Was lieben Pfingstrosen?

Pfingstrosen sind mehrjährige Pflanzen. Es sind etwa 40 Arten bekannt (15 Arten in Russland) und ungefähr 10.000 Sorten. Viele Gärtner lieben diese Blume und ziehen sie an.

Die Höhe der Blume beträgt 30–150 cm. Nach der Höhe werden Pfingstrosen unterteilt in niedrige (bis 60 cm), mittelhohe (70–80 cm), hochwüchsige (80–100 cm) und sehr hochwüchsige (über 1 m). Verdickte spindelförmige Wurzeln. Ein riesiges Wurzelsystem mit zahlreichen Erneuerungsknospen. Große doppelt und dreifach dreiblättrige Blätter.

Große Blüten in verschiedenen Farben. Am Blütenstiel befinden sich eine bis mehrere Blüten. Nach der Blütenstruktur werden mehrere Gartengruppen unterschieden: einfach, halbgefüllt, gefüllt, japanische und anemonenartige.

Im Ziergartenbau werden folgende Pfingstrosenarten angebaut: die milchblütige Pfingstrose (weiße Blüten mit goldenen Staubgefäßen), Wittmanns Pfingstrose (mit gelblichen Blüten), die Arznei-Pfingstrose (mit rubinroten Blüten), die Marienwurzel (mit purpurfarbenen Blüten), die schmalblättrige Pfingstrose (Höhe bis 50 cm, mit dunkelroten Blüten).

Die Blütezeit ist das Frühjahr und die erste Hälfte des Sommers. Die genauen Zeitpunkte hängen von den Wetterbedingungen ab. Um größere Blüten zu erhalten, wird empfohlen, die Seitenknospen zu entfernen.

Siehe auch:
Tagetes: Arten und Sorten, Vermehrung

Pfingstrosen lieben gut beleuchtete, windgeschützte Standorte, die vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden können. Starker Schatten, selbst für kurze Zeit, beeinträchtigt die Blüte der Pflanze.

Pfingstrosen bevorzugen lehmigen, durchlässigen, nährstoffreichen und schwach alkalischen Boden. Auf sandigen Böden wachsen sie stark, blühen aber schwach. Auf schweren Tonböden entwickeln sie sich langsam. Bei Trockenheit benötigen sie regelmäßiges Gießen mit anschließendem vorsichtigen Lockern (um die Erneuerungsknospen nicht zu beschädigen).

Pfingstrosen reagieren gut auf mineralische Düngung: zu Beginn des Wachstums (Stickstoff), in der Phase der Knospenbildung und zu Beginn der Blüte (Volldünger), am Ende der Blüte (Phosphor und Kalium). Die mineralischen Düngemittel werden in flüssiger Form nach dem Gießen in 10 cm tiefe Rillen um die Büsche herum ausgebracht.

Im Winter werden die Pflanzen mit einer 10–15 cm dicken Schicht trockenen Torfs abgedeckt. Als Isoliermaterial sollten kein Mist, Stroh oder Baumblätter verwendet werden, da die Pflanze sonst faulen könnte.

Verwendung: Gruppen- und Einzelpflanzungen auf Rasen, in Rabatten, als Beeteinfassung, für den Schnitt.

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