Vermehrung von Zitruspflanzen: durch Samen, Stecklinge oder Veredelung

Welche Vermehrungsmethoden für Zitruspflanzen gibt es?

…durch Samen, Stecklinge und Veredelung:

1. Zitruspflanzen aus Samen

Pflanzen, die aus Samen gezogen wurden, sind am widerstandsfähigsten gegen niedrige Luftfeuchtigkeit und Lichtmangel, aber die Fruchtbildung beginnt erst nach 7–15 Jahren (Ausnahme: Limette, in Ländern mit tropischem Klima vermehrt sie sich durch Samen und trägt bereits nach 3–4 Jahren Früchte).

2. Veredelung von Zitruspflanzen

Um hochstämmige und buschige, reich tragende Pflanzen zu erhalten, werden sie veredelt. Als Unterlage für Zitruspflanzen eignen sich am besten Setzlinge von Zitronen oder anderen Zitruspflanzen (Orangen, Limetten, Pampelmusen), die aus Kernen gezogen werden können. Das Edelreis sind Kultursorten. Die Veredelung erfolgt im Februar, März und August an Setzlingen mit einem Stammdurchmesser von 7–10 mm. Die Fruchtbildung beginnt bereits im 3–4. Jahr nach der Veredelung.

3. Stecklingsvermehrung von Zitruspflanzen

Die Stecklingsvermehrung führt man am besten im März-April oder Juni-Juli durch. Dazu schneidet man Stecklinge von 10 cm Länge mit 5–7 Blättern ab. Die beiden unteren Blätter werden entfernt und die Stecklinge in feuchten Sand unter Folie oder Glas gesteckt.

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Die Bewurzelung erfolgt schneller an einem warmen Ort mit einer Temperatur von nicht unter 23 °C.

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