Sorten und Pflege. Wie Sie Paprika für die Anzucht im Jahr 2025 aussäen.

Mitte Februar — die ideale Zeit, um Paprika für die Anzucht auszusäen. Besonders wichtig ist dies, wenn Sie großfruchtige und spätreifende Sorten gewählt haben, wie «Bogdan», «Bogatyr», «Anastasia» oder «Krasny Gigant».

Sie benötigen mehr Zeit, um ein starkes Wurzelsystem und eine vegetative Masse zu entwickeln. Außerdem erfordern sie aufmerksame Pflege: regelmäßiges Gießen und Düngen. Aber ihre Ernte ist all die Mühe wert. Wenn eine einzelne Paprika so groß ist wie ein Literglas, ruft das wahre Begeisterung hervor. Wenn Sie jedoch eine Ernte mit weniger Aufwand wünschen, dann sind einfachere Sorten für Sie geeignet: «Druzhok», «Kristall», «Podarok Moldovy», «Swetljatschok», «Kolobok» und andere. Sie sind anspruchslos und eignen sich für dichte Bepflanzung.

Paprika liebt Wärme

Paprika verträgt keine kalten Fensterbänke. Wenn es bei Ihnen zu Hause kühl ist, bewahren Sie die Behälter bis zum Auflaufen der Keimlinge besser in der Nähe der Heizung auf. Danach lege ich Styropor oder alte Bücher unter den Behälter, um die Wurzeln vor Kälte zu schützen.

Desinfektion von Samen und Erde

Vor der Aussaat weiche ich die Samen immer 20 Minuten lang in einer Kaliumpermanganatlösung ein, spüle sie dann ab und säe sie aus.

Erdmischung für Setzlinge: zwei Teile Wurmhumus (so heißt er — für Setzlinge) und ein Teil Sand. Auf 10 kg Erdmischung ein halbes Literglas Holzasche hinzufügen.

Aussaat und Pflege

Ich säe die Samen in einer Tiefe von 1,5–1,8 cm aus und bedecke sie mit Folie. Bereits nach 8–10 Tagen erscheinen die ersten Keimlinge. Mit dem Pikieren befasse ich mich nicht mehr — ich stelle fest, dass sich die Pflanzen ohne unnötige Eingriffe besser entwickeln. Ich gieße mäßig, einmal pro Woche.

Wenn die Zeit der Abhärtung kommt, bringe ich die Setzlinge allmählich nach draußen, zunächst für eine Stunde, dann von Mittag bis Abend, um Verbrennungen zu vermeiden. Wenn ich vor dem Umpflanzen Knospen an den Setzlingen sehe, entferne ich sie unbedingt — das fördert die Wurzelentwicklung und stärkt den Busch. Wenn man die erste Knospe belässt, zieht die einzelne gewachsene Frucht alle Nährstoffe auf sich, und die Paprikapflanze entwickelt sich nicht, da sie ihre Kräfte dieser einen Frucht widmet.

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Umpflanzung und Pflanzgeheimnisse

Für die Auspflanzung ins Freiland wähle ich Ende Mai. Wichtig ist, ausreichend Platz zu schaffen: Paprika mag keine Enge. Niedrigwüchsige Sorten pflanze ich im Abstand von 50×45 cm, hochwüchsige — 60×60 cm. Um die Pflanzen zu stärken, gebe ich beim Pflanzen etwas Humus und Asche in die Pflanzlöcher. Übrigens ist es eine gute Idee, die Beete mit frisch gemähtem Gras zu mulchen — das hilft, Feuchtigkeit und Nährstoffe im Boden zu halten.

Je tiefer der Paprika gepflanzt wird, desto kräftiger ist sein Wurzelsystem. Oft zupfe ich sogar ein paar der unteren Blätter ab, um sie mit Kompost zu bedecken — diese einfache Maßnahme bringt ausgezeichnete Ergebnisse. Und wenn Sie experimentieren möchten, versuchen Sie, Schalotten neben den Paprika zu setzen, sie vertragen sich hervorragend und verstärken sich gegenseitig.

Paprika mag keine starke Hitze — in einer solchen Periode kann er zwar wachsen und blühen, aber es werden wenige Früchte tragen. Deshalb gieße ich ihn am frühen Morgen, wenn das Wasser noch kühl ist. Besondere Aufmerksamkeit widme ich der Bewässerung während der Blüte- und Fruchtbildungsphase.

Jede Saison ist eine neue Erfahrung, aber dank bewährter Methoden genieße ich jedes Jahr eine reiche Ernte von süßen, saftigen Paprika. Ich hoffe, meine Tipps helfen auch Ihnen!

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