Welche Zimmerpflanzen sind schädlich für die Gesundheit?

Die nützlichsten Zimmerpflanzen

Pflanzen wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, erfreuen das Auge und erfrischen die Einrichtung. Einige von ihnen haben „Superkräfte“ – sie reinigen die Luft von Schadstoffen, heilen und lindern Depressionen. Wir stellen die „grünen Helden“ vor, die in jeder Wohnung gedeihen.

Chlorophytum

Superkraft: reinigt die Luft, erhöht die Luftfeuchtigkeit.

Chlorophytum tötet Bakterien und Viren. Es reinigt die Luft von schädlichen Verunreinigungen: Aceton, Formaldehyd, Blei, Quecksilberdämpfe. Wenn man Chlorophytum in der Wohnung aufstellt, wird das Atmen spürbar leichter.

Chlorophytum hat noch eine interessante Eigenschaft – es speichert Feuchtigkeit in den Blättern und gibt sie dann an die Luft ab. Dies ist im Winter nützlich, wenn die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung aufgrund der Heizung sinkt.

Pflege: Chlorophytum ist anspruchslos und überlebt unter fast allen Bedingungen. Damit es jedoch gut aussieht, benötigt es eine Temperatur von +18 bis +22°C, reichliches Gießen und helles, aber nicht direktes Sonnenlicht.

Aloe Vera

Superkraft: hilft bei der Heilung von Wunden und Verbrennungen.

Aloe Vera wird angebaut, um immer ein Mittel zur Heilung von Wunden und Verbrennungen zur Hand zu haben. Zur Behandlung wird der Saft verwendet, der auf die verletzte Hautstelle aufgetragen wird. Es wird angenommen, dass er bei innerlicher Einnahme auch gegen Kolitis, Gastritis, Kopfschmerzen und Neurosen hilft.

Bevor Sie Aloe-Vera-Saft trinken oder auf die Haut auftragen, konsultieren Sie Ihren Arzt. Es gibt Kontraindikationen und das Risiko von Allergien.

Pflege: Gießen Sie alle 4-5 Tage. Aloe Vera liebt die Sonne, daher sollte sie nicht in schattigen Ecken stehen. Das Licht sollte hell, aber nicht direkt sein, sonst verbrennen die Blätter: Sie werden schmaler und verfärben sich stellenweise. Im Winter beträgt die optimale Temperatur +12 bis +16°C.

Sansevieria

Superkraft: reinigt die Luft von schädlichen Verunreinigungen.

Sansevieria ist auch als 'Schwiegermutterzunge' bekannt. Die Pflanze ist anspruchslos und bringt großen Nutzen: Sie absorbiert Formaldehyd und andere schädliche Substanzen aus der Luft, die von Fensterrahmen, Möbeln und Baustoffen abgegeben werden. Im Gegenzug gibt sie Sauerstoff ab.

Pflege: Es ist empfehlenswert, die Sansevieria an einen hellen Ort zu stellen, aber auch im Schatten fühlt sie sich wohl. Sie wird je nach Jahreszeit einmal pro Woche bis einmal im Monat gegossen. Die Sansevieria stirbt, wenn die Lufttemperatur unter +10°C fällt. Sie gedeiht gut bei Zimmertemperatur.

Chamaedorea

Superkraft: reinigt die Luft von schädlichen Verunreinigungen.

Chamaedorea wird auch als Bergpalme bezeichnet. Sie sieht im Interieur eindrucksvoll aus und befeuchtet zudem die Luft, die sie von Formaldehyd und Benzol reinigt.

Pflege: Sie mag mäßiges Licht und Kühle, gedeiht gut bei Temperaturen von +12 bis +20°C. Starke Temperaturschwankungen sind jedoch nicht für sie geeignet, daher wird die Chamaedorea vor Zugluft geschützt. Zudem wird sie täglich besprüht und darauf geachtet, dass die Erde leicht feucht ist.

Zimmerminze

Superkraft: Vertreibt Insekten, beruhigt und tonisiert.

Zimmerminze wird wegen ihres angenehmen Dufts und für aromatischen Tee angebaut. In der Volksmedizin wird Minze gegen Erkältungen und Grippe, Verdauungsstörungen, Schwellungen und Nervosität eingesetzt. Frische Blätter werden auf Wunden gelegt. Tee auf Minzbasis beruhigt und tonisiert zugleich.

Pflege: Minze mag helles, aber nicht direktes Licht. Die angenehme Temperatur liegt je nach Jahreszeit zwischen +12 und +22°C. Die Minze wird alle 3-4 Tage gegossen, bei Hitze zusätzlich mit Wasser besprüht.

Ficus

Superkraft: reinigt die Luft von schädlichen Verunreinigungen.

Der Ficus entzieht der Luft Phenol und Benzol, die von draußen in die Wohnung gelangen oder aus Möbeln und Baumaterialien ausdünsten.

Dem Ficus werden heilende Eigenschaften zugeschrieben. In der Volksmedizin wird er gegen entzündliche Krankheiten eingesetzt. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Es kommt vor, dass der Ficus Allergien auslöst. Aus diesem Grund wird er so aufgestellt, dass Haustiere ihn nicht probieren können.

Pflege: Der Ficus bevorzugt helles, indirektes Licht. Er fühlt sich bei Temperaturen von +16 bis +28°C je nach Jahreszeit wohl. Er liebt feuchte Luft, daher wird er im Winter mit Wasser besprüht. Gegossen wird 2-3 Mal pro Woche.

Begonie

Superkraft: Reinigt die Luft, tötet Bakterien und Viren ab.

Begonie ist eine schöne und anspruchslose Blütenpflanze. Sie wird auf Fensterbänken in Räumen und auf dem Balkon aufgestellt: Sie gibt Phytonzide ab, die krankheitserregende Mikroorganismen abtöten. Zudem kann sie schädliche Substanzen aus der Luft aufnehmen. Wenn im Haus geraucht wird, ist die Begonie nützlich.

Der Begonie werden heilkräftige Eigenschaften zugeschrieben: Sie wird verwendet, um den Schlaf zu normalisieren, den Blutdruck zu senken und Erkrankungen der Atemwege zu heilen. Vorsicht: Wie jedes pflanzliche Mittel kann sie schaden, wenn die Dosierung oder Zubereitung nicht eingehalten wird oder Kontraindikationen ignoriert werden.

Halten Sie Begonien von Haustieren und kleinen Kindern fern: Die Blätter und der Saft der Pflanze sind giftig.

Pflege: Die Begonie bevorzugt helles, indirektes Licht. Sie gedeiht gut bei Temperaturen zwischen +16 und +24 °C. Gießen Sie sie, wenn die Erde im Topf antrocknet, und achten Sie darauf, dass sie nicht zu nass oder zu trocken ist. Wenn die Luft trocken ist, besprühen Sie die Pflanze mit Wasser.

