Magnolie: Pflanzensorten und ihr Anbau

Sorten

Sternförmige

Diese Sorte zeichnet sich durch ihre Eleganz und Wirkung aus, sie sieht sowohl in Einzelpflanzung als auch in Gruppen gut aus, in denen auch andere Pflanzen gut gedeihen. Kurz gesagt, sie bietet einen außergewöhnlich weiten Spielraum für die Fantasie. Ihre Heimat ist das Land der aufgehenden Sonne, von wo aus sie sich seit Ende des 19. Jahrhunderts in Europa und in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Amerika verbreitete.

Dekorative Formen:

  • Rosa Kirsche;
  • die Kew-Form, die einen stark verzweigten Strauch mit etwas kleineren Blüten darstellt, die außen purpurn sind.

Siebold

Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist Japan und China, außerdem war sie ursprünglich auf der Koreanischen Halbinsel verbreitet. Sie ist ein kleiner Laubbaum, dessen Höhe selten zehn Meter übersteigt. Ihr Anbau begann bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie zeichnet sich durch die größte Frostbeständigkeit aus, was ihren Anbau selbst unter ungünstigsten klimatischen Bedingungen ermöglicht. Der deutlichste Beweis dafür ist die positive Erfahrung mit ihrem Anbau im Botanischen Garten in Wladiwostok. Erstaunlicherweise erfreute sie auch dort die Besucher mit ihrem prächtigen Aussehen.

Großblättrige

Wie der Name unschwer vermuten lässt, zeichnet sie sich besonders durch ihre Blätter aus. Tatsächlich beeindrucken sie die Fantasie mit ihren riesigen Abmessungen, die oft eine Länge von achtzig Zentimetern erreichen. Auch die Blüten sind entsprechend: Der Durchmesser der milchweißen, herabhängenden Glöckchen beträgt mindestens dreißig cm. Eine weitere interessante Besonderheit besteht darin, dass die Art kleine rosa Früchte trägt.

Medizinale

In ihrer Heimat, China, wird sie von Heilern zur Behandlung verschiedenster Leiden häufig eingesetzt. Leider kommt sie in unserer Klimazone kaum vor. Allerdings kann man in Kiew nicht nur blühende, sondern auch fruchttragende Exemplare sehen. Was die Verwendung als Arzneimittel betrifft, so denken die einheimischen Volksmediziner noch nicht einmal daran. Das ist auch nicht verwunderlich, denn das Rohmaterial ist ihnen völlig unbekannt.

Lilienblütige

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie in freier Wildbahn praktisch unbekannt ist. In der Garten- und Parkkunst, auch in der russischen, wird sie jedoch sehr geschätzt. In Bezug auf die Blüte ist sie vielleicht eine der eindrucksvollsten Arten: Ihre Blüten sind außen purpurn und innen völlig weiß, ihre Größe beträgt mindestens 11 cm. Kaum ein Parkbesucher kann an solcher Schönheit vorbeigehen, ohne sie zu bewundern und ihren erstaunlich feinen Duft zu genießen.

Siehe auch:
Das vielgestaltige Pyrethrum, auch Persische Kamille genannt

Unterarten:

  • schwarz, mit hellvioletter Färbung und einem intensiveren Farbton an der Außenseite;
  • elegant, dessen Besonderheiten bereits sein Name widerspiegelt: Dieser Strauch hat dünne Zweige und sehr schmale Blätter, die zusammen mit den kleinen Blüten außergewöhnlich ansprechend wirken.

Pflanzregeln

Möchten Sie eine solche Schönheit besitzen? Glücklicherweise ist das ganz einfach. Die Pflanzung sollte im späten Frühjahr oder im Sommer erfolgen.

Beachten Sie, dass in Geschäften ausschließlich Setzlinge mit geschlossenem Wurzelsystem erworben werden sollten.

Was die Standortwahl betrifft, ist alles denkbar einfach. Er sollte sonnig und äußerst geschützt vor jedem, auch dem geringsten Wind, insbesondere Nordwind, sein. Der ideale Boden ist fruchtbar und leicht.

Wie pflegt man?

Überwinterung

Ausgewachsene Exemplare vertragen problemlos Frost bis zu 25-30 Grad, aber für Jungpflanzen sind selbst geringere Minusgrade oft tödlich. Daher werden sie unbedingt abgedeckt, wofür ein zweilagiges Vliesmaterial verwendet wird, am besten gewöhnliche Jute oder Lutrasil. Binden Sie die Zweige der Magnolien besonders vorsichtig zusammen, da sie extrem zerbrechlich sind und leicht brechen. Diese einfache Maßnahme bewahrt die Schönheit vor dem Erfrieren.

Pflege

Im Wesentlichen besteht sie in der regelmäßigen Durchführung von nur vier Arbeiten:

  • Bewässerung, die sehr reichlich erfolgen muss, besonders in Trockenperioden;
  • regelmäßige Düngung mit Spezialdüngern, die in Fachgeschäften erhältlich sind;
  • Unkraut jäten;
  • Mulchen des Bodens.

Der Rückschnitt ist ein sehr umstrittener Punkt. Einige Gärtner raten davon ab, die Pflanzen einem solchen Eingriff zu unterziehen. Die Mehrheit neigt jedoch zur Notwendigkeit von Schnittmaßnahmen, mit denen eine schöne, gepflegte Krone geformt werden kann. Im Grunde sollte er nur zu sanitäreren Zwecken durchgeführt werden. Ein verjüngender Astschnitt ist dagegen eindeutig nicht von Vorteil. Der Grund ist, dass die schlafenden Knospen an alten Ästen nur sehr träge austreiben.

Wie Sie sehen, ist alles außergewöhnlich einfach, unkompliziert und nimmt nicht einmal viel Zeit in Anspruch.

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