Pyrethrum gehört zur Familie der Asteraceae und umfasst mehr als 100 Arten. Gärtner lieben das anspruchslose rosa Pyrethrum. Dieses mehrjährige Pyrethrum auf dem Foto ähnelt am ehesten einer Kamille mit rosa Blütenblättern und einer gelben Mitte. Die Heimat dieser Pflanze sind die Vorgebirge des Kaukasus, und in der Mittelzone beginnt sie Anfang Juni zu blühen.
Die Blütezeit dauert etwa einen Monat, die Blütenstände können einen Durchmesser von bis zu 6 cm erreichen. Seine Gartenformen sind zahlreich, es gibt gefüllte Formen und verschiedene Blütenblattfarben. Nicht jeder weiß, dass Pyrethrum Pyrethrin enthält, einen Stoff, der buchstäblich alle Insekten tötet. Aus den getrockneten Blüten der Pflanze wird ein Pulver hergestellt, das ebenfalls Pyrethrum genannt wird, und es wird zur Behandlung von Tieren und Pflanzen verwendet, die unter Insekten leiden.
Pyrethrum wächst an hellen Standorten oder im Halbschatten. Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein, da die Pflanze Staunässe nicht verträgt und dadurch im Winter erfriert. Aber eigentlich ist Pyrethrum winterhart. Gießen ist nur in trockenen Sommern nötig. Die Samen werden im Herbst ins Freiland gesät oder im Frühjahr als Setzlinge zu Hause oder im Gewächshaus ab April gezogen. Im Frühjahr kann man es durch Teilung des Busches vermehren. Wenn Sie sich entscheiden, Samen zu kaufen, schauen Sie sich das Foto von Pyrethrum genau an, um bei der Sortenwahl keine Fehler zu machen.
Die Sämlinge blühen im ersten Jahr nicht, sie bilden nur eine Blattrosette. Im zweiten Jahr erfreut Sie die Pflanze bereits mit Blüten, und manchen Gärtnern gelingt es sogar, eine zweite Blüte im August-September zu erreichen. Dazu wird das Pyrethrum direkt nach der ersten Blüte zurückgeschnitten.