Zitruspflanzen

Superkraft: Tötet Bakterien und Viren, tonisiert, beruhigt, verbessert die Konzentration.

Miniaturbäumchen mit Orangen, Mandarinen und Zitronen schmücken den Innenraum. Das ist nicht die einzige nützliche Eigenschaft: Dank der in den Blättern enthaltenen Phytonzide töten sie krankheitserregende Mikroorganismen ab. Und die ätherischen Öle dieser Pflanzen beruhigen, normalisieren den Schlaf, verbessern die Leistungsfähigkeit und verleihen Optimismus.

Zitruspflanzen haben einen Nachteil: Ein fruchttragendes Bäumchen kostet ab 20 €. Um Geld zu sparen, werden sie aus Kernen gezogen.

Pflege: Zitruspflanzen bevorzugen helles, indirektes Licht. Sie leben bei Temperaturen zwischen +16 und +26 °C, je nach Jahreszeit. Sie mögen keine plötzlichen Temperatur- oder Lichtwechsel: Bei der kleinsten Veränderung werfen sie Blätter ab. Sie lieben feuchte Luft, daher besprühen Sie sie und achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet.

Zitronen-Eukalyptus

Superkraft: Vertreibt Fliegen und Mücken, tötet Bakterien und Viren, heilt Erkältungen und Entzündungen.

Eukalyptus ist berühmt für sein ätherisches Öl. Es wird verwendet, um Erkältungen, Grippe, Stomatitis und Furunkulose zu behandeln. Zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen verreibt man ein Blatt in den Händen und atmet die duftende Luft ein.

Eukalyptus setzt Phytonzide frei, die krankheitserregende Mikroorganismen abtöten, und sein Duft vertreibt Fliegen und Mücken.

Ein Aber: Stellen Sie ihn so auf, dass weder Kinder noch Haustiere ihn erreichen können. Wenn man die Blätter kaut, kann man sich vergiften.

Pflege: Eukalyptus bevorzugt helles, direktes Sonnenlicht und Temperaturen zwischen +16 und +26 °C. Er liebt feuchte Luft, verträgt aber Besprühen schlecht. Um eine angemessene Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, stellen Sie den Topf mit der Pflanze auf eine Schale mit feuchtem Blähton oder Torf. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet, aber gießen Sie die Pflanze auch nicht zu stark.

Geranie

Superkraft: Tötet Bakterien und Viren, vertreibt Insekten, beruhigt, wirkt schmerzlindernd.

Die Geranie gibt Phytonzide in die Luft ab, die krankheitserregende Bakterien und Viren abtöten. Außerdem vertreibt sie Fliegen und Mücken.

In der Volksmedizin wird sie als beruhigendes und schmerzstillendes Mittel eingesetzt. Man sagt, dass sie bei Entzündungen hilft, den Blutdruck senkt und sogar Unfruchtbarkeit behandelt. Wie jedes pflanzliche Mittel wird sie vorsichtig eingenommen und man fragt zuerst einen Arzt um Rat.

Geranie wird in der Kosmetik als Anti-Aging-Zusatz zu Pflegeprodukten verwendet.

Pflege: Sie bevorzugt helles Licht. Bei Hitze wird die Geranie dennoch von der Fensterbank genommen, an den anderen Tagen fühlt sie sich dort wohl. Die angenehme Temperatur liegt zwischen +12 und +27 °C. Die Geranie wird alle 7-10 Tage gegossen.

Rosmarin

Superkraft: Tötet Bakterien und Viren, vertreibt Insekten, hilft bei verschiedenen Krankheiten, verbessert den Zustand von Haut und Haaren.

Rosmarin findet man häufig auf Küchenfensterbänken. Es ist ein beliebtes Gewürz, das hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten passt.

Neben dem Geschmack ist Rosmarin für seine bakteriziden Eigenschaften bekannt. Es wird bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Kopfschmerzen und Stoffwechselstörungen eingesetzt. Das ätherische Öl wird zur Wundbehandlung und in der Kosmetik verwendet.

Rosmarin tötet schädliche Bakterien in der Luft ab, daher wird er in Schlafzimmern und Kinderzimmern aufgestellt. Er vertreibt Insekten: Fliegen, Mücken.

Pflege: Liebt helles Licht. Bevorzugt Zimmertemperatur, verträgt aber keine starken Temperaturschwankungen und Zugluft. Rosmarin hat keine Angst vor Trockenheit, daher wird er im Winter alle 2 Wochen gegossen. Im Sommer und Frühling etwas häufiger, damit die Erde leicht feucht bleibt.

Kaktus

Superkraft: Schützt vor elektromagnetischen Feldern.

Kakteen werden oft in Büros in der Nähe von Computern und in Wohnungen neben Fernsehern aufgestellt. Es wird angenommen, dass Kakteen schädliche elektromagnetische Strahlung von Bildschirmen absorbieren.

Kakteen werden in der Volksmedizin bei Entzündungen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie zur Vorbeugung von Grippe und zur Beschleunigung des Stoffwechsels eingesetzt. Wie bei anderen Pflanzen sollte man nicht ohne ärztliche Erlaubnis mit Extrakten und Aufgüssen behandeln.

Pflege: Kakteen sind anspruchslos. Sie lieben Wärme und helles Licht. Sie müssen nicht oft gegossen werden – sie wachsen in Wüsten und kommen daher leicht ohne Wasser aus.

Aglaonema

Superkraft: Reinigt die Luft, steigert die Leistungsfähigkeit, beruhigt.

Aglaonema wird geschätzt, weil sie Toluol und Benzol aus der Luft absorbiert. Diese Eigenschaft ist nicht nur in der Wohnung nützlich, sondern auch im Büro, wo die Qualität der Baumaterialien zu wünschen übrig lässt und ständig Bürogeräte in Betrieb sind.

Aglaonema gibt Substanzen an die Luft ab, die helfen, sich zu konzentrieren und Stress abzubauen.

Es gibt auch einen Nachteil: Aglaonema ist giftig. Sie wird von Kindern und Haustieren ferngehalten, und nach der Pflege wäscht man sich gründlich die Hände.

Pflege: Aglaonema wird im Schatten aufgestellt. Sie bevorzugt Temperaturen zwischen +25 und +27 °C. Liebt feuchte Luft, daher wird sie mit Wasser besprüht. Gegossen wird, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist.

