In der zweiten Julihälfte müssen Rosen aller Sorten im Garten gedüngt werden, um die Blüte nach der ersten Welle zu verlängern und zu verstärken. Wenn Sie es mit Bedacht tun, können Sie eine explosionsartige Blüte auslösen, die bis zum Ende der Gartensaison anhält. Die Büsche werden mit Knospen übersät sein, und die Haltbarkeit der Blüten wird die Nachbarn verblüffen. Wann, womit und wie man Rosen im Freiland düngt, in einem Gespräch mit verriet die Chef-Landschaftsarchitektin des VDNCh Lilija Charitonowa.
Inhaltsverzeichnis:
Rosen «fressen» besser im Regen
«In der Hauptstadtregion ist die beste Zeit zum Düngen der Rosen gekommen, da die Rose empfänglich für die Düngung im Regen ist», — bemerkt Lilija Charitonowa.
Laut der Expertin benötigt die Rose im Juli besonders organische Düngung — also Dünger mit Mist, Kompost und Wurmkompost (Biohumus). Diese kann man selbst herstellen oder fertig kaufen. Dankbar nimmt die Rose jetzt Dünger auf Basis von Huminsäuren wie Agroverm von verschiedenen Herstellern sowie Humate, natürliche Pflanzenwachstumsstimulatoren an. Sie werden leicht aufgenommen. Organische Dünger sind in dieser Zeit — das, was die Büsche brauchen.
Pulverförmig oder flüssig: Welchen Dünger wählen?
Fertige Dünger gibt es in verschiedenen Formen. Pulverförmigen Dünger muss man unter die Wurzel ausstreuen, flüssigen kann man auf die Blätter auftragen. «Flüssiger Dünger gilt in dieser Zeit als effektiver, da sich die Nährstofffläche bei dieser Düngung von der Wurzel bis zum Blatt erweitert. Die Pflanze nimmt diese Düngung besser auf und entwickelt sich intensiver», — bemerkte Charitonowa.
Vor dem Düngen muss die Rose gegossen werden. Die Prozedur darf nicht öfter als einmal alle zwei Wochen durchgeführt werden — sonst bekommen Sie anstelle einer üppigen Blüte Verbrennungen, Vergiftungen und sogar den Tod des Busches.
Mit mineralischen Düngern hören wir auf.
Mit Mineraldüngern sollte man im Juli vorsichtig sein. Bei der Ausbringung von mineralischen Nährstoffen wird die Rose ihre gesamte Kraft in das Wachstum der Blattmasse und die Blüte stecken, aber möglicherweise nicht rechtzeitig auf den Winter vorbereitet sein. Wenn man es unbedingt möchte — kann man die Pflanze mit Stickstoffdünger in niedriger Konzentration düngen, aber dann sollte man es dabei belassen. «Im August beginnen wir bereits mit der Vorbereitung der Rose auf die Überwinterung, daher muss sie mit Eisen und Phosphor gedüngt werden», — sagt Charitonowa.