Stampfen und Vergiften. Experten nennen Methoden, um Mäuse auf der Datscha loszuwerden

Wie man das Grundstück vor Nagetieren schützt

«Nagetiere umgehen in der kalten Jahreszeit auf der Suche nach Nahrung die Gartengrundstücke. Feldmäuse, Hasen und Wildkaninchen fressen die Rinde und Knospen der Bäume. Besonders mögen die Tiere Apfelbäume, Kirschbäume, Geißblatt und Erdbeersträucher, — erzählt der professionelle Zoologe, Mitglied der RGO Pawel Aigischew. — Eine sehr zuverlässige Methode — das Festtreten von Schnee. Werfen Sie Schnee unter den Baum (40 Zentimeter Höhe reichen), dann treten Sie den Schneehaufen gut fest. Im Winter bewegen sich Feldmäuse unter dem Schnee, daher wird das Festtreten für sie zu einem unüberwindbaren Hindernis.»

Damit Nagetiere nicht an die Rinde der Bäume gelangen, müssen die Stämme mit Abdeckmaterial umwickelt werden. Dies können Jute, Spinnvlies oder Drahtgitter sein. «Natürlich wählt man zum Schutz vor Nagetieren ein Gitter, das ihnen nicht gewachsen ist. Bevorzugt werden Metallvarianten mit Korrosionsschutzbeschichtung. Die Maschenweite sollte 5×5 mm nicht überschreiten bei einer Metalldicke von mindestens 2 mm», — betont der Experte.

Wenn keine Haustiere vorhanden sind, können im ganzen Garten spezielle Köder mit Gift ausgelegt werden.

«Heutzutage gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an Mitteln gegen Nagetiere, — rät Aigischew. — Sie werden in verschiedenen Formen angeboten. Ich würde die folgenden drei empfehlen:

  • Weiche Briketts SuperCAT — Der Köder wird in Schalen ausgelegt, 20 g pro Behälter. Die Anzahl der Behälter richtet sich nach der Anzahl der Schädlinge und der Raumfläche. Nachfüllen, sobald das Mittel gefressen wurde.
  • Köder «Schtorm» — ein sicheres Mittel der Gefahrenklasse 3-4. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten oder Kenntnisse. Zur Anwendung bestimmen Sie die Aufenthalts- und Sammelorte der Mäuse. Legen Sie 1-2 Briketts aus. Erneuern Sie das Gift regelmäßig, bis die Mäuse vollständig verschwunden sind.
  • Nagetierleim ALT — wird bei der Anwendung auf eine Kartonunterlage oder einen Einweg-Pappteller aufgetragen, in deren Mitte der Köder gelegt wird.»

Sie können Nager auch mit natürlichen Methoden loswerden.

«Pflanzen Sie dazu Pflanzen, die mit ihrem Duft ungebetene Gäste vertreiben», sagt Aigischew. «Es gibt viele Pflanzen, die in erster Linie gegen Mäuse helfen. Einige von ihnen sind starke Gifte und können Mäusen und Ratten schaden, andere verströmen lediglich einen für Nager unangenehmen Geruch, weshalb sie so weit wie möglich fliehen. Pflanzen, die Mäuse und Ratten nicht mögen: gemeiner Wermut, schwarzer Holunder, echte Kamille, Pfefferminze, verschiedene Steinklee.»

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Wie schützt man das Ferienhaus vor Nagern

Um das Ferienhaus im Winter vor Nagern zu schützen, muss die Abdichtung sorgfältig durchdacht werden. Mäuse können durch kleine Ritzen, Risse eindringen und sogar Holz durchnagen. Daher muss das Gebäude gründlich inspiziert und alle potenziellen «Eingänge» abgedichtet werden.

Nager lieben überfüllte Räume, daher sollte vor dem Winter eine Grundreinigung durchgeführt und alles Überflüssige entsorgt werden.

«Mäuse sind heimliche Wesen, sie laufen nicht weit von ihrem Aufenthaltsort weg, leben lokal. Wenn Sie eine Maus sehen, müssen Sie sofort verstehen, dass es mehrere im Raum gibt. Denn sie leben nicht einzeln und vermehren sich zudem schnell», sagt der Desinfektologe und Schädlingsbekämpfungsspezialist Nikolaj Dubinin. «Eine moderne, aber bereits bewährte Methode zur Nagetierbekämpfung ist der Fang mit Klebefallen. Sie ist ideal für Haus, Keller und alle Gebäude. Klebefallen halten lange, sie reichen für den ganzen Winter. Giftköder sollten jedoch im Haus nicht eingesetzt werden. Mäuse sterben irgendwo und beginnen zu stinken.»

Allerdings findet man in Gemeinschaften von Datscha-Besitzern Geschichten, in denen Mäuse nach der Anwendung solcher Mittel tatsächlich verschwunden sind. In jedem Fall sind Ultraschall-Vertreiber eher ein Hilfsmittel zur Schädlingsbekämpfung in einzelnen Bereichen als ein Werkzeug zu ihrer Massenvernichtung.

Was tun, wenn Mäuse doch im Haus auftauchen

Wenn Sie im Winter zu Ihrem Wochenendhaus kommen und feststellen, dass dort eindeutig Mäuse waren – zum Beispiel Spuren ihrer Aktivitäten, sie haben Lebensmittel angenagt – dann sollten Sie alles gründlich desinfizieren. Denn Nagetiere können verschiedene Krankheiten übertragen und verbreiten, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen. Darunter beispielsweise Leptospirose — eine akute Infektionskrankheit, die Kapillaren, Leber, Nieren und Muskeln befällt. Wenn Lebensmittel mit Nagern in Kontakt gekommen sein könnten und sich in ungeschützter Verpackung befinden, sollten Sie sie besser wegwerfen. Verpackte Waren hingegen reicht es zu desinfizieren. Hierfür können Sie moderne Desinfektionsmittel verwenden.

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