Welche Blumen Sie nicht zu Hause halten sollten: Fotos und Namen

Die Dekoration einer Wohnung mit Zimmerpflanzen und Blumen ist eine hervorragende Möglichkeit, der Umgebung leuchtende Farben, Frische und den Duft einer Frühlings- und Sommerdekoration zu verleihen. Doch beim Kauf einer weiteren Blumenvase denkt man oft nicht darüber nach, dass sie auch ziemlich gefährlich sein kann. Besonders vorsichtig bei der Auswahl von Zimmerpflanzen müssen Familien mit Kindern sein, die am empfindlichsten auf negative Einflüsse reagieren. In unserem Artikel betrachten wir, welche Blumen aus wissenschaftlicher Sicht nicht in geschlossenen Räumen gehalten werden sollten, sowie Pflanzen, die laut der östlichen Philosophie Feng Shui und volkstümlichen Beobachtungen für die Familienatmosphäre ungünstig sind.

10 gefährliche Pflanzen für das Zuhause

Eigentlich ist die Liste der Pflanzen, die dem Menschen schaden können, sehr lang. Sie alle werden in vier Hauptfamilien unterteilt: Aronstabgewächse, Wolfsmilchgewächse, Hundsgiftgewächse und Nachtschattengewächse. Die größte Gefahr geht von giftigem Pflanzensaft aus. Daher sollte man bei der Arbeit mit ihnen an Handschuhe denken und nicht vergessen, sich gründlich die Hände zu waschen. Im Folgenden betrachten wir die 10 schädlichsten Zimmerpflanzen.

1. Dieffenbachia

Die beliebte Zimmerpflanze, die den Namen des deutschen Botanikers I.F. Dieffenbach trägt, hat üppige, prächtige Blätter, deren bunte Färbung sehr effektvoll aussieht. Die Liebe der Hobbygärtner zu dieser Pflanze beruht nicht nur auf ihrer dekorativen Wirkung, sondern auch auf ihrer Attraktivität und ihren stattlichen Ausmaßen, weshalb sie häufig zur Dekoration von Loggien, Balkonen und überdachten Veranden verwendet wird. Die Gefahr der Dieffenbachia liegt in ihrem giftigen Saft, der bei Beschädigung leicht austritt. Gelangt er auf die Schleimhäute, kann er leicht Verbrennungen verursachen. Daher wird empfohlen, den Blumentopf nicht in Räumen aufzustellen, in denen Kinder sind.

2. Azalee

Hervorragende Blumentöpfe mit einfachen und gefüllten Blüten lassen keinen Liebhaber der Pflanzenwelt gleichgültig. Nicht selten werden Azaleen zu einer echten Zierde von Zimmerpflanzensammlungen. Diese niedlichen Blüten werden zu Feiertagen verschenkt und in Büroräumen aufgestellt. Doch hinter der unvergleichlichen Schönheit der Azalee verbirgt sich zugleich eine nicht geringe Gefahr – der Saft, der ihre Stiele füllt, enthält giftige Elemente, die bei Verschlucken großen Schaden anrichten können, sodass am häufigsten Kinder und Tiere betroffen sind. Bei einer Vergiftung können Symptome wie Schwäche, Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem ist zu beachten, dass die blühende Azalee einen starken Duft verströmt, daher sollte man sie nicht im Schlafzimmer oder in einem schlecht belüfteten Raum aufstellen.

3. Poinsettie

Die leuchtende, ausdrucksstarke Blume ist nicht nur bei vielen Gärtnern beliebt, sondern auch bei Liebhabern festlicher Dekorationen im Haus. Der zweite Name der Pflanze – Bethlehemstern – spricht für sich selbst und bedarf keiner weiteren Lobeshymnen. Die Blume ist wirklich sehr schön, hat aber auch ihre Nachteile. In erster Linie kann der giftige Milchsaft im Pflanzenkörper dem Menschen schaden: Gelangt er in die Speiseröhre, kann er ziemlich starke Verätzungen verursachen. Auch Menschen mit einer Latexallergie sollten vorsichtig mit der Pflanze umgehen.

4. Monstera

Die Monstera gehört zu den tropischen Pflanzen, den Lianen. Obwohl sie in ihren heißen tropischen Heimatregionen das ganze Jahr über blüht und Früchte trägt, ist dies unter unseren klimatischen Bedingungen im Haushalt praktisch unmöglich. Dafür sind ihre Blätter unnachahmlich – sie haben große Blattspreiten, die zunächst ganz sind und im Laufe der Jahre immer mehr durchlöchert werden. Die Pflanze enthält kein Gift und stellt daher keine große Gefahr dar, aber es besteht dennoch ein Risiko, dem Körper zu schaden. In den Blättern befinden sich mikroskopisch kleine „Nadeln“, die beim Kontakt mit Schleimhäuten ein Brennen verursachen können.

5. Persischer Zyklamen

Der zweite Name dieser hübschen Zimmerpflanze ist Alpenveilchen. Man kann nicht umhin, sie zu bemerken – die satten, effektvollen grünen Blätter mit silbrigem Adernmuster harmonieren wunderbar mit den zarten, zurückgebogenen Blütenblättern der kleinen Blüten. Die Blütenfarbe reicht von Weiß bis zu violetten Tönen. Doch in der Natur geht Schönheit oft mit Gefahr einher – der Persische Zyklamen kann die Gesundheit von Menschen oder Tieren schädigen. Sein in den Knollen enthaltenes Gift kann das Sehvermögen beeinträchtigen und sogar die Entstehung von Katarakten fördern. Die Pflanze sollte nicht in der Küche stehen, und bei Arbeiten mit ihr müssen unbedingt Handschuhe getragen werden.

6. Trichocereus

Dieser aus dem südamerikanischen Kontinent stammende Kaktus hat die Herzen vieler Kakteenliebhaber erobert. Er stellt keine hohen Ansprüche an die Haltungsbedingungen und nimmt nicht viel Platz in der Einrichtung ein. Trichocereus umfasst viele Arten, aber in Innenräumen trifft man am häufigsten auf den Kaktus namens Belejuschtschi, da er während der Blütezeit wunderschöne schneeweiße Blüten mit einem Lilienaroma hervorbringt. Gleichzeitig ist diese Pflanze recht gefährlich und kann sogar tödlich sein. Sie enthält die schädliche Substanz Alkaloid Meskalin, die das zentrale Nervensystem negativ beeinflusst und visuelle Halluzinationen hervorruft. Bei Kontakt kann ein Taubheitsgefühl auf der betroffenen Hautstelle und Gefühlsverlust auftreten.

7. Clivia

Diese Zierpflanze ist leicht an ihren leuchtend orangefarbenen Blüten zu erkennen, weshalb sie häufig in der Phytodesign verwendet wird. Die Klivie ist sehr schön, aber giftig, daher sollte man sie nicht in einer Wohnung aufstellen, in der sich ein unruhiges Kind oder Haustiere befinden. Im Notfall ist es besser, für die Pflanze Hängeregale zu installieren, die für Kinder und Tiere unerreichbar sind. Die giftigen Substanzen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

8. Browallie

Die Pflanze ist ein kleiner Strauch mit violetten, blauen oder weißen kleinen Blüten. Sie hat elegante, zarte Stängel, die nicht so harmlos sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Die Gefahr birgt der Saft des Pflanzenstängels, der bei Hautkontakt eine Vergiftung verursachen kann.

