Wie bindet man Thuja und Wacholder richtig?

Schutz benötigen nur junge (bis 4-5 Jahre alte) Pflanzen. Bei solchen Jungpflanzen ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und sich nicht allein auf die universelle Schneedecke zu verlassen. Das Wichtigste hierbei ist, ein Gleichgewicht zwischen der Zuverlässigkeit und Dichte der Abdeckung und der Möglichkeit der Pflanzen zu atmen, während sie bedeckt sind, zu wahren. Wie lässt sich dieses Gleichgewicht erreichen?

Antwortet Agronom Pjotr Sinkowski:

— Wacholder und Thuja müssen eingewickelt werden, etwa wie Obststräucher. Das heißt, zuerst werden die Zweige kompakt zu einer Art «Knospe» zusammengefasst (drücken Sie nicht zu fest, die Zweige sind zwar elastisch, aber zu viel Kraftaufwand kann sie brechen), und dann werden sie spiralförmig von unten nach oben mit Bindfaden umwickelt. Besser ist jedoch eine breitere Umwicklung — zum Beispiel etwas wie eine elastische Binde oder einfach in 10-15 cm breite Streifen geschnittener Sackleinen. Auch hier — ziehen Sie nicht zu fest: Es reicht, wenn die Pflanze eine mehr oder weniger kompakte Form behält.

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Wenn diese Arbeit erledigt ist, kommt darüber ein beliebiges atmungsaktives Vliesstoffmaterial zum Einsatz. Aber unbedingt atmungsaktiv: Polyethylen- oder Polyvinylchloridfolie sind hier völlig ungeeignet — sie sind luftundurchlässig, und Ihr Nadelbaum würde einfach ersticken. Die oberflächliche Abdeckung wird ebenfalls spiralförmig mit dem gleichen Bindfaden oder einem breiteren Material befestigt.

Derzeit sind für diesen Zweck viele Varianten spezieller dekorativer Schutzhüllen im Handel erhältlich. Sie sind bequem in der Anwendung, nur muss man darauf achten — aus welchem Material sie genau gefertigt sind: wenn es atmungsaktiv ist, sind sie geeignet; wenn luftundurchlässig — solche sollten, wie bereits erwähnt, nicht verwendet werden.

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