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Die richtige Pflege des Zimmernachtschattens zu Hause
Zimmerpflanzen sind eine hervorragende Dekoration für jedes Zuhause. Sie sind die optimale Wahl, um das Interieur abwechslungsreicher zu gestalten. Die Anwesenheit von Zimmerpflanzen veredelt das Haus und macht es gemütlich. Solanum, im Volksmund besser bekannt als Zimmernachtschatten, Zimmerkirsche, Chinesische Kirsche, Korallenstrauch. Es ist eine leuchtende Beeren-Blatt-Komposition mit roten, kugelförmigen Beeren.
Beschreibung und Eigenschaften des Zimmernachtschattens
Solanum (Zimmernachtschatten) ist ein kleiner immergrüner Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse, dicht übersät mit Blättern und leuchtend orangefarbenen Beeren. In unseren Breiten ist er erst vor relativ kurzer Zeit aufgetaucht. Am weitesten verbreitet ist er in Südamerika, Australien, Peru und auf der Insel Madeira.
Leider lebt diese Pflanze nicht lange. Aber dafür erfreut sie während ihres gesamten Lebens das Auge mit bunten Früchten. Sie blüht unabhängig von der Jahreszeit, und die Beeren halten sehr lange, bis zu mehreren Monaten. Sie verlieren nicht ihre Leuchtkraft und Attraktivität.
Ist die Zierpflanze lebensgefährlich?
Wie die Volksweisheit sagt: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Und in Bezug auf den Nachtschatten: „Nicht jede appetitliche Beere ist nützlich.“
Daher sollten Sie die Pflanze nicht in einem Haus mit Kindern halten. Denn selbst eine kleine Beere kann eine Vergiftung verursachen. Sogar der Saft der Blätter verursacht bei Hautkontakt Reizungen. Besonders gefährlich ist eine solche Vergiftung für das schwache Immunsystem von Kindern.
Beliebte Arten der Pflanze
Für dekorative Zwecke und den Anbau zu Hause gibt es nur wenige Solanum-Arten. Die bekanntesten sind:
- Falscher Pfeffer. Ein niedriger Strauch, dicht übersät mit kleinen länglichen Blättern. Diese Art wird bis zu 40-50 cm hoch. Den Höhepunkt seiner Schönheit erreicht er im Spätherbst, wenn der Strauch dicht mit Früchten übersät ist. Genau diesen kann man oft in den Regalen von Blumenläden am Vorabend des neuen Jahres sehen. In dieser leuchtenden und attraktiven Erscheinung bleibt die Blume den ganzen Winter erhalten.
- Perzewidny. Diese Art unterscheidet sich ein wenig von ihrem Verwandten. Sie ist etwas kleiner und nicht so dicht mit Früchten besetzt. Dafür schmücken ihre Triebe einen attraktiven, samtigen Belag von blaugrauer Farbe. Im Gegensatz zu ihrem Verwandten ist die Blüte überhaupt nicht giftig, sondern hat sogar heilende Eigenschaften. Die getrockneten Früchte dieses Nachtschattens werden zur Behandlung von Halskrankheiten verwendet. Daher wird er im Volksmund auch „Antianginikum“ genannt.
- Jasminowidny. Diese Art unterscheidet sich deutlich von den beiden vorherigen Verwandten. Sie ähnelt einer Liane. Ihren ästhetischen Hauptwert bilden zarte weiße oder hellblaue Blüten. Die Blütenstände bestehen aus 5 länglichen Blütenblättern. Die Blätter sind ebenfalls länglich. Diese Blüte erreicht eine Länge von 1,5 m.
Vermehrung und Pflanzung des Nachtschattens zu Hause
Der Nachtschatten vermehrt sich gleichermaßen gut durch Samen wie durch Stecklinge, wobei er entsprechend gepflegt werden muss.
Die Samen werden Anfang März in einen breiten Topf ausgesät. Dazu werden sie einfach auf die Erdoberfläche gestreut und leicht mit Sand bestreut. Dann stellt man sie an einen warmen Ort und bedeckt sie mit Folie. Man wartet, bis Sämlinge mit 2-4 Blättern erscheinen. Diese werden dann in eine vorbereitete Mischung aus Sand und Torf gepflanzt.
Wenn die Pflanzen 10 cm hoch sind, wird die Spitze abgeknipst, die Seitentriebe werden entfernt und sie werden beschnitten, um die gewünschte dekorative Kugelform zu erhalten.
Pflege
Der dekorative Nachtschatten ist eine recht wärmeliebende Pflanze. Er liebt Sonnenlicht (aber keine direkte Sonneneinstrahlung), verträgt aber keine starke Hitze und trockene Luft.
Raumtemperatur
Er fühlt sich bei einer Temperatur von 15-20 Grad Celsius im Sommer wohl. Im Winter sollte es im Raum kühler sein: 12-15 Grad Celsius.
Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte nicht unter 60 % fallen und nicht über 80 % steigen. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto häufiger sollte der Nachtschatten mit gereinigtem Wasser bei Raumtemperatur besprüht werden.
Bewässerung
Während der Wachstums- und Fruchtbildungsphase ist häufiges und reichliches Gießen erforderlich. Im Winter wird die Bewässerungshäufigkeit reduziert.
Düngung während der Pflege
Die Pflanze benötigt während der warmen Jahreszeit zusätzliche Düngung. Je mehr Nährstoffe sie in dieser Zeit erhält, desto mehr und länger wird sie blühen und Früchte tragen. Als Dünger wird gewöhnlicher Dünger für blühende Pflanzen verwendet, zweimal im Monat.
Bei richtiger Pflege, angenehmer Luftfeuchtigkeit, rechtzeitiger Bewässerung und optimalen Temperaturbedingungen werden alle drei Zimmerarten von Solanum lange Zeit mit schönen Blüten und leuchtenden Früchten erfreuen.