9. Wolfsmilch

Wolfsmilch kommt in der Innenraumbegrünung recht häufig vor, da sie sehr dekorativ und pflegeleicht ist. Sie hat viele Unterarten, aber gemeinsam ist ihnen das Vorhandensein von Milchsaft, der sowohl heilende als auch schädliche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben kann, insbesondere starke Vergiftungen hervorrufen kann.

10. Pachypodium Lamera

Und den Schlusspunkt unserer Hitparade der grünen Hausschädlinge setzt eine üppige Pflanze, die im Volksmund als Madagaskarpalme bezeichnet wird. Als Vertreter der afrikanischen Flora hat sie einen dicken, fleischigen Stamm mit vielen Stacheln und einem grünen ‚Irokesenschnitt‘ aus Blättern an der Spitze. Die heimtückische Gefahr liegt im sehr giftigen Saft des Stammes, der dem Menschen schaden kann, insbesondere Allergikern. Er enthält viele Toxine und Alkaloide, die bei Augenkontakt Blindheit oder sogar einen Herzstillstand verursachen können, wenn die Substanzen ins Blut gelangen.

Volksglauben über unerwünschte Zimmerpflanzen

Jeder Mensch hat seine eigene Meinung darüber, ob man dem Volksglauben vertrauen kann. Aber man sollte nicht vergessen, dass sein Ursprung meist auf langjähriger Erfahrung beruht. Vielleicht sollte man also auf die Weisheiten hören, die unsere Vorfahren gesammelt haben. Wie der Volksglaube besagt, sollte man die folgenden ‚grünen‘ Mitbewohner nicht im Haus halten:

1. Kakteen. Die Anhänger dieser exotischen Schönheiten sind zahlreich, aber nicht jeder weiß, dass ihre Anwesenheit in der Wohnung ungünstige Beziehungen in der Familie provozieren, zu Alkoholismus, einer unglücklichen Heirat führen oder die junge Dame sogar ganz ohne Chance auf eine Heirat lassen kann.

2. Farn. Diese üppige Pflanze entzieht nach volkstümlicher Beobachtung die Lebensenergie. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie sich unter einem Dach mit ihr ständig müde und antriebslos fühlen.

3. Efeu. Dieser Vertreter der Flora erfreut sich großer Beliebtheit bei der Begrünung nicht nur von Grundstücken, sondern auch von Wohnungen. Allerdings sollte man bedenken, dass er, wie alle Kletterpflanzen, das männliche Geschlecht abschreckt. Dies sollten nicht nur junge Frauen, sondern auch verheiratete Damen bedenken, da die Anwesenheit von Efeu den Mann dazu verleiten kann, das Haus zu verlassen.

4. Dieffenbachie. Es wird angenommen, dass diese Blume den Hausbewohnern Kraft und Gesundheit rauben kann.

5. Schwiegermutterzunge. Dies ist eine der ungünstigsten Blumen für das Familienleben, die das männliche Geschlecht zu Trennungen veranlasst und Frauen die innere Energie raubt, was zu gesundheitlichen Problemen führt.

6. Palme. Die grüne Schönheit wird in Büroräumen und anderen öffentlichen Orten großartig aussehen. Was Wohnungen betrifft, so kann sie, wie die Volksweisheit sagt, erhebliche Unannehmlichkeiten bringen, insbesondere wenn sie als Geschenk überreicht wird.

7. Auch der Ficus bleibt eine umstrittene Zimmerpflanze. Einige glauben, dass er Unfruchtbarkeit auslösen kann, während andere wiederum der Meinung sind, dass der Ficus ein Garant für kinderreiche Familien und Familienwohlstand ist.

Blumen-Feng-Shui: Welche Blumen sollte man nicht im Haus halten?

In China herrscht die Ansicht, dass eine der wichtigsten Künste, die jeder Bewohner beherrschen sollte, die Blumenzucht ist, da die von Pflanzen ausgestrahlte Energie sowohl den Wohnraum harmonisieren als auch negative Auswirkungen haben kann. Dabei wird nicht so sehr auf die Arten der grünen Pflanzen geachtet, sondern auf ihre Anordnung, denn jede Zimmerpflanze ist für eine bestimmte Zone des Wohnraums verantwortlich.

Was die Pflanzen selbst betrifft – die unerwünschtesten Mitbewohner von Wohnungen sind nach der alten Philosophie Arten mit scharfen Blättern. Verschiedene Nadeln und Stacheln provozieren zahlreiche Skandale und Streitigkeiten. Ein weiterer schädlicher Vertreter im Haus ist der Bonsai-Baum. Er sieht recht hübsch aus, aber die künstlich erzielte Zwerggröße kann die persönliche Entwicklung des Wohnungsinhabers behindern und ihm die Chancen auf einen erfolgreichen Karriereaufstieg und Wohlstand nehmen.

Betrachtet man die grundlegenden Dogmen, sollte man beachten, was zum Anwachsen einer negativen Atmosphäre in der Wohnung beitragen kann: alte, kranke und vertrocknende Kübelpflanzen; Topfpflanzen mit herabhängendem Laub; Ansammlungen von floristischen Elementen im Schlafzimmer.

Wie die Feng-Shui-Philosophie besagt, werden alle grünen Pflanzen in männliche und weibliche unterteilt, und im Haus sollten zur Erreichung von Harmonie in den Beziehungen Pflanzen beider Geschlechter gehalten werden. Man sollte nicht vergessen, Pflanzen in Ecken und Nischen aufzustellen, da dort die größte Ansammlung negativer Energieballungen zu beobachten ist.

Gesundheitsschädliche Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen verschönern das Interieur, schaffen Gemütlichkeit und gute Laune im Haus. Außerdem reinigen und befeuchten sie die Luft. Aber es heißt, dass einige Zimmerpflanzen gesundheitsschädlich sind und man sie nicht im Haus halten sollte. Ist das wirklich so?

Bevor Sie die Liste der 'schädlichen' Pflanzen lesen und sich beeilen, Ihre Lieblinge wegzuwerfen, sollten Sie Folgendes bedenken. Zimmerpflanzen werden in Blumenläden in verschiedenen Ländern verkauft, und das Blumengeschäft wird von seriösen Unternehmen betrieben. Sie brauchen keine millionenschweren Klagen von Menschen, die durch Dieffenbachia oder Oleander im Topf geschädigt wurden. Folglich sind die Risiken bewertet und kalkuliert; bei richtiger Handhabung sind alle Zimmerpflanzen aus dem Handel unbedenklich. Woher kommen also die Gerüchte über die Gefahr?

