Welche Süßkirschensorte ist die beliebteste?

Allerdings, wie sich herausstellte, kann man selbst im Moskauer Umland Süßkirschen anbauen. Die Züchter haben wunderbare frostbeständige Sorten geschaffen. Darüber berichtete die Pflanzenzüchterin und Fernsehmoderatorin Oktjabrina Ganitschkina.

«Die beliebteste Süßkirsche in der mittleren Zone Russlands ist die Sorte Iput», sagte die Expertin. — Eine bewährte winterharte Sorte, die selbst sibirischen Frost standhält. Die Beeren sind groß, dunkel, herzförmig, saftig und sehr süß.

Diese Sorte wurde am Allrussischen Forschungsinstitut für Lupine in der Brjansker Oblast gezüchtet. Der Name wurde ihm zu Ehren des Flusses Iput gegeben, der in der Nähe des Instituts fließt. Pflanzenzüchter bezeichnen diese Sorte als einen der größten Erfolge der heimischen Züchter.

Die ersten Früchte der Iput reifen bereits Anfang Juni. Pro Saison können von jedem Baum bis zu 30 Kilogramm Süßkirschen geerntet werden.

«Es gibt noch weitere beliebte, schmackhafte und winterharte Sorten», merkt die Pflanzenzüchterin an. — Krasnaja Plotnaja, Brjanskaja Rosowaja, Leningradskaja Tschernaja, Sorka. Die Auswahl ist groß. Aber das Wichtigste bei der Sortenwahl ist nicht die Frostbeständigkeit, sondern die Resistenz gegen Pilzkrankheiten.

Laut der Expertin haben die russischen Süßkirschenhybriden ein sehr schwaches Immunsystem. Sie sind anfällig für Moniliose und Kokkomykose. Es kommt vor, dass ein Baum erkrankt, noch bevor er Früchte trägt. Die Sorten, die die Pflanzenzüchterin aufgelistet hat, sind gerade relativ resistent gegen Pilzkrankheiten.

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«Ich möchte noch betonen, dass man Containerpflanzen einpflanzen sollte», betont Ganitschkina. — Also die Setzlinge, die aus einem Samen in einem Container gewachsen sind. Dann werden sie beim Umpflanzen in die Erde nicht krank, selbst wenn man sie mit Blüten und sogar Früchten umpflanzt.

Oktjabrina Ganitschkina gab einen Tipp, wie man in Baumschulen nicht betrogen wird. Denn manchmal reißen unehrliche Verkäufer einfach einen zweijährigen Setzling aus der Erde und stecken ihn in einen Container, als ob er dort sein ganzes Leben gewachsen wäre. Wenn man ein solches Bäumchen in die Erde umpflanzt, wird es höchstwahrscheinlich eingehen. Daher empfiehlt Ganitschkina, den Setzling vor dem Kauf aus dem Container zu ziehen und sich die Wurzeln anzusehen. Wenn sie den Erdballen umschlungen haben, dann ist das Bäumchen dort gewachsen, dann sollte man es nehmen.

Die Pflanzenzüchterin erinnert auch daran, dass Süßkirschen keine Trockenheit vertragen, sie müssen mindestens einmal pro Woche gegossen werden, bei Hitze zwei- oder dreimal.

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