Das Weißeln von Obstbäumen im September. Ausführliche Anleitung für Anfänger

Anfang Herbst muss man unbedingt die Obstbäume weißeln, da sie sonst krank werden. Die Agrarwissenschaftlerin Irina Radischewskaja ist der Meinung, dass alle Höhlen und Wunden an den Stämmen genau dann entstehen, wenn man dies nicht tut. 

Das Weißeln schützt die Pflanzen auch vor der Sonne und verhindert Verbrennungen.

Es kommt jedoch vor, dass die aggressive Wintersonne die Stämme auch durch die Weißelschicht erwärmt; daher sollten die empfindlichsten Pflanzungen am besten mit zwei oder sogar drei Lagen Spinnvlies abgedeckt werden.

Idealerweise behandelt man die Bäume bei warmem Wetter im September. Die Lösung haftet dann gut und wird nicht abgewaschen. Kalk, Mist und Ton enttäuschen Gärtner jedoch oft, daher ist es besser, ernsthaftere Mittel zu verwenden.

Zum Beispiel Wasserdispersionsfarbe für Außen- und Fassadenarbeiten. Sie wird durch Regen kaum abgewaschen und schützt die Bäume während des Winters.

Aber behandeln Sie zuerst den unteren Teil des Baumes mit einer dreiprozentigen Kupfersulfatlösung. Das tötet Krankheiten und Schädlinge. 

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Als nächstes bereiten wir die Farbe vor. Wenn sie zu dickflüssig ist, verdünnen Sie sie mit Wasser. Wenn Sie die Schutzwirkung verstärken möchten, fügen Sie ein Glas PVAc-Kleber hinzu (auf drei Kilogramm Farbe). Manche Gärtner geben auch eine Tube Brillantgrün als Schutz in die Farbe. Das ist nicht zwingend erforderlich, aber Sie machen es dadurch sicher nicht schlechter.

Rühren Sie die Mischung gründlich um und beginnen Sie mit der Arbeit. Beachten Sie, dass der Anstrich des Stammes streng bis zu den unteren Skelettästen reicht.

Übrigens ein weiterer wichtiger Punkt: Wenn der Baum jünger als drei Jahre ist, sollte man ihn nicht weißeln, sondern den Stamm besser in Spinnvlies einwickeln, das sowohl vor Verbrennungen als auch vor Frost schützt.

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