrocknete Äste abgeschnitten. Wenn rund um den Strauch wilder Aufwuchs erscheint, wird dieser ebenfalls entfernt.

Wenn der Garten oder Park im ländlichen oder landschaftlichen Stil gestaltet wird, sollte der Fliederstrauch so geschnitten werden, dass er natürlich aussieht. Die Fliedersträucher können dabei eine schmale, vertikale Krone oder eine breite und ausladende Krone haben. Im ersten Fall lässt man 3 — 4 Stämmchen, im zweiten 5 oder 6. Dazu werden im zweiten — dritten Jahr alle schwachen Triebe und falsch wachsenden Äste herausgeschnitten. Die Hauptäste werden um 1/3 gekürzt, so dass sie etwa gleich lang sind. Veredelte Flieder sollten nicht tiefer als 3 — 4 Knospen über der Veredelungsstelle geschnitten werden. Flieder auf eigenen Wurzeln können in jeder Höhe geschnitten werden.

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