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Mythen über gefährliche Zimmerpflanzen

«Ein kleines Mädchen hat eine Amarylliszwiebel gegessen und sich die Speiseröhre verbrüht» — Wenn ein kleines Mädchen in die Küche kommt und plötzlich ohne Brot eine Knoblauchzehe oder eine ganze Zwiebel isst, wird es ihr nicht gut gehen. Sowohl der Magen als auch die Speiseröhre leiden.

«Mein Kind hat ein Wolfsmilchblatt in den Mund genommen, hat angefangen zu schreien, es war unmöglich, es zu beruhigen, wir mussten zum Arzt fahren» — Der ätzende und bittere Saft würde auch einem Erwachsenen nicht schmecken, geschweige denn einem Säugling! Der Saft vieler Wolfsmilchgewächse reizt die Schleimhaut stark, und wenn er ins Auge gelangt, ist das sehr unangenehm. Genau wie bei scharfem Pfeffer und Meerrettich.

«Ich habe Aglaonema ohne Handschuhe umgetopft und meine Hände waren mit roten Flecken bedeckt» — Allergien können gegen Pflanzen, Früchte oder Reinigungsmittel auftreten; wenn eine Neigung zu einer solchen Reaktion besteht, schützen Sie sich vor Allergenen. Handschuhe beim Umtopfen schützen die Hände vor Schmutz und möglichen Reizungen.

«Meine Katze hat ein Dieffenbachia-Blatt angenagt und hatte schreckliche Übelkeit» — Eine Katze hat einen Bedarf an Wasser und frischem Grün; stellen Sie die Zimmerpflanze besser weiter weg, und säen Sie für die Katze etwas Gras in einen Topf.

Solche Geschichten hört man oft, aber sie sagen nur eines:

  • Für Erwachsene – stellen individuelle allergische Reaktionen eine Gefahr dar;
  • Für Kinder – sind unvorsichtiger Umgang und mangelnde Aufsicht durch Erwachsene gefährlich.
  • Für Tiere – trägt der Besitzer die Verantwortung für das Tier.

Zimmerpflanzen und Kindersicherheit

Wie gefährlich sind Zimmerpflanzen für Kinder? Kinder sind aktiv und neugierig, sie erkunden die Welt und verstehen nicht, was gefährlich ist und was nicht. Wenn ein Kleinkind unbeaufsichtigt ist, kann es innerhalb weniger Minuten ein Problem verursachen. Gefahren gehen aus von:

    Stacheln und scharfe Blattränder. Pachypodium, Pandanus, Opuntie und andere Kakteen werden nicht für das Kinderzimmer empfohlen, ihre Stacheln und Ränder können Verletzungen verursachen.

«Man muss den Feind kennen»?

Zimmerpflanzen sind keine Feinde. Sie bringen viel Nutzen, indem sie die Luft von Schadstoffen reinigen und mit Phytonziden anreichern. Sie befeuchten die Luft effektiv, was besonders im Winter wichtig ist.

Wenn sich herausstellt, dass Sie eine Dieffenbachie haben und ihr Saft Reizungen verursacht, dann bringen Sie sie besser dorthin, wo sie für Kinder und Haustiere unzugänglich ist. Ihre großen Blätter geben viel Feuchtigkeit ab und sie ist eine der nützlichsten Pflanzen zur Luftreinigung. Lassen Sie sie einfach im Wohnzimmer stehen und die Luft reinigen. Und im Kinderzimmer stellen Sie eine Zitrone auf.

Aronstabgewächse enthalten die Aminosäure Asparagin und Oxalsäure, die aufgrund ihrer Ätzwirkung in Haushaltschemikalien verwendet wird. Der Saft dieser Pflanzen kann starke Rötungen und sogar Verbrennungen verursachen. Wenn ein Blatt oder Stängel in den Mund gelangt, kann es zu starkem Erbrechen, Speichelfluss, in manchen Fällen sogar zu Erstickungsanfällen kommen. Dazu gehören Dieffenbachia, Aglaonema, Monstera, Caladium, Anthurium, Alokasie. Beim Umtopfen sollte man sich nicht die Augen reiben.

Rhododendren enthalten Andrometoxine, die bei innerlicher Aufnahme das Herz und das Nervensystem beeinflussen. Sie verursachen Durchfall, Koliken, Abschwächung des Herzschlags, Taubheit der Gliedmaßen. Dazu gehört die Azalee. Sie ist schön, aber nicht essbar.

Wolfsmilch und Wolfsmilchgewächse. Gefährlich ist ihr weißer Milchsaft – er enthält Euphorbin. Bei Kontakt mit dem Mund verätzt er die Schleimhäute und verursacht Störungen des Verdauungs- und Nervensystems. Dazu gehören Acalypha, Kroton, Wolfsmilch, Jatropha, Weihnachtsstern. Man sollte den Saft nicht auf die Hände drücken und die Blätter nicht kauen.

Nachtschattengewächse. Ihre Früchte können bei Menschen und Tieren Magenverstimmungen, Trägheit, übermäßigen Speichelfluss, Husten und Krampfanfälle hervorrufen. Hier Vertreter der Nachtschattengewächse: Browallia, Solanum (Ziernachtschatten), Brunfelsia. Capsicum (Zierpfeffer) gehört ebenfalls zu dieser Familie, aber seine scharfen Früchte werden gegessen.

Gefährlich sind auch Ficus, Alpenveilchen, Hortensie, Amaryllis, Begonie. Allerdings ist auch Brennnessel im Garten gefährlich. Sie kann brennen. Und die Zwiebeln von Narzissen und Tulpen sind gesundheitsschädlich, aber sie werden trotzdem angebaut.

Es ist wichtig zu verstehen – Zimmerpflanzen sind nicht zum Essen da, sie werden nicht eingenommen. Sie dienen der Schönheit und der Luftqualität. Das Wichtigste ist — beachten Sie unbedingt die Vorsichtsmaßnahmen bei der Pflege der Pflanzen, tragen Sie Handschuhe beim Umtopfen oder Beschneiden. Und wenn Kinder oder Haustiere im Haus sind, achten Sie darauf, dass die Pflanze unzugänglich ist und dass abgeschnittene oder abgefallene Blätter nicht auf dem Boden liegen.

Was tun, wenn eine Vergiftung aufgetreten ist?

Was tun, wenn doch jemand aus dem Haushalt von einer giftigen Pflanze betroffen ist?
Mit fließendem Wasser die Hände oder Hautstellen, die mit der Pflanze in Kontakt gekommen sind, so gut wie möglich abspülen.

