Viele Gärtner kämpfen ständig gegen Unkraut, um den Pflanzen ein Wachstum ohne Verdichtung zu ermöglichen. Nicht alle möchten chemische Mittel verwenden, da letztlich auch die zukünftige Ernte darunter leidet. Agronomin Irina Radischewskaja hat ihre effektiven Lifehacks geteilt.
Inhaltsverzeichnis:
Abdecken des Beetes mit Agrarfolie
Dies ist eine der wirksamsten Methoden. Sie unterdrückt gleichzeitig das Unkrautwachstum, erwärmt den Boden und schützt vor Schädlingen. Allerdings ist es wichtig, eine Folie zu wählen, die Luft durchlässt (z. B. Geotextil oder Spinnvlies), da normale Polyethylenfolie nicht geeignet ist. Diese Methode eignet sich für die meisten Kulturen, darunter Gurken, Tomaten, Paprika, Kohl, Erdbeeren. Das Gießen kann in jedes Pflanzloch erfolgen.
Sägespäne
Um Kosten zu sparen, ist es laut der Agronomin besser, Sägespäne nur für Möhren zu verwenden, da deren Jäten mehr Aufwand erfordert.
«Nachdem die Möhren gut gekeimt sind, entfernen Sie das Unkraut und füllen Sie dann die Zwischenräume mit Sägespänen auf. Diese Methode ist wesentlich einfacher, als das Abdecken mit schmalen Streifen aus Agrarvlies», — bemerkte Radischewskaja.
Schwächen Sie die Rhizome
Um mit hartnäckigen Unkraut-Rhizomen fertig zu werden, muss man umfassend vorgehen. Regelmäßiges Mähen des Grases und Entfernen der Wurzeln — Schlüsselpunkte. Die Agronomin behauptet, dass die Rhizome allmählich schwächer werden und das Unkraut an Kraft verliert. In diesem Fall können selbst Herbizide weniger wirksam sein.
Für eine langfristige Lösung des Unkrautproblems empfiehlt Irina Radischewskaja das Umgraben des gesamten Grundstücks mit sorgfältiger Entfernung aller Rhizome. Dies ist die effektivste Methode.
«Pflanzen Sie Ziergräser entlang des Zauns — das ist eine hervorragende Methode, um das Unkrautwachstum zu unterdrücken. Die Auswahl an Gräsern ist groß: Pampasgras, Steinbrech, Immergrün, Eschscholzia — diese Pflanzen verschönern nicht nur das Grundstück, sondern unterdrücken auch das Unkrautwachstum und erfreuen das Auge den ganzen Sommer», — fasste die Expertin zusammen.