Der falsche Paprika-Nachtschatten ist eine sehr schöne, aber giftige Pflanze. Der pfefferartige Nachtschatten ist weniger attraktiv, aber dafür eine sehr nützliche Blume.
Zimmerblume Nachtschatten: Pflanzung, Pflege und Eigenschaften
- Vollständiges Foto
Nachtschatten
Was ist das für eine Pflanze – Nachtschatten?
Welche Bedingungen sind optimal für den Nachtschatten?
Vermehrung und Pflanzung der Pflanze
Die richtige Pflege des Zimmernachtschattens
Probleme beim Anbau
Giftigkeit und heilende Eigenschaften der Blume
Der Nachtschatten (Solanum) — ist ein Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse, deren Gattung etwa 1700 Arten umfasst. Die Heimat des Nachtschattens sind südamerikanische Länder mit tropischem Klima. In freier Wildbahn trifft man einjährige und mehrjährige krautige Pflanzen in Form von Sträuchern und Bäumen an, deren Stängel kriechend oder aufrecht sein können und deren Früchte überwiegend giftig sind. Unter den Nachtschattengewächsen gibt es auch essbare Arten wie Kartoffeln, Tomaten und Auberginen.
Für den Anbau zu Hause eignet sich nur ein kleiner Teil der Nachtschattengewächse — am häufigsten trifft man den Rand-Nachtschatten, den Pfeffer-Nachtschatten und den dunkelbraunen Nachtschatten an, deren Früchte mit kleinen Tomaten, Kirschen oder mexikanischen Pfefferschoten verglichen werden. Diese lateinamerikanischen Machos können ihre Besitzer das ganze Jahr über mit ihrem dekorativen Aussehen erfreuen. Dazu ist es jedoch notwendig, einige Tricks bei der Pflege dieser Pflanze zu kennen.
Was ist das für eine Pflanze: Nachtschatten
Der Zimmernachtschatten wird im Volksmund Winterkirsche oder Korallenstrauch genannt. Sehr häufig trifft man in der Hauszucht den Pfeffer-Nachtschatten und den Falschen Pfeffernachtschatten an. Sie unterscheiden sich voneinander, wenn auch nur geringfügig. Der Hauptunterschied liegt in den Trieben des Büschchens. Der Falsche Pfeffernachtschatten besitzt glatte, unbehaarte Triebe und Blättchen, während sie beim Pfeffer-Nachtschatten mit einem leichten, gräulichen Flaum bedeckt sind. Sie unterscheiden sich auch in ihren Eigenschaften.
Die Früchte des Pfeffer-Nachtschattens werden in der Volksmedizin zur Behandlung von Angina und zur Wundheilung eingesetzt, während der falsche Pfeffer-Vertreter ein giftiger Mörder ist.
Daher sollte die Pflanze, wenn sie den Innenraum schmückt, in beträchtlichem Abstand zum Boden platziert werden, damit kleine Kinderhände nicht an die appetitlichen Beeren gelangen.
Der Korallenstrauch erreicht eine Höhe von einem halben Meter, ist sehr dekorativ und wird oft zur Weihnachtszeit zum Schmuck, wenn der flauschige grüne Busch mit leuchtend bunten Beeren übersät ist, daher der Name — Winterkirsche. Die kleinen Beeren erscheinen nach der Blüte und verändern während der Reifung ihre Farbe von Grün zu einem kräftigen Bordeaux. Dabei reifen die Früchte an einem Busch ungleichmäßig, sodass die Kirschen, Tomaten oder Paprikaschoten in verschiedenen Farbtönen erscheinen, was die dekorative Wirkung der Pflanze erhöht.
Welche Bedingungen sind optimal für Nachtschatten
Man sollte bedenken, dass der dekorative Korallenstrauch eine Pflanze aus den Tropen ist, daher sollten die Haltungsbedingungen möglichst naturnah sein. Die Pflanze benötigt ständiges Besprühen und die Einhaltung einer optimalen Temperatur, die im Winter gesenkt wird.
Die Blume ist zudem recht lichtliebend, verträgt jedoch absolut keine direkte Sonneneinstrahlung.
Wenn der Blume etwas nicht gefällt, gibt sie dies wie folgt zu erkennen:
- durch Blattabwurf – das bedeutet, die Pflanze leidet unter Lichtmangel.
- durch spärliche Blüte und kleine Früchte — auf unzureichende Wärme.
- durch Einrollen der Blätter — auf zu viel Sonnenlicht.
- durch herabhängende welke Blätter — auf spärliches Gießen und einen heißen Standort.
- durch geschrumpfte Beeren — auf Feuchtigkeitsmangel im Boden.
- durch stumpfe Blättchen — auf Nährstoffmangel.
Die Luftfeuchtigkeit sollte stets hoch sein und nicht unter 60 % fallen.
Vermehrung und Pflanzung der Pflanze
Die Vermehrung der Zimmerpflanze kann durch Samen und Stecklinge erfolgen:
- Bei der Aussaat der Samen eignet sich am besten Laubhumus, auf dessen Oberfläche das Saatgut im Abstand von 2 cm zueinander ausgelegt und mit Sand bedeckt wird. Das Gefäß wird zum Keimen an einen warmen Ort gestellt, wobei durch eine Folienabdeckung ein Treibhausklima geschaffen wird. Innerhalb von 10 Tagen keimen die Samen. Die Keimlinge wachsen in den ersten Stadien sehr schnell und müssen daher pikiert werden, wobei dieser Vorgang zweimal durchgeführt wird. Dies ist notwendig, um dem zukünftigen Busch eine kompakte Kugelform zu verleihen. Nach dem zweiten Pikieren kann die Pflanze in Erde gepflanzt werden.
