Statt Röte nur Schwärze. Was tun, wenn Tomaten erkrankt sind?

Pilzkrankheiten

Aufgrund der Feuchtigkeit gilt die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora) als eines der häufigen Probleme — eine Pilzinfektion, die Fruchtfäule und Welke der Blätter verursacht.

Anzeichen der Kraut- und Braunfäule:

— Braune Flecken auf Blättern, Stängeln und Früchten. Es sieht aus, als ob die Blätter Windpocken hätten.

— Weißer, flaumiger Belag (bei hoher Luftfeuchtigkeit). Es sieht so aus, als wäre alles verschimmelt.

— Die Früchte werden schwarz und faulen, als ob die Pflanze bereits abgestorben wäre.

Wie behandelt man die Kraut- und Braunfäule:

— Entfernen Sie die befallenen Teile.

— Behandeln Sie mit kupferhaltigen Mitteln (Bordeauxbrühe 1%, HOM, «Ordan»).

— Oder Sie können biologische Präparate verwenden: «Fitosporin-M», «Alirin-B».

Wie erhalten Sie die Gesundheit der Früchte:

— Beachten Sie die Fruchtfolge. Pflanzen Sie Tomaten nicht nach Kartoffeln!

— Lüften Sie die Gewächshäuser, vermeiden Sie eine zu dichte Bepflanzung.

— Behandeln Sie vor der Blüte mit kupferhaltigen Mitteln. Eine Düngung ist notwendig!

Eine weitere Pilzkrankheit — die Cladosporiose

Anzeichen der Cladosporiose:

— Es treten gelb-braune Flecken auf der Oberseite der Tomatenblätter auf.

— Es entsteht ein grau-olivfarbener Belag auf der Blattunterseite.

— Die Blätter trocknen aus, die Früchte werden kleiner.

Wie behandelt man die Cladosporiose:

— Behandeln Sie die Pflanze mit kupferhaltigen Mitteln oder «Quadris».

— Sie können auch die biologischen Präparate «Fitosporin», «Trichodermin» anwenden.

Wie erhalten Sie die Gesundheit der Früchte:

— Kontrollieren Sie die Luftfeuchtigkeit. Die Bewässerung sollte direkt an der Wurzel erfolgen.

— Entfernen Sie die befallenen Blätter.

Das nächste Problem — die Fusarium-Welke

Anzeichen der Fusarium-Welke:

— Die unteren Blätter werden gelb und welken.

— Im Stängelquerschnitt sind die Gefäße braun.

Wie behandelt man die Fusarium-Welke:

— Entfernen Sie die kranken Pflanzen. Sie sind nicht mehr zu retten.

— Gießen Sie die Erde mit «Trichodermin» oder «Fitosporin». Führen Sie eine Desinfektion nach den kranken Pflanzen durch.

Wie erhalten Sie die Gesundheit der Früchte:

— Desinfizieren Sie weiterhin Saatgut und Erde.

— Wählen Sie resistente Tomatensorten, damit sie nicht krank werden.

Siehe auch:
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Bakterielle Krankheiten

Neben Pilzkrankheiten gibt es auch bakterielle Krankheiten. Sie sind nicht weniger gefährlich, und auch sie sollten vermieden werden.

Bakterienkrebs – es ist schwer, ihn zu übersehen.

Anzeichen von Bakterienkrebs:

— Welken der Blätter auf einer Seite.

— Geschwüre an Stängeln und Früchten.

Wie behandelt man Bakterienkrebs:

Krebs beim Menschen ist unheilbar, aber Pflanzen haben alle Chancen, ihn loszuwerden.

— Vernichten Sie die kranken Pflanzen.

— Behandeln Sie den Boden mit Kupfersulfat. Je früher Sie dies tun, desto besser.

Wie erhalten Sie die Gesundheit der Früchte:

— Desinfizieren Sie die Werkzeuge – das ist sehr wichtig!

— Behandeln Sie das Saatgut vor der Aussaat. Alles sollte steril sein.

Viruserkrankungen

Pflanzen leiden an Viruserkrankungen. Darunter ist das Tomatenmosaik hervorzuheben.

Anzeichen des Tomatenmosaiks:

— Es traten gelb-grüne Flecken auf den Blättern auf.

— Die Blätter und Früchte haben sich verformt.

Für diese Krankheit gibt es keine Behandlung! Es bleibt nur, die kranken Pflanzen zu entfernen.

Aber Sie können Vorbeugung betreiben:

— Behandeln Sie das Saatgut mit Kaliumpermanganat.

— Bekämpfung von Blattläusen – den Überträgern des Virus.

Physiologische Probleme

Ja, physiologische Probleme befallen sogar Tomaten. Darunter ist vor allem die Blütenendfäule zu nennen.

Anzeichen der Blütenendfäule:

— Dunkle, eingesunkene Flecken an der Spitze der Frucht. Entsteht durch Kalziummangel und ungleichmäßiges Gießen.

Wie behandelt man die Blütenendfäule:

— Besprühen Sie mit Kalziumnitrat (10 g auf 10 l Wasser).

— Um ein erneutes Auftreten der Krankheit zu vermeiden, gießen und mulchen Sie regelmäßig.

Allgemeine Vorbeugemaßnahmen gegen Tomatenkrankheiten

— Desinfizieren Sie das Saatgut (mit Kaliumpermanganat, „Fitosporyn“).

— Halten Sie die Fruchtfolge ein (pflanzen Sie Tomaten drei bis vier Jahre nicht nach Nachtschattengewächsen).

— Gießen Sie richtig. An der Wurzel, ohne Staunässe.

— Lüften Sie die Gewächshäuser.

— Behandeln Sie alle zwei Wochen mit den biologischen Präparaten „Fitosporyn“, „Trichodermin“.

— Entfernen Sie Unkraut und kranke Pflanzen. Befreien Sie sich von allem, was Sie in die Vergangenheit zieht, und ziehen Sie Neues an!

Und denken Sie daran: Tomatenkrankheiten sind leichter zu verhindern als zu behandeln.

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