Jeder, der Tomaten angebaut hat, kennt die Situation, wenn die Früchte schwarz werden. Normalerweise tritt dieses Phänomen im letzten Sommermonat auf. Zuerst zeigen sich die Krankheiten am Blatt — es wird braun und vertrocknet, dann befällt es die Früchte, sogar die grünen.
Inhaltsverzeichnis:
Ursachen
Warum werden Tomaten schwarz? Die Schwärzung der Früchte entsteht durch verschiedene Krankheiten: Kraut- und Braunfäule, Braunfleckenkrankheit und Grauschimmel – diese müssen bekämpft werden.
Wenn Tomaten schwarz werden und von unten anfangen zu faulen, handelt es sich um Grauschimmel. Die Ausbreitung dieser Krankheit wird durch einen Kalziummangel in der Pflanze oder eine erhöhte Bodenazidität begünstigt. Eine andere Erscheinungsform von Grauschimmel ist die falsche Dosierung von Düngemitteln bei der Düngung. Die häufigste Krankheitsvariante ist jedoch die Kraut- und Braunfäule – ein Pilz, der auf Kartoffeln und Tomaten parasitiert.
Was tun, wenn Tomaten in den Beeten schwarz werden
Wenn Tomaten 'für den eigenen Bedarf' angebaut werden, sollten die Bekämpfungsmaßnahmen aus Vorbeugung und der Durchführung agrotechnischer Maßnahmen bestehen.
Bei der Vorbeugung gegen die genannten Krankheiten muss zunächst die Ursache ihres Auftretens ermittelt werden. Der Pilz gedeiht gut auf geschwächten Pflanzen, besonders in Zeiten, in denen es warm und feucht ist.
Es gibt keine 100%ige Garantie für vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahmen, da der Mensch das Wetter nicht kontrollieren kann. Um das Auftreten dieser Krankheiten zu vermeiden, sollte man die Pflanzen tagsüber nicht gießen – besser ist es, die Bewässerung auf den Abend zu verlegen, wobei der Tomatenstrauch nicht nass werden sollte. Diese Maßnahme erklärt sich einfach — die Sporen des Pilzes, der die Kraut- und Braunfäule überträgt, keimen nur in einer feuchten Umgebung. Wenn das Tomatenbeet klein ist, ist es gut, die Pflanzen mit warmem, sonnenerwärmtem Wasser zu gießen.
Auch wird Fruchtwechsel angewendet. Tomaten dürfen auf keinen Fall nach Kartoffeln oder Tomaten selbst gepflanzt werden, selbst die Nachbarschaft zu Kartoffeln sollte vermieden werden. Außerdem müssen die optimale Pflanzdichte der Setzlinge und die Düngermengen eingehalten werden.
Krankheitsvorbeugung
Ein wichtiger Punkt bei den vorbeugenden Methoden zur Bekämpfung der Schwärzung von Tomaten und anderen Krankheiten — ist das Ausgeizen der Pflanzen und das Anbinden der Stängel an Spaliere oder Pfähle.
Der Abstand vom Boden bis zu den unteren Blättern der Tomate sollte etwa 30 Zentimeter betragen – dies sorgt für eine Belüftung des Bodens unter den Tomaten und beseitigt so die günstige Umgebung für die Pilzentwicklung.
Womit behandeln?
Zur Vorbeugung gegen die Entwicklung von Krautfäule werden die Sträucher mit einer Lösung aus warmem Salzwasser besprüht, und nach Regen kann man zu diesem Zweck auch mit 1%iger Bordeauxbrühe besprühen, jedoch sollte dieses Mittel bei den ersten Anzeichen einer Pflanzeninfektion verwendet werden.
Für gesunde Pflanzen ist eine Salzwasserlösung völlig ausreichend.