- Der Vermehrungsprozess durch Stecklinge ist schneller. Als Stecklinge werden abgeschnittene Zweige verwendet. Am einfachsten bewurzeln die Stecklinge in einer Sand-Torf-Mischung. Sobald sich genügend Wurzeln gebildet haben, wird die Pflanze in geeignete Erde umgetopft. Bei guter Pflege ist eine Blüte und Fruchtbildung bereits bei jungen Pflanzen möglich.
Die Entwicklungsweise des Korallenstrauchs und die Größe seiner Beeren hängen von der Vermehrungsmethode ab. Bei der Vermehrung durch Samen wächst die Pflanze langsamer, wird aber kräftiger und trägt aktiv Früchte. Bei der Stecklingsvermehrung benötigt der Korallenstrauch Zeit zur Anpassung, und die ersten Früchte sind oft klein, die Blüte spärlich.
Als optimaler Boden für den Korallenstrauch gilt eine Mischung aus Torf- und Lehmboden im Verhältnis 1:3 mit einer kleinen Menge Sand. Auf den Boden des Pflanzgefäßes muss unbedingt eine Drainage aus Blähton oder Kies gelegt werden; auch kleine Ziegelstücke sind geeignet.
Die richtige Pflege für den Zimmer-Nachtschatten
Die Pflege des dekorativen Nachtschattens lässt sich bedingt in drei Phasen unterteilen:
- Frühling — Phase des Einpflanzens und Umtopfens der Pflanze.
- Sommer — Zeit des Wachstums und der Blüte.
- Herbst-Winter — Zeit der Fruchtbildung und anschließender Ruhe.
Die grundlegenden Pflegeprinzipien bestehen darin, die erforderlichen Bedingungen zu schaffen:
- Beleuchtung. Eine leuchtende dekorative Wirkung der Blüte ist nur bei hellem, aber diffusem Licht möglich, das die Pflanze das ganze Jahr über benötigt. Dafür eignen sich die Ost- und Westseiten des Raumes gut. Die Südseite ist im Winter sehr willkommen. Bei unzureichendem Licht ist die Entwicklung des Nachtschattens schwach und die Blüte und Fruchtbildung — spärlich.
- Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die optimale Raumtemperatur für die volle Entwicklung der Pflanze liegt im Frühjahr und Sommer bei 18–25 Grad, im Winter sollte sie auf 12–15 Grad gesenkt werden. Andernfalls wirft der tropische Freund alle Beeren und Blätter ab. Es ist auch wichtig, den Nachtschatten vor Zugluft zu schützen. Die Luftfeuchtigkeit sollte stets hoch sein. Um diese Bedingung zu erfüllen, wird die Blüte regelmäßig besprüht. Es ist auch sinnvoll, den Blumentopf mit der Pflanze in ein flaches Gefäß mit feuchtem Steinmaterial zu stellen, sodass kein Kontakt mit Wasser besteht. Bei erhöhter Trockenheit setzt die Fruchtbildung später ein und fällt schwächer aus.
- Gießen. Im Frühjahr und Sommer, wenn die Pflanze intensiv wächst und blüht, sollte sie häufig und reichlich gegossen werden. Die Bewässerung erfolgt unmittelbar nach dem Austrocknen der oberen Bodenschicht, was schnell geschieht, da der Nachtschatten stark schwitzt, indem er Feuchtigkeit über das Laub verdunstet. Im Winter sollte die Bewässerung reduziert werden.
- Düngung. Für die Fruchtbildung benötigt der Nachtschatten viel Kraft, die durch Düngung bereitgestellt werden kann. Es kann ein flüssiger Volldünger für blühende Zimmerpflanzen verwendet werden. Dieser sollte während der Wachstumsperiode und der Fruchtbildung verabreicht werden. Die Düngung erfolgt alle zwei Wochen; wenn die Früchte bereits angesetzt sind, also im Winter, sollte der Abstand zwischen den Düngungen auf einmal im Monat reduziert werden, wobei die halbe Düngermenge verwendet wird.
- Schnitt. Der Nachtschatten wird jährlich geschnitten. Ende Winter oder Anfang Frühling werden alle Zweige des Strauches um ein Drittel gekürzt. Dieser Vorgang wird üblicherweise nach vollständiger Reife der Früchte und wenn die Blätter gelb werden, durchgeführt. Im Herbst wird empfohlen, die Pflanze zu stutzen, jedoch nur die Triebe, die keine Knospen oder Fruchtansätze haben. Dies sorgt für eine bessere Verzweigung.
- Umtopfen. Nach dem Schnitt muss der dekorative Strauch in eine erneuerte und mit Spurenelementen angereicherte Erde umgetopft werden. Der Topf sollte dabei etwas größer sein als der vorherige. In manchen Fällen ist ein Umtopfen jedoch nicht erforderlich, da der Nachtschatten schnell seine dekorative Wirkung verliert und es oft einfacher ist, eine neue Pflanze zu ziehen.
Probleme beim Anbau
Obwohl der Nachtschatten eine anspruchslose Pflanze ist, gibt es dennoch einige Schwierigkeiten bei seiner Haltung:
- Sparsame Fruchtbildung oder deren Ausbleiben. Dies wird durch unzureichende Bestäubung während der Blütezeit verursacht. Wenn die Pflanze nicht ins Freie gebracht wird, wird empfohlen, sie künstlich zu bestäuben. Dazu verwendet man einen weichen Pinsel, mit dem der Pollen von einer Blüte zur anderen übertragen wird. Um die Wirkung zu festigen, wird der Vorgang mehrmals wiederholt.