Für Erwachsene ist es sinnvoll, ihre üblichen Allergiemedikamente einzunehmen. Ein Kind sollte besser einem Arzt vorgestellt werden. Wenn sich der Zustand verschlechtert, sollte ein Krankenwagen gerufen werden. Besonders, wenn der Verdacht besteht, dass Teile der schädlichen Pflanze in den Körper gelangt sind.

Man sollte keine Angst haben, Pflanzen zu kaufen und im Haus zu züchten. Der Nutzen ist größer als der Schaden. Wenn Pflanzen bereits bei Ihnen zu Hause wachsen und Sie nicht wussten, dass sie giftig sind, stellen Sie sie außer Reichweite von Kindern, und bei einer Katze versuchen Sie, den Topfboden mit Frischhaltefolie abzudecken, damit das Tier die Erde nicht ausgräbt.

Hauspflanzen schädlich oder nützlich: Meinung von Wissenschaftlern

Was bringen uns Zimmerpflanzen – Nutzen oder Schaden? Stimmt es, dass es Vampirpflanzen gibt? Kann man sich vor ihnen schützen, ohne auf das Vergnügen, sie zu sehen, zu verzichten?

Hausblumen beleben wunderbar das Interieur und machen es gemütlicher. In einem Raum mit viel Grün aufzuhalten ist viel angenehmer als dort, wo es keines gibt. Und dann kann man ab und zu ein Blättchen für die Anzucht abknipsen. Blumen muss man stehlen, sonst schlagen sie nicht an, versichern die Volksweisheiten.

Schlechte Aura von Zimmerblumen

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Es gibt die Meinung, dass einige Hauspflanzen gefährlich sind und zu ernsthaften Feinden der Gesundheit, des Privat- und Familienlebens werden können. In der Tat, wessen beschuldigt man nicht die bescheidenen Zimmerpflanzen: Vampirblumen, Blumen mit aggressiver männlicher Energie, die Freier abschrecken, Blumen, die ausschließlich für junge Mädchen gefährlich sind… Eine schreckliche Sache! Die Liste enthält die gewöhnlichsten:

  • Efeu
  • Kakteen und Sukkulenten
  • Lilien
  • Dieffenbachia
  • Monstera
  • Azalee
  • Schwiegermutterzunge.

Muss man sie wirklich fürchten? Vielleicht sind sie unschuldig schuldig?

Was sagt die Wissenschaft über Vampirpflanzen?

Bereits in den 1990er Jahren wurden von Fachleuten der NASA die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie veröffentlicht, die besagten, dass mit Hilfe von 17 der häufigsten Zimmerpflanzen tatsächlich der Kohlendioxidgehalt in Innenräumen gesenkt und die Luft von einigen giftigen Stoffen gereinigt werden kann, wie zum Beispiel:

  • Benzol,
  • Trichlorethylen,
  • Formaldehyd.

Zimmerpflanzen sind nicht nur für die körperliche Gesundheit des Menschen nützlich, sondern auch für sein psychisches Wohlbefinden. Forscher stellten eine Theorie auf, die Biophilie genannt wird. Sie erklärt die Gründe, warum wir uns in ‚begrünten‘ Räumen glücklicher fühlen. Die Theorie besagt, dass Städter, die von der ursprünglichen Natur getrennt sind, unbewusst danach streben, das Gleichgewicht wiederherzustellen, indem sie ihr Zuhause und Büro mit lebendigem Grün schmücken.

Wahrscheinlich entscheidet jeder für sich – wenn er glaubt, dass die grünen Blättchen auf der Fensterbank den Zölibatskranz bringen, dann kann man nichts machen, dann bringen sie ihn – die feinen Stoffe des Universums reagieren auf die Anfrage. Und wenn es scheint, dass das Blümchen vampyrisiert, alle Kräfte aussaugt, dann ist das ein sicheres Zeichen, dass man zum Arzt gehen sollte, der wird helfen, die wahre physische oder psychische Ursache des Unwohlseins zu finden.

Nützliche Hauspflanzen

  • Sansevieria (Schwiegermutterzunge) absorbiert Gerüche hervorragend. Aufgrund dieser Eigenschaft von Sansevieria ist es sinnvoll, sie in der Küche zu züchten.
  • Ficus sind Rekordhalter im Team der Zimmerpflanzen, was die Fähigkeit zur Luftreinigung betrifft. Sie absorbieren Benzol, Ammoniak, Formaldehyd. Ficus kann nicht nur wie ein Schwamm schädliche Stoffe aufnehmen, sondern auch Staub anziehen.
  • Chamaedorea (Bambuspalme) filtert schädliche Stoffe heraus, die der Kunststoff abgibt, und befeuchtet die Luft.
  • Chlorophytum filtert Abgase, daher ist es für diejenigen, die in den unteren Stockwerken wohnen, unverzichtbar. Zudem geben diese Pflanzen Phytonzide ab, die bakterizide Eigenschaften besitzen.
  • Die Dracaena neutralisiert Formaldehyd, dessen schädliche Dämpfe von Spanplatten, Lackierungen, PVC und anderen synthetischen Materialien, mit denen unsere Wohnungen voll sind, freigesetzt werden.
  • Der Goldene Efeu (Scindapsus aureus) reinigt die Luft von Benzol: Diese für den Menschen gesundheitsschädliche Verbindung ist in 30 % der Stadtwohnungen vorhanden.
  • Die Geranie eignet sich gut für das Schlafzimmer – ihr Duft beruhigt; und für die Küche – sie bekämpft Küchengerüche hervorragend.

Fairerweise muss man hinzufügen, dass Pflanzen, auch Zimmerpflanzen, tatsächlich gefährlich sein können, wenn sie nicht bestimmungsgemäß verwendet werden oder die Pflegehinweise nicht beachtet werden. Daher sollte man, wenn es im Haushalt Allergiker, kleine Kinder oder Tiere gibt, die Eigenschaften der Pflanze sorgfältig prüfen, bevor man sie ins Haus bringt.

Die Meinung der Redaktion kann von der Meinung des Autors des Artikels abweichen.

Schädliche Zimmerpflanzen

Versuchen wir zu verstehen, welche schädlichen Zimmerpflanzen es gibt.

Gepflegte und schöne Zimmerpflanzen haben das Zuhause immer geschmückt und galten als Pluspunkt für die Hausfrauen. Beim Betreten eines Raumes bewundern wir unwillkürlich ihre Schönheit. Ihre große Anzahl ist jedoch nach Meinung von Botanikern nicht nur für die Gesundheit des Menschen, sondern auch für Haustiere schädlich. Denn wenn es zu viele sind, richten sie mehr Schaden an, indem sie gefährliche flüchtige Verbindungen abgeben.

