Um im nächsten Jahr eine gute Erdbeerernte zu erzielen, müssen Sie sich jetzt, vor dem Einsetzen der Kälte, gründlich vorbereiten. Die Geheimnisse der Pflege nach der Fruchtbildung teilt die Gärtnerin Irina Alexejewa mit.
Wichtige Schritte für eine gute Ernte in der kommenden Saison.
Inhaltsverzeichnis:
1. Unnötiges entfernen
— Entfernen Sie alte, trockene und kranke Blätter und lassen Sie nur junge und gesunde übrig.
— Schneiden Sie die Ausläufer ab, wenn Sie keine Erdbeeren vermehren möchten (sie schwächen die Pflanze).
2. Lockern und Unkraut jäten
— Lockern Sie vorsichtig die Erde um die Sträucher, um den Luftaustausch zu verbessern. Je besser sie atmet, desto reichhaltiger und schmackhafter wird die Ernte im nächsten Jahr.
— Entfernen Sie alle Unkräuter, damit sie keine Nährstoffe entziehen.
3. Düngen
— Geben Sie phosphor-kaliumhaltige Düngemittel (z. B. Superphosphat + Kaliumsulfat) oder einen Volldünger für Beerenkulturen hinzu.
— Sie können organische Stoffe verwenden: Humus, Kompost, Asche (1 Glas pro 1 m²).
4. Gießen
— Gießen Sie die Erdbeeren mäßig (ein- bis zweimal pro Woche, wenn es nicht regnet).
— Im Herbst wird die Bewässerung reduziert, aber vor der Überwinterung (im Oktober) führen Sie einen wasserspeichernden Gießgang durch. Sozusagen die Vorbereitung auf den Winterschlaf.
5. Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge
— Besprühen Sie mit 1% Bordeaux-Brühe oder «Phytosporin» zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten.
— Bei Schädlingsbefall verwenden Sie biologische Präparate (z. B. «Fitoverm»).
6. Vorbereitung auf den Winter
— Mulchen Sie die Sträucher in kalten Regionen mit Torf, Stroh oder Tannennadeln.
— Wenn strenge Winter erwartet werden, können Sie mit Vlies abdecken.
Wann pflanzen Sie neue Erdbeeren?
— August—September ist der beste Zeitpunkt. Sie hat dann genug Zeit, um vor dem Frost Wurzeln zu schlagen.
— Eine Frühjahrspflanzung (April—Mai) ist ebenfalls möglich, aber der Ertrag wird geringer sein.
Wohin pflanzen?
— Ein sonniger, windgeschützter Standort.
— Der Boden sollte locker, nährstoffreich und leicht sauer sein (pH 5,5–6,5).
— An diesem Standort waren gute Vorfrucht: Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Kräuter.
— Aber der Standort, an dem früher Tomaten, Kartoffeln und Himbeeren wuchsen, sollte besser nicht genutzt werden. Es können gemeinsame Krankheiten auftreten.
Wie bereiten Sie den Boden vor?
— Graben Sie die Erde um und entfernen Sie Unkraut.
— Geben Sie Humus (5–10 kg/m²) + Asche (100–200 g/m²) + Superphosphat (40 g/m²) hinzu.
Welche Pflanzschemata gibt es?
— Buschmethode: 30–40 cm zwischen den Büschen, 50–60 cm zwischen den Reihen.
— Teppichmethode: 20–25 cm zwischen den Pflanzen, erfordert aber die Kontrolle der Ausläufer. Dies ist eine etwas anspruchsvollere Methode für diejenigen, die die Situation gerne beobachten.
Wie pflanzen Sie?
1. Heben Sie Pflanzlöcher mit einer Tiefe von 15–20 cm aus.
2. Geben Sie etwas Sand auf den Boden zur Drainage. Übertreiben Sie es nicht!
3. Setzen Sie den Setzling ein und breiten Sie die Wurzeln aus.
4. Füllen Sie mit Erde auf, sodass das Herzchen (Wachstumspunkt) auf Bodenhöhe bleibt. Wichtig: nicht zu tief setzen!
5. Gießen Sie (0,5–1 l Wasser pro Busch).
6. Mulchen Sie mit Stroh oder Sägespänen.
Was kommt als Nächstes?
— Gießen Sie in der ersten Woche alle zwei bis drei Tage, danach seltener. Die weitere Pflege ist nicht weniger wichtig!
— Düngen Sie nach zwei Wochen mit einer schwachen Lösung aus Kuhmist (1:10) oder einem Volldünger.
Wenn alles richtig gemacht wird, erhalten Sie im nächsten Jahr eine ausgezeichnete Ernte!