- Die Nachtschattenpflanze wirft Blätter und Beeren ab. Ursache können Zugluft, plötzliche Temperaturschwankungen oder Hitze sein. Um diese Probleme zu beheben, muss man einfach einen geeigneteren Standort für die Pflanze finden.
- Schädlinge. Auch Insekten können der Pflanze Probleme bereiten: Weiße Fliegen, Blattläuse und Spinnmilben. Gefährdet sind Pflanzen, die in trockener Luft gehalten werden. Bei den ersten Anzeichen eines Insektenbefalls sollte die Pflanze mit geeigneten Chemikalien behandelt werden, oder man wendet Hausmittel an (falls der Befall nicht stark ist).
Giftigkeit und heilende Eigenschaften der Blume
Einige Arten des Zimmernachtschattens sind giftig. Selbst eine geringe Konzentration der in den Früchten enthaltenen Giftstoffe kann zu einer Vergiftung führen. Normalerweise äußert sich dies in Magenverstimmungen, aber bei hoher Konzentration kann es zu einer Vergiftung des gesamten Organismus kommen, die ärztliche Hilfe erforderlich machen kann.
Daneben besitzt der Nachtschatten auch heilende Eigenschaften und kann als Hausapotheke dienen. Die Früchte und Blätter der Pflanze werden zur Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt, da sie Vitamine, Carotinoide, Alkaloide, Pektine und Saponinsäuren enthalten. Diese Substanzen bekämpfen wirksam Bronchitis, Mandelentzündung und Keuchhusten und können zudem Wunden gut heilen. Darüber hinaus haben Aufgüsse aus dem Nachtschatten eine wurmtreibende und harntreibende Wirkung.
Aufgrund der Giftigkeit der Pflanze sollten Nachtschattenpräparate jedoch sehr vorsichtig und nur nach Rücksprache mit einem Fachmann angewendet werden.
Die Nachtschattenblume ist recht einfach im Haushalt zu kultivieren. Die pflegeleichte und dekorative Pflanze erfordert nur wenig Aufwand und die Beachtung einfacher Regeln. Aufgrund ihrer dekorativen Wirkung kann der Nachtschatten jeden Raum verschönern und abwechslungsreich gestalten sowie eine festliche Stimmung verleihen. Die Blume wird die Fürsorge dankbar mit Blüte und Fruchtbildung vergelten, was der Pflanze eine besondere Note verleiht. Zudem kann die Blume die Hausbewohner von unangenehmen Krankheiten heilen. Allerdings sollte die Pflanze von Kindern ferngehalten werden, um unangenehme Folgen zu vermeiden.
Weitere Informationen finden Sie im Video:
2>Zimmernachtschatten: ein Stück heller Sommer mitten im Winter
Solanum (Solanum) wird im Volksmund vielerlei genannt: Nachtschatten, Korallenstrauch, Zimmerkirsche, Chinesische Kirsche, Kubanische Kirsche, Jerusalemkirsche.
Der Zimmernachtschatten ist ein niedriger, immergrüner Laubstrauch, der ursprünglich aus Südamerika und von der Insel Madeira stammt und längliche, glänzende Blätter hat.
Die Besonderheit des Nachtschattens bleibt das ganze Jahr erhalten: Die Zweige sind gleichzeitig mit Blüten, grünen Fruchtansätzen und leuchtend orangefarbenen reifen Beeren übersät, die wirklich sehr an Kirschen erinnern.
Leider ist dieser auffällige Vertreter der Familie der Nachtschattengewächse giftig. Er darf nicht in einem Haushalt gehalten werden, in dem kleine Kinder sind, die die giftige Beere pflücken und probieren könnten. Wenn die Früchte des Nachtschattens jedoch nicht verzehrt werden, braucht man keine Angst zu haben – die Pflanze kann keinen Schaden anrichten.
- Arten
- Haltungsbedingungen
- Vermehrung
- Winter- und Sommerpflege des Zimmernachtschattens
- Schwierigkeiten und ihre Ursachen
Sorten
In den Tropen und einigen Regionen mit gemäßigtem Klima wachsen mehr als 1700 Arten von Solanum. Wir werden uns jedoch nur zwei davon ansehen, die am häufigsten in Innenräumen kultiviert werden.
Korallenstrauch – S. pseudocapsicum. Ein aufrechter, immergrüner Strauch, der bis zu 120 cm hoch wird. Die Blättchen haben kurze Stiele, sind oval oder lanzettlich, kahl und leicht gewellt.
Die Blüten sind weiß, klein, mit fünf Blütenblättern; die Früchte sind rund, rot oder gelb, bis zu 1,5 cm im Durchmesser. Sie stammen von der Insel Madeira. Für den Innenanbau wurden niedrigwüchsige Formen des dekorativen Nachtschattens gezüchtet.
Kleinblättriger Korallenstrauch – S. capricastrum. Er ist deutlich kleiner als der Korallenstrauch, hat kleinere Beeren und zartere Triebe, die grün mit einem gräulichen Schimmer sind. In seiner Heimat – Uruguay und Südbrasilien – wächst er in Wäldern. Die beliebtesten Sorten sind: Craigii – mit bunten Früchten und Variegatum – eine panaschte Sorte.
Haltungsbedingungen
Die Pflege des Zimmernachtschattens erfordert eine optimale Frühjahrs- und Sommertemperatur von etwa +15 bis +25 °C für den Solanum. Bei Annäherung der Kälte benötigt der Strauch eine niedrigere Temperatur – etwa +13 bis +15 °C. Auch die Beleuchtung spielt eine große Rolle. Man muss bedenken, dass der Nachtschatten helles Licht liebt, aber keine Hitze.
Luftfeuchtigkeit im Raum sollte idealerweise mit einem Hygrometer gemessen werden – sie sollte nicht unter 60 % liegen. Bei unzureichender Luftfeuchtigkeit muss die Pflanze täglich besprüht und einmal pro Woche in eine Schale mit feuchtem Blähton oder Kies gestellt werden.
Vermehrung
Ein Solanum zu Hause lässt sich aus Samen oder Stecklingen ziehen. Je nach Pflanzmethode können die Früchte mehr oder weniger groß ausfallen. Bei der Anzucht aus Samen wächst der Strauch in der Regel kräftig und trägt reichlich Früchte. Bei der Vermehrung durch Stecklinge benötigt die Pflanze mehr Zeit zur Anpassung und Bewurzelung in der neuen Erde.
Die Samen des Solanum werden Ende Februar bis Anfang März ausgesät, wobei folgende Substratzusammensetzung verwendet wird:
- 1 Teil Torf;
- 3 Teile lehmige Erde;
- Sand 1 Teil;
- Drainagematerial.
Die Samenkörner des Solanum werden im Abstand von 20 mm gesät, 1 cm tief in die Erde gedrückt, gewässert und auf eine Fensterbank mit guter Beleuchtung gestellt. Wenn die Keimlinge erscheinen (nach 8–10 Tagen), müssen sie leicht schattiert werden. Innerhalb einer Woche, wenn die jungen Triebe kräftiger werden und 2–3 Blätter entwickeln, werden sie in einzelne Gefäße umgepflanzt. Bei den herangewachsenen 10 cm hohen Pflanzen wird die Spitze eingekürzt und die Seitentriebe werden entfernt, um dem Strauch eine Kugelform zu geben.
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Winter- und Sommerpflege für Nachtschatten
Die Pflege der Zimmerpflanze Solanum hat in der kalten und warmen Jahreszeit ihre besonderen Merkmale.
Besonderheiten der saisonalen Pflege Frühling-Sommer.
- Junge Setzlinge werden gegossen, sobald die Erde angetrocknet ist.
- Während der Wachstumsperiode ist keine Düngung erforderlich. Es reicht, die Erde an den Rändern des Topfes vorsichtig aufzulockern, um die Wurzeln nicht zu verletzen.
- Wenn das Solanum blüht, muss ihm geholfen werden, den Pollen von einer Blüte zur anderen zu übertragen (Bestäubung).
- Nach Erreichen eines Alters von 4–5 Jahren wird die Pflanze in ein Substrat mit Rasenerde umgetopft.
- Mit Beginn des Sommers wird die Pflanze ins Freie an einen schattigen und zugluftgeschützten Platz gebracht.
- Es wird reichlich gegossen, und es wird mindestens alle 2 Wochen eine Mischung von Nährstoffen für Tomaten in die Erde eingebracht. Auch Flüssigdünger wie „Ideal“ oder „Regenbogen“ zeigen gute Wirkung.
- Die Blätter werden zweimal täglich besprüht – morgens und abends.
Besonderheiten der saisonalen Pflege Herbst-Winter.
- Mit Annäherung der Kälte wird die Intensität der Düngung und des Gießens reduziert (es wird alle 10 Tage mit chlorfreiem, weichem Wasser gegossen). Das Solanum sollte sich von Oktober bis Februar in einer Ruhephase befinden.
- Der Topf mit dem Solanum wird an einen kühlen, hellen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit gestellt.
- Die Pflanze wird einmal pro Woche gelüftet.
- Ende Februar beginnt die Zimmerkirsche zu erwachen. In dieser Zeit sollte die Bewässerung erhöht und mit dem Besprühen begonnen werden.
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Schwierigkeiten und deren Ursachen
Wenige Früchte – das bedeutet, dass der Strauch nicht ausreichend bestäubt wurde. Während der Blütezeit müssen Sie mit einem weichen Pinsel oder Wattestäbchen vorsichtig Pollen von Blüte zu Blüte übertragen.
Früchte und Blätter fallen ab. Die Ursache ist meist eine zu hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum.
Schädlingsbefall. Grund: zu geringe Luftfeuchtigkeit.
Solanum kann wie andere Nachtschattengewächse von der Weißen Fliege befallen werden. Die grünlichen Larven siedeln sich auf der Blattunterseite an und saugen den Saft aus den Blättern. Zuerst bilden sich Flecken auf den Blättern, dann trocknen sie ein und fallen ab. Wenn man die befallene Pflanze berührt, fliegt ein Schwarm kleiner weißer Fliegen heraus.
Blattläuse treten häufiger im Sommer auf, besonders wenn der Topf mit dem Nachtschatten ins Freie gestellt wird. Sie befallen die Triebspitzen und Blätter. In beiden Fällen benötigen die Pflanzen eine sofortige Behandlung mit Insektiziden: Actellic, Decis, Fitoverm, Inta-Vir usw.
So exotisch und einzigartig ist sie – die chinesische Kirsche, auch Jerusalemkirsche, kubanische Kirsche oder einfach Nachtschatten genannt. Sie gehört zu den Zierpflanzen, die keine Einsamkeit vertragen. Die Nähe eines liebenden Herzens, das sich kümmert und hilft, zu spüren – das ist das Wichtigste für den Nachtschatten.
Schenken Sie ihm ein kleines bisschen Ihrer Güte und Aufmerksamkeit, und er wird Sie das ganze Jahr über mit seinem üppigen Grün und den ungewöhnlich leuchtenden Früchten erfreuen.
Und für diejenigen, die mehr erfahren möchten, empfehlen wir, sich ein Video zur Pflege der Zimmerpflanze Nachtschatten anzusehen.
2>Anmerkungen und Empfehlungen
Zimmer-Nachtschatten
Diese 'Zimmer-Garten'-Pflanze sieht man nicht oft in den Sammlungen von Hobbygärtnern. Ein unerfahrener Liebhaber des Schönen verwechselt sie in 99 von 100 Fällen mit einem Pfeffer. Die Rede ist, wie Sie verstehen, vom Zimmer-Nachtschatten. Tatsächlich erinnert diese schöne (und auch nützliche) Pflanze verblüffend an mexikanischen Pfeffer und auch ihre Herkunft ist lateinamerikanisch, sie stammt aus Südbrasilien, obwohl man sie fast in allen tropischen Zonen findet, auch auf der Krim.
- Ein wenig über Nachtschatten
- Anbau und Pflege
- Licht
- Temperatur
- Bewässerung, Luftfeuchtigkeit, Düngung
- Umtopfen
- Vermehrung
- Einige Schwierigkeiten beim Anbau
- Schädlinge
Darüber hinaus wird die Ähnlichkeit des Nachtschattens mit Pfeffer auch durch die Namen seiner im Haushalt angebauten Sorten unterstrichen – 'Nachtschatten pfefferartig' und 'Nachtschatten falschpfefferig'. Wie es in der Pflanzenwelt üblich ist, hat diese Pflanze auch andere, wohlklingendere, volkstümliche Namen. So wird sie oft Jerusalemskirsche (manchmal Kubakirsche) oder Korallenstrauch genannt.
Ein wenig über die Pflanze selbst: Diese beiden Varietäten des Zimmer-Nachtschattens zu unterscheiden ist nicht besonders schwierig, trotz der scheinbaren Ähnlichkeit. Die Hauptsache ist, zu wissen, worauf Sie achten müssen. Schauen Sie sich zuerst die Triebe der Pflanze an. Der Falsche Pfeffer-Nachtschatten hat glatte, unbehaarte Triebe und Blätter, während die Triebe des Pfefferartigen Nachtschattens eine leichte, graue Behaarung aufweisen. Es gibt noch weitere Unterschiede, aber dafür müssen Sie beide Arten zum Vergleich haben. So sind die Blätter des Pfefferartigen Nachtschattens kürzer als die des Falschen Pfeffer-Nachtschattens, und seine Früchte sind kleiner. Es wird angenommen, dass die Früchte der Ersteren verzehrt werden können; darüber hinaus gilt der Pfefferartige Nachtschatten als Heilpflanze: Er heilt Wunden und behandelt Mandelentzündungen. Sein falsches Gegenstück hingegen ist giftig! Der Fairness halber möchte ich anmerken, dass der Geschmack selbst der essbaren Früchte dieser Pflanze zu wünschen übrig lässt und niemand bei klarem Verstand sie einfach so essen würde. Selbst wenn Sie sicher sind, die Art richtig identifiziert zu haben, ist es besser, auf den Verzehr zu verzichten, besonders wenn Sie Zweifel an der Art haben. Halten Sie Kinder am besten vom Nachtschatten fern. Die leuchtenden, verlockenden Beeren stellen eine zu große Versuchung für sie dar. Schwere Folgen nach dem Verzehr sind unwahrscheinlich, die bitteren Beeren werden schnell ausgespuckt, aber eine Magenverstimmung kann man leicht bekommen. Was die dekorative Wirkung des Zimmer-Nachtschattens betrifft, so kann er sogar mit schön blühenden Zimmerpflanzen konkurrieren. Besonders beliebt wird diese Pflanze im Winter, wenn die meisten anderen in die Winterruhe gehen. Deshalb steht in Blumenläden vor den Neujahrsfeiertagen neben dem traditionellen Weihnachtsstern und den Alpenveilchen immer auch der Zimmer-Nachtschatten, der wie extra für das Fest mit bunten Beeren geschmückt ist.
Zimmer-Nachtschatten: Anbau und Pflege im Haus.
Die Hauptschwierigkeit, mit der man beim Anbau dieser Pflanze konfrontiert wird, ist tatsächlich der Lichtmangel. Eine besondere dekorative Wirkung erzielen Sie nur bei guter Beleuchtung! Wenn das Licht zu gering ist, kann der Nachtschatten bereits vorhandene Blüten, Knospen oder sogar Blätter abwerfen. Daher sollten Sie ihn an gut beleuchteten Stellen platzieren. Im Winter eignen sich Südfenster ideal für die Haltung. Im Sommer hingegen, wenn möglich, ist es besser, ihn nicht im Zimmer zu halten, sondern an die frische Luft zu bringen. Trotz der Lichtliebheit dieser Pflanze achten Sie jedoch darauf, dass sie nicht über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, besonders in den Mittagsstunden, wenn die Sonne besonders aktiv ist.
Das Wichtigste, was Sie beachten sollten – die Zimmer-Nachtschattenpflanze verträgt keinerlei Temperaturschwankungen und Zugluft. Meistens gelangt sie im Winter in unsere Häuser und schon nach einiger Zeit können Probleme auftreten: Die Blätter werden gelb und fallen ab. Der Grund dafür ist, dass sie in dieser Zeit Kühle bevorzugt (optimal +12-15 Grad), die Besitzer sie aber, oft aus Unwissenheit, in einem überheizten Raum oder in der Küche aufstellen. Versuchen Sie, einen Platz mit einer für diese Jahreszeit akzeptablen Temperatur für sie zu finden (lesen Sie HIER über die Pflanzenpflege im Winter, das kann nützlich sein…). In der warmen Jahreszeit ist die Temperatur etwas einfacher, sie beträgt (optimal) +18-25 Grad, eine geringe Abweichung von der optimalen Temperatur schadet jedoch nicht wesentlich.
Bewässerung, Luftfeuchtigkeit, Düngung
In der warmen Jahreszeit (Frühling-Sommer) sollte die Bewässerung der Zimmer-Nachtschattenpflanze regelmäßig und reichlich erfolgen. In dieser Zeit entwickelt sich die Pflanze intensiv und verdunstet aktiv Feuchtigkeit über das Laub, daher trocknet die Erde im Topf sehr schnell aus. Mit Beginn der Kälte wird die Bewässerung allmählich reduziert und bei kühler Haltung erfolgt sie erst, nachdem die Erde angetrocknet ist.
Luftfeuchtigkeit ist für diese Pflanze nicht weniger wichtig als die Bewässerung. Es wird angenommen, dass die optimale Luftfeuchtigkeit für sie bei 70 % liegen sollte. Dieses Niveau kann auf verschiedene Weise erreicht werden: durch Besprühen, Aufstellen des Topfes auf feuchte Kieselsteine usw. Lesen Sie HIER über die Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit.
Die Zimmer-Nachtschattenpflanze ist eine fruchttragende Pflanze, daher kommt man ohne zusätzliche Düngung nicht aus, um eine "Ernte" zu erzielen. Besonders wichtig ist die Düngung während der Entwicklung, Blüte und Fruchtbildung. Für solche Düngungen kann man gewöhnlichen Flüssigdünger für blühende Zimmerpflanzen verwenden. Zwei Düngungen pro Monat sind völlig ausreichend. Im Winter, besonders wenn die Nachtschattenpflanze Früchte trägt, kann man ebenfalls düngen, jedoch seltener – einmal im Monat mit der halben Dosis Dünger.
Sie wird meist am Ende des Winters, vor dem Beginn der aktiven Vegetation, durchgeführt. Für das Umtopfen sollte eine leichte, feuchtigkeits- und luftdurchlässige Erde verwendet werden ("Universal"-Erde ist gut geeignet). Ich kann nicht umhin zu bemerken, dass dieser Vorgang oft einfach nicht nötig ist. Leider ist die Zimmer-Nachtschattenpflanze nicht langlebig, das heißt, sie verliert schnell an dekorativem Wert. Daher ist es einfacher, eine neue Pflanze zu kultivieren.
Es kommt recht häufig vor, dass für seine Vermehrung nicht einmal Ihre Mitwirkung erforderlich ist. Wenn der Topf breit genug ist, treiben die abfallenden Früchte mitsamt den Samen von selbst aus; Sie müssen sie dann nur noch in einzelne Töpfchen umsetzen. Wenn Sie jedoch kein Risiko eingehen und die Sache nicht dem Zufall überlassen möchten, können Sie die Samen von reifen Früchten sammeln und sie im Frühjahr in dieselbe 'Universal'-Erdmischung säen. Bei der Aussaat müssen die Samen nicht in die Erde eingegraben werden; es reicht, sie auf der Oberfläche auszustreuen und leicht mit Sand zu bestreuen. Danach ist es empfehlenswert, das Gefäß in ein Gewächshaus zu stellen oder mit Folie, Glas o. Ä. abzudecken. Die weitere Pflege erfolgt wie bei der Aufzucht von Setzlingen. Bei einer Temperatur von +20-22 °C erscheinen bereits nach ein paar Wochen die Keimlinge. Sobald Blätter erscheinen, können die jungen Pflanzen in einzelne Töpfchen pikiert werden. Wenn sie etwa 10 cm hoch sind, kann mit der Formung des zukünftigen Busches begonnen werden (die Spitze abkneifen, die Seitenzweige beschneiden).
Wenn Sie sich nicht mit der Samenvermehrung des Zimmer-Nachtschattens befassen möchten, können Sie ihn auch durch Stecklinge vermehren. Dies ist nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer möglich. Nehmen Sie von der Mutterpflanze einige Stecklinge mit zwei bis vier Blättern und pflanzen Sie sie in eine Mischung aus Torf und Sand (zu gleichen Teilen). Bedecken Sie sie mit einer Folienhaube, besprühen und lüften Sie sie regelmäßig, achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit, und schon bald wird die Pflanze Wurzeln bilden.
Die häufigsten Schwierigkeiten beim Anbau
Am häufigsten hat ein unerfahrener Blumenliebhaber mit einer kargen Fruchtbildung des Zimmer-Nachtschattens zu kämpfen. Dies ist auf eine unzureichende Bestäubung der Pflanze zurückzuführen, die besonders typisch für Pflanzen ist, die während der Blütezeit im Innenraum stehen und nicht im Freien, wo dieser Prozess auf natürliche Weise abläuft. Wenn Sie die Pflanze dauerhaft im Haus halten, ist es ratsam, eine künstliche Bestäubung durchzuführen. Das ist ganz einfach: Übertragen Sie mit einem weichen Pinsel einfach den Pollen von Blüte zu Blüte.
Das zweite Problem, das beim Nachtschatten auftreten kann, ist das Abfallen von Blättern und Früchten. Darauf habe ich bereits oben hingewiesen; die Ursache können Zugluft, plötzliche Temperaturschwankungen oder hohe Lufttemperatur sein. Beseitigen Sie diese Ursachen, oder vermeiden Sie sie am besten von vornherein.
Der schlimmste Feind des Zimmer-Nachtschattens ist die Weiße Fliege, die von allen Pflanzen am meisten die Nachtschattengewächse bevorzugt. Lesen Sie nach, wie man sie bekämpft. Auch das Auftreten von Blattläusen ist sehr wahrscheinlich, besonders wenn der Nachtschatten im Sommer draußen gehalten wird.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Anbau und eine reiche Fruchtbildung!
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Zimmer-Nachtschatten
Das mehrjährige immergrüne Zwergpflanzen-Solanum (Nachtschatten) kann eine wunderschöne Dekoration für jeden Raum sein, wenn man weiß, wie man Solanum pflegt. Es wächst als kleiner Busch oder kleiner Baum und hat luxuriöse dekorative Eigenschaften – das ganze Jahr über hat das Solanum weiße Blüten, dunkelgrüne runde Fruchtansätze und leuchtend rote Früchte. Der Stamm des Zimmer-Solanums ist verholzt, die Blätter sind klein und länglich.
Die Heimat des Solanums sind die Insel Madeira und Südamerika. Die Pflanze gilt als einjährig, aber erfahrene Gärtner haben gelernt, ihr Leben zu verlängern. Die Pflege des Zimmer-Solanums umfasst jährliches Umtopfen, gute Beleuchtung und regelmäßiges Gießen. Um eine üppige, dichte Krone zu formen, ist ein Rückschnitt erforderlich.
Zimmer-Solanum – Pflege zu Hause
Obwohl das Zimmer-Solanum aus tropischem Klima stammt, hat sich die Blüte hervorragend an die Bedingungen der gemäßigten Breiten angepasst. Im Sommer kann man sie in den Garten oder auf den Balkon stellen, worauf die Pflanze bereits nach wenigen Tagen mit üppiger Blüte reagiert. Wenn die Pflanze nicht ausreichend Licht erhält, wird sie lang und bildet wenige Blüten.
Video – Pflege des Zimmer-Solanums
>Temperatur
Das Zimmer-Solanum ist eine wärmeliebende Pflanze. In den Sommermonaten beträgt die optimale Temperatur +20-+25 Grad. Im Winter, wenn das aktive Wachstum nachlässt, verträgt das Solanum kühlere Temperaturen, jedoch nicht unter +15 Grad.
Befeuchtung und Bewässerung
Das Zimmer-Solanum „liebt“ Feuchtigkeit, daher muss es an heißen Tagen manchmal täglich gegossen werden. Die Erde im Topf sollte stets leicht feucht sein, damit die Wurzeln des Solanums nicht vollständig austrocknen. Erfahrene Gärtner verwenden spezielle Vorrichtungen zur automatischen Bewässerung, um eine ausreichende Feuchtigkeit zu gewährleisten.
Die Pflanze sollte alle paar Tage mit einem Zerstäuber besprüht werden. Dieses Verfahren sorgt für eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Außerdem sollte man sie nicht in der Nähe von Heizgeräten aufstellen.
Umtopfen
Das Zimmer-Solanum benötigt regelmäßiges Umtopfen. Dies geschieht zu dem Zeitpunkt, wenn die Blüten der Pflanze vollständig abfallen. Als Substrat eignet sich ideal eine Mischung aus Torf, Laub- und Rasenerde. Auf den Topfboden wird unbedingt Blähton oder Tonscherben zur Drainage gelegt.
Zimmer-Solanum – Vermehrung durch Samen und Stecklinge
Solanum kann durch Samen und Stecklinge vermehrt werden. Im ersten Fall verwendet man Samen aus reifen Früchten. Sie werden in Torf oder eine andere lockere Erde gesät und leicht mit Sand bedeckt. Die Erde muss ständig mit einer Sprühflasche feucht gehalten werden. Am besten stellt man den Behälter mit den Samen an einen warmen Ort und bedeckt ihn mit Folie. Während des Keimens werden die jungen Pflanzen 1-2 Mal pikiert.
Zimmer-Solanum – Vermehrung durch Samen
Den Zimmernachtschatten kann man schneller durch Stecklinge vermehren. Als Stecklinge dienen die nach dem Schnitt übrig gebliebenen Zweige. Sie bewurzeln sich hervorragend in einem Substrat aus Torf und Lauberde und wachsen sehr schnell, wobei sie neue Triebe bilden.
Arten des Nachtschattens
In der Natur gibt es mehrere hundert Nachtschattenarten in Form von Bäumen und Sträuchern, aber im Zierpflanzenbau sind häufiger zwei Sorten anzutreffen:
S. pseudocapsicum (Falscher Pfeffer) – ein Strauch mit einer Höhe von bis zu 120 cm mit langen lanzettlichen oder ovalen Blättern. Die Früchte können sowohl orange-rot als auch gelb sein, die Blüten sind weiß, fünfgliedrig.
Falscher Pfeffer (Solanum pseudocapsicum)
S. capsicastrum (pfefferartig) – ähnelt der vorherigen Sorte, zeichnet sich aber durch ihre Miniaturgröße aus. Sie kann sowohl in Innenräumen als auch im Freiland im Garten angebaut werden.
Pfefferartiger Nachtschatten (Solanum capsicastrum)
Krankheiten und Schädlinge des Zimmernachtschattens
Die Hauptschädlinge, die den Zimmernachtschatten sehr häufig befallen, sind die Weiße Fliege und Blattläuse. Um Probleme zu vermeiden, ist es am besten, den Zustand der Blätter ständig zu kontrollieren. Wenn die Pflanze bereits befallen ist, werden Insektizide gegen die Insekten eingesetzt. Den Nachtschatten vor Schädlingsbefall schützen kann man, indem man ihm eine gute Belüftung und eine entsprechende Lufttemperatur bietet.
Zu den weiteren Problemen, die die Besitzer des bezaubernden Sträuchens verärgern können, gehört das Fehlen von Früchten, die der Pflanze erst das dekorative Aussehen verleihen. In diesem Fall ist eine künstliche Bestäubung der Blüten erforderlich, wenn sich der Nachtschatten im Zimmer befindet, oder man kann ihn einfach für ein paar Tage ins Freie stellen.
Eine weitere Besonderheit dieses dekorativen Bäumchens sind die giftigen Früchte. Es wird angenommen, dass in der Heimat des Nachtschattens daraus Heiltränke zubereitet werden, aber dennoch sollte man vorsichtig sein und die Beeren von Kindern fernhalten.
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