Damit kann man natürlich leicht umgehen, wenn man den Raum häufig lüftet. Es gibt jedoch schädliche Zimmerpflanzen, die bei unsachgemäßer Handhabung eine Gefahr für das Leben des Menschen darstellen können.

Zum Beispiel ahnt kaum jemand, dass der gewöhnliche Ficus, den die meisten Hausfrauen anbauen, Menschen mit Allergien schaden kann. Der Ficus hat einen giftigen Saft, der zu Hautentzündungen und Reizungen der Atemwege führt, was Asthmasanfälle auslösen kann.

Es gibt viele schädliche Zimmerpflanzen, und es würde lange dauern, alle aufzuzählen. Lassen Sie uns kurz über die am häufigsten vorkommenden und giftigsten sprechen.

Adenium.

Adenium obesum gehört zur Familie der Apocynaceae, blüht mit sehr schönen scharlachroten trichterförmigen Blüten, duftet aber nicht. Es ist eine giftige Zierpflanze. Wenn ein kleines Kind oder ein Tier einen Teil davon in den Mund nimmt, kann dies eine schwere Vergiftung verursachen.

Adenium.

Oleander gehört zur gleichen Familie und ist bei Hausfrauen wegen seiner schönen Blätter und Blüten beliebt. Seine Blüten sind duftend, können jedoch Kopfschmerzattacken auslösen, wenn sie zu stark blühen. Wenn die Bedingungen es zulassen, kann er stark wachsen und eine Höhe von 5 m erreichen. Wie viele andere giftige Pflanzen wird er in der Medizin eingesetzt. Der Saft und die Samen des Oleanders sind sehr giftig, daher sollten Sie ihn am besten mit Handschuhen pflegen und Tiere und Kinder besser ganz von ihm fernhalten.

Ein weiterer Vertreter dieser Familie ist der Pachypodium lamerei, der einer kleinen Palme ähnelt und daher auch Madagaskarpalme genannt wird. Seine Blätter sind giftig und gefährlich für Tiere und Kinder.

Dieffenbachia.

Schädliche Zimmerpflanzen gibt es auch in der Familie der Aronstabgewächse. Dazu gehört die von vielen Pflanzenliebhabern geschätzte Dieffenbachia mit ihren bunten, großen und schönen Blättern. Der Saft vieler Dieffenbachia-Arten ist sehr giftig für die Haut; bei Kontakt kann sich eine Dermatitis entwickeln, und wenn er in die Augen gelangt, kommt es zu einer Bindehautentzündung. Gelangt der Saft in den Mund, treten Schwellungen und Schmerzen der Schleimhaut auf.

Dieffenbachia.

Normalerweise kauen Kinder und Tiere nicht lange an der Dieffenbachia, aber das kann tragisch enden, daher sollten Sie den Zugang zur Pflanze einschränken. Besonders anfällig für die Wirkung des Saftes dieser Pflanze sind Katzen; gelangt er auch in geringen Mengen in ihr Maul, kann dies zum Tod des Tieres führen.

Ein weiteres schädliches Zimmerpflanze aus dieser Familie ist die Monstera. Sie ist bei Pflanzenliebhabern wegen ihrer schön geschlitzten, glänzenden Blätter beliebt, weshalb sie auch den Namen 'durchlöcherter Philodendron' trägt. Diese Blätter enthalten Toxine, die Brennen und Entzündungen der Schleimhäute verursachen, starken Speichelfluss, Verdauungsstörungen und Erbrechen hervorrufen.

Ebenfalls bei Hausfrauen beliebt ist das Spathiphyllum, eine originell blühende Pflanze, die einen Blütenstand auf einem Blütenstiel hervorbringt, der einem Kolben ähnelt. Seine Basis (die Blütenhülle) ähnelt einem Blatt, ist aber heller gefärbt, von grün bis weiß.

Amaryllis.

Experten empfehlen sogar, ihn in verschmutzten Räumen zu platzieren, da das Spathiphyllum schnell Giftstoffe aufnimmt, jedoch ist es sehr giftig. Wenn der Saft dieser Pflanze auf die Haut gelangt, entsteht ein lange nicht heilendes Geschwür. In der Natur gibt es noch weitere giftige Varianten, die in der Volksmedizin verwendet werden.

Amaryllis.

Schädliche Zimmerpflanzen der Familie der Amaryllisgewächse – die Belladonnalilie (Amaryllis belladonna) und die Blutblume (Haemanthus). Ihr Gift steckt in den Blättern und der Zwiebel. Aufgrund ihrer Schönheit werden diese Pflanzen nicht nur zu Hause, sondern auch in Kindereinrichtungen und Büros gezogen. Haemanthus-Arten sind giftiger; sie können allergische Reaktionen hervorrufen, selbst bei der Pflege, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Poinsettie.

Bekannt sind schädliche Zimmerpflanzen auch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Häufig findet man unter den Hauspflanzen einen Vertreter wie die Poinsettie. Wegen ihrer Originalität erhielt die Poinsettie einen weiteren Namen – den „Bethlehemstern“. Ihre Blüten wirken doppelt, da jede Blüte von einem leuchtend roten Hochblatt umgeben ist. Schon bei einer leichten Verletzung des Stängels oder Blattes tritt ein giftiger Saft aus, der bei Hautkontakt Juckreiz und Reizungen verursacht. Gelangt er in die Augen, können Mensch oder Tier vorübergehend erblinden.

Poinsettie.

Zu den schädlichen Zimmerpflanzen zählen Botaniker die Azalee (Familie der Rhododendren) – eine üppig blühende Pflanze mit gefüllten oder einfachen, leuchtenden Blüten. Gärtner ziehen sie in großer Zahl, da sie lange blühen (2–2,5 Monate) und den Raum mit Duft erfüllen. Sie können jedoch Schwindel und sogar Bewusstlosigkeit verursachen, wenn der Raum schlecht belüftet ist. Azaleen enthalten narkotische Substanzen.

Der allseits beliebte Efeu gehört ebenfalls zu den schädlichen Zimmerpflanzen. Zweifellos ist er nützlich, da er den Raum von schädlichen Chemikalien reinigt; Pilze und Bakterien meiden ihn, jedoch sind seine Stängel und Blätter sehr giftig. Wenn ein Nagetier im Haushalt versucht, daran zu knabbern, führt dies zu dessen Tod. Manchmal blüht der Efeu; seine Blüten riechen unangenehm, und seine Früchte sind noch giftiger, daher ist es besser, die noch nicht geöffneten Knospen zu entfernen.

Giftige Zimmerpflanzen

Mögen Sie es, wenn in Ihrer Wohnung immer Blumen duften? Ich auf jeden Fall! Leider gedeihen nicht alle Blumen bei mir, einige fallen nach einiger Zeit ab oder welken. Es gibt jedoch auch solche, die über Jahre hinweg wachsen und blühen und das Haus mit freudigen Emotionen erfüllen. An den Blumen erfreuen sich Erwachsene, Kinder und Tiere, aber die Einstellung zu ihnen ist bei allen unterschiedlich. Erwachsene kommen heran, bewundern die Pflanze, und sofort steigt die Stimmung. Kinder, besonders die Kleinen, schauen sich die Pflanze an, berühren sie, können sogar eine Blüte oder ein Blatt abreißen, probieren sie oder graben in der Erde. Diese ‚lieben‘ Kinder können sogar der Katze ein Blättchen zum Probieren anbieten. Ich denke, das ist vielen bekannt, und was denken Sie dazu? Nichts Schlimmes, ist es schade um eine einzige Blume? Lassen Sie sie probieren, vielleicht ist es sogar nützlich. Ich dachte auch so, bis ich erfuhr, dass die meisten Zimmerpflanzen eine Gefahr nicht nur für Tiere, sondern auch für den Menschen darstellen. Ehrlich gesagt, hatte ich Angst, denn von Tieren und Kindern kann man alles erwarten. Welche Gefahr können Zimmerpflanzen also darstellen? Welche von ihnen sind am gefährlichsten? Was tun, wenn ein Kind oder ein Tier eine giftige Pflanze probiert hat? Lassen Sie uns gemeinsam damit befassen.

• Bei Zimmerpflanzen können nur bestimmte Teile (Blätter oder Blüten) oder der Milchsaft (Pflanzensaft) giftig sein, oder die gesamte Pflanze kann giftig sein.

• Pflanzengift, das in den Körper eines Menschen oder Tieres gelangt, kann schwere Vergiftungen verursachen, die tödlich enden können.

• Der Milchsaft giftiger Pflanzen verursacht bei Hautkontakt Reizungen, Brennen, Verbrennungen, Dermatitis (abhängig von der Pflanze).

• Wenn Pflanzengift in die Augen gelangt, treten Brennen und sogar vorübergehende Blindheit auf.

• Geruch und Dämpfe einiger giftiger Zimmerpflanzen lösen allergische Reaktionen und sogar Asthma aus.

Leider ist die Liste der giftigen Pflanzen riesig. Nachdem ich sie studiert habe, wurde mir klar, dass darunter viele bekannte und bei Blumenliebhabern beliebte Zimmerpflanzen sind. Zum Beispiel gelten Oleander und Adenium als die gefährlichsten! Wenn man nur ein einziges Blatt probiert, führt das zum Tod eines Erwachsenen, ganz zu schweigen von Kindern. Auch alle Lilienarten gelten als gefährlich für Kinder und Tiere. Ihr starker Geruch kann Kopfschmerzen, Schwindel, Allergien und sogar Ohnmacht verursachen. Und wenn Ihr Kind beschließt, den Pollen einer Blüte oder ein Blatt zu probieren, kann dies tödlich enden.

Eine weitere Gruppe giftiger Zimmerpflanzen: Cladium, Spathiphyllum, Monstera, Dieffenbachia und andere Pflanzen aus der Familie der Aronstabgewächse. Die gefährlichste Pflanze ist Dieffenbachia. Wenn Ihr Kind ein Blatt davon probiert hat, ergreifen Sie sofort Maßnahmen (darüber sprechen wir später). Ebenfalls gefährlich sind: Begonien, Efeu, Schefflera. Hortensie und Azalee sind gefährlich, weil sie einen giftigen Stoff enthalten – Zyanid. Auch die Familie der Wolfsmilchgewächse ist giftig – Kroton (Codiaeum), Wolfsmilch. Aus den Nachtschattengewächsen – der Nachtschatten. Wenn Kinder die leuchtenden und schönen Früchte sehen, ist ihre natürliche Reaktion, sie zu probieren! Schließlich wissen sie nicht, dass nicht alles Schöne essbar und lecker ist. Und ich glaube, einfache elterliche Warnungen werden sie nicht beeinflussen. Es sei denn, Sie erfinden eine Geschichte, in der einer der Helden die Früchte des Nachtschattens gegessen hat. Es war für mich eine Offenbarung, dass Ficus, die wir für hervorragende Luftreiniger halten, sich als gefährlich für Menschen und Tiere herausstellen. Zudem helfen weder Warnungen noch Geschichten gegen ihre giftige Wirkung – die Gefahr geht von ihren Dämpfen aus! Das heißt, wenn in der Wohnung ein Ficus wächst und ein Kind darin lebt, kann es zu Allergien oder schlimmer noch – zu Asthma kommen. Ich denke, das ist eine individuelle Veranlagung; es kann auch sein, dass der Ficus keine Gefahr für das Kind darstellt. Es gibt auch eine Gruppe geringfügig toxischer Zimmerpflanzen, die Menschen und Tieren keinen ernsthaften Schaden zufügen können und deren Auswirkungen leicht zu bewältigen sind. Obwohl sie nur geringen Schaden anrichten, sollte man diese Pflanzen dennoch kennen. Geranie und Kalanchoe, die wir zur Behandlung von Mittelohrentzündung und Schnupfen verwenden. Dracaena. Es gibt so viele giftige Zimmerpflanzen – welche davon kann man also im Haus halten, ohne sich um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen sorgen zu müssen? Nun, zum Beispiel Orchidee, Usambaraveilchen und Hibiskus sind nicht nur ungefährlich, sondern auch unglaublich schön! Mein persönlicher Favorit ist der Hibiskus, der im frühen Frühling blüht und bis zum späten Herbst das Auge erfreut, und der sowohl Kälte als auch Hitze gut verträgt. So, wir haben betrachtet, welche Zimmerpflanzen gefährlich sind, aber das bedeutet keineswegs, dass man sie sofort loswerden muss. Man muss einfach wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, falls eine Vergiftung durch eine Pflanze auftritt. Die Regeln sind allgemein bekannt und denkbar einfach: Wenn Gift in den Körper gelangt ist, müssen Sie umgehend: — reichlich trinken. — Aktivkohle einnehmen. — falls nötig, den Magen ausspülen; wenn Sie das nicht selbst können, rufen Sie den Notarzt oder suchen Sie einen Arzt auf. — Wenn Gift auf die Schleimhaut des Auges oder die Haut gelangt ist, spülen Sie die betroffene Stelle unter fließendem Wasser ab.

— Wenn bei einem Kind nach dem Hinzufügen einer neuen Pflanze im Haus eine allergische Reaktion auftritt, entfernen Sie die Pflanze vorübergehend aus dem Raum; möglicherweise ist sie der Auslöser der Allergie.

Ich hoffe sehr, dass der Artikel für Sie nützlich sein wird. Und ich wünsche Ihnen, dass Ihre Zimmerpflanzen Sie weiterhin erfreuen und keinen Schaden